IHP NachrichtenDienstag 3.November 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte vom November-Beginn mit insgesamt 23 Beiträgen von der Nationalmannschaft beim Deutschland-Cup, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nordost und aus dem Frauen-Eishockey.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Julian Napravnik rückt in den Kader für den Deutschland Cup (DEB) Bundestrainer André Rankel hat Julian Napravnik (Iserlohn Roosters) kurzfristig in das Aufgebot der Männer-Nationalmannschaft für den Deutschland Cup 2026 berufen. Samuel Dove-McFalls (Nürnberg Ice Tigers) ist leicht angeschlagen und wird für das Turnier in Düsseldorf nicht eingesetzt. Der DEB gibt ihm die Zeit, sich vollständig auszukurieren, damit er zur Wiederaufnahme des Ligabetriebs wieder zur Verfügung steht. Die Mannschaft von Bundestrainer André Rankel reist am morgigen Dienstag an und absolviert am Abend die erste Trainingseinheit. Am Mittwoch folgt eine weitere Einheit zur Vorbereitung auf den Turnierstart. Zum Auftakt des Deutschland Cup trifft die DEB-Auswahl am Donnerstag um 19:45 Uhr im PSD BANK DOME auf Österreich. Der Spielplan des Deutschland Cup 2026 Donnerstag, 5. November 16:15 Uhr: Lettland – Slowakei 19:45 Uhr: Deutschland – Österreich Samstag, 7. November 15:00 Uhr: Slowakei – Österreich 18:30 Uhr: Deutschland – Lettland Sonntag, 8. November 11:00 Uhr: Lettland – Österreich 14:45 Uhr: Deutschland – Slowakei
Ravensburg TowerstarsTowerstars unterliegen Rosenheim in torreichem Spiel (DEL2) Der Wunsch, möglichst viele Punkte zu sammeln und mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause zu gehen, blieb den Ravensburg Towerstars leider verwehrt. Das Team von Coach Johan Pennerborn unterlag den Starbulls Rosenheim mit 5:7. Eine Aufholjagd nach einem zwischenzeitlichen 1:4 und 2:5-Rückstand blieb am Ende ohne Erfolg. Vor 2.593 Zuschauern in der CHG Arena standen bei den Towerstars wie schon am Freitag die beiden Topstürmer Mark Rassell und Odeen Tufto verletzungsbedingt nicht im Aufgebot. Auch Verteidiger Florin Ketterer wird noch einige Zeit ausfallen. Für einen kleinen personellen Lichtblick sorgte die Tatsache, dass Nicolas Schindler vom Kooperationspartner Ingolstadt erstmals in dieser Saison nach Ravensburg entsandt wurde. Die Towerstars starteten selbstbewusst in die ersten Wechsel. Der erste Rückschlag folgte allerdings schon nach drei Minuten. Rosenheim ließ die Scheibe selbstbewusst in der Ravensburger Zone rotieren. Jordan Taupert traf schließlich aus der Halbdistanz zum 0:1. Zwar schienen die Towerstars den Dämpfer gut wegzustecken und kamen in den Folgeminuten ihrerseits zu hochkarätigen Chancen, die Gäste aus Oberbayern zeigten sich im Abschluss allerdings effizienter. Knapp zehn Minuten waren von der Uhr getickt, als Jordy Bellerive auf dem rechten Flügel mit hohem Tempo durchbrach und Ilya Sharipov gegen den platzierten Handgelenkschuss ins linke Eck nur wenig Abwehrchancen ließ. Knapp zwei Minuten später hatte Nick Latta jedoch eine erste Antwort parat und traf direkt nach einem von Robbie Czarnik gewonnenen Anspielbully auf der linken Seite. Doch allzu lange währte die Freude über den Anschlusstreffer nicht. Jordan Taupert wurde vier Minuten später sträflich vor dem Tor vergessen und traf konsequent zum Pausenstand von 1:3. In der Drittelpause blieb den Ravensburger Cracks Zeit, sich zu sammeln. Doch Rosenheim präsentierte sich weiterhin eiskalt und nutzte selbst kleinste Unstimmigkeiten konsequent aus. Lewis Zerter-Gossage zog aus der Halbdistanz ab. Ilya Sharipov war im letzten Moment die Sicht versperrt und der Puck rutschte durch die Beinschienen. Der entnervte Ravensburger Keeper machte fortan seinem Kollegen Konrad Fiedler Platz. Oftmals wird mit einem solchen Wechsel ein Zeichen gesetzt. Das zeigte prompt Wirkung – allerdings auf beiden Seiten. Nur 39 Sekunden nach dem 1:4 zog Simon Sezemsky direkt an der blauen Linie ab und verkürzte auf 2:4. Stadionsprecher Florian Dietrich hatte gerade begonnen, den Treffer anzusagen, da stellte Rosenheim den alten Abstand auch schon wieder her. Drei Treffer in 53 Sekunden – es war und blieb vogelwild. In der 27. Minute zog Towerstars-Youngster Nikita Kessler auf der linken Seite entschlossen durch und überwand Starbulls-Keeper Christopher Kolarz zum 3:5. Nur 47 Sekunden später drückte Thomas Reichel das Spielgerät gar zum 4:5 über die Rosenheimer Torlinie. Die Fans waren begeistert, der Rückstand war bis auf einen Treffer geschrumpft. Doch noch im zweiten Spieldrittel bestrafte Tomas Rubes die Ravensburger Defensive für einen Puckverlust an der gegnerischen blauen Linie. Den fälligen Zwei-gegen-drei-Konter verwertete er trocken zum 4:6. Den Frust über die postwendenden Antworten der Gäste schüttelte das Team von Coach Johan Pennerborn vor dem Schlussabschnitt offensichtlich gut ab. Die Defensive stand nun sicherer und nach vorne wurde viel Druck aufgebaut. Knapp sechs Minuten waren von der Uhr getickt, als ein Schuss von Denis Pfaffengut vor dem Torraum liegen blieb. Nick Latta brauchte nur noch zum 5:6 ins leere Tor einzuschieben. Es folgte ein wahrer Sturmlauf der Towerstars. Die Starbulls waren oftmals in ihrer eigenen Zone eingeschnürt. Den Torjubel bereits auf den Lippen hatten die Fans in der 51. Minute, als Nick Latta aus der Halbdistanz abzog, der Puck aber vom rechten Pfosten zurück ins Spiel sprang. Drei Minuten später stand Fabio Sarto frei im Slot. Doch seinen Schuss aus fünf Metern lenkte Christopher Kolarz mit der Beinschiene am rechten Pfosten vorbei. Rosenheim verteidigte auch danach die eigene Zone vehement. Zwar gab es gelegentliche Entlastungsangriffe, das Spiel gehörte aber klar den Towerstars. Für ihren Druck konnten sich die Oberschwaben allerdings nicht mehr belohnen. Als Konrad Fiedler 71 Sekunden vor dem Ende einem sechsten Feldspieler Platz machte, wirkte das Zusammenspiel zu durchsichtig und verkrampft. Hochkarätige Einschussmöglichkeiten blieben aus. 29 Sekunden vor dem Ende machte Lewis Zerter-Gossage mit seinem dritten Treffer ins verwaiste Ravensburger Tor den Deckel endgültig drauf. „Den Kampf kann man den Jungs sicher nicht absprechen. Aber wir haben uns zu viele Fehler geleistet und Gegentore kassiert. So kannst du leider nicht gewinnen“, resümierte Towerstars-Coach Johan Pennerborn nach dem Spiel. Überschattet wurde das Geschehen vom Ausfall von Verteidiger Simon Schütz, der zunächst von einem Puck und anschließend von einem gegnerischen Schläger im Nacken getroffen wurde. Der Towerstars-Verteidiger musste das Eis verlassen und wurde zur Untersuchung in die Oberschwabenklinik gebracht. Informationen über die Schwere der Verletzung waren am Sonntagabend noch nicht bekannt. Die DEL2 legt nun eine knapp elftägige Spielpause ein. Die Towerstars-Spieler können während eines einwöchigen Urlaubs die Köpfe wieder freibekommen und ihre Akkus aufladen.
Starbulls RosenheimRosenheimer 7:5-Auswärtssieg beim „Trainer-Albtraum“ in Ravensburg (DEL2) Revanche gelungen: Die Starbulls Rosenheim holten sich am 14. Spieltag der DEL2 im Auswärtsspiel gegen die Ravensburg Towerstars alle drei Punkte. Vor 2.539 Zuschauern führten die Grün-Weißen am Sonntagabend in der CHG-Arena bereits 4:1 und 5:2, mussten aber schließlich bis in die Schlussminute um den Sieg zittern. Interimscoach Jamie Bartman bezeichnete die vor allem im zweiten Drittel wilde Partie, in der sich Starbulls-Stürmer Lewis Zerter-Gossage als dreifacher Torschütze auszeichnete, als „Nightmare für die Coaches“. Bartman setzte zum Auftakt des zweiten Hauptrundenviertels – das erste Hinspiel gegen die Towerstars hatten die Starbulls auf eigenem Eis 2:3 verloren – auf die gleichen Reihen wie beim 4:1-Heimsieg zwei Tage zuvor gegen Crimmitschau. Lars Bosecker fehlte im Rosenheimer Line-up, die siebte Verteidigerposition blieb daher unbesetzt. Bei den Gastgebern fehlten mit dem kanadischen Stürmer Mark Rassel, dem US-amerikanischen Stürmer Odedn Peter Tufto und Verteidiger Florin Ketterer drei Stammkräfte. Zur ersten Pause führten die Grün-Weißen verdient mit 3:1. Jordan Taupert gelang mit Anbruch der vierten Spielminute der Führungstreffer. Sein Schuss fast von der blauen Linie schlug im linken unteren Eck ein – Fabian Dietz hatte vor dem Tor von Keeper Ilya Sharipov für Verwirrung gesorgt. Die Starbulls dominierten, hatten Chancen und erhöhten auf 2:0. Torschütze war Jordy Bellerive, der bei einem Konter über die rechte Seite Tempo machte und Sharipov mit einem platzierten Abschluss ins lange Eck überwand (10.). Aus dem Nichts gelang den Hausherren das Anschlusstor. Nach gewonnenem Bully zog Nick Latta sofort ab und versenkte den Puck hoch im kurzen Eck (12.). Doch die Starbulls blieben das spielbestimmende Team. Fabian Dietz gelang nach einem Rückpass von Taupert, der sich an der Bande hinter dem Ravensburger Tor mit Vehemenz die Scheibe erobert hatte, aus kurzer Distanz der dritte Rosenheimer Treffer (16.). Auf Ravensburger Seite musste noch vor der ersten Pause Verteidiger Simon Schütz passen, der vom Puck am Kopf getroffen worden war (17.). Bei den Starbulls war die Partie für den bis dahin stark spielenden Jordan Taupert beendet, nachdem er von Denis Pfaffengut einen regelwidrigen Check gegen den Kopf bekommen hatte, der von den Unparteiischen lediglich mit einer kleinen Strafe geahndet wurde (19.). Die daraus resultierenden einzigen beiden Rosenheimer Überzahlminuten der gesamten Partie blieben ungenutzt. Im zweiten Drittel erhöhte Lewis Zerter-Gossage per Flachschuss gegen eine zögerliche Ravensburger Abwehr auf 4:1 (22.). Daraufhin räumte Sharipov den Platz im Ravensburger Tor und Backup Konrad Fiedler übernahm. Auf der anderen Seite schenkten die Starbulls den Puck hinter dem eigenen Tor leichtfertig her. Der Ex-Rosenheimer Thomas Reichel legte zurück auf den freistehenden Simon Sezemsky, und der Ravensburger Topscorer traf ins linke untere Eck (23.). Ganze 13 Sekunden später erhöhte Zerter-Gossage auf 5:2. Scott Feser hatte Torwart Fiedler den Puck hinter dem Ravensburger Tor abgejagt, Samir Kharboutli sofort auf den Torschützen zurückgelegt (23.). Beide Teams zeigten sich in der Defensive auch im weiteren Verlauf des zweiten Spielabschnitts alles andere als sortiert und strukturiert. Es ging wild hin und her. Per Doppelschlag binnen 47 Sekunden kamen die Hausherren in der 27. Spielminute auf 5:4 heran. Zunächst jagte Nikita Kessler die von Anselm Gerg abgelegte Scheibe aus halbrechter Position halbhoch ins linke Eck. Dann ließen die Grün-Weißen einen Querpass von Louis Latta auf den freistehenden Thomas Reichel zu. Dieser war frei vor Torwart Christopher Kolarz eigentlich schon gescheitert, bekam aber von der Rosenheimer Verteidigung die Scheibe zum Nachstochern serviert und schob sie zum Anschlusstreffer über die Linie. Kolarz war nun gefordert und verhinderte mit einer starken Parade das mögliche 5:5, ehe Fabian Dietz bei einem Konter perfekt nach innen legte und Tomas Rubes aus kurzer Distanz eiskalt auf 6:4 für Rosenheim stellte (35.). Danach verteidigten die Starbulls die einzigen beiden Unterzahlminuten an diesem Abend erfolgreich. Im letzten Drittel leistete sich Nikita Kessler einen gefährlichen Bandencheck gegen Shane Hanna. Der Rosenheimer Verteidiger war danach sichtlich mitgenommen und nur noch einmal kurz auf dem Eis. Für Kessler war das Spiel folgerichtig beendet. Er wurde mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe zum Duschen geschickt – begleitet von Starbulls-Verteidiger Erik Ullmann, den für einen Stockcheck gegen Kessler im Anschluss an dessen Foul das identische Strafmaß ereilte. Sekunden nach Wiederaufnahme der Partie verkürzten die Towerstars auf 6:5. Ein Schuss von Denis Pfaffengut blieb in den Beinen des vor das Tor fahrenden Nick Latta hängen, der in der Folge aus kurzer Distanz mühelos einschieben konnte (46.). Die Starbulls wankten, die Towerstars schnupperten am 6:6. Nick Latta traf den Pfosten (51.), Kolarz entschärfte eine Großchance von Fabio Sarto (53.). Konstruktive Starbulls-Angriffe gab es kaum noch. Erst 29 Sekunden vor der Schlusssirene hüllte Lewis Zerter-Gossage per Empty-Net-Goal – seinem dritten Treffer an diesem Abend – den Rosenheimer Auswärtsdreier in trockene Tücher. „Es war ein verrücktes Spiel. Mit dem ersten Drittel war ich sehr zufrieden. Im zweiten Drittel haben wir unsere Taktik verloren und waren durcheinander. Das Spiel war super für die Zuschauer, aber ein Albtraum für die Trainer“, sagte Jamie Bartman nach der zweiten Partie unter seiner sportlichen Hauptverantwortung an der Bande. Die volle Punktausbeute aus den beiden Wochenendspielen hievt die Starbulls mit nun 21 Zählern aus 14 Partien in der im Mittelfeld überaus engen DEL2-Tabelle auf den sechsten Rang.
Memmingen IndiansKeine Punkte gegen Weiden (DEL2) Ein gebrauchter Abend für den ECDC Memmingen. Im Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden unterlagen die Indians mit 4:7. Die Gäste führten bereits nach dem zweiten Drittel mit 7:1. Nun geht es in die Länderspielpause, ehe die Düsseldorfer EG der nächste Gegner in der Maustadt ist. Zum letzten Heimspiel vor der Deutschland-Cup-Pause bekamen es die Indians mit den Blue Devils Weiden zu tun. Für beide Mannschaften war es wichtig, nochmals zu punkten. Die Indians wollten nach dem Auswärtserfolg am Freitag in Regensburg das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt machen, um mit einem guten Gefühl in die Pause zu gehen. Daniel Huhn schickte dasselbe Line-up in die Begegnung. Memmingen hatte sich das erste Drittel wohl definitiv anders vorgestellt. Bereits früh zeichnete sich ab, dass es ein gebrauchter Abend werden würde. Die Blue Devils gingen durch Michael Regush in Führung, ehe Benedikt Jiranek zum 2:0 nachlegte. Als dann noch Jordan Knackstedt zum 3:0 traf, nahm der Headcoach der Indians eine Auszeit. Diese sollte aber nichts bringen, denn die Gäste erzielten im Anfangsdrittel noch einen weiteren Treffer durch Niklas Postel. So stand ein ernüchterndes 0:4 aus Sicht der Memminger zur Pause. Und es ging denkbar schlecht weiter. Zwanzig Sekunden nach Wiederbeginn klingelte es erneut: Brayden Tracey markierte das 5:0. Die Oberpfälzer erhöhten durch weitere Treffer von Tracey in Überzahl und Charlie Jahnke auf 7:0. Der ECDC kam durch Marvin Schmid noch vor der Pause zum Torerfolg. Die Hoffnung auf Punkte war jedoch geschwunden. Beide Teams verabschiedeten sich in die zweite Drittelpause. Im letzten Drittel startete der ECDC zumindest eine kleine Aufholjagd und bewies damit, dass sich die Mannschaft nicht kampflos aufgab. Dennoch war der Vorsprung der Blue Devils einfach zu deutlich. Am Ende stand ein 4:7 aus Sicht der Memminger. Die weiteren Tore für die Maustädter erzielten Dominik Meisinger, Simon Thiel in doppelter Überzahl und Kevin Wall in Überzahl. Weiden sicherte sich die drei Punkte in der KUTTER-Arena und holte insgesamt sechs Zähler an diesem Wochenende. Für die Indians war es schlussendlich ein gebrauchter Abend, den es nun schnellstmöglich abzuhaken gilt. In der kommenden Woche pausiert der Ligabetrieb wegen des Deutschland-Cups. Weiter geht es dann in zwei Wochen. Am Freitag, den 13.11., kommt die Düsseldorfer EG an den Hühnerberg. Zwei Tage später geht es für den ECDC in Freiburg weiter. Tickets für alle Heimspiele der Indians im November sind bereits im VVK erhältlich. Daniel Huhn: „Ich denke wir können auf ein erstes Viertel zurückblicken, wo wir für einen Aufsteiger im Soll sind. Wir haben einige Punkte einfahren können. Einen Abend wie heute müssen wir schnell abhaken. Wir werden nun drei Tage noch hart trainieren, dann haben sich die Jungs eine Pause auch verdient.“ ECDC Memmingen Indians vs Blue Devils Weiden 4:7 (0:4/1:3/3:0) Torfolge: 0:1 (4.) #91 Regush (EQ) (#92 Tracey, #11 Marusch) , 0:2 (6.) #2 Jiranek (EQ) (#15 Jahnke, #20 Brunner), 0:3 (7.) #9 Knackstedt (EQ) (#19 Voyer, #92 Tracey), 0:4 (15.) #24 Postel (EQ) (#20 Brunner), 0:5 (21.) #92 Tracey (EQ), 0:6 (25.) #92 Tracey (PP1) (#75 Golod, #9 Knackstedt), 0:7 (26.) #15 Jahnke (EQ) (#19 Voyer, #27 Bohac), 1:7 (37.) #21 Schmid (EQ) (#14 Maul, #22 Meisinger), 3:7 (53.) #22 Meisinger (EQ) (#8 Brassard, #72 Svedlund), 3:7 (57.) #7 Thiel (PP2) (#92 Wall, #72 Svedlund), 4:7 (58.) #92 Wall (PP1) (#72 Svedlund, #7 Thiel) Strafminuten: Memmingen 11 (4-2-5)–Weiden 10 (4-0-6) Zuschauer: 2312 (KUTTER-Arena) ECDC Memmingen: Roth (Ankrichner)- Meisinger, Svedlund; Watson, Kolb; Fern, Van der Linde- Wall, Homjakovs, Fominych; Lillich, Gennaro, Brassard; Thiel, Schmid, Maul; Rust, Krymskiy, Meier.
Erding GladiatorsGROSSER KAMPF GEGEN DIE TOP-TEAMS BLEIBT UNBELOHNT (OLS) Die Erding Gladiators haben sich vor der Deutschland-Cup-Pause mit den beiden dominierenden Kräften der Oberliga Süd gemessen. Sowohl gegen den souveränen Spitzenreiter Deggendorfer SC (4:6) als auch beim zweitplatzierten ESV Kaufbeuren (2:6) zeigte die Mannschaft von Trainer John Sicinski leidenschaftliche Vorstellungen, stand am Ende jedoch mit leeren Händen da. Trotz der beiden Niederlagen bewiesen die Herzogstädter, dass sie selbst gegen die Top-Favoriten der Liga über weite Strecken mithalten können. BÄRENSTARKER AUFTAKT GEGEN DEN SPITZENREITER Vor 1.334 Zuschauern in der heimischen Stadtwerke Erding Arena legten die Gladiators gegen Deggendorf einen echten Traumstart hin. Mit hohem Tempo, enormer Laufbereitschaft und starker Effizienz setzten die Hausherren den Spitzenreiter früh unter Druck. In der 7. Minute brachte Leon Sivic die Gladiators auf Zuspiel von Pascal Steck mit 1:0 in Führung. Erding blieb am Drücker und legte nach: Markus Eberhardt erhöhte in der 11. Minute auf 2:0. Zwar nutzte der Favorit durch Ty Jackson eine Überzahlsituation zum Anschluss, doch die passende Antwort folgte prompt: Nur 62 Sekunden später schlug Pascal Steck zurück und stellte auf 3:1. Die verdiente Zwei-Tore-Führung nach 20 Minuten war der Lohn für einen couragierten Auftritt. Im zweiten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem hüben wie drüben das Torgestänge rettete. Die Treffer fielen jedoch auf Seiten der Gäste – gefühlt jeweils aus dem Nichts. Dylan Jackson (24.) und Ty Jackson (32.) nutzten ihre Gelegenheiten eiskalt zum 3:3-Ausgleich. Im Schlussdrittel geriet Erding früh in Rückstand, als ein Schuss von Manuel Edfelder unglücklich über die Fanghand von Torhüter David Zabolotny zum 3:4 ins Netz rutschte (43.). Als Petr Stloukal wenig später ein weiteres Deggendorfer Powerplay zum 3:5 verwertete (46.), schien die Begegnung entschieden. Die Hausherren gaben sich jedoch keineswegs auf: Pouliot verkürzte in der 51. Minute auf 4:5. Als Deggendorfs Ondrej Pozivil eine Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte, bot sich Erding eine fünfminütige Überzahlchance. Sicinski riskierte alles und nahm Zabolotny für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Der Ausgleich wollte jedoch trotz bester Gelegenheiten nicht mehr fallen – stattdessen traf Edfelder 36 Sekunden vor der Schlusssirene ins leere Tor zum 4:6-Endstand. LEIDENSCHAFTLICHER AUFTRITT BEIM TABELLENZWEITEN KAUFBEUREN Nur zwei Tage später wartete beim ESV Kaufbeuren die nächste schwere Hürde. Vor 2.392 Zuschauern kam der Tabellenzweite wie erwartet druckvoll aus der Kabine und erarbeitete sich ein deutliches Chancenplus. Zabolotny hielt dem Anfangsdruck mit starken Paraden stand, ehe Erding eiskalt zuschlug: Nach einem perfekten Zuspiel von Marc Schmidpeter vollendete Brandon Schultz mit seinem ersten Saisontreffer zum 1:0 für die Gladiators. In der Folge verteidigte Erding diszipliniert und setzte mit schnellen Gegenstößen immer wieder Nadelstiche. Der 1:1-Ausgleich in der 18. Minute fiel unglücklich, als ein Schuss kurz vor der Torlinie liegen blieb und von Sami Blomqvist über die Linie gestochert wurde. Im Mittelabschnitt ließen die Gladiators zunächst eine fünfminütige Überzahl nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Kaufbeurens Julian Eichinger ungenutzt, gestalteten die Partie danach aber offen. In der 38. Minute belohnte Sivic den Erdinger Aufwand, als er nach Vorarbeit von Steck zur erneuten 2:1-Führung traf. Die wohl spielentscheidende Szene folgte neun Sekunden vor der zweiten Sirene: Ein folgenschwerer Scheibenverlust im Erdinger Aufbauspiel bei eigener Überzahl ermöglichte Sten Eriksson den 2:2-Ausgleich per Shorthander. Dieser späte Nackenschlag zeigte im Schlussabschnitt Wirkung, zumal sich die Gladiators zu Beginn des Drittels auf der Strafbank wiederfanden. Kaufbeuren nutzte die sich bietenden Räume im Powerplay gnadenlos aus: Eero Elo traf bei doppelter Überzahl zum 3:2 (49.), Tomas Schwamberger nur 72 Sekunden später bei einfacher Überzahl zum 4:2 (50.). Erding versuchte in der Schlussphase noch einmal heranzukommen und nahm früh den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Max Oswald traf bei 58:47 Minuten jedoch ins verwaiste Erdinger Gehäuse zum 5:2, ehe Simon Stowasser 34 Sekunden vor dem Ende den 6:2-Schlusspunkt setzte. FAZIT: LEISTUNGEN MACHEN MUT FÜR DIE ZEIT NACH DER PAUSE Das Fazit des Härtewochenendes fällt zweigeteilt aus: Punktemäßig ging die Sicinski-Truppe zwar leer aus, doch die Art und Weise der Auftritte gegen die beiden Top-Teams macht Mut für die kommenden Aufgaben. Ausschlaggebend für das punktlose Wochenende waren letztlich die Special Teams sowie individuelle Unachtsamkeiten in den entscheidenden Spielphasen. Mit 21 Punkten aus 15 Begegnungen und Tabellenplatz sechs verabschieden sich die Gladiators dennoch mit einer respektablen Zwischenbilanz in die wohlverdiente Deutschland-Cup-Pause, um zu regenerieren und für die kommenden Aufgaben neu anzugreifen.
Ice Dragons HerfordIce Dragons quälen sich in die Länderspielpause - Niederlage nach Overtime gegen Herne (OLN) Der Herforder Eishockey Verein hat in der Oberliga Nord Hauptrunde das wichtige Heimspiel gegen den Herner EV Miners mit 4:5 OT (1:0/2:2/1:2/0:1) nach Verlängerung verloren. In einem zähen Spiel hatten die Ice Dragons die Begegnung rund 30 Minuten gut im Griff und führten bereits mit 3:1, dann nutzte Herne Fehler der Heimmannschaft aus und drehte die Partie. Am Ende war der Punktgewinn für die Ostwestfalen durch das Erreichen der Overtime sogar glücklich. Die Gastgeber mussten gegen Herne auf die verletzten Spieler Jannis Kälble, Nick Walters, Jegors Kalnins und Dennis Sticha verzichten. Durch die Rückkehr des zuvor erkrankten Sebastian Moberg verfügte Herford immerhin über drei komplette Reihen. Zu Beginn der Begegnung war Herford das aktivere Team und setzte die Miners unter Druck. So gingen die Ice Dragons in der 9. Minute nicht unverdient durch Pavel Avdeev mit 1:0 in Führung. Herne fand nun besser in das Spiel, jedoch blieb es bis zum ersten Seitenwechsel beim knappen Vorsprung für Herford. Der Start des zweiten Drittels verlief für das Heimteam genau nach Plan. Alexis D´Aoust fälschte einen Schuss von Sebastian Moberg in der 24. Minute zum 2:0 ins Tor ab. Herford blieb weiterhin offensiv und versuchte nachzulegen, doch in der 31. Minute nutzte Herne Fehler in der Defensive der Hausherren aus und kam durch Daniel Reichert auf 1:2 wieder heran. Keine zwei Minuten später passte dann die Zuordnung in der Gästeabwehr nicht und Philip Woltmann stellte den alten Abstand wieder her. Bis zu diesem Zeitpunkt war Herford das bessere Team und führte zurecht mit 3:1. Doch insbesondere Nicholas Ford hatte auf Herner Seite etwas gegen den bisherigen Spielverlauf. In der 34. Minute marschierte der US-Amerikaner relativ ungehindert auf Herfords Torhüter Erik Eder zu und ließ ihm keine Abwehrchance. So war die Begegnung vor dem letzten Drittel wieder offen. Im Schlussabschnitt war es erneut Nicholas Ford, der früh für den 3:3-Ausgleich sorgte (43.). Herne hatte die Begegnung nicht nur ausgeglichen, sondern ergriff nun immer mehr selbst die Initiative. Fünf Minuten vor der Schlusssirene war erneut Hernes Nummer 18 zu Stelle und schockte die Gastgeber mit seinem dritten Tor zum 4:3. Doch Herford gelang es noch einmal, die Partie zu egalisieren. Mit einem Gewaltschuss aus der Distanz rettete Tom Banach den Ice Dragons kurz vor dem Ende noch das 4:4, wodurch es in die Overtime ging. In der Verlängerung tasteten sich beide Mannschaften zunächst ab, bevor Sofiene Bräuner mit dem 5:4 für die Entscheidung sorgte und den Miners den Bonuspunkt sicherte. „Nach dem ersten ausgeglichenen Drittel haben wir im zweiten Spielabschnitt relativ dominant gespielt und eigentlich müssen wir die Begegnung zu diesem Zeitpunkt für uns entscheiden. Individuelle Fehler sorgen jedoch dafür, dass Herne aus wenigen Chancen zwei Tore macht. Das ist leider im Moment so. Sobald es schlecht läuft, gehen aktuell die Köpfe runter und es wird sehr viel nachgedacht. Im letzten Drittel werden wir zu passiv und Herne macht es dann sehr gut. Zumindest haben wir Character bewiesen und nach dem Rückstand noch einmal das 4:4 gemacht. Insgesamt fehlt uns im Moment die Leichtigkeit und das Selbstbewusstsein, was uns zu Beginn der Saison ausgezeichnet hat. Uns wird die Pause jetzt guttun, um die Köpfe wieder freizubekommen und um die zuletzt verletzten Spieler wieder ins Team zurückzubekommen“, so Henry Thom auf der abschließenden Pressekonferenz. Der Herforder Eishockey Verein bleibt mit 18 Punkten weiterhin auf Platz 8 der Oberliga Nord und trifft nach der zweiwöchigen Länderspielpause zunächst auswärts auf die Hannover Indians, bevor am Sonntag, den 15. November in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ ab 18.30 Uhr das Derby gegen die Hammer Eisbären folgt. Tore: 1:0 08:06 Pavel Avdeev (Philip Woltmann / Michael Schaaf) 2:0 23:31 Alexis D´Aoust (Sebastian Moberg / Jackson Pierson) 2:1 30:05 Daniel Reichert (Bauer Neudecker / Thomas Munichiello) 3:1 31:55 Philip Woltmann (Alexis D´Aoust / Maxim Mastic) 3:2 33:51 Nicholas Ford (Sofiene Bräuner / Raik-Cornell Rennert) 3:3 42:04 Nicholas Ford (Sofiene Bräuner / Jesse Kauhanen) 3:4 54:42 Nicholas Ford (Jesse Kauhanen / Christian Kretschmann) 4:4 56:17 Tom Banach (Leon Köhler / Michael Schaaf) 4:5 62:27 Sofiene Bräuner (Bauer Neudecker / Raik-Cornell Rennert) Strafen: Herford 4 Minuten Herne 4 Minuten Zuschauer: 814 Streambuchungen: 202
Herne MinersComeback-Sieg nach Aufholjagd! (OLN) Nachdem man sich am Freitagabend noch den Rostock Piranhas geschlagen geben musste, lag man auch am gestrigen Sonntagabend zunächst mit 0:2 und später mit 1:3 gegen die Herforder Ice Dragons zurück. Die Grün-Weiß-Roten kämpften sich jedoch zurück in die Partie, agierten vor dem gegnerischen Tor eiskalt und setzten sich am Ende in der Overtime durch. Die Herforder Ice Dragons starteten besonders druckvoll in die Partie und waren früh darauf bedacht, den ersten Treffer zu erzielen. In der 9. Spielminute war es dann so weit: Philip Woltmann setzte sich gut über die Außenbahn durch, suchte den perfekten Pass in den Slot und fand Pavel Avdeev, der humorlos über den Blocker von Ole Blumenkamp abzog und zum 1:0 für Herford einnetzte. Im zweiten Spielabschnitt legten die Ice Dragons noch eine Schippe drauf und hätten das Spiel eigentlich entscheiden können. Doch häufig war entweder die Herner Defensive oder Ole Blumenkamp zur Stelle. Zunächst erhöhte Alexis Daoust im zweiten Drittel auf 2:0, ehe Daniel Reichert nach Vorarbeit von Bauer Neudecker und Tommy Munichiello den ersten Herner Treffer erzielte und auf 2:1 verkürzte. Wenig später, in der 32. Spielminute, stellte Philip Woltmann zwar den alten Abstand wieder her. In der 34. Spielminute setzte sich Nick Ford jedoch gut über außen durch und zog clever über die Schulter von Ice-Dragons-Schlussmann Erik Eder ab, wodurch die Miners den Spielstand vor der Drittelpause nochmals auf 2:3 verkürzen konnten. Besonders die Effizienz der Miners war in diesem Drittel hervorzuheben: Herford schoss ganze 14 Mal aufs Tor, während Herne nur drei Mal zum Abschluss kam, daraus aber zwei Tore erzielte. Das dritte Drittel begann wieder ausgeglichen, mit einem leichten Chancenplus für den HEV. Früh im Abschnitt konnten die Miners die Partie ausgleichen: Sofiene Bräuner, der in Vertretung von Dennis Palka als Kapitän auflief, schnappte sich hinter dem Herforder Gehäuse den Puck, legte klug vor das Tor auf Nick Ford, der zum zweiten Mal an diesem Abend seine Treffersicherheit unter Beweis stellte und das 3:3 erzielte. Fünf Minuten vor Schluss drehten die Miners die Partie dann endgültig: Nick Ford setzte sich erneut gut über die Außenbahn durch und passte in den Slot auf Christian Kretschmann. Dieser bewies seine gute Übersicht, spielte erneut auf Nick Ford, der damit einen Hattrick erzielte und seine Mannschaft erstmals in Führung brachte. Diese hielt jedoch nicht lange: In der 57. Minute zog Tom Banach humorlos von der blauen Linie ab und traf an Ole Blumenkamp vorbei, dem die Sicht genommen worden war, zum 4:4-Ausgleich. Es ging in die Verlängerung. In der Overtime hatten die Ice Dragons für zweieinhalb Minuten fast durchgehend den Puck. Dann nahm sich Bauer Neudecker jedoch die Scheibe, spielte zwei Herforder gut aus, legte hoch auf Raik Rennert, dieser sah Sofiene Bräuner frei am langen Pfosten, spielte im perfekten Timing rüber, sodass Bräuner nur noch den Schläger reinhalten musste und den umjubelten 5:4-Siegtreffer erzielte. Damit konnte sich Herne zwei wichtige Punkte gegen starke Ice Dragons sichern. Während es für die anderen Vereine in die Deutschland-Cup-Pause geht, treten die Miners am morgigen Dienstagabend erneut gegen die Tilburg Trappers an. 1:0 [08:06] Avdeev (Woltmann/Schaaf) 2:0 [23:31] D’aoust (Moberg/Pierson) 2:1 [30:05] Reichert (Neudecker/Munichiello) 3:1 [31:55] Woltmann (D’aoust/Mastic) 3:2 [33:51] Ford (Bräuner/Rennert) 3:3 [42:04] Ford (Bräuner/Kauhanen) 3:4 [54:42] Ford (Kretschmann/Kauhanen) 4:4 [56:17] Banach (Köhler/Schaaf) 4:5 [62:37] Bräuner (Neudecker/Rennert)
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Amberg Wild LionsERSC grüßt von der Tabellenspitze (BYL) In einem echten Eishockeykrimi mit einer späten Entscheidung gewann der ERSC Amberg am Sonntagabend vor über 1.000 Zuschauern gegen die Peißenberg Miners mit 6:5 und machte sein Sechs-Punkte-Wochenende perfekt. Schütze des Siegtreffers war zwei Minuten vor dem Ende Rechtsaußen Lukas Klughardt. Aufgrund der restlichen Ergebnisse übernahmen die Wild Lions die Tabellenspitze in der Eishockey-Bayernliga, punktgleich mit Klostersee und Kempten aber mit dem besseren Torverhältnis. Nach erst neun Spieltagen zwar nur eine Momentaufnahme – aber immerhin. Beide Teams mussten wichtige Akteure ersetzen, in der Anzahl betraf es mehr die Miners. Dennoch starteten die Gäste forscher in der Anfangsphase. In Führung gingen allerdings die Wild Lions. Mit der ersten richtigen Chance vollstreckte Roberts Baranovskis eiskalt, was dem Team mehr Sicherheit gab. Das 2:0 durch Youngster Fabian Broll deutete sich nach dem Spielverlauf schon an, weckte aber auch den Kampfgeist der Gäste. Der Anschlusstreffer von Weiland Parrish ließ deshalb nicht lange auf sich warten. Das sorgte im Amberger Lager für keine Sorgenfalten, zumal Brendan Walkom Sekunden vor der Drittelpause auf 3:1 erhöhte. Kurz nach Wiederbeginn gelang Jakub Bitomsky sogar das 4:1 und dies sollte der Weckruf für die Miners sein, der von Amberg scheinbar nicht vernommen wurde. Fortan dominierten die Gäste die Partie, kamen völlig verdient um zwei Treffer ran, was Ambergs Christian Zessack nicht wirklich gefiel: „Vom 2.Drittel war ich ein wenig enttäuscht. Da hatten wir nicht die perfekte Disziplin wie in Waldkraiburg, sondern einen ähnlichen Bruch wie gegen Buchloe“, so der Coach. Der sah sich nach knapp fünf Minuten im Schlussdrittel zu einer Auszeit genötigt, weil die Gäste durch Sinan Ondörtoglu zum 4:4 ausgleichen konnten und weiter am Drücker waren. Nach und nach fanden die Wild Lions wieder besser ins Spiel und in der spannenden Schlussphase auch zum nötigen Glück. Das 5:4 durch Daniel Schroepfer glichen die Miners mit einem Powerplay-Treffer nochmals aus, aber das 6:5 von Klughardt ließ die Amberger endgültig jubeln. Gästecoach Martin Schweiger trauerte dem 1.Drittel hinterher: „Da bekommen wir immer zu leichte Gegentore. Insgesamt machten wir ein gutes Spiel, haben aber nichts zählbares“. Christian Zessack konnte tief durchschnaufen: „Wir hatten heute das Glück auf unserer Seite. Ich bin sehr zufrieden mit den drei Punkten, aber wir müssen weiter hart arbeiten“, fordert ‚Kachel‘. ERSC Amberg – Peißenberg Miners 6:5 (3:1,1:2,2:2) Tore: 1:0 (7.) Baranovskis (Walkom, Bitomsky), 2:0 (13.) Broll (L.Krieger, Rolsing), 2:1 (18.) Parrish (Vogl, Malzatzki), 3:1 (20.) Walkom (Schroepfer, Schmitt), 4:1 (22.) Bitomsky (T.Schmidt), 4:2 (28.) Rieger (Birker, Ondörtoglu), 4:3 (33.) Malzatzki (Lautenbacher, Rieger/5-4), 4:4 (46.) Ondörtoglu (Vogl, Parrish), 5:4 (53.) Schroepfer (Walkom, Schmitt), 5:5 (57.) Maier (Vogl, Parrish/5-4), 6:5 (58.) Klughardt (Gulda, Bitomsky). Strafen: Amberg 12, Peißenberg 10 Minuten. Zuschauer: 1.002
Nerven aus Stahl: Hexer Hetzel und 19 „Warrior“ machen das 6-Punkte-Wochenende perfekt! (BYL) Der EHC machte am Sonntag das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt. Nach einem irrsinnigen Eishockey-Krimi gingen die Spieler bei den Mighty Dogs mit 4:3 als verdiente Sieger vom Eis. Für den Königsbrunner Goalie Nicolas Hetzel war es eine besondere Partie, denn der aus dem Schweinfurter Nachwuchs stammende Keeper durfte von Beginn an im Tor der Brunnenstädter stehen. Ansonsten musste der EHC ohne Marco Sternheimer, Peter Brückner, Hayden Trupp, Steffen Tölzer und Nico Baur die Reise nach Unterfranken antreten. Blitzstart und eiskalte Effizienz im ersten Drittel Der ERV Schweinfurt suchte von Beginn an sein Heil in der Offensive und kam zu guten Angriffen, blieb aber zu verspielt und im Abschluss zu harmlos. Den ersten Treffer markierte der EHC Königsbrunn: In der fünften Spielminute fiel das 1:0 für die Brunnenstädter. Nachdem sich der EHC ein erstes Mal im gegnerischen Drittel festgespielt hatte, fand eine verdeckte Direktabnahme von Niklas Länger den Weg ins Schweinfurter Tor und sorgte für die Königsbrunner Führung. Schweinfurt hatte zwar mehr Spielanteile, scheiterte aber spätestens an Nico Hetzel, der mit starken Paraden die Chancen der Gastgeber zunichtemachte. In der 12. Spielminute legten die Brunnenstädter das 2:0 nach. Bei einem Konter konnte der Goalie der Mighty Dogs den Puck nur nach vorne abprallen lassen, ein schönes Geschenk für Anton Seidel, der die Scheibe ins Netz zimmerte. Königsbrunn blieb die effektivere Mannschaft. Kurz vor der Pause nutzte Tim Bullnheimer einen weiteren Rebound und netzte aus der Drehung zum 3:0-Drittelendstand ein. Fäuste fliegen im Mittelabschnitt: Stimmung kocht über Im Mittelabschnitt blieben die Gastgeber gallig, doch der EHC hielt dagegen. In der 24. Spielminute trafen die Gastgeber nur den Pfosten. Mit zunehmendem Spielverlauf kam nun immer mehr Härte in die Partie. In der 29. Spielminute bekamen die Dogs einen Penalty zugesprochen, der jedoch folgenlos blieb, da sich Nico Hetzel im Königsbrunner Tor in Topform zeigte. Kurz danach setzte es zwei Spieldauerdisziplinarstrafen. Nach einer Aktion gegen Nico Hetzel kochte die Stimmung über, und David Farny lieferte sich mit Ricards Bernhards eine Rauferei. Beide Spieler mussten sofort vom Eis und sind für die nächste Partie gesperrt. Der EHC agierte kurzzeitig in doppelter Unterzahl, bis zur nächsten Pause fielen jedoch keine weiteren Treffer mehr. Schweinfurter Aufholjagd und der entscheidende Geniestreich Schweinfurt musste nun drei Tore aufholen und zeigte sich im Schlussabschnitt deutlich effizienter. In der 41. und 43. Spielminute traf der ERV gleich zweimal in Überzahl, es stand nur noch 3:2. Königsbrunn zog erneut eine Strafe, und in der 51. Spielminute zeigte sich Schweinfurt weiterhin stark im Powerplay: Die Paradereihe der Unterfranken netzte zum 3:3-Ausgleich ein. Die Partie war nun wieder völlig offen, das nächste Tor schoss dann aber wieder Königsbrunn. Nach einer Scheibeneroberung durch Moritz Weißenhorn, der den Puck an der eigenen blauen Linie aus der Luft fischte, passte dieser zu Philipp Markgraf und bekam die Scheibe beim Konter wieder zurück. Von der linken Seite aus schlug sein harter Schuss zum 4:3 im langen Eck der Gastgeber ein. Ein Treffer, der für Schweinfurt zur Unzeit kam. Die Dogs warfen noch einmal alles nach vorne. Zwei Minuten vor dem Ende zog ERV-Coach Sergej Waßmiller zudem den Goalie zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers. Königsbrunn verteidigte aber mit Mann und Maus und rettete das 4:3 bis zum Abpfiff. Stolzer Coach adelt seine "Krieger" Dank einer geschlossenen Teamleistung, Effizienz im Abschluss und einem überragenden Nico Hetzel im Tor brachte der EHC dem ERV Schweinfurt trotz schmerzhafter Ausfälle die erste Heimniederlage bei. Coach Matthias Forster war nach dem Spiel sichtlich stolz auf seine Mannschaft: „Ich habe heute 19 Warrior auf dem Eis gesehen, es war eine unglaubliche Teamleistung. Mit viel Willen und Leidenschaft hat jeder Spieler alles gegeben. In Schweinfurt ist es nie leicht zu gewinnen, aber der Zusammenhalt in der Mannschaft stimmt, und deswegen war der Sieg verdient. Wir haben heute äußerst diszipliniert in unserer Struktur gespielt, Hut ab vor dieser Leistung!“ Tore: 0:1 Länger (Markgraf, Rodrigues) (5.), 0:2 Seidel (Steinmann, Weißenhorn) (12.), 0:3 Bullnheimer (Länger, Steinmann) (20.), 1:3 Cermak (Alksnis, Piskor) (41.), 2:3 Piskor (Cermak, Alksnis) (43.), 3:3 Litesov (Cermak, Alksnis) (51.), 3:4 Weißenhorn (Markgraf) (55.) Strafminuten: ERV Schweinfurt 43 (SD Bernhards) EHC Königsbrunn 52 (SD Farny) Zuschauer: 1435
TEV MiesbachTEV zeigt große Moral, muss sich den Devils aber knapp geschlagen geben - Miesbach kämpft sich nach 2:5-Rückstand eindrucksvoll zurück, kann die Heimniederlage aber nicht verhindern (BYL) Der TEV Miesbach musste sich am Sonntagabend im Heimspiel gegen die Devils Ulm/Neu-Ulm knapp mit 5:6 geschlagen geben. Nach einem äußerst effizienten ersten Drittel der Gäste bewiesen die Miesbacher große Moral, kämpften sich eindrucksvoll zurück und glichen zwischenzeitlich zum 5:5 aus. Am Ende hatten die Devils jedoch das bessere Ende für sich. Personell musste der TEV weiterhin auf die verletzten Dennis Reimer, Andreas Nowak und Aziz Ehliz verzichten. Im Tor begann Timon Ewert, der von Beginn an gefordert war. Die Miesbacher fanden gut in die Partie und gingen bereits nach einer Minute durch Thomas März, nach Vorarbeit von Athanassios Fissekis und Moritz Schlickenrieder, in Führung. Die Gäste antworteten allerdings umgehend und glichen durch Dominik Synek aus. Patrick Asselin brachte den TEV in der achten Minute erneut in Front, doch Ulm/Neu-Ulm erwies sich im ersten Drittel als brutal effizient. Aus lediglich acht Torschüssen erzielten die Devils vier Treffer und drehten die Partie bis zur ersten Pause auf 2:4. Timon Ewert war bei den Gegentoren machtlos und verließ nach dem vierten Treffer das Eis. Philip Lehr übernahm anschließend zwischen den Pfosten. Im zweiten Drittel legten die Gäste durch Dominik Synek in Überzahl weiter nach und bauten ihre Führung auf 5:2 aus. Der TEV ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und zeigte eine starke Reaktion. Mit viel Einsatz und Kampfgeist stemmten sich die Miesbacher gegen die drohende Niederlage. Im Schlussdrittel startete der TEV eine beeindruckende Aufholjagd. Michael Schuster verkürzte in Überzahl auf 3:5 und legte wenig später nach Vorarbeit von Patrick Asselin und Thomas März seinen zweiten Treffer nach. In der 52. Minute sorgte Kelvin Walz nach Zuspiel von Thomas März und Patrick Asselin für den viel umjubelten 5:5-Ausgleich. Die Miesbacher hatten sich damit nach einem zwischenzeitlichen Drei-Tore-Rückstand zurück in die Partie gekämpft. Doch die Freude währte nur kurz. In Überzahl erzielte Jakub Bernad nur wenig später den erneuten Führungstreffer für die Devils. In der Schlussphase sorgte zudem eine Szene abseits des eigentlichen Spielgeschehens für Aufregung. Eine Slew-Footing-Aktion von Bohumil Slavicek blieb ungeahndet, sodass eine mögliche Fünf-Minuten-Strafe gegen die Gäste ausblieb. Der TEV kämpfte dennoch bis zur letzten Sekunde aufopferungsvoll und gab sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen. Auch wenn es am Ende nicht für Punkte reichte, zeigte die Mannschaft eine starke Reaktion auf den frühen Rückstand und bewies einmal mehr ihren Charakter. Auf dieser kämpferischen Leistung gilt es nun aufzubauen. Ausblick Bereits am kommenden Freitag steht für den TEV die nächste Auswärtsaufgabe an. Um 20 Uhr gastieren die Miesbacher beim ESC Kempten. Für die Fahrt gibt es noch freie Plätze im Fanbus – die Mannschaft freut sich über zahlreiche Unterstützung. Am Sonntag geht es dann wieder vor heimischem Publikum weiter. Um 18 Uhr empfangen die Miesbacher die Schweinfurt Mighty Dogs im heimischen Stadion. Nach der Heimniederlage wollen die Schlierseer dort wieder punkten und gemeinsam mit ihren Fans eine Reaktion zeigen. Spielstatistik: TEV Miesbach – VfE Ulm/Neu-Ulm 5:6 (2:4, 0:1, 3:1) Tore: 1:0 Thomas März (01:00, Fissekis, Schlickenrieder) 1:1 Dominik Synek (01:42, Dér) 2:1 Patrick Asselin (08:06, Vollmayer, Pekr) 2:2 Dominik Synek (11:53, Tischendorf) 2:3 Valentin Dér (15:32, Bernad) 2:4 Jakub Bernad (17:48, Dér, Anwander) 2:5 Dominik Synek (33:51, Danzer, Slavicek, Überzahl) 3:5 Michael Schuster (41:26, Pölt, Schüpping, Überzahl) 4:5 Michael Schuster (48:11, Asselin, März) 5:5 Kelvin Walz (51:01, März, Asselin) 5:6 Jakub Bernad (52:27, Podešva, Biezais, Überzahl) Strafminuten: TEV Miesbach 8 – VfE Ulm/Neu-Ulm 12 Zuschauer: 360
Peißenberg MinersKnappe Niederlage in Amberg - was für ein Kampf (BYL) Unsere Miners liefern sich mit dem ERSC Amberg einen echten Schlagabtausch und kämpfen sich gleich mehrfach zurück. Am Ende reicht es trotz einer starken Leistung leider nicht ganz. 6:5 für Amberg. 1. Drittel Die Miners starten mit ordentlich Druck auf das Amberger Tor, doch Rückkehrer Bätge hält seinen Kasten zunächst sauber. Auf der anderen Seite werden kleine defensive Unaufmerksamkeiten eiskalt bestraft. Baranovskis und Broll stellen auf 2:0. Parrish verkürzt, doch kurz vor der Pause erhöht Walkom auf 3:1. 2. Drittel Amberg legt früh zum 4:1 nach. Doch wer glaubt, unsere Jungs geben sich geschlagen, kennt die Miners schlecht. Youngster Nepomuk Rieger lässt Bätge keine Chance und verkürzt auf 4:2. Die Miners übernehmen immer mehr das Kommando und dann schlägt unser Powerplay-Zauberer wieder zu - Malzatzki packt einen seiner gefürchteten Treffer aus und macht das 4:3. Das Spiel ist wieder offen! 3. Drittel Gleich zu Beginn der Ausgleich. Oder eben doch nicht … Haloda zieht von der blauen Linie ab, die Scheibe prallt ab und Ondörtoglu reagiert blitzschnell. Er chippt den Puck über Bätge ins Tor. Doch dann wird es kurios: Der Amberger Goalie reklamiert, dass der hinter dem Tor stehende Parrish die Scheibe von oben nach unten ins Tor befördert haben soll. Eine Behauptung, die nach unserer Wahrnehmung nicht zutrifft. Parrish berührt die Scheibe überhaupt nicht! Trotzdem entscheiden die Unparteiischen auf kein Tor. Eine bittere Entscheidung für unsere Miners, denn der reguläre Treffer von Ondörtoglu hätte den verdienten Ausgleich bedeutet. Doch unsere Jungs lassen sich nicht aufhalten! Wenige Minuten später kommt Parrish mit ordentlich Zug aufs Tor, legt im Fallen auf Ondörtoglu ab und der haut die Scheibe rein! 4:4 - Die rund 60 mitgereisten Miners-Fans stehen Kopf! Amberg schlägt erneut zu und geht durch Schröpfer wieder in Führung. Doch auch unser Kapitän Maier belohnt sich endlich für seine starke Arbeit. Im Powerplay steht er goldrichtig vor dem Tor und schiebt zum viel umjubelten 5:5 ein! Doch das Drama nimmt kein Ende … Nur rund 90 Sekunden später läuft Amberg erneut Richtung Miners-Tor. Eine Zwei-gegen-zwei-Situation, bei der aus unserer Sicht eine klare Abseitsstellung miteingergeht. Die Pfeife bleibt jedoch stumm und Amberg nutzt die Situation eiskalt zum 6:5-Siegtreffer. Wieder eine äußerst bittere Entscheidung aus Sicht der Miners. Die Jungs werfen anschließend noch einmal alles nach vorne, ziehen Goalie Magg - doch der Ausgleich will einfach nicht mehr fallen. Was für ein Kraftakt! Was für ein Kampf! Unsere Miners waren über weite Strecken die bessere Mannschaft und haben sich gleich mehrfach eindrucksvoll zurückgekämpft. Umso bitterer, dass neben den eigenen Fehlern auch zwei äußerst strittige Entscheidungen den Spielverlauf maßgeblich beeinflussen. Danke an unsere rund 60 Auswärtsfans für die lautstarke Unterstützung. Vier Tage bleiben bis zur nächsten Chance auf Punkte. Und die wollen wir nutzen.
Schweinfurt Mighty DogsEmotionsgeladenes Duell geht an Königsbrunn (BYL) Erstmals seit der Finalserie im Frühjahr standen sich am Sonntagabend die Mighty Dogs und der EHC Königsbrunn wieder gegenüber. Am Allerheiligen-Feiertag fanden 1.435 Zuschauer den Weg in den Icedome an der Willi-Kaidel-Straße und sorgten für eine prächtige Kulisse beim Spitzenspiel des neunten Spieltags der Eishockey-Bayernliga. Die Gäste aus Königsbrunn mussten auf Marco Sternheimer, Peter Brückner, Hayden Trupp, Steffen Tölzer und Nico Baur verzichten und begannen mit Nicolas Hetzel im Tor. Dieser sollte im weiteren Spielverlauf maßgeblich daran beteiligt sein, dass die Pinguine am Ende alle drei Punkte aus Schweinfurt entführten. Bei den Mighty Dogs waren bis auf Lucas Kleider alle Spieler an Bord. Zwischen den Pfosten erhielt erneut Benedict „Benny“ Roßberg den Vorzug. Die Hausherren kamen wie gewohnt mit viel Schwung aus der Kabine und wollten von Beginn an deutlich machen, dass es für den amtierenden Meister kein leichtes Unterfangen werden würde. Vom ersten Bully weg setzten die Mighty Dogs nicht nur spielerische Akzente, sondern fuhren auch ihre Checks konsequent zu Ende und zeigten sich in den Zweikämpfen bissig. Bereits bei den ersten Abschlüssen wurde allerdings deutlich, dass Nicolas Hetzel im Tor der Pinguine einen hervorragenden Abend erwischt hatte. Statt der erhofften frühen Führung für den ERV waren es schließlich die Gäste, die erstmals jubeln durften. In der fünften Spielminute zog Niklas Länger ab und brachte den Puck zum 0:1 im Schweinfurter Tor unter. Der frühe Rückstand brachte die Mighty Dogs jedoch nicht aus dem Konzept. Die Hausherren spielten weiter nach vorne, erarbeiteten sich zahlreiche Möglichkeiten, konnten diese aber erneut nicht in Tore ummünzen. Ganz anders präsentierte sich der amtierende Meister, der seine Chancen eiskalt nutzte. In der zwölften Minute kamen die Königsbrunner über Kilian Steinmann ins Drittel der Dogs. Dessen Schuss konnte Roßberg zunächst noch mit dem Schoner abwehren, doch den Abpraller verwertete Anton Seidel unbedrängt zum 0:2. Kurz vor der ersten Pause schlugen die Gäste erneut zu. Diesmal war es Kapitän Tim Bullnheimer, der in Überzahl einen weiteren Abpraller nutzte und auf 0:3 erhöhte. Ein bitterer Zwischenstand aus Schweinfurter Sicht, denn die Mighty Dogs hatten durchaus ihre Spielanteile und Möglichkeiten, während Königsbrunn seine Chancen konsequent verwertete. Zu Beginn des zweiten Drittels gab es eine Veränderung im Schweinfurter Tor. Benedict Roßberg machte Platz für Leon Pöhlmann, der fortan zwischen den Pfosten stand. Wie schon im ersten Spielabschnitt kamen die Mighty Dogs mit viel Energie aus der Kabine und versuchten, sich endlich für ihren Aufwand zu belohnen. Doch immer wieder war entweder ein Königsbrunner Verteidiger entscheidend zur Stelle oder Nicolas Hetzel machte die nächste gute Gelegenheit zunichte. Eine der größten Möglichkeiten zum Anschlusstreffer bot sich Ricards Bernhards in der 29. Spielminute. Tomas Cermak musste wegen Stockschlags auf die Strafbank, doch beim anschließenden Bully im Schweinfurter Drittel reagierten die Hausherren blitzschnell. Kevin Heckenberger gewann das Anspiel, Bernhards schnappte sich die Scheibe und machte sich allein auf den Weg in Richtung Königsbrunner Tor. Niklas Länger setzte nach und störte den Letten mit einem Stockschlag entscheidend. Die Schiedsrichter entschieden folgerichtig auf Penalty für die Mighty Dogs. Wie bereits am Freitag übernahm Kristers Donins die Verantwortung, scheiterte diesmal allerdings an Nicolas Hetzel, der auch in dieser Situation die Oberhand behielt. War bereits im ersten Drittel eine härtere Gangart zu erkennen, nahm die Intensität im Mittelabschnitt noch einmal deutlich zu. Immer wieder gerieten Spieler beider Mannschaften aneinander, ehe die Situation schließlich in einem kurzen, aber heftigen Faustkampf zwischen Ricards Bernhards und David Farny eskalierte. Zumindest bei dieser Auseinandersetzung behielt der Topscorer der Mighty Dogs die Oberhand und wurde von den Schweinfurter Fans entsprechend lautstark gefeiert. Die Konsequenzen waren allerdings für beide Mannschaften schmerzhaft: Sowohl Bernhards als auch Farny erhielten eine Fünf-Minuten-Strafe sowie eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und mussten vorzeitig unter die Dusche. Damit fehlen beide Akteure ihren Mannschaften auch im kommenden Meisterschaftsspiel am Freitag. Allein ab der 30. Spielminute bis zur zweiten Drittelpause sammelten beide Mannschaften zusammen sage und schreibe 68 Strafminuten – 33 auf Schweinfurter und 35 auf Königsbrunner Seite. Weitere Tore fielen im Mittelabschnitt nicht mehr, sodass es mit dem 0:3-Rückstand ein letztes Mal in die Kabinen ging. Im Schlussdrittel sollte sich das Blatt dann aber noch einmal wenden. Erneut kamen die Mighty Dogs besser aus der Kabine und diesmal belohnten sie sich endlich für ihren Aufwand. Der ERV agierte noch in Überzahl, als Tomas Cermak in der 41. Spielminute die Scheibe in „seinem Office“ erhielt. Der Angreifer fackelte nicht lange, zog wuchtig ab und ließ Hetzel keine Chance – nur noch 1:3! Die Hoffnung im Icedome war zurück und keine zwei Minuten später durften die Schweinfurter Fans erneut jubeln. Wieder waren die Mighty Dogs in Überzahl erfolgreich, diesmal durch Dominik Piskor, der in der 43. Minute auf 2:3 verkürzte. Noch waren über 17 Minuten zu spielen und der ERV drängte nun mit aller Macht auf den Ausgleich. In der 47. Spielminute erhielt Königsbrunns Anton Seidel eine Fünf-Minuten-Strafe wegen Bandenchecks, während Georg Pinsack für zwei Minuten wegen übertriebener Härte auf die Strafbank musste. Die Mighty Dogs bekamen damit erneut die Gelegenheit, in Überzahl zum Erfolg zu kommen. Rund anderthalb Minuten vor Ablauf der Strafe gegen Seidel war es schließlich Dimitrij Litesov, der in der 51. Spielminute den Puck im Tor unterbrachte und den Icedome endgültig zum Kochen brachte. Aus einem 0:3 hatten die Schweinfurter innerhalb von gut zehn Minuten ein 3:3 gemacht – und alle drei Treffer waren im Powerplay gefallen! Nun wollten die Mighty Dogs mehr und drängten auf die erstmalige Führung an diesem Abend. Doch ausgerechnet in dieser Phase schlug der Meister erneut zu. In der 55. Spielminute kam Moritz Weissenhorn nach einem schnellen Gegenangriff zum Abschluss und jagte die Scheibe halbhoch ins lange Eck. Leon Pöhlmann war bei diesem Schuss machtlos und die Gäste lagen plötzlich wieder mit 4:3 in Führung. Eine eiskalte Dusche für den ERV, der sich zuvor mit großem Einsatz zurück in die Partie gekämpft hatte. Sergej Waßmiller und Semjon Bär versuchten in der Schlussphase noch einmal alles. Rund zwei Minuten vor dem Ende verließ Leon Pöhlmann zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers das Eis, um den Druck auf das Königsbrunner Tor weiter zu erhöhen. Doch die Gäste verteidigten ihren knappen Vorsprung bis zur Schlusssirene und nahmen die drei Punkte mit nach Hause. Am Ende setzte sich der EHC Königsbrunn dank seiner deutlich besseren Chancenverwertung mit 4:3 durch und fügte den Mighty Dogs damit die erste Heimniederlage der laufenden Saison zu. Über weite Strecken bestimmten die Schweinfurter das Geschehen, versäumten es aber, ihre zahlreichen und teilweise schön herausgespielten Möglichkeiten konsequent zu nutzen. Hinzu kamen gleich vier Schüsse an den Pfosten beziehungsweise die Querlatte des Königsbrunner Tores. Auf der anderen Seite erwischte Nicolas Hetzel einen überragenden Abend und brachte die Angreifer des ERV immer wieder zur Verzweiflung. So blieb die starke Aufholjagd im letzten Drittel am Ende unbelohnt. Bereits am kommenden Freitag geht es für die Mighty Dogs weiter. Um 20 Uhr empfangen die Schweinfurter die Devils aus Ulm/Neu-Ulm im Icedome. Dabei kommt es erneut zu einem Duell zweier Mannschaften, die in der Tabelle unmittelbar beieinanderliegen. Am Sonntag steht anschließend das Auswärtsspiel beim TEV Miesbach auf dem Programm. Damit warten auf den ERV erneut zwei anspruchsvolle Aufgaben, die spannende und umkämpfte Begegnungen versprechen.
HC Landsberg – EHC Waldkraiburg 1:10 (0:3, 1:4, 0:3) (BYL) Tore: 0:1 (1.) F. Lode (Haaparanta, Forsberg), 0:2 (8.) Šrámek (Vogl, Bison), 0:3 (15.) Decker (Ovaska, Zimmermann), 0:4 (24.) Forsberg (Džeriņš, Haaparanta), 0:5 (26.) Šrámek (Bison, Vogl), 1:5 (28.) Wagner (Kalns, Freidenfelds), 1:6 (33.) Ovaska (Vogl, Džeriņš – PP1), 1:7 (37.) Džeriņš (Forsberg, F. Lode), 1:8 (43.) Šrámek (Vogl, Haaparanta), 1:9 (55.) Šrámek (Vogl, Houdek), 1:10 (58.) Zimmermann (Houdek, Bison). EHC Waldkraiburg: Tor: #32 Tobias Sickinger, #40 Christoph Lode. Verteidigung: #6 Matej Houdek, #10 Felix Lode, #23 Tim Ludwig, #37 Patrik Forsberg, #50 Martin Kokeš, #81 Max Čejka, #98 Patrick Zimmermann. Sturm: #7 Philipp Lode, #11 Bartek Bison, #13 Jakub Šrámek, #18 Santeri Ovaska, #25 Andris Džeriņš, #28 Mikko Haaparanta, #34 Leon Decker, #88 Nico Vogl, #92 Jakub Revaj. Zuschauer: 1098; Strafen: Landsberg 6 – Waldkraiburg 8. Zehn Tore am Lech: Löwen überrollen Landsberg Was am Freitag gegen Amberg trotz zahlreicher Möglichkeiten noch nicht funktionieren wollte, holten die Waldkraiburger Löwen am Sonntagabend eindrucksvoll nach. Vor 1098 Zuschauern im Landsberger Hungerbachdom setzte sich der EHC mit 10:1 gegen die River Kings durch und feierte einen auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg. Dabei ließen die Löwen von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie die Niederlage vom Freitag schnell vergessen machen wollten. Konzentriert in den Zweikämpfen, schnörkellos im Spielaufbau und konsequent vor dem Tor bestimmten sie die Partie nahezu über die gesamte Spielzeit. Auch Landsberg kam durchaus zu Möglichkeiten und traf unter anderem den Pfosten, doch Christoph Lode zeigte erneut eine stabile Leistung und ließ die Nadelstiche der Gastgeber weitgehend wirkungslos verpuffen. Gerade einmal 36 Sekunden waren gespielt, als die Löwen erstmals jubeln durften. Mikko Haaparanta hatte das Auge für den freistehenden Felix Lode, der aus großer Distanz und nahezu von der blauen Linie zum 0:1 einschlenzte. Waldkraiburg blieb auch danach hellwach. In der 8. Minute eroberte Jakub Šrámek nach einem Zweikampf an der rechten Bande die Scheibe, zog nach innen und schloss aus dem rechten Bullykreis ins kurze Eck zum 0:2 ab. Besonders sehenswert fiel das dritte Tor des Abends. Santeri Ovaska behauptete die Scheibe vor dem Landsberger Tor, wurde dabei bereits stark bedrängt und hätte selbst den Abschluss suchen können. Stattdessen behielt er selbst im Fallen den Überblick und legte noch einmal quer auf den heraneilenden Leon Decker. Dieser musste die Scheibe nur noch in die freie linke Torseite einschieben und sorgte nach 15 Minuten für den 0:3-Pausenstand. Landsberg kam mit etwas mehr Schwung aus der Kabine und versuchte zu Beginn des zweiten Drittels, den Druck zu erhöhen. Die Waldkraiburger Defensive blieb jedoch aufmerksam und verteidigte die Angriffsbemühungen der Gastgeber konsequent weg. Auf der Gegenseite schlugen die Löwen erneut zu. Andris Džeriņš spielte von der rechten Ecke des Angriffsdrittels auf Patrik Forsberg, der plötzlich völlig frei im Slot stand. Sein Abschluss prallte noch am Landsberger Torhüter ab, nahm anschließend jedoch einen hohen Bogen und landete zum 0:4 im Netz. Nicht einmal zwei Minuten später folgte bereits das 0:5. Šrámek setzte sich im Landsberger Drittel fest, umrundete mit der Scheibe gleich zweimal das Tor, spielte anschließend den Doppelpass mit Bartek Bison und schloss eiskalt ab. Vom Gestänge sprang der Puck ins Tor. Für Michael Karg war der Arbeitstag damit beendet. Moritz Borst übernahm anschließend im Landsberger Tor – jener Borst, der vor Spielbeginn bei der Mannschaftsbesprechung auf dem Eis noch den rechten Torpfosten abgeleckt hatte. Ob dies tatsächlich zu seinem persönlichen Torhüterritual gehört, ist nicht überliefert. Geholfen hat es den „River Kings“ an diesem Abend jedenfalls nichts. Den einzigen Landsberger Treffer des Abends erzielte Frantisek Wagner in der 28. Minute. Nach einem Schuss der Gastgeber lag die Scheibe gefährlich auf der Torlinie. Christoph Lode kratzte sie mit dem Schläger noch weg, allerdings direkt vor Wagner, der zum 1:5 einschieben konnte. Beeindruckt zeigte sich Waldkraiburg davon nicht. Die Löwen spielten weiter nach vorne und stellten wenig später den alten Abstand wieder her. In Überzahl leitete ein langer Pass von Nico Vogl den Angriff ein, Džeriņš spielte weiter und Ovaska hielt nur noch den Schläger hinein – 1:6. Dreieinhalb Minuten vor der zweiten Pause setzte auch Džeriņš seinen Namen auf die Torschützenliste. In einer unübersichtlichen Situation vor dem Landsberger Tor behielt der Lette den Überblick und bugsierte die Scheibe zum 1:7 über die Linie. Wer nun erwartet hatte, die Löwen würden angesichts des deutlichen Spielstands im Schlussabschnitt ein paar Gänge zurückschalten, sah sich getäuscht. Waldkraiburg arbeitete weiter konzentriert, ging in die Zweikämpfe und spielte seine Angriffe aus, als wäre die Partie noch völlig offen. Nicht einmal drei Minuten waren im letzten Drittel gespielt, als Šrámek erneut traf. Sein erster Versuch wurde noch geblockt, doch der Waldkraiburger Angreifer setzte nach und schob die Scheibe Borst durch die Beine zum 1:8. Fünfeinhalb Minuten vor Schluss fiel schließlich das 1:9. Nico Vogl brachte die Scheibe aus eigentlich sehr spitzem Winkel in Richtung Tor und Šrámek fälschte entscheidend ab. Für den Tschechen war es bereits sein vierter Treffer an diesem Abend. Den Schlusspunkt durfte Patrick Zimmermann setzen. Im Vier-gegen-Vier eroberte er rund zwei Minuten vor Ende an der eigenen blauen Linie die Scheibe, behauptete sie gegen seinen Gegenspieler und machte sich auf den Weg in Richtung Landsberger Tor. Dort erinnerte der Verteidiger daran, dass er seine Karriere einst als Stürmer begonnen hatte, zog am Verteidiger vorbei und setzte den Puck sehenswert ins rechte obere Eck zum 1:10-Endstand. So erlebte der Hungerbachdom am Allerheiligen-Abend eine ungewöhnlich einseitige Begegnung. Landsberg hatte zwar durchaus eigene Möglichkeiten, doch Waldkraiburg war an diesem Abend in nahezu allen Bereichen überlegen. Die Löwen spielten konzentriert, effizient und verzichteten darauf, trotz des frühen Vorsprungs unnötig kompliziert zu agieren. Besonders bemerkenswert war dabei die Konsequenz vor dem gegnerischen Tor. Zwei Tage zuvor hatten die Löwen gegen Amberg trotz zahlreicher Chancen lediglich einmal getroffen – in Landsberg war davon nichts mehr zu erkennen. Zehn Treffer bei neun verschiedenen Torsituationen, vier Tore allein von Jakub Šrámek und insgesamt fünf Scorerpunkte für Kapitän Nico Vogl sprechen eine deutliche Sprache. In der Tabelle bleibt es indes weiterhin eng. Waldkraiburg steht mit 18 Punkten auf Rang vier, während die ersten drei Mannschaften jeweils 19 Zähler aufweisen. Zwischen Platz eins und Platz acht liegen gerade einmal sechs Punkte – entsprechend wenig Aussagekraft besitzt die aktuelle Reihenfolge noch.
Lechbruck FlößerVerschlafenes erstes Drittel kostet den ERC erneut wichtige Punkte / Flößer unterliegen beim EV Fürstenfeldbruck mit 2:5 – Vier Gegentore im Auftaktdrittel entscheiden die Partie frühzeitig (BLL) Auch im Auswärtsspiel beim EV Fürstenfeldbruck am Sonntagabend blieb der ERC Lechbruck ohne Punkte. Vor 215 Zuschauern im Eisstadion Fürstenfeldbruck mussten sich die Flößer mit 2:5 (0:4, 0:0, 2:1) geschlagen geben. Wie bereits in den vergangenen Begegnungen wurde der Mannschaft von Trainer Matthias Schuster dabei ein verschlafenes erstes Drittel zum Verhängnis. Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start und gingen bereits in der 4. Spielminute durch Benedikt Bürgelt in Führung. Nur drei Minuten später erhöhte Dmitrii Metelkov in Unterzahl auf 2:0 (7.). Erneut Bürgelt sorgte in Überzahl für das 3:0 (11.), ehe Stephan Sailer kurz vor der ersten Pause auf 4:0 stellte (20.). Damit standen die Lechbrucker bereits nach 20 Minuten vor einer sehr schweren Aufgabe. Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich die Flößer stabiler. Die Mannschaft fand besser in die Begegnung, ließ keinen weiteren Gegentreffer zu und konnte das Drittel torlos gestalten. Allerdings gelang es auch dem ERC nicht, den Rückstand zu verkürzen. Im Schlussabschnitt mussten die Lechbrucker zunächst eine weitere schwierige Phase überstehen. Nach einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Luis Scheibenbogen in der 44. Minute konnte Fürstenfeldbruck zunächst kein Kapital aus der fünfminütigen Überzahl schlagen. In der 52. Minute erhöhte Dennis Tausend schließlich auf 5:0. Trotz des deutlichen Rückstands bewiesen die Flößer Moral und kämpften bis zum Schluss. Marcus Köpf erzielte in der 56. Minute den ersten Lechbrucker Treffer zum 5:1. Nur knapp zwei Minuten später verkürzte Simon Maucher in doppelter Überzahl nach Vorarbeit von Cameron Roberts auf 5:2 (58.). Für eine weitere Aufholjagd reichte die verbleibende Spielzeit jedoch nicht mehr aus. Erneut war es damit ein schwaches Auftaktdrittel, das den ERC um ein besseres Ergebnis brachte. Zwar zeigte die Mannschaft über weite Strecken der restlichen Partie eine verbesserte Leistung und konnte das Schlussdrittel mit 2:1 für sich entscheiden, doch die frühe Vier-Tore-Hypothek erwies sich letztlich als zu hoch. Für die Flößer gilt es nun, insbesondere die Anfangsphase ihrer Spiele konzentrierter und konsequenter zu gestalten, um sich für den betriebenen Aufwand endlich wieder mit Punkten belohnen zu können. Spieldaten EV Fürstenfeldbruck – ERC Lechbruck 5:2 (4:0, 0:0, 1:2) Datum: Sonntag, 01.11.2026 Spielort: Eisstadion Fürstenfeldbruck Zuschauer: 215 Strafminuten: Fürstenfeldbruck 16 – Lechbruck 31 Schiedsrichter: Stefan Storf, Christian Schwabbauer Ausblick Bereits am kommenden Freitag, 6. November, bietet sich den Flößern die nächste Gelegenheit, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Um 19:30 Uhr empfängt der ERC Lechbruck den ESV Türkheim im heimischen Lechparkstadion.
Pfronten FalconsHeimniederlage für die Falcons (BLL) Mit 0:4 (0:3/0:0/0:1) mussten sich die Falcons am Sonntag den Wanderers aus Germering geschlagen geben. Aufgrund der derzeitigen zahlreichen Ausfälle in der Pfrontener Hintermannschaft, rückten die beiden Offensivspieler Phil Bielefeld und Jonas Geiger in die Pfrontener Abwehr. Die Gäste erwischten den besseren Start und trafen ab der 7. Spielminute innerhalb von knapp sechs Minuten dreimal, Michael Dorfner (Sturm), Markus Kerber (Fischer) und Dennis Sturm erzielten die Treffer zum 0:3 Zwischenstand vor der ersten Pause. Im Mitteldrittel zeigten die Hausherren nun deutlich mehr Engagement und kamen, angefeuert vom lautstarken Anhang, vermehrt zu Chancen, welche jedoch nicht zwingend genug waren, um den starken Gästeschlussmann Hannes Kiefer überwinden zu können. Deutlich zeigte sich dies, nachdem zunächst Maximilian Rass für 5 Minuten und zwei Minuten später auch noch Markus Kerber für zwei Minuten auf der Strafbank saßen. Trotz dieser langen Überzahl gelang den Falcons kein Treffer, so dass es auch mit 0:3 in das Abschlussdrittel ging. Auch in diesem sollte für die Pfrontener trotz früher Herrausnahme von Torhüter Pascal Lorenz nichts Zählbares mehr herausspringen. Den Schlusspunkt setzte dann Lennart Guttenthaler (Fischer) mit dem 0:4, 29 Sekunden vor der Schlusssirene per Empty Net Treffer. Die Falcons mussten sich zu Hause das erste Mal in dieser Saison geschlagen geben und dies ohne dabei einen eigenen Treffer erzielt zu haben. Somit kassierten die Falcons gegen einen weiteren starken Gegner ihre zweite Niederlage in Folge. Auch wenn den Pfrontenern einige wichtige Spieler fehlten, bleibt festzustellen, dass gerade das erste Drittel verschlafen wurde und eine Vielzahl von eigenen Fehlern die Tore der Gäste begünstigten. Auf der anderen Seite fehlte der Offensive die erforderliche Präzision und die Entschlossenheit beim Torabschluss. Durch die Niederlage rutschten die Pfrontener in der Tabelle auf den sechsten Tabellenplatz ab, die derzeit vom Aufsteiger und Pfrontens nächsten Gegner, dem EV Bad Wörishofen angeführt wird. Strafzeiten: Wanderers Germering: 7 Minuten, EV Pfronten: 2 Minuten.
Türkheim CelticsESV Türkheim – EV Ravensburg 1:3 (0:1/1:1/0:2) / Celtics verlieren zuhause gegen Ravensburg (BLL) Die ESV Türkheim Celtics halten das Heimspiel gegen Ravensburg lange offen, zeigen aber nur phasenweise gutes Eishockey. Umso bitterer: Mit mehr Genauigkeit im Aufbauspiel und konsequenteren Offensivaktionen wären durchaus Punkte zu holen gewesen. Der ESVT hatte dazu noch mit dem ein oder anderen Ausfall zu kämpfen. Unter anderem fehlten Marius Dörner und Julian Becher. Im Aufgebot war dafür U20-Stürmer Niklas Mersberger. Im Tor stand Patrick Zibrowius, der über die gesamte Partie eine gute Leistung zeigte. Ravensburg reiste mit 19 Feldspielern an. Türkheim erwischte den besseren Start. Gleich drei gute Torchancen spielten sich die Celtics zu Beginn heraus, leider ohne Torerfolg. Ravensburg gelang dagegen mit ihrer ersten wirklichen Aktion das 0:1. Einen Abpraller konnte die Celtics-Defensive nicht klären, was sich Philipp Heckenberger vom EVR nicht nehmen lies und zum 0:1 einschob. Die Gäste mit der Führung im Rücken kamen nun besser in die Partie und erspielten sich einige Möglichkeiten. Aber auch die Celtics versuchten nach vorne viel. Beide Teams bekamen im ersten Drittel je zwei Über- bzw. Unterzahlsituationen. Das Penalty-Killing sowohl vom ESVT als auch vom EVR hielt allerdings allen Angriffsversuchen stand. Zu Beginn des zweiten Drittels war Türkheim abermals in Überzahl und diesmal klingelte es im Kasten der Gäste. Sascha Volgers Schuss von der blauen Linie fälschte Friedrich Keller entscheidend zum verdienten 1:1 Ausgleich ab. Die Partie war nun deutlich zerfahrener als noch im ersten Spielabschnitt. Die Strafzeiten auf beiden Seiten häuften sich aber keine der beiden Mannschaften konnte Kapital aus ihrer Überzahl schlagen und so blieb das restliche Drittel torlos. Nun kam Ravensburg besser aus der Kabine und hatte etwas mehr vom Spiel. Dieses leichte Übergewicht nutzten die Gäste, wenn auch etwas glücklich, in der 48. Minute in Überzahl. Einige gute Chancen konnte Patrick Zibrowius noch abwehren, ehe Marcel Metzler mit einem Sonntagsschuss von der Grundlinie zur erneuten Ravensburger Führung traf. Türkheim war nun bemüht, den erneuten Ausgleich zu erzielen. Doch viele Angriffsversuche verpufften im Spielaufbau und mehr und mehr Unkonzentriertheiten schlichen sich ein. Kam man doch mal zu einer Chance, war der gute EVR-Torhüter Davis Zvejnieks zur Stelle. 6 Minuten vor Ende dann der nächst Rückschlag für die Celtics. Ein Aufbaupass landete in den Beinen von EVR-Stürmer Metzler, der anschließend allein auf Patrick Zibrowius zulaufen konnte und zum 1:3 traf. Zwei Minuten später fuhr der Ravensburger Oleg Gettinger einen völlig überzogenen Check im Mitteldrittel und lieferte sich im Anschluss einen Faustkampf mit Leon Bakos vom ESVT. Gettinger erhielt eine doppelte Spieldauerdiszplinarstrafe, Bakos eine einfache. Die Folge war aber auch, dass die Celtics die letzten vier Minuten in Überzahl agieren konnten. Doch abermals wurde man nicht zwingend genug und konnte sich nur wenige gute Chancen herausspielen, die allesamt nicht im Tor landeten. Auch als Trainer Markus Kiefl Torhüter Patrick Zibrowius für einen 6. Feldspieler vom Eis nahm, wollte die Scheibe nicht ins Tor und so blieb es beim 1:3 für Ravensburg. Am Ende müssen sich die Celtics eingestehen, dass sie heute nicht ihre beste Leistung aufs Eis gebracht haben. Mit einer besseren Vorstellung wäre ein Heimsieg durchaus möglich gewesen. Viel Zeit zum Hadern bleibt jedoch nicht, denn bereits am kommenden Wochenende bietet sich die nächste Gelegenheit, es besser zu machen. Am Freitagabend gastieren die Celtics in Lechbruck. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag steht dann das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm: Um 18:00 Uhr trifft man auf den ERC Sonthofen. Torschüsse: ESVT 42 EVR 36 Strafzeiten: ESVT 16 min + 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe EVR 14 min + 2x 5 plus Spieldauerdisziplinarstrafe Zuschauer: 116
Eisbären HeilbronnEisbären feiern erfolgreiches Doppelspielwochenende (BWL) Zwei Spiele, zwei Siege: Die HEC Eisbären Heilbronn haben ein erfolgreiches Doppelspielwochenende hinter sich. Nach einem 7:3-Auswärtserfolg in Pforzheim setzten sich die Heilbronner am Sonntag in einem spannenden Heimspiel gegen die Zweibrücken Hornets mit 5:4 nach Penaltyschießen durch. In Pforzheim erwischten die Eisbären einen guten Start und gingen bereits im ersten Drittel mit 2:0 in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen 3:0 kämpften sich die Gastgeber jedoch zurück und verkürzten im Schlussabschnitt auf 3:4. Die Partie drohte noch einmal spannend zu werden, ehe die Heilbronner in den letzten vier Minuten mit drei Treffern für klare Verhältnisse sorgten und den 7:3-Auswärtssieg perfekt machten. Deutlich enger verlief die Begegnung am Sonntag gegen die Zweibrücken Hornets. In einem offenen Schlagabtausch begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Nach einem 1:1 im ersten Drittel entwickelte sich ein torreiches Mitteldrittel, in dem die Eisbären zwischenzeitlich auf 3:1 und 4:2 davonzogen. Zweibrücken ließ sich jedoch nicht abschütteln und verkürzte bis zur zweiten Pause auf 4:3. Im Schlussabschnitt gelang den Gästen schließlich der Ausgleich zum 4:4, sodass die Entscheidung im Penaltyschießen fallen musste. Dort behielt Marco Haas und Claudio Schreyer die Nerven und sicherte den Heilbronnern den 5:4-Erfolg. Mit zwei Siegen und insgesamt fünf Punkten können die HEC Eisbären auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Während in Pforzheim eine starke Schlussphase den Ausschlag gab, bewiesen die Heilbronner gegen Zweibrücken in einer umkämpften Begegnung ihre Nervenstärke.
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Luchse LauterbachLuchse bezwingen FASS Berlin im OSWENO-Pokal (RLW) Die Lauterbacher Luchse halten sich im OSWENO-Pokal alle Optionen offen. Mit einem 2:4-Auswärtssieg beim letztjährigen Meister der Regionalliga Ost, FASS Berlin, stehen die Luchse aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Im verbleibenden Pokalspiel wartet mit dem Tabellenführer, den Harzer Falken, noch eine große Herausforderung. Es ist aber weiterhin alles drin. Im knapp 500 Kilometer entfernten Erika-Hess-Stadion in Berlin verliefen die ersten 20 Minuten eher träge. Weder die Luchse noch FASS fanden gut in die Partie, und das Spiel plätscherte ein wenig vor sich hin. Umso wichtiger war die Führung durch Julius Kranz in der 10. Minute. Bis zur Pause hielt sie allerdings nicht: Drei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels glich Besle für FASS aus. Im zweiten Drittel wurde die Partie zunehmend lebhafter. Drei Minuten nach Wiederbeginn brachte Matyas Welser die Luchse erneut in Führung, doch Felix Braun glich fünf Minuten später für die Hauptstädter aus. Es entwickelte sich ein schnelles und ansehnliches Spiel. Beide Teams machten sich jedoch mit Strafzeiten das Leben schwer, und keine Mannschaft konnte ihre Überzahl nutzen. In den letzten 20 Minuten fiel die Entscheidung. Während der Berliner Deichmann wegen Stockschlags auf der Strafbank saß, nutzten die Luchse diesmal ihr Powerplay: Jesse Lottonen traf zur erneuten Führung. Als FASS in der Schlussphase alles auf eine Karte setzte und den Torhüter vom Eis nahm, machte Curtis Hammond den Deckel drauf. Er trug die Scheibe bis vor das verwaiste Tor und netzte zum 2:4-Endstand ein. Weiter geht es für die Lauterbacher Luchse mit einem Doppelspielwochenende. Am Freitag steht zunächst die Auswärtsfahrt zum Neusser EV an, ehe es am Samstag ab 19 Uhr wieder zu einem Heimspiel in der Eissportarena Lauterbach kommt. Zu Gast sind dann die Dinslakener Kobras.
Ratinger Ice AliensIce Aliens in Bergkamen erfolgreich! (RLW) Nach einem Katastrophenstart mit zwei Gegentoren nach acht Minuten zeigte das Team vom Sandbach am Sonntag eine schnelle Reaktion und kam durch Matyas Borak zum 1:2-Anschluss. Brooklyn Beckers verwertete einen Abpraller in der 15.Minute zum 2.2- Ausgleich nach dem ersten Drittel. Im zweiten Abschnitt gingen die Ice Aliens wesentlich konzentrierter zur Sache, die Grizzlys aus Bergkamen schwächten sich immer wieder durch Strafzeiten, darunter eine große (Match-)Strafe gegen Trapp nach einem Check gegen Salonaho. Ratingen zog uneinholbar davon. Die Tore von Lennart Otten, Mathias Onckels, Manuel Neumann und erneut Matyas Borak bedeuteten eine komfortable 6:2- Führung nach dem zweiten Abschnitt. Im letzten Durchgang kam Bergkamen durch Woltmann noch zum 6:3, doch Dominik Luft in der 48.Minute nach feiner Vorarbeit von Jääskeläinen und Otten besorgte den Endstand zum 7:3 aus Sicht der Ice Aliens. Vier Spiele und vier Siege, jetzt geht es am Freitag gegen den Tabellenführer aus Diez-Limburg, die mit fünf teilweise beeindruckenden Siegen in die Saison gestartet sind. Erstes Bully ist um 20:00 Uhr.
Soester BördeindianerBördeindianer feiern 5:0 Heimsieg gegen Dortmund (LLW) Nach der Freitagsniederlage (4:1 in Troisdorf) hatten die Bördeindianer am Sonntagabend die passende Antwort parat: Vor knapp 700 Zuschauern gewann unsere Soester EG souverän mit 5:0 gegen die 1B der Eisadler Dortmund! Einen großen Anteil am Sieg hatte Marvin Nickel. Mit einer hervorragenden Leistung hielt unser Goalie seinen Kasten sauber und sicherte sich den Shutout! DIE TORE: 1:0 Kevin Zimbelmann – In Unterzahl traf Kevin nach einer schönen Kombination von Jonas Hoppe und Tim Lasch. 2:0 Sebastian Sprenger – Nach Vorlage von Tim Dartmann und Nils Schutzeigel erhöhte Sebastian. Nach einem Faustkampf mit einem Dortmunder musste er später allerdings vorzeitig zum Duschen. 3:0 Kevin Zimbelmann – Mit einem starken Solo schnürte Kevin seinen Doppelpack! 4:0 Tim Dartmann (34.) – Nach Vorarbeit von Nils Björk und Anton Fust. 5:0 Nils Björk – In Überzahl machte Nils den Deckel drauf. Tim Dartmann und Eric Spirer lieferten die Vorarbeit. Doch auch abseits des Eises war einiges geboten! Vor knapp 700 Zuschauern wurde gemeinsam mit dem Schlittschuhclub Möhnesee und dem ESV ein Zeichen für den Erhalt unserer Eishalle gesetzt. In der zweiten Drittelpause zeigte unser Nachwuchs ein Kleinfeldspiel. In der dritten Pause präsentierten die Shorttrack-Läufer ihren Sport und ihr Können auf dem Eis. Fünf Tore, ein Shutout, eine tolle Kulisse und ein starkes Zeichen für den Eissport in Soest – ein rundum gelungener Eishockeyabend! Jetzt heißt es für uns erst einmal: SPIELFREI! Denn in Soest steht die Allerheiligenkirmes vor der Tür!
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Regionalliga NordostNeun Ligaspiele und vier Spiele des OsWeNo-Pokal (RLNO) Neun Ligaspiele und vier Partien des OsWeNo-Pokals füllen diese kompakte Ausgabe. Und den Zuschauern wurde auch an diesem Wochenende einiges geboten. MEISTERSCHAFT: GRUPPE A: Jadehaie gewinnen gegen Weserstars Die ECW Sande Jadehaie empfingen am Freitag die Weserstars Bremen. Sande konnte im ersten Drittel vorlegen, Bremens Torhüter Alexander Wunderlich kassierte Tore von Artem Lesnikov (8.), Vitalijs Jache (13.) und Valtteri Lemmetty (15.) hinnehmen. Dann jubelten auch die Gäste, Maximilian Herz überhand Sande-Torhüter Maksims Cmutovs in der 16. Minute zum 3:1. Bremen kam im 2. Drittel bei doppelter Überzahl zum Anschlusstreffer, Matej Sadecky traf nach 24 Minuten. Doch Sande konnte nach 30 Minuten den Vorsprung wieder auf zwei Tore ausbauen, Artem Lesnikov sorgte mit seinem zweiten Treffer für das 4:2 und 52 Sekunden später traf Topias Saramäki zum 5:2. Und es ging weiter mit den Toren. 60 Sekunden nach dem 5:2 traf Vakaris Cizas zum 5:3 und in der 35. Minute sorgte Marian Dejdar vor 454 Zuschauern mit dem letzten Treffer des Drittels für das 6:3. Die 47. Minute brachte eine Vorentscheidung, Emils Terlins erhöhte auf 7:3. 69 Sekunden später traf Niklas Romppanen zum 8:3 und nun wechselte Bremen im Tor zu Jacob Perrin. Vier Minuten vor dem Ende konnte Vakaris Cizas noch den Treffer zum 8:4-Endstand (3:2/3:1/2:1) erzielen. Adendorf lässt HSV keine Chance Im zweiten Freitagspiel hatte der Adendorfer EC den Hamburger SV zu Gast. Und die Gastgeber konnten nach vier Minuten vorlegen, Christoph Koziol traf nach vier Minuten. 43 Sekunden später war Hamburgs Torhüter Fabio Alonso-Lange erneut geschlagen, Jörn Weikamp erhöhte auf 2:0 und Jannis Bahr legte vier Minuten später das 3:0 nach. Und es klingelte weiter beim HSV, Petr Pohl (13.), Luka Nymann (15.) und 50 Sekunden vor der Sirene Dmytro Demianiuk trafen zum Pausenstand von 6:0. 51 Sekunden nach Wiederbeginn konnte der HSV jubeln, Adendorfs Torhüter Roni Salmenkangas musste einen Treffer von Alexander Chodorowski hinnehmen und es blieb der einzige Treffer des Abschnitts. Im letzten Drittel waren dann wieder die Gastgeber dran, Andre Geratz sorgte vor 1.254 Zuschauern nach 103 Sekunden für das 7:1. Viktor Ladewig konnte in der 52. Minute den zweiten Treffer der Hamburger erzielen, doch zwei Minuten später jubelten wieder die Gastgeber, Neo Siegmund erhöhte auf 8:2. Die Adendorfer gewannen am Ende mit 8:2 (6:0/0:1/2:1). Knapper Erfolg für die Beach Devils Für die Beach Devils Timmendorf stand am Sonntag die Partie gegen die Salzgitter Icefighters an. Die Icefighters konnten mit Angreifer Noel Timmermann auf einen weiteren Neuzugang bauen, er spielte zuletzt für den HSV. 661 Zuschauer lockte dieses Spiel an und sie sahen wie Jonah Henderson nach 12 Minuten in Überzahl Dennis Korff im Tor der Gäste überwand. Nach 25 Minuten musste Timmendorfs Torhüter Clemens Wiedemann den Ausgleich durch Zachary Mahjoubi hinnehmen. Nathan Chickering konnte Timmendorf wieder in Überzahl nach 31 Minuten erneut in Führung bringen. Es blieb ein enges Spiel, in dem Toms Balodis 81 Sekunden nach Wiederbeginn das 2:2 erzielen konnte. Kristers Bukss brachte Timmendorf drei Minuten später wieder in Führung. Salzgitter kam wieder zum Ausgleich, diesmal war Vojtech Tuma der Torschütze (51.). Zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff konnte Daniel Magnusson das 4:3 erzielen und so feierte Timmendorf am Ende einen knappen 4:3-Erfolg (1:0/1:1/2:1). Tigers gewinnen beim HSV Der Hamburger SV traf auf die TuS Harsefeld Tigers. Im ersten Drittelpassierte nicht viel, dafür konnten die Tigers im Mittelabschnitt doppelt jubeln. In Überzahl traf Brayden Morrison nach 33 Minuten zum 0:1 und zwei Minuten später musste HSV-Keeper Fabio Alonso-Lange das 0:2 von Philipp Bergmann hinnehmen. Auch der HSV jubelte noch, denn Veeti Soila überwand Tigers-Torhüter Salvatore Stalteri drei Minuten vor der Pause zum 1:2. Vor 322 Zuschauern konnten die Tigers früh durch einen Doppelschlag von Juho Arminen (44.) und 43 Sekunden später Brayden Morrison das Ergebnis auf 1:4 stellen und damit für einen Vorentscheidung sorgen. Mit dem 1:5 durch einen Powerplaytreffer von Niklas Bente vier Minuten vor dem Ende war die Partie endgültig entschieden und auch am Ende stand es 1:5 (0:0/1:2/0:3) Bremen gewinnt abwechslungsreiches Spiel Abgeschlossen wurde der Sonntag mit dem Spiel der Weserstars Bremen gegen die Chemnitz Crashers. Bremens Torhütermusste im ersten Drittel Tore von Fabian Kießling (6.) und Leon Zyla (9.) hinnehmen. Bis auf einige Strafen gab es aus dem 1. Drittel nichts mehr zu melden, was sich im 2. Drittel änderte. Nun stand Ondrej Kufa im Tor der Crashers 232 Zuschauern häufiger im Mittelpunkt. Brandon Kakai und 24 Sekunden später Mirco Ratajczak (beide 29.) sorgten für den Ausgleich und Matej Sadecky konnte die Weserstars nach 34 Minuten in Führung bringen. Zwei Minuten später konnte Martin Röhrer den Ausgleich erzielen, doch zwei weitere Minuten später führte Bremen nach einem Treffer von Brandon Kakai wieder. Einen Treffer gab es in diesem aufregenden Drittel noch, Leon Zyla konnte den erneuten Ausgleich erzielen (38.). Und das muntere Toreschießen ging im letzten Abschnitt weiter. Sebastian Kneuse erzielte das 4:5, 22 Sekunden später sorgte Alexander Lutzov für den Ausgleich. Das 6:5 von Robert Linhart nach 50 Minuten konnte Chemnitz zwei Minuten später mit dem Ausgleich von Fabian Kießling beantworten und ein Überzahltreffer von Michael Stirgler brachte Chemnitz nach 55 Minuten das 6:7. Zwei Minuten später folgte wieder der Ausgleich, diesmal durch Brandon Kakei. Und erneut Brandon Kakei war es, der 103 Sekunden vor der Schlusssirene den letzten Treffer erzielte und so gewann Bremen diese Partie mit 8:7 (0:2/5:2/4:3) Die Tabelle dieser Gruppe führt nun Adendorf mit 13 Punkten an, Timmendorf folgt mit 12 Punkten. Beide Teams haben fünf Spiele absolviert. Mit jeweils acht Punkten folgen Harsefeld (4 Spiele) und die Crocodiles (6 Spiele). Jeweils sechs Punkte aus fünf Spielen haben Sande und Bremen geholt. Der HSV belegt mit vier Punkten aus sieben Spielen den 7. Platz. GRUPPE B: Adendorf holt erwarteten Sieg Am Samstag traf der ESC Dresden auf den Adendorfer EC. Die Adendorfer waren als klarer Favorit angereist, Dresden kann aber Favoriten ärgern. Die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle früh gerecht, Christoph Koziol traf nach vier Minuten zum 0:1 und zwei Minuten später musste Dresdens Torhüter Lasse Dietzschold das 0:2 von Petr Pohl hinnehmen. Und weitere zwei Minuten später konnte Andre Geratz auf 0:3 erhöhen. Und bis zum nächsten Treffer vergingen wieder nur zwei Minuten, dann traf Dmytro Demianiuk zum 0:4. Das 0:5 folgte drei Minuten später, in Unterzahl traf Jörn Weikamp. John Koslowski erzielte den nächsten Treffer, er überwand Adendorf Torhüter Roni Salmenkangas nach 16 Minuten zum 1:5. 57 Sekunden vor der Pause konnte Andre Geratz mit seinem zweiten Treffer auf 1:6 erhöhen. Der Mittelabschnitt brachte keine Tore, der letzte Abschnitt zwei. Zunächst traf Richard Zerbst nach 51 Minuten zum 2:6, drei Minuten später konnte Dennis Arnold auf 2:7 erhöhen. Adendorf gewann Dank eines starken 1. Drittels mit 2:7 (1:6/0:0/1:1) und spielt damit weiter in der Spitzengruppe der Gruppe A mit. Wölfe schlagen Crocodiles Im Wolfsbau spielten die Schönheider Wölfe und die Hamburg Crocodiles gegeneinander. Und es fielen in diesem Kreuzduell früh Tore, Marius-Lucas Demmler überwand Hamburgs Torhüter Lucas Berado zum 1:0. Diese Führung hielt 78 Sekunden, dann kassierte Wölfe-Keeper Patrick Wandeler einen Powerplaytreffer von Luca Häufler. Zwei Minuten vor der Pause konnte David Novotny die Wölfe wieder in Führung bringen und elf Sekunden vor der Sirene folgte das 3:1 von Jan Meixner. Roy Hähnlein erzielte vor 582 Zuschauern den einzigen Treffer des Mittelabschnitts, in Überzahl traf er in der 34. Minute zum 4:1. Ivan Savchenko brachte die Gäste nach 106 Sekunden des Schlussabschnitts auf 4:2 heran, aber die Wölfe bissen zurück. Marius-Lucas Demmler traf 58 Sekunden später zum 5:2 und Tomas Rubes erzielte mit dem 6:2 nach 46 Minuten den letzten Treffer des Spiels. Mit diesem 6:2 (3:1/1:0/2:1) holen die Wölfe die nächsten Punkte. Falken gewinnen in Dresden Der ESC Dresden und die Harzer Falken mussten am Sonntag erneut ran. Auch hier waren die Dresdner Außenseiter. Sie hielten allerdings im Vergleich zu Freitag besser mit, auch wenn Ales Kosnar gegen Torhüter Yannic Schulze mit einem Powerplaytor zum 0:1 traf. Filip Mrava sorgte nach 24 Minuten für das 0:1, dann traf Richard Zerbst in Überzahl erstmals für Dresden (29.). Martin Benes (33.) und Nicolas Korbel mit einem Doppelschlag (36., 39.) schraubten das Ergebnis auf 1:5. Braunlages Torhüter Leon Grothe sorgte 54 Sekunden vor der Pause für den Zwischenstand von 2:5. Lois Schäfer brachte Dresden nach 49 Minuten noch auf 3:5 heran und TimGötze konnte es nach 53 Minuten mit dem 4:5 wieder spannend machen. Im Endspurt kamen die Falken nochmals auf, Martin Benes (54.), Jordan Stallard (56.), Ales KOsnar (58.) und 13 Sekunden vor der Sirene in Überzahl Jakub Wiecki sorgten für einen am Ende doch glatten 4:9-Erfolg (0:1/2:4/2:4). Tornados ärgern Wölfe und holen ersten Punkt der Saison Tornado Niesky traf auf die Schönheider Wölfe und sie waren großer Außenseiter. Zunächst lief auch alles für die Wölfe. Kevin Piehler sorgte nach acht Minuten für das 0:1 und Marius-Lucas Demmler erhöhte nach 14 Minuten auf 0:2. Als Tomas Rubes Nieskys Torhüter Daniel Arendas nach 35 Minuten zum 0:3 überwand, schien alles für den Favoriten zu laufen. Doch Niesky kam 479 Zuschauern zurück. Tom Domula konnte drei Minuten vor der zweiten Pause auf 1:3 verkürzen. Im letzten Drittel konnten Patrik Cermak (45.) und Kevin Thau (54.) Schönheides Torhüter Kevin Kopp zwei Pucks ins Tor legen und das Spiel war wieder offen. Weitere Tore fielen nicht und so holte Niesky zumindest den ersten Saisonpunkt. Die Verlängerung dauerte nur 29 Sekunden, Yannik Seidel sicherte Schönheide den und somit auch den zweiten Punkt. Für Niesky blieb immerhin ein Punkt und damit eine Überraschung. Auch in dieser Gruppe gibt die Tabelle immer noch ein schiefes Bild ab. Braunlage liegt mit 15 Punkten aus fünf Spielen einen Punkt vor Schönheide, die ein Spiel mehr absolviert haben. Chemnitz liegt mit elf Punkten aus sechs Spielen vor FASS Berlin mit neun Punkten aus fünf Spielen. Salzgitter hat aus sechs Spielen vier Punkte geholt, Dresden aus sieben Spielen drei und Niesky aus vier Spielen einen. OSWENO-POKAL: Eisadler gewinnen spannendes Duell In Dortmund kam es zum Duell der Eisadler Dortmund und den Beach Devils Timmendorf. Während Dortmund mit dieser Partie in den Wettbewerb startete, war es für Timmendorf das letzte Spiel. Mit neun Punkten stehen sie gut da, weiter würden den Halbfinaleinzug sichern. Dortmund konnte in diesem Spitzenspiel vorlegen, Christopher Seto traf nach acht Minuten. Lennart Schmitz konnte Braunlages Torhüter Veli-Matti Mäkinen nach 15 Minuten zum 2:0 überwinden. 40 Sekunden nach Wiederbeginn waren die Beach Devils wieder im Spiel, Dortmunds Torhüter Christoph Oster kassierte den Anschlusstreffer von Jere Kivimäki. Doch die Eisadler konnten zum Ende des Drittels auf 3:1 erhöhen, Christopher Seto konnte 81 Sekunden vor der Sirene seinen zweiten Treffer erzielen. 1.528 Zuschauer sahen im letzten das 3:2 von Aleksi Kettunen und damit wurde es wieder spannend. Es fielen allerdings keine weiteren Tore und so gewannen die Eisadler ihr erstes Pokalspiel mit 3:2 (2:0/1:1/0:1). FASS gewinnt nach Verlängerung Die Hamburg Crocodiles trafen auf FASS Berlin. Beide sind mit einer Niederlage in den Wettbewerb gestartet und brauchten unbedingt einen Erfolg, um noch eine Chance auf das Halbfinale zu haben. Es war einiges los im Eisland Farmsen, denn nach sieben Minuten führte eine Auseinandersetzung zu einer 2 + 5 gegen Hamburgs Miguel Book und einer fünf + Spieldauer gegen den Berliner Aleksej Abramov. Tore sahen die 1.185 Zuschauer im ersten Drittel keine. FASS konnte im 2. Drittel durch einen Überzahltreffer von Gregor Kubail nach 34 Minuten in Führung gehen, doch zwei Minuten später kassierte der Berliner Torhüter Marks Slavinskis-Repe den Ausgleich von Tobias Burns und so stand es auch nach 40 Minuten. Mathias Nilsson Rakell konnte die Gastgeber in der 44. Minute mit 2:1 in Führung bringen. Da nichts weiter passierte, zogen die Weddinger 119 Sekunden vor dem Ende den Torhüter. Vier Sekunden vor dem Ende konnte Crocos-Torhüter Riku Lindroos doch noch überwunden werden, Tom Fiedler traf zum 2:2 und damit holten beide im zweiten Spiel den ersten Punkt des Wettbewerbs. Die 64. Minute brachte die Entscheidung des Spiels, Daniel Volynec traf für FASS zum 2:3 (0:0/1:1/1:1). Die Weddinger holen damit die ersten beide Punkte und feiern den ersten Auswärtssieg der Saison. Falken gewinnen bei Rockets Die EG Diez-Limburg Rockets stiegen mit einem Heimspiel gegen die Harzer Falken in den Pokalwettbewerb ein. Braunlage präsentierte mit Allrounder Nicklas Müller einen Neuzugang. Nach 58 Sekunden fiel der erste Treffer des Spiels, Konsta Jaakola traf zum 1:0. Die Falken kamen nach 14 Minuten zum Ausgleich, Ales Kosnar war der Torschütze. Die Torhüter Wotan Knecht bei den Rockets sowie Alexander Pankraz bei den Falken mussten im ersten Abschnitt noch jeweils einmal hinter sich greifen. Zunächst konnte Max Droick die Gäste in Führung bringen, 48 Sekunden später sorgte Konsta Jaakola für das 2:2. Im 2. Drittel konnten sich die Falken durch Tore von Ales Kosnar (27.) und Jakub Wiecki (31.) auf 2:4 davonziehen. Erneut Ales Kosnar konnte in der 34. Minute sogar auf 2:5 erhöhen. Als Nicolas Korbel drei Minuten vor der Pause in Überzahl das 2:6 erzielte, wechselten die Rockets den Torhüter, Michael Kunstmann übernahm nun. Bis zur Pause fielen keine Treffer mehr, Braunlage hatte Also gut vorgelegt. Letzte Zweifel an einem Erfolg der Falken beseitigte vor 319 Zuschauern Ales Kosnar, sein dritter Treffer des Spiels bedeutete das 2:7 und gleichzeitig auch den Endstand (2:2/0:4/0:1). Die Falken gewinnen damit auch ihr zweites Pokalspiel, die Rockets starten mit einer Niederlage in den Wettbewerb. Luchse gewinnen bei FASS Abgeschlossen wurde das Pokalwochenende mit dem Spiel von FASS Berlin gegen die Luchse Lauterbach. Vor 246 Zuschauern konnte Julius Kranz die Gäste nach elf Minuten in Führung bringen. Aaron-Pelle Besle sorgte zwei Minuten vor der Pause für das 1.1. Zwei Tore fielen auch im Mittelabschnitt. Zunächst brachte Matyas Welser die Gäste nach 24 Minuten erneut in Führung, fünf Minuten später traf Felix Braun zum 2:2. Und auch der letzte Abschnitt brachte zwei Tore, allerdings trafen diesmal nur die Luchse. Jesse Lottonen traf nach 49 Minuten in Überzahl und 114 Sekunden vor dem Ende sorgte Curtis Hammond mit einem Empty Net Goal für den 4:2-Endstand (1:1/1:1/0:2). Die Harzer Falken mit zwei Spielen, Timmendorf mit vier Spielen und Lauterbach mit drei Spielen haben sechs Punkte auf dem Konto. Adendorf, Bergkamen und Dortmund haben ein Spiel bestritten und dieses gewonnen. Diese Teams dürfen sich noch berechtigte Hoffnungen auf den 4. Platz machen. Für FASS Berlin mit zwei Punkten, den Crocodiles mit einem Punkt aus zwei Spielen könnte noch etwas gehen und auch Diez-Limburg ist nach einer Niederlage noch nicht ganz aus dem Rennen. Chemnitz dürfte mit Null Punkten aus zwei Spielen auch keine Chancen mehr auf das Halbfinale haben. Am kommenden Wochenende finden neun Ligaspiele statt.
ZUM HAARE RAUFEN,… (RLNO) …was da in Bremen abging. Sieben Auswärtstore. Drei Mal geführt, zwei Mal hinten. Sechs Minuten vor Abpfiff mit 7:6 durch einen Powerplay-Treffer von Stiegler wieder vorn. Deckel drauf und ab nach Hause!!! Leider Fehlanzeige. Am Ende ohne Punkte und mit einem für ein Spiel gesperrten Stiegler zurück in die Heimat. 7:8 (2:0; 2:4; 3:4), das ist bitter - aber nicht zu ändern - https://www.facebook.com/share/p/1K9MuHAJKZ/?mibextid=wwXIfr. Die Woche über gilt: runter fahren, Kopf frei machen, neu justieren und in den Angriffsmodus übergehen! ### DERBY WOCHE ### Am Samstag ist es endlich so weit. Das erste Aufeinandertreffen gegen die Schönheider Wölfe in unserem Wohnzimmer. Die Erzgebirgler straucheln gerade ein wenig. 4:9-Klatsche in Braunlage. Danach zwar ein klarer 6:2-Erfolg gegen die Crocodiles. Aber gestern nur ein knappes 4:3 in Overtime beim Underdog in Niesky. Von den Wölfen ist man andere Ergebnisse gewohnt. Für die Statistiker unter euch: - Tabelle: Schönheide Zweiter vs. Chemnitz Dritter, - Top-Scorer: Rubes (13 Punkte aus 6 Spielen) vs. Hala (9 Punkte aus 5 Spielen), - Tor: Kopp (16 Gegentore in 240 Spielminuten) vs. Kufa (18 Gegentore in 300 Spielminuten), - mit drei Punkten ziehen wir mit den Wölfen gleich! ### SAVE THE DATE ### LIVE & IN FARBE – Samstag, 7. November, 18:30 Uhr – CHEMNITZ CRASHERS vs. SCHÖNHEIDER WÖLFE Tickets gibt es an der Kasse ab 17:00 Uhr oder online https://chemnitz-crashers.de/tickets/. Kommt rechtzeitig! Die Stadiontore öffnen 17:30 Uhr. Das Parken von Fahrzeugen erfolgt über den großen Parkplatz des Eissportzentrums, Zufahrt Wittgensdorfer Straße. Das Nutzen Öffentlicher Verkehrsmittel der CVAG wird an diesem Abend besonders dringend empfohlen. Es erspart lästiges Warten bei der Ein- und Ausfahrt und entlastet die kritische Parkplatzsituation rund um das Eissportzentrum.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| F Ein Länderspiel und drei Spiele der DFEL2 Nord Das vorletzte Testspiel der Frauennationalmannschaft vor der WM in Dänemark und drei Spiele aus der DFEL2 Nord fanden am Wochenende statt. NATIONALMANNSCHAFT: In Bremerhaven traf das DEB-Team im Vorletzten Testspiel vor der WM auf Japan. Im Kader musste eine Änderung vorgenommen werden. Hanna Hoppe musste verletzt absagen, dafür wurde Emilja Birka nachnominiert. Deutschland startete gut ins Spiel, Carina Strobel nach 15 Minuten und zwei Sekunden vor der Pause Luisa Welcke mit einem Powerplaytreffer sorgten für einen 2:0-Pausenstand. in der 26. Minute konnte Svenja Voigt ebenfalls in Überzahl auf 3:0 erhöhen und damit schon für eine Vorentscheidung sorgen. Makoto Ito konnte in der 34. Minute den Anschlusstreffer für Japan erzielen. Mehr Tore gelangen den Japanerinnen nicht, dafür konnten Ronja Hark nach 45 Minuten und zwei Minuten vor dem Ende Lilli Welcke noch zwei Tore für das DEB-Team erzielen und so gewann Deutschland mit 5:1 (2:0/1:1/2:0). Bei Deutschland bestritt Laura Kluge ihr 150. Länderspiel, im Tor stand Sandra Abstreiter. Bei Japan wechselten sich Riko Kawaguchi und ab der 30. Minute Miyuu Masuhara im Tor ab. Zum Abschluss der WM-Vorbereitung trifft das Team am 03. November auf Dänemark. DFEL2 Nord: Kobras feiern zweiten Saisonsieg Die Dinslakener Kobras bekamen es mit den EC Bergisch Land zu tun. Die Gäste traten mit einem Miniaufgebot an und Torhüterin Jennifer Klömpges musste nach 14 Minuten das 2:0 von Anastasia Semmler hinnehmen. Das Mitteldrittel brachte den Kobras zwei weitere Treffer, Laura Leggen (31.) und Lea Irmsch (33.) trafen zum Zwischenstand von 3:0. Lea Irmsch konnte mit ihrem zweiten Treffer nach 54 Minuten auf 4:0 erhöhen, dann konnten auch die Gäste Tore erzielen. Josie Jordan (55.) und Letizia Klohn (57.) überwanden Torhüterin Joelina Greulich zum Endstand von 4:2 (1:0/2:0/1:2). Für die Kobras war es der zweite Sieg im dritten Spiel, Bergisch Land stieg mit diesem Spiel in den Spielbetrieb ein. Indians gewinnen in Soest Im zweiten Spiel des Wochenendes empfing die Soester EG die EC Hannover Indians. Das erste Drittel brachte keine Tore, im 2. Drittel konnte Denise Poweleit nach 83 Sekunden das 0:1 erzielen. Linda Hummel legte konnte nach 30 Minuten das 0:2 nachlegen und 83 Sekunden vor der Pause verkürzte Alena Hahn auf 1:2. Soest kam im letzten Drittel nach 94 Sekunden durch Cecil Cirkel zum Ausgleich und Sinah Lenz sorgte nach 47 Minuten erneut für Jubel beim Aufsteiger, die traf zum 3:2. Diese hielt 70 Sekunden, Linda Hummel konnte das 3:3 erzielen. Fünf Minuten vor dem Ende führten die Indians wieder, Dennis Poweleit konnte mit ihrem zeiten Treffer für das 3:4 sorgen. Linda Hummelkam sogar noch zu ihrem dritten Treffer, ihr Treffer 91 Sekunden vor der Sirene bedeutete den 3:5-Endstand (0:0/1:2/2:3). Soest hat nun nach zwei Spielen eine ausgeglichene Bilanz, die Indians starten mit etwas Verspätung erfolgreich in die neue Spielzeit. Haie gewinnen in Belgien Am Sonntag trafen die Sharks Woman Mechelen den Kölner EC „Die Haie“. Linnore Saunders konnte Kölns Torhüterin Fiona Hennesser nach sieben Minuten zum 1:0 überwinden. Nach 16 Minuten war auch Mechelens Torhüterin Jayne Kuzee geschlagen, Emma Steenland war die Torschützin. 42 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Anke Steeno die Sharks Women mit 2:1 in Führung bringen. Köln kam durch einen Powerplaytreffer von Julia Kohberg in der 32. Minute zum Ausgleich. Zur Pause führte Mechelen mit 3:2, Sam Raekelboom traf für die Belgierinnen. Die Haie drehten im letzten Abschnitt auf und holten sich den Sieg. Johanna Rink (45.), Zoe Bär (46.), Emma Steenland (49.) und 23 Sekunden vor dem Ende Lisa Brux sorgten für den 3:6-Endstand (1:1/2:1/0:4) Ein Spiel ist für das kommende Wochenende angesetzt.
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