IHP NachrichtenDonnerstag 29.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Personalien, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Mittwoch und Donnerstag mit insgesamt 19 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Nordost.
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Krefeld PinguineJatkola Shutout – Pinguine schlagen Wild Wings mit 6:0 (DEL) Die Pinguine fahren mit einer starken Leistung einen 6:0-Heimsieg gegen die Schwenninger Wild Wings ein. Das erste Drittel startete recht ruhig, beide Teams kamen zwar zu Abschlüssen, konnten den Torhütern jedoch nicht übermäßig gefährlich werden. Auch die Powerplay-Formationen der Kontrahenten kamen im ersten Abschnitt trotz jeweils einer Überzahl nicht zu großen Chancen. 39 Sekunden vor der Sirene erzielte Max Gildon dann den ersten Treffer der Partie. Auf Zuspiel von Schütz und Suess zog der US-Verteidiger von der blauen Linie ab, Wolf im Gästetor war die Sicht verdeckt, weshalb die Scheibe ohne große Gegenwehr im Tor einschlug. Die Wild Wings kamen heiß aus der Kabine und machten zu Beginn des Mitteldrittels richtig Druck, konnten Juha Jatkola aber nicht überwinden. Stattdessen sorgte Mathew Santos nach einem klasse Solo und donnerndem Abschluss für das 2:0 (32.). Nicht einmal 120 Sekunden später klingelte es erneut im Gehäuse der Gäste. Diesmal stocherte Dybowski gut die Scheibe frei, Hauf legte auf Müller quer, der nur noch ins weit offene Tor der Schwarzwälder einschieben musste. Schwenningen drängte auf ein Tor, Krefeld blieb eiskalt. Newton hatte eine Zwei-auf-eins-Situation, entschied sich gegen den Querpass und drosch die Scheibe stattdessen selbst in die Maschen (39.). Im Schlussdrittel machten die Pinguine genau dort weiter, wo sie aufgehört haben. Wieder legte Hauf auf Müller ab, wieder erzielte der Routinier den Treffer (50.). Fünf Minuten vor Ende sorgte das Krefelder Eigengewächs Tim Schütz mit seinem ersten PENNY DEL-Treffer dann für den 6:0-Endstand. Juha Jatkola konnte mit 28 Paraden seinen ersten Shutout für die Pinguine verzeichnen. Die Pinguine beenden ihre Negativserie und fahren einen ganz wichtigen Dreier ein. Bereits am Freitag kommt es dann vor ausverkauftem Haus zum Derby gegen die Kölner Haie. Zahlen zum Spiel Krefeld Pinguine – Schwenninger Wild Wings 6:0 (1:0,3:0, 2:0) Tore: 1:0 (19:21) Gildon (Schütz,Suess), 2:0 (31:34) Santos (Newton, Vandane), 3:0 (33:32) Müller (Hauf, Dybowski), 4:0 (38:14) Newton (Santos, Vandane), 5:0 (49:56) Müller (Hauf, Vandane), 6:0 (54:40) Schütz (Suess) Torschüsse: 25 – 29 Strafen: 4 - 4 Zuschauer: 5032
EV LandshutGute Nachwuchsarbeit ist und bleibt die DNA - Harmonische Mitgliederversammlung: EVL will sich kontinuierlich weiterentwickeln (DEL2) In harmonischer Stimmung ging die Mitgliederversammlung des EV Landshut am Dienstagabend im VIP-Raum der VR-Bank Landshut Arena über die Bühne. Die Verantwortlichen um Präsident Alexander Steiger informierten die Anwesenden über die aktuelle Entwicklung des EVL, anschließend erfolgte einstimmig die Entlastung des Vorstands. Auch eine Satzungsänderung, die die Auflösung der Doppelstruktur von zwei Beiräten für die Spielbetrieb-GmbH und den e.V. vorsah, wurde einstimmig angenommen; künftig verbleibt ein Gesamtbeirat. Steiger betonte das gute Miteinander zwischen dem Vorstand des EVL sowie der Geschäftsführung und dem Beirat der Spielbetrieb GmbH. Zudem habe man mit Oberbürgermeister Thomas Haslinger „einen großen Förderer und Fan“ an der Stadtspitze. Der Präsident bekräftigte einmal mehr das grundsätzliche Bekenntnis zur EVL-DNA: Dies ist und bleibt die ambitionierte, nachhaltige Jugend- und Nachwuchsarbeit. Bei Olympia seien heuer drei Landshuter dabei gewesen, ohne die Verletzung von Tom Kühnhackl wären es sogar vier gewesen. Mit Blick auf die EVL Spielbetrieb-GmbH unterstrich Steiger, dass man dort sowohl wirtschaftlich als auch sportlich sehr solide aufgestellt sei. Durch gezielte „Investitionen in unser Fundament“ habe man die strategischen Voraussetzungen geschaffen, um auch in Zukunft stabil zu sein und erfolgreich zu agieren. Wie Schatzmeister Jörg Wollny darlegte, liege der Etat des Stammvereins bei 790.000 Euro. Gut die Hälfte der Ausgaben entfalle auf die Trainer, womit der EVL seine Wertschätzung für hochqualifizierte Nachwuchsarbeit mit Leben erfülle. „Wir investieren“, ergänzte Alexander Steiger, „bewusst viel in Skills, Athletik und die generelle Ausbildung der jungen Spieler. In der Jugendarbeit gehören wir zu den Top 5 in Deutschland. Darauf sind wir sehr stolz, zugleich wollen wir uns kontinuierlich weiterentwickeln.“ Mit dem erstmaligen Erreichen des „5-Sterne-Plus“-Zertifikats bekam der EVL den hohen Standard seine Nachwuchsarbeit vom DEB offiziell bestätigt. Als nächster Entwicklungsschritt ist das Projekt „Partnerschule des Wintersports“ angelaufen: Junge Talente können von der Kooperation zwischen EVL und Staatlicher Realschule bzw. Hans-Leinberger-Gymnasium profitieren, schulische Bildung und leistungssportliche Förderung gehen hier Hand in Hand. Nachwuchsleiter Christoph Wohlgemuth berichtete, dass die Zahl der Nachwuchsspieler beim EVL um 59 auf 377 angestiegen sei. Um diese kümmerten sich sechs hauptamtliche und acht nebenberufliche Trainer sowie 24 ehrenamtliche Betreuer und zahlreiche weitere Helfer. Dass auch in der Eiskunstlaufabteilung engagiert und erfolgreich gearbeitet werde, wurde in den Ausführungen von Alexandra Brunner deutlich. Als eines der Highlights ist die Teilnahme von rund 100 Kindern am Weihnachtssingen im Eisstadion am 22. Dezember geplant. Abschließend nannte Alexander Steiger als Ziel für die Zukunft die Gewinnung neuer Mitglieder (aktuell ca. 1.100). „Der EVL“, so der Präsident, „hat einen enormen Identifikationswert für die Menschen in der Stadt und der Region. Das sollte sich in einer noch höheren Mitgliederzahl zeigen. Daran wollen wir arbeiten.“
Lausitzer Füchse WeißwasserLausitzer Füchse und Anthony Morrone engagieren sich erneut für den MOvember / Goalie sammelt mit jedem Save Spenden für die Männergesundheit – auch der Club beteiligt sich wieder an der Aktion (DEL2) Die Lausitzer Füchse unterstützen auch im November 2026 die weltweite MOvember-Bewegung. Wie bereits im Vorjahr ist Torhüter Anthony Morrone Initiator der Spendenaktion. Gemeinsam mit unserem Club möchte er auf wichtige Themen der Männergesundheit aufmerksam machen und einen Beitrag zur Unterstützung entsprechender Projekte leisten. Für jeden Save, den Anthony Morrone im November in der DEL2 für die Lausitzer Füchse erzielt, spendet er persönlich einen Euro. Auch der Club beteiligt sich erneut: Für jedes Tor der Füchse im Aktionsmonat fließen fünf Euro in die Spendenaktion. MOvember ist eine internationale Initiative, die sich für die Gesundheit von Männern einsetzt. Im Mittelpunkt stehen die Aufklärung über Prostatakrebs und Hodenkrebs sowie die psychische Gesundheit und Suizidprävention. Ziel ist es, das Bewusstsein für diese Themen zu stärken und Männer zu ermutigen, offener über ihre Gesundheit zu sprechen, Vorsorge ernst zu nehmen und bei Problemen rechtzeitig Unterstützung zu suchen. Die Füchse laden ihre Fans, Partner und Freunde ein, sich ebenfalls an der Aktion zu beteiligen. Über eine persönliche Spendenseite von Anthony Morrone können Unterstützer direkt spenden. Auch mit eigenen Schnurrbartfotos und dem Teilen der Aktion lässt sich Aufmerksamkeit für das wichtige Thema schaffen. Im vergangenen Jahr kamen durch die gemeinsame Aktion der Lausitzer Füchse, ihrer Torhüter und ihrer Unterstützer insgesamt 1.747 Euro zusammen. Spenden und die Aktion unterstützen: www.movember.com/m/15402989 Schnurrbartfotos an: bilder @lausitzer-fuechse.de Die Lausitzer Füchse und Anthony Morrone freuen sich über jede Unterstützung. Denn Männergesundheit geht uns alle an.
Deggendorfer SCRevanche im A92-Derby, Punkte in der Hitzkopf-Arena? DSC will mit Rückenwind in die Deutschland-Cup-Pause (OLS) Bevor auch die Oberliga um den Deggendorfer SC in die Deutschland-Cup-Pause geht, wartet auf die Mannschaft von Casey Fratkin noch einmal ein intensives Wochenende mit zwei anspruchsvollen Aufgaben. Am Freitagabend gastiert der DSC um 20 Uhr bei den Erding Gladiators zum zweiten A92-Derby der laufenden Saison, ehe am Sonntag um 18:45 Uhr der EV Füssen in der Hitzkopf-Arena seine Visitenkarte abgibt. Während die Deggendorfer im Kampf um die Spitzenplätze zuletzt weiter Boden gutmachen konnten, wollen die beiden kommenden Gegner ihre Formkurven wieder nach oben richten. Zum Auftakt geht es für die Mannschaft von der Donau am Freitag nach Erding. Die Gladiators belegen aktuell Rang sechs der Tabelle und mussten in den vergangenen fünf Partien drei Niederlagen hinnehmen. Gegen den EC Peiting, die EV Lindau Islanders und den Heilbronner EC Falken zogen die Oberbayern jeweils den Kürzeren. Die jüngste Entwicklung zeigt damit eher nach unten – jedoch kein Grund, die Mannschaft von Trainer Sicinski zu unterschätzen. Denn ausgerechnet gegen die Spitzenteams der Liga wusste Erding in dieser Saison bereits zu überraschen. Sowohl den Deggendorfer SC als auch den ESV Kaufbeuren konnte die Sicinski-Truppe bezwingen. Die Gladiators haben damit bereits bewiesen, dass sie gerade gegen hoch gehandelte Gegner zu besonderen Leistungen fähig sind. Für den DSC dürfte das zweite A92-Derby der Saison also alles andere als ein Selbstläufer werden. Ein besonderes Augenmerk wird Rot-Blau auf Leon Sivic richten müssen. Der Angreifer ist weiterhin der erfolgreichste Punktesammler der Gladiators und kommt nach 13 Partien auf beachtliche 24 Zähler. Gelingt es dem DSC, die Offensivkräfte der Gastgeber in Schach zu halten und die eigenen Qualitäten über 60 Minuten aufs Eis zu bringen, könnte der Auswärtsauftritt zum wichtigen Schritt vor der Pause werden. Am Sonntag wartet dann vor heimischer Kulisse der EV Füssen auf die Deggendorfer. Um 18:45 Uhr steigt in der Hitzkopf-Arena der erste Vergleich der beiden Teams auf Deggendorfer Eis. Die Allgäuer befinden sich sportlich momentan im Tal der Tränen: aus den vergangenen acht Begegnungen stehen lediglich zwei Siege zu Buche. Erschwerend kommt für die Mannschaft von Daniel Jun das Verletzungspech hinzu. Neben dem Ausfall von Leistungsträger Julian Straub müssen die Füssener nun auch längerfristig auf Goalie Benedikt Hötzinger verzichten. Straub sollte auf dem Papier durch Nicolas Cornett ersetzt werden, doch die bisherige Ausbeute fällt mit vier Punkten aus elf Spielen überschaubar aus. Auf der Torhüterposition bietet sich dagegen eine Chance für einen Youngster aus den eigenen Reihen. Mit Timotej Pancur steht der Vertreter für Hötzinger bereits fest. Für den jungen Schlussmann dürfte die gesteigerte Spielzeit wertvolle Erfahrung bedeuten – gleichzeitig wartet auf ihn mit dem Gastspiel beim DSC eine anspruchsvolle Aufgabe, denkt man vor allem an die 14:1-Abreibung aus der vergangenen Saison. Bevor die Mannschaft vom Kobelhang die Reise nach Deggendorf antritt, steht allerdings noch ein Heimspiel auf dem Programm. Am Freitag empfangen die Füssener in der Sparkassen-Arena die Tölzer Löwen. Wie viel Kraft dieser Vergleich kostet und mit welchem Selbstvertrauen die Allgäuer anschließend nach Niederbayern reisen, dürfte auch für den Sonntag eine Rolle spielen. Auch mit Blick auf die Tabelle verspricht das Wochenende zusätzliche Spannung. Durch die Overtime-Niederlage der Tölzer Löwen in Lindau konnte der ESV Kaufbeuren auf Rang zwei vorrücken. Gleichzeitig vergrößerte sich der Vorsprung des DSC auf die Konkurrenz auf zwei Punkte. Eine gute Ausgangslage also, die es vor der Deutschland-Cup-Pause zu verteidigen oder im Idealfall weiter auszubauen gilt. Neben dem sportlichen Geschehen wartet am Sonntag zudem eine besondere Aktion auf die Fans. Der Spieltag steht unter dem Motto „Bring-a-Friend“. Dauerkartenbesitzer haben die Möglichkeit, kostenfrei einen Freund oder eine Freundin zum Heimspiel gegen Füssen mitzubringen. Damit bietet sich die Gelegenheit, die Mannschaft gemeinsam zu unterstützen und die Hitzkopf-Arena möglichst gut zu füllen. Für den DSC geht es somit um mehr als zwei weitere Spiele im dicht gedrängten Ligabetrieb: Mit einem erfolgreichen Duell in Erding und einem überzeugenden Heimauftritt gegen Füssen könnten die Deggendorfer ihre Position im Spitzenfeld festigen und mit Rückenwind in die Pause gehen. SpradeTV überträgt beide Partien live.
ESV KaufbeurenIslanders und Gladiators sind die nächsten Gegner / Heimspiel am Sonntag gegen Erding – Auswärts in Lindau am Freitag (OLS) Vor der Deutschland-Cup-Pause stehen für die Joker in der Oberliga Süd noch zwei Spieltage auf dem Programm. Am Freitagabend reist der ESVK bereits zum zweiten Mal in der noch jungen Saison an den Bodensee zu den Lindau Islanders. Am Sonntag sind ebenfalls zum zweiten Mal in dieser Spielzeit die Erding Gladiators in der Wertachstadt zu Gast. Spielbeginn in der energie schwaben arena ist um 18:00 Uhr. Tickets für die Heimspiele der Joker gibt es unter tickets.esvk.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an den Abendkassen. Aus der Kabine: ESVK-Cheftrainer Sebastian Buchwieser kann am Wochenende voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Noch offen ist derzeit, ob die Förderlizenzspieler Jakob Peukert und Liron Pellizzari zur Verfügung stehen. Chef-Trainer Sebastian Buchwieser zu den beiden Partien vor der Länderspielpause: „Wir wollen den Schwung aus den letzten Spielen auf jeden Fall ins letzte Wochenende vor der Pause mitnehmen. Mit Lindau und Erding treffen wir auf zwei schnelle, konterstarke Mannschaften. Erding ist bisher wohl die Überraschungsmannschaft, und Lindau befindet sich nach den jüngsten Ergebnissen definitiv im Aufwind. Mit unserem verbesserten Powerplay wollen wir weiter punkten, die gegnerischen Defensivreihen so oft wie möglich unter Druck setzen und möglichst viele Tore erzielen, um beide Spiele für uns zu entscheiden.“ Pausenspiel: Am Sonntag wird sich die U11-Mannschaft des ESV Kaufbeuren e.V. in der ersten Drittelpause auf der Eisfläche vorstellen. Außerdem treten die Nachwuchsspieler zu einem Pausenspiel an und präsentieren sich den Fans in der energie schwaben arena. Livestream: Den Livestream zum Heimspiel der Joker gibt es auf SpradeTV. Die Übertragung am Sonntagabend aus der energie schwaben arena beginnt wie gewohnt bereits um 17:30 Uhr. Ex-Joker und Publikumsliebling Daniel Oppolzer stimmt gemeinsam mit Moderator Tobias Kalbitzer im ESVK.TV-Studio mit einem ausführlichen und informativen Vorbericht auf das Spiel ein. Auch das Auswärtsspiel am Freitagabend in Lindau wird auf Sprade.TV übertragen.
Hannover ScorpionsVolker Zeh steigt als Gesellschafter bei den Hannover Scorpions ein - Erfahrener Unternehmer und Eishockeyfunktionär verstärkt die Organisation der Hannover Scorpions (OLN) Die Hannover Scorpions begrüßen mit Volker Zeh einen erfahrenen Unternehmer und Eishockeyfunktionär als neuen Gesellschafter. Mit seinem Einstieg gewinnt die Organisation einen Kenner des Sports, der sowohl über langjährige Erfahrung im Eishockeymanagement als auch über umfassende unternehmerische Expertise verfügt. Im Eishockey ist der 62-jährige Volker Zeh kein Unbekannter. Seit 2017 steht er als Präsident dem österreichischen Eishockeyclub EC Adler Kitzbühel vor und gestaltet dort die Entwicklung des Vereins maßgeblich mit. Während seiner Amtszeit standen neben der sportlichen Weiterentwicklung insbesondere gesundes Wachstum, die wirtschaftliche Stabilität und die Förderung des Nachwuchsbereichs im Fokus. Auch beruflich blickt Zeh auf eine langjährige unternehmerische Laufbahn zurück. Seine Erfahrungen im Aufbau und in der Führung von Unternehmen sowie seine Kompetenz in den Bereichen Vertrieb, Management und wirtschaftliche Netzwerke prägen sein vielseitiges Engagement. Mit seinem Wohnsitz in der Region Hannover ist Volker Zeh und auch seine Familie persönlich in der Region verwurzelt. Die Hannover Scorpions und ihre Geschäftsführung kennt er bereits seit längerer Zeit. Der Einstieg als Gesellschafter ist damit ein Schritt, der seine Verbundenheit zum Standort mit seiner langjährigen Leidenschaft für den Eishockeysport zusammenführt. Die Hannover Scorpions freuen sich, Volker Zeh als Gesellschafter in ihren Reihen zu wissen und gemeinsam die weitere Entwicklung des Eishockeyclubs voranzutreiben.
Ice Dragons HerfordIce Dragons beim Spitzenreiter und mit HEV-Duell - Herford reist nach Tilburg und empfängt am Sonntag Herne (OLN) Vollgas vor der Länderspielpause – für den Herforder Eishockey Verein geht es vor der zweiwöchigen Länderspielpause noch einmal um wertvolle Punkte in der Oberliga Nord Hauptrunde. Im Freitagsspiel führt die Reise zunächst in die Niederlande, wo man ab 20.15 Uhr im Ijssportcentrum Tilburg auf die Trappers trifft, am Sonntag folgt in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ ab 18.30 Uhr das HEV-Duell gegen die Herne Miners. Die Ostwestfälischen Eishockeyfans haben sich für die erste Bustour der Saison die Partie beim Tabellenführer Tilburg Trappers ausgesucht. So dürfen die Ice Dragons beim Auswärtsspiel im Nachbarland auf eine Menge Rückendeckung setzen. Diese kann das Herforder Team in jedem Fall gebrauchen, denn immerhin geht es zum derzeitigen Spitzenreiter, der in der eigenen Arena noch gar keinen Zähler in dieser Spielzeit abgab. Insgesamt kassierten die Trappers an den ersten 12 Spieltagen lediglich zwei Niederlagen, wobei der HEV beim knappen 3:2 nach Verlängerung in den Genuss kam, als erste Mannschaft Tilburg zu besiegen. In Herford hätte man nichts dagegen nun auch auf niederländischem Eis für eine weitere Saisonpremiere zu sorgen und Punkte zu entführen. Am Sonntag steht für die Werrestädter eine Revanche auf der ToDo-Liste. Vor wenigen Wochen verlor Herford das erste HEV-Duell der Saison bei den Herne Miners mit 2:4, wodurch die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet damals die ersten Zähler holte. Zwar sind inzwischen zwei weitere Siege hinzugekommen, jedoch blieben die Miners bislang hinter den eigenen Erwartungen zurück und befinden sich mit 9 Punkten auf Platz 11 und somit aktuell außerhalb der PrePlayOff-Zone. Nachdem die Ostwestfalen zuletzt beim 1:5 gegen die Hannover Indians in heimischer Halle eine Niederlage kassierten, sollen jetzt die Punkte wieder in der Drachenhöhle behalten werden. Tickets für das Spiel gegen Herne gibt es online unter www.tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 17.30 Uhr öffnet. Die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins empfehlen die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit, um lange Warteschlangen zu vermeiden. Zudem werden die Begegnungen der Oberliga live auf www.sprade.tv übertragen.
Ice Dragons HerfordIce Dragons rufen zum Handwerker- und Sportlertag - Ein Gegner und zwei besondere Events (OLN) Beim Herforder Eishockey Verein heißt es wieder: Kalender raus und Datum notieren. Bei den Ice Dragons ist es inzwischen zur guten Tradition geworden. Mit dem Handerkertag und dem Sportlertag wird die imos Eishalle „Im Kleinen Felde wieder aus allen Nähten platzen. Am Freitag, den 27. November steht gegen die Icefighters Leipzig zunächst die fünfte Auflage des Handwerkertages, der in dieser Saison vom Globus Baumarkt Löhne präsentiert wird, auf dem Programm. Ab 20.30 Uhr wird wieder eine einzigartige Atmosphäre in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ herrschen, wenn hoffentlich viele Handwerksbetriebe dieses besondere Angebot nutzen und mit ihrer Belegschaft die Ice Dragons unterstützen. Auch bei der fünften Auflage sind wieder alle Handwerksbetriebe eingeladen, sich bis zum Dienstag, den 24. November unter Angabe der Namen aller teilnehmenden Personen per Email unter so.mayer @herforder-ev.de zu registrieren und somit einen kostenfreien Eintritt zu erhalten. Die einzige Vorgabe ist, dass es sich um einen Handwerksbetrieb handeln muss. Gerne dürfen die Teilnehmer/innen wieder im Unternehmens-Outfit erscheinen, in der Vergangenheit war es immer ein tolles Bild. Auf vielfachen Wunsch wurde das Verzehrmarkensystem angepasst und ab sofort besteht die Möglichkeit, die eigenen Mitarbeiter/innen mit einheitlichen Verzehrmarken (5,- € / Stck.) auszustatten. Jede Wertmarke ist gültig für ein Getränk an den Getränkestationen oder ein Essen am Dragonsfood-Wagen nach Wahl. Die Verzehrmarken können ebenfalls unter so.mayer @herforder-ev.de vorab geordert werden. Die Freiticket- und Wertmarkenausgabe erfolgt am Spieltag ab 19.00 Uhr an einem vorgelagerten Stand vor dem Haupteingang der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ und somit 30 Minuten vor Einlassbeginn, Rechnungen zu den Wertmarken werden im Vorfeld versendet. Doch damit nicht genug. Auch der beliebte Sportlertag ist bereits terminiert. Derselbe Gegner, aber ein anderes Datum – so heißt das Motto. Am Freitag, den 22. Januar 2027 geht es ab 20.30 Uhr erneut gegen die Icefighters Leipzig und was die Handwerksunternehmen können, können die Sportlerinnen und Sportler erst recht. Beim Sportlertag 5.0 sind alle Sportteams eingeladen, sich bis zum Dienstag, den 19. Januar unter Angabe des Vereins, der Mannschaft und aller Teilnehmer per Email unter so.mayer @herforder-ev.de zu registrieren und somit einen kostenfreien Eintritt zu erhalten. Vorgabe ist, dass es sich um einen Sportverein handeln muss – die Sportart ist vollkommen egal und die Mannschaften müssen auch nicht komplett sein. Das Markensystem ist identisch zum Handwerkertag und Marken können ebenfalls vorab per Email unter so.mayer @herforder-ev.de geordert werden. Auch am Sportlertag erfolgt die Freiticket- und Wertmarkenausgabe am Spieltag ab 19.00 Uhr an einem vorgelagerten Stand vor dem Haupteingang der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ und somit 30 Minuten vor Einlassbeginn, Rechnungen zu den Wertmarken werden im Vorfeld versendet. Also: Nicht zögern und schnell anmelden. Name und Anschrift inkl. der Emailadresse des Betriebes bzw. des Sportvereins, Namen der teilnehmenden Personen und wenn gewünscht die Anzahl der benötigten Wertmarken angeben – und dann ein echtes Eishockeyhighlight zur besten EishockeyPrimeTime ab 20.30 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ erleben.
Bären NeuwiedDezimierter EHC hält sich lange im Spiel, verliert aber verdient (OLN) Der zweite von vier Durchgängen in der Oberliga-Hauptrunde endete für den EHC Neuwied mit einer 2:6 (1:1; 1:3; 0:2)-Niederlage bei den Hammer Eisbären. Nach dem 3:0-Überraschungssieg in eigener Halle im ersten Vergleich hatten die Bären am Sonntag auswärts keine Chance. Seitdem hat sich die Personalsituation aber auch deutlich verändert. Marcus Götz verletzte sich just in diesem ersten Vergleich mit Hamm, Kevin Handschuh und Tom Stumpe gerieten ebenfalls auf die Ausfallliste, auf der bereits seit Saisonbeginn bekanntermaßen auch Michael Jamieson steht. „Uns fehlen diese Schlüsselspieler natürlich“, betonte Trainer Jeffrey van Iersel. Und so war es auch keine Überraschung, dass die Eisbären viel Druck ausübten und der EHC im Umkehrschluss einiges an Zeit in der Defensivzone verbrachte. Die Gastgeber befanden sich in den ersten zehn Minuten fast permanent im Vorwärtsgang, kamen aber zunächst nicht am Mika Hennig vorbei. Der 18-jährige Schlussmann, der am 3. Spieltag gegen Hamm seinen ersten Oberliga-Shutout feierte, parierte unter anderen gegen Luc Laylin und Dominik Lascheit. „Hamm hat uns unter Druck gesetzt, trotzdem hatten wir in der Verteidigung eine gute Struktur“, fand van Iersel. Und wie aus dem Nichts lag seine Mannschaft ab der elften Minute in Führung. Jeff Smith versuchte es frech fast aus dem Nullwinkel von der Torlinie und traf zum überraschenden 0:1. Die Scheibe sprang von Kyle Hagens Maske ins Hammer Netz. Vier Minuten konnte der Aufsteiger die Führung genießen, dann nutzte Christopher Ishmael einen Konter. „Ein individueller Fehler von uns. Aber solche Sachen passieren“, wie van Iersel anmerkte. Genauso wie in der Entstehung des zweiten Gegentreffers. Ein verlorener Puck vor dem eigenen Kasten kam nach Christian Schilings Querpass bei Lascheit an – 2:1 (25.). Jetzt ging’s (zu schnell) zweimal Carl Konze aus dem Handgelenk (26., 30.), und es stand nach der Hälfte der Spielzeit 4:1. „Aber wir haben einen Weg gefunden, um im Spiel zu bleiben“, zeigte sich van Iersel mit der Chancenverwertung. Adrian Kuhns Powerplay-Abstauber (33.) verkürzte den Rückstand. Es wäre vielleicht zu viel des Guten gewesen, wenn auch noch Robin Erkinjuntti und Lasse Naumann ihre Eins-gegen-Null-Aktionen vor Hagen verwandelt hätten. Jedenfalls kamen die Bären zu ihren gefährlichen Aktionen. Nicht häufig, aber sie waren da. Den Deckel drauf auf den verdienten Sieg machten die Gastgeber exakt drei Minuten vor der Schlusssirene Topscorer Lascheit schnürte seinen Doppelpack und Maxim Lukojanovs auch aus Neuwieder Sicht zugegebenermaßen richtig starkes Solo über die linke Seite, abgeschlossen mit einem präzisen Schuss hoch ins kurze Eck als Streifschuss an Hennigs Maske erreichte Hamm den 6:2-Endstand (59.). Eisbären-Trainer Tobias Stolikowski sah größtenteils Eishockey, wie er es sich vorstellt: „Wir haben den Gegner gut unter Druck gesetzt und sind auch durch den überraschenden Rückstand nicht von unserem Plan abgekommen. Unser Sieg war heute nie gefährdet.“ Hamm: Hagen – Konze, Dotter, Schollmeyer, Geischeimer, Schams, Pietsch – Schiling, P. Werneson Libäck, Buchner, Lukojanov, L. Wernerson Libäck, Laylin, Stankius, Kulpinau, Reisz, Chyzowski, Lascheit, Ishmael. Neuwied: Hennig – Marten, Polok, Plauschin, Becker, Esche, Derraugh, Kohans – Asbach, Sprez, Rajala, Naumann, Smith, Struck, Habeck, Chetik, Dötsch, Kecojevic, Kuhn. Schiedsrichter: Eugen Schmidt/Caroline Butt. Zuschauer: 852. Strafminuten: 6:4. Tore: 0:1 Jeff Smith (Plauschin, Sprez) 12‘, 1:1 Christopher Ishmael (P. Wernerson Libäck, L. Wernerson Libäck) 15‘, 2:1 Dominik Lascheit (Schiling, Laylin) 25‘, 3:1 Carl Konze (P. Wernerson Libäckm Reisz) 26‘, 4:1 Carl Konze (P. Wernerson Libäck, Reisz) 30‘, 4:2 Adrian Kuhn (Smith, Derraugh) 33‘, 5:2 Dominik Lascheit (Schiling, Laylin) 58‘, 6:2 Maxim Lukojanov (Konze, Schams) 59‘.
Bären NeuwiedBären geben Spiel und 2:0-Führung aus den Händen (OLN) Die Entschlossenheit und die Gier nach drei Punkten war so groß, wie sie vor einem Neuwieder Spiel gegen den Herner EV nun eben einmal ist. Nach 60 Eishockey-Minuten vor 1405 Zuschauern im Neuwieder Icehouse war bei den Bären aber auch die Enttäuschung entsprechend. Mit 2:0 hatte der EHC nach 20 Minuten hochverdient in Führung gelegen, das Spiel im Mittelabschnitt dann aber aus den Händen gegeben, sodass am Ende eine unnötige 2:4-Niederlage stand. „Das fühlt sich gerade nicht gut an, und wir müssen auch noch einiges lernen. Aber hey, wer hätte gedacht, dass wir nach elf Spielen zwölf Punkte haben?“, sagte Trainer Jeffrey van Iersel bei der Pressekonferenz. Nach 20 Minuten sah vieles nach den Saisonpunkten Nummer 13, 14 und 15 für die Bären aus. Die Gastgeber bestimmten die Partie, Herne kreierte mit Ausnahme eines Pfostentreffers von Christian Kretschmann nicht viel Gefährliches. Der EHC lag mit 2:0 in Front, hätte höher führen können. „Ein 3:0 oder 4:0 wäre möglich gewesen“, fasste van Iersel zusammen. Tom Chetik, dem die Scheibe nach einem Abpraller von HEV-Verteidiger Justus Meyl vor den Schläger fiel, sorgte für den ersten (11.), Christian Sprez nach einem gewonnenen Bully von Juuso Rajala für den zweiten Treffer (13.). Zuvor hatte auch Jeff Smith den Puck schon einmal über die Linie gedrückt, dieser war allerdings bereits unter dem Schoner von Schlussmann Dieter Geidl blockiert – kein Tor. Während der Aufsteiger dann jedoch von seinem bis dahin erfolgreichen Weg abkam, strahlte der Gast mehr Ruhe aus. Ein „super zweites Drittel“ seiner Mannschaft sah Hernes Trainer Len Soccio. „Dann haben wir gespielt, was wir können und die Klasse gezeigt, die wir besitzen“, sagte der Ex-Nationalspieler. Das galt zumindest für die erste Reihe mit Christian Kretschmann, Nicholas Ford und Bauer Neudecker, die das Spiel im Alleingang drehte und sämtliche Vorschriften für die Icing-Regelung außer Kraft setzte. Minute 26: Die dritte Neuwieder Formation mit Philip Kecojevic, Robin Erkinjuntti und Tom Chetik spielt Herne im eigenen Drittel an die Wand. Das 3:0 für die Bären liegt bei diesem Wechsel in der Luft, Herne rettet sich mit einem unerlaubten Weitschuss. Was dann folgte, ist zwar nur eine auf den ersten Blick unscheinbare Entscheidung der Unparteiischen, die allerdings in der Oberliga so nicht vorkommen darf. Vor dem Herner Icing stehen für die Gäste Tobias Schmitz, David Jenka, Alex Samusev, Sofiene Bräuner und Marc Hofmann auf dem Eis. Nach über einminütigem gegenseitigen Anschauen gelingt es Soccio dann aber wie auch immer vier von fünf Spieler (!) zu wechseln, sodass beim anschließenden Bully Hernes Paradesturm mit Neudecker, Kretschmann und Ford auf dem Eis steht. Linienrichter Julian Rieneck hatte Ford und Co. noch deutlich aufgezeigt, dass er und seine Nebenleute zurück auf die Bank gehören, ließ sich aber komplett weichkochen. Es kam das, was kommen musste: Herne befreite sich mit frischem Personal, das nicht auf dem Eis hätte stehen dürfen, und verkürzte durch Raik Rennerts Bogenlampe von der blauen Linie (27.). Neuwied wirkte angezählt, und dass Kretschmann einen von der Hintertor-Bande zurückspringenden Puck direkt nahm und zum 2:2 einnetzte, passte in dieser Phase wie die Faust aufs Auge (30.). Van Iersels Team wirkte nach dem Doppelschlag gegen sich wieder gefestigter, hatte vor allem durch den Chetik-Sturm gute Offensivmomente, aber die durchaus mögliche Führung gelang nicht mehr. „Das Momentum ist im zweiten Drittel leider gekippt. Für das dritte haben wir uns vorgenommen, offensiver zu spielen“, schilderte der EHC-Coach hinterher. Aber die anfängliche Durchschlagskraft konnten die Bären nicht mehr an den Tag legen. Die Gastgeber hatten in der Zwischenzeit mit Tom Stumpe einen wichtigen Angreifer verletzt verloren. Auch das spürte man. „Wir haben am Ende die wichtigen Tore in den richtigen Situationen erzielt. Das hat uns bislang in dieser Saison gefehlt“, kommentierte Len Soccio. Ford tippte die Scheibe vor Felix Köllejan zum 2:3 ein (49.) und Raik Rennerts Schlagschuss landete unter dem Dach des Neuwieder Kastens (58.). Zum vierten Mal an diesem Abend bemühten die Unparteiischen in dieser Szene den Videobeweis. Sie sahen, dass der Puck hinten unter der Latte eingeschlagen hatte – das war die Entscheidung. Neuwied: Köllejan – Kohans, Derraugh, Plauschin, Polok, Esche, Marten, Becker – Naumann, Erkinjuntti, Rajala, Chetik, Habeck, Sprez, Kuhn, Kecojevic, Asbach, Dötsch, Stumpe, Stuck, Smith. Herne: Geidl – Kölsch, Meyl, Rennert, Müllejans, Schmitz, Jenka – Stöhr, Hofmann, Ford, Palka, Bräuner, Semusev, Kretschmann, Neudecker, Burym, Reichert. Schiedsrichter: Robert Ruhnau/Marvin Schrörs. Zuschauer: 1405 (plus 279 im SpradeTV-Livestream. Strafminuten: 12:12. Tore: 1:0 Tom Chetik (Derraugh, Sprez) 11‘, 2:0 Christian Sprez (Rajala) 13‘, 2:1 Raik Rennert (Neudecker, Kretschmann) 27‘, 2:2 Christian Kretschmann (Ford, Meyl) 30‘, 2:3 Nicholas Ford (Kretschmann, Neudecker) 49‘, 2:4 Raik Rennert (Reichert, Jenka) 58'.
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| EHC erweitert Trainer-Team: Königsbrunn unter Zugzwang (BYL) Am vergangenen Wochenende erlebte der EHC Königsbrunn eine emotionale Achterbahnfahrt: Während in Miesbach bittere, womöglich entscheidende Punkte liegenblieben, bebte die heimische Pharmpur EISARENA beim leidenschaftlichen Heimsieg gegen Kempten. Doch zum Durchatmen bleibt keine Zeit. Am Freitagabend ab 20 Uhr bitten die Brunnenstädter die Mammuts der EA Schongau zum heißen Tanz, bevor am Sonntag die Reise in die Höhle des Löwen ansteht, zur sportlichen Reifeprüfung bei den Mighty Dogs in Schweinfurt. Die unberechenbaren Mammuts: Königsbrunn ist gewarnt Die Mammuts aus Schongau kommen als schwer einzuschätzender Gegner, der nach einem radikalen Umbruch mit zehn Abgängen, darunter Kontingentspieler Raivo Freidenfels, sein neues Gesicht sucht. Ein vertrautes Gesicht kehrt dagegen zurück: Ex-Königsbrunner Clay Ellerbrock stürmt wieder für die EA, flankiert vom kanadischen Neuzugang Tom Callaghan. Dass Schongau trotz einer Durststrecke gegen Amberg, Peißenberg, Klostersee und Waldkraiburg brandgefährlich ist, bewiesen sie im Overtime-Krimi gegen den HC Landsberg (6:5) und zuletzt beim dramatischen 3:2-Sieg nach Verlängerung in Geretsried. Der EHC ist dringend gewarnt: Gegen die vermeintlich kleineren Mammuts tat sich Königsbrunn historisch schon immer schwer. Der große Final-Showdown und eine offene Rechnung Am Sonntag wartet dann ein echter Showdown mit Final-Charakter. Schweinfurt stand Königsbrunn in den letztjährigen Play-offs im ultimativen Endspiel gegenüber und musste sich nur hauchdünn geschlagen geben. Zwar verlor der amtierende Vizemeister mit Petr Pohl, Arturs Homjakovs und Konstantin Melnikovs absolute Säulen des Teams, rüstete dafür aber kompromisslos nach. Die Deutsch-Tschechen Ondrej Nedved und Tomas Pribyl stabilisieren die Abwehr, während der lettische Knipser Ričards Bernhards die Liga in Angst und Schrecken versetzt. Seine zehn Tore und vier Vorlagen in nur sechs Spielen sind eine brachiale Ansage. Die Schweinfurter Tormaschine läuft aktuell heiß: Nach den jüngsten Machtdemonstrationen gegen Top-Favorit Peißenberg (6:2) und Geretsried (7:3) ist der ERV in der eigenen Arena noch ungeschlagen. Dogs-Coach Sergej Waßmiller wird seine Spieler nicht motivieren müssen, Schweinfurt brennt auf die Revanche gegen Königsbrunn. Wochenende der Wahrheit und die Rückkehr einer Legende Um den Anschluss an die absolute Tabellenspitze nicht zu verlieren, müssen die Brunnenstädter alles in die Waagschale werfen. In dieser entscheidenden Phase zündet der Verein einen emotionalen Funken und holt eine echte Vereinslegende zurück: Matthias Forster verstärkt ab sofort das Trainerteam. Der 41-jährige Ur-Königsbrunner, der in seiner Karriere alle Profiklassen durchlief und 2019 seine Schlittschuhe beim EHC an den Nagel hängte, kehrt heim. Bereits am Freitag wird er gemeinsam mit Coach Maxi Helling hinter der Bande stehen, um die Mannschaft durch dieses wegweisende Wochenende zu peitschen. Königsbrunns sportlicher Leiter Tim Bertele freut sich über die Verpflichtung: „Entgegen der Kader-Stärke waren wir bislang auf den Trainer-Positionen zu wenig besetzt. Aus diesem Grund freue ich mich besonders, dass wir mit Matthias Forster diese Lücke nun schließen und unser Trainer-Team erweitern können. Er bringt die nötige Erfahrung aus seiner Profi-Karriere mit und wird sich vermehrt um taktische Belange und das Coaching an der Bande kümmern. Zusammen mit Maxi Helling bin ich davon überzeugt, ein hervorragendes Trainer-Team an der Bande zu haben.“
Schweinfurt Mighty DogsDie Eispiraten und der amtierende Meister warten auf die Mighty Dogs (BYL) Nach dem erfolgreichen vergangenen Wochenende, an dem lediglich ein Heimspiel auf dem Programm stand, wollen die Mighty Dogs ihre kleine Siegesserie fortsetzen und weitere wichtige Punkte in der Bayernliga sammeln. Am Freitag, 30. Oktober, gastiert der ERV Schweinfurt beim Aufsteiger ESC Dorfen, ehe am Sonntag mit dem EHC Königsbrunn der amtierende bayerische Meister im Icedome seine Visitenkarte abgibt. Besonders das Wiedersehen mit den Brunnenstädtern dürfte bei Spielern und Fans Erinnerungen an die packende Finalserie der vergangenen Saison wecken. Für die Mannschaft von Sergej Waßmiller warten somit zwei unterschiedliche, aber keineswegs einfache Aufgaben. Freitag bei den Eispiraten des ESC Dorfen Mit dem ESC Dorfen treffen die Mighty Dogs am Freitag auf einen Aufsteiger, der sich nach seiner Rückkehr in die Bayernliga erst noch an das höhere Niveau gewöhnen muss. Die Mannschaft von Trainer Tobias Brenninger konnte zwar bereits erste Achtungserfolge feiern, musste aber auch feststellen, dass Fehler in der Bayernliga schnell bestraft werden. Gerade über die gesamte Spielzeit fehlt es den Eispiraten bislang noch an der nötigen Konstanz. Zum Saisonauftakt musste Dorfen beim EHC Waldkraiburg eine deutliche 1:8-Niederlage hinnehmen, nachdem das erste Drittel noch ausgeglichen verlaufen war. Auch im ersten Heimspiel gegen die River Rats aus Geretsried gab es beim 3:7 nichts zu holen. Am dritten Spieltag folgte dann allerdings der erste Erfolg: Beim ESV Buchloe setzten sich die Eispiraten mit 4:3 durch und sicherten sich damit die ersten drei Punkte der Saison. Anschließend folgten weitere Rückschläge. Gegen den EHC Königsbrunn unterlag Dorfen mit 0:4, bei den Devils aus Ulm setzte es eine deutliche 2:9-Niederlage. Besonders bitter verlief das vergangene Heimspiel gegen den TEV Miesbach. Nach 40 Minuten führten die Eispiraten noch mit 3:1 und hatten den nächsten Dreier bereits vor Augen. Doch im Schlussabschnitt kassierte man vier Gegentreffer und musste sich am Ende mit 3:5 geschlagen geben. Ein Spiel, das deutlich macht, dass der Aufsteiger durchaus mithalten kann, über die volle Distanz aber noch Schwierigkeiten hat, seine Leistung konstant abzurufen. Beim Blick auf den Kader zeigt sich, dass der ESC Dorfen nach dem Aufstieg auf eine Mischung aus bewährten Kräften, eigenen Nachwuchsspielern und Neuzugängen setzt. An der Bande steht weiterhin Aufstiegstrainer Tobias Brenninger, der von Co-Trainer Florian Geisberger unterstützt wird. Im Tor gehört Andreas Marek zu den erfahrenen Stützen der Mannschaft. In der Defensive stehen unter anderem Moritz Geier, Quirin Brugger und Erik Walter zur Verfügung. Mit Mark Waldhausen kehrte zudem ein alter Bekannter nach Dorfen zurück. Der mittlerweile 36-jährige Verteidiger spielte zuletzt sieben Spielzeiten für die Erding Gladiators und soll der Hintermannschaft mit seiner Erfahrung zusätzliche Stabilität verleihen. In der Offensive gilt es vor allem, auf Vaclav Adamec zu achten. Der Tscheche wechselte von unseren Nachbarn, den Haßfurt Hawks, zu den Eispiraten. In der vergangenen Landesliga-Saison stellte er mit beeindruckenden 41 Treffern in 27 Spielen seine Torgefahr unter Beweis. Gemeinsam mit Vaclav Krlis, David Stach und den weiteren Angreifern soll er nun auch in der Bayernliga für die nötigen Tore sorgen. Zum Angriff gehören außerdem Kapitän Sandro Schroepfer, Kevin Schinko, Michael Franz und Maximilian Steiner. Nicht mehr zur Verfügung stehen dagegen zwei langjährige Leistungsträger. Mit Lukas Miculka und Florian Brenninger beendeten im Sommer gleich zwei prägende Spieler ihre aktive Laufbahn. Auch wenn die bisherigen Ergebnisse nicht unbedingt für den Aufsteiger sprechen, sollten die Mighty Dogs gewarnt sein. Dorfen hat mit dem Auswärtssieg in Buchloe bereits gezeigt, dass man auch gegen etablierte Bayernliga-Mannschaften punkten kann. Zudem stand die Mannschaft zuletzt gegen Miesbach lange vor einem weiteren Erfolg. Für den ERV wird es deshalb wichtig sein, von Beginn an konzentriert aufzutreten und die sich bietenden Möglichkeiten konsequent zu nutzen. Ein Selbstläufer dürfte die Partie bei den Eispiraten jedenfalls nicht werden. Sonntag: Der amtierende Meister kommt nach Schweinfurt Am Sonntag wartet dann ein echtes Highlight auf die Mighty Dogs und ihre Fans. Mit dem EHC Königsbrunn gastiert der amtierende bayerische Meister im Icedome. Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften liegt noch gar nicht so lange zurück und dürfte den Schweinfurter Anhängern bestens in Erinnerung geblieben sein. Schließlich standen sich beide Teams im Frühjahr in einer packenden Finalserie gegenüber, die erst im siebten und entscheidenden Spiel ihren Sieger fand. Die Finalserie hatte alles zu bieten, was das Eishockeyherz begehrt. Beide Mannschaften lieferten sich spannende Duelle, ehe die Entscheidung erst im siebten Spiel fiel. Am 4. April begleiteten rund 400 Schweinfurter Fans ihre Mighty Dogs nach Königsbrunn und sorgten für eine beeindruckende Unterstützung. In einer bis zum Schluss umkämpften Begegnung musste sich der ERV denkbar knapp mit 5:6 geschlagen geben. Während die Brunnenstädter die bayerische Meisterschaft feierten, feierten die Fans der Mighty Dogs nach einer außergewöhnlichen Saison den Vizemeistertitel und ihre Mannschaft. Nun kommt es erstmals in der neuen Spielzeit zum Wiedersehen beider Finalisten. Auch wenn es diesmal lediglich um drei Punkte in der Hauptrunde geht, dürfte die Begegnung für beide Mannschaften und insbesondere für die Schweinfurter Fans einen besonderen Stellenwert haben. Auch beim amtierenden Meister blieb das Spielerkarussell im Sommer nicht stehen. Trotz des Titelgewinns mussten die Königsbrunner einige Abgänge verkraften. Unter anderem zog es Dominic Erdt, Luca Kinzel und Meistertrainer Robert Linke zum HC Landsberg. Auch auf den Kontingentpositionen gab es Veränderungen, sodass die Verantwortlichen ihren Kader auf mehreren Positionen neu aufstellen mussten. Eine der auffälligsten Neuverpflichtungen ist Justin Maylan. Der kanadische Center kam vom Oberligisten EC Peiting und bringt reichlich Erfahrung aus verschiedenen europäischen Ligen mit. Bereits in der DEL2 konnte Maylan für die Heilbronner Falken mit 39 Scorerpunkten in 44 Spielen überzeugen. Auch in der Oberliga stellte er seine Qualitäten als Spielmacher unter Beweis und soll nun in Königsbrunn für zusätzliche Kreativität und Torgefahr sorgen. Mit Steffen Tölzer von den Lindau Islanders sicherte sich der EHC zudem einen erfahrenen Verteidiger, der bereits zahlreiche höherklassige Einsätze vorweisen kann. Für die Offensive wurden neben Maylan auch Tim Flammann vom EV Füssen, Philipp Markgraf vom EC Peiting sowie Anton Seidel vom EC Pfaffenhofen verpflichtet. Maximilian Helling wechselte von den Erding Gladiators zu den Brunnenstädtern. Auf der Torhüterposition verstärkte man sich mit Nicolas Hetzel, der zuvor beim ESC Haßfurt zwischen den Pfosten stand. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte die Verpflichtung von Kevin Hu. Der Topscorer der vergangenen Bayernliga-Hauptrunde wechselte von den Kempten Sharks zum Meister. Allerdings verlief sein Engagement nicht wie erhofft. Erst vor wenigen Tagen bat der Angreifer um die Auflösung seines Vertrags. Neben den Neuzugängen kann Königsbrunn weiterhin auf zahlreiche bewährte Kräfte zurückgreifen. Mit Benjamin Beck und Stefan Vajs stehen zwei bekannte Torhüter im Aufgebot, wobei insbesondere Vajs in den vergangenen Playoffs ein wichtiger Rückhalt war. Auch Hayden Trupp, Marc Streicher, Marco Sternheimer und Tim Bullnheimer gehören weiterhin zu den Spielern, die bereits im Meisterteam eine wichtige Rolle übernommen hatten. Damit verfügt der EHC Königsbrunn trotz einiger Veränderungen erneut über einen qualitativ stark besetzten Kader, der den Mighty Dogs einiges abverlangen dürfte. Der Start in die neue Bayernliga-Saison verlief für den amtierenden Meister allerdings nicht ohne Schwierigkeiten. Zum Auftakt setzte sich Königsbrunn bei den River Rats aus Geretsried mit 5:4 nach Verlängerung durch. Im ersten Heimspiel gegen Dingolfing folgte eine knappe 2:3-Niederlage, ehe man beim ESV Buchloe mit 5:8 das Nachsehen hatte. Gegen die Devils aus Ulm fand der EHC anschließend wieder in die Erfolgsspur und sicherte sich mit einem 3:2 nach Verlängerung den nächsten Sieg. Am 18. Oktober folgte ein souveräner 4:0-Auswärtserfolg beim ESC Dorfen, bei dem die Königsbrunner vor allem defensiv überzeugten. Beim TEV Miesbach musste sich der Meister anschließend mit 1:3 geschlagen geben. Im jüngsten Heimspiel gegen die Kempten Sharks bewies Königsbrunn jedoch erneut seine Qualitäten. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands drehten die Brunnenstädter die Partie und feierten am Ende einen 4:3-Erfolg. Zwei Überzahltreffer spielten dabei eine entscheidende Rolle. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass auch der amtierende Meister durchaus verwundbar ist. Gleichzeitig verfügt die Mannschaft über genügend Erfahrung und individuelle Qualität, um selbst schwierige Spiele noch zu ihren Gunsten zu entscheiden. Gerade das Überzahlspiel könnte am Sonntag eine wichtige Rolle einnehmen. Für die Mighty Dogs wird es deshalb darauf ankommen, unnötige Strafzeiten zu vermeiden, defensiv konzentriert zu arbeiten und die eigenen Torchancen konsequent zu nutzen. Sergej Waßmiller und Semjon Bär sind sich bewusst, welch schwere Aufgaben am Wochenende bevorstehen und haben eine leichte Entwarnung für Lucas Kleider: „Auch wenn die Tabelle derzeit etwas anderes vermuten lässt, stehen uns zwei schwere Aufgaben bevor. Dorfen steht zwar aktuell auf dem letzten Tabellenplatz, wir schätzen die Mannschaft aber deutlich stärker ein. Sie verfügen über einen qualitativ gut besetzten Kader und haben bereits gezeigt, dass sie in der Bayernliga mithalten können. Natürlich wollen wir am Freitag unsere ersten Auswärtspunkte holen. Gleichzeitig wissen wir, dass uns diese Aufgabe alles abverlangen wird. Über Königsbrunn müssen wir sicherlich nicht viele Worte verlieren. Der amtierende Meister verfügt auch in dieser Saison wieder über eine enorme Qualität im Kader. Wir sehen die Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr sogar noch stärker. Auch der aktuelle Tabellenplatz spiegelt aus unserer Sicht nicht die tatsächliche Stärke der Königsbrunner wider. Wir gehen fest davon aus, dass der Meister im weiteren Saisonverlauf in der Tabelle noch deutlich nach oben klettern wird. An diesem Wochenende können wir leider nicht auf unsere Förderlizenzspieler aus Nürnberg zurückgreifen, da sie selbst Spiele haben und zudem teilweise leicht angeschlagen sind. Ansonsten können wir, wie bereits gegen Geretsried, aus dem Vollen schöpfen. Erfreulicherweise steht auch Lucas Kleider wieder auf dem Eis und nimmt am Training teil. Ob er am Wochenende bereits wieder zum Einsatz kommt, hängt davon ab, ob er sich selbst fit genug dafür fühlt.“ Mit dem ESC Dorfen und dem EHC Königsbrunn warten am Wochenende zwei Gegner auf die Mighty Dogs, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während der Aufsteiger aus Dorfen um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt kämpft, möchte der amtierende Meister aus Königsbrunn trotz seines durchwachsenen Saisonstarts wieder Anschluss an die oberen Tabellenplätze finden. Für die Mannschaft von Sergej Waßmiller gilt es zunächst, die Auswärtsaufgabe am Freitag erfolgreich zu bewältigen. Am Sonntag wartet dann vor heimischer Kulisse das Wiedersehen mit dem Finalgegner der vergangenen Saison. Die Fans dürfen sich dabei auf ein spannendes Duell freuen, bei dem die Mighty Dogs alles daransetzen werden, ihre weiße Weste im Icedome zu verteidigen und weitere wichtige Punkte einzufahren.
ERC SonthofenDoppelspielwochenende für den ERC: Auf das Rückspiel in Ravensburg folgt das Spitzenspiel gegen Reichersbeuern (BLL) Die Schwarz-Gelben wollen ihre Erfolgsserie fortsetzen und sich in der Spitzengruppe der Landesliga festsetzen. Am Freitag wartet das Rückspiel beim EV Ravensburg, am Sonntag kommt mit dem SC Reichersbeuern der Tabellenzweite nach Sonthofen. Auf den ERC Sonthofen wartet ein richtungsweisendes Wochenende in der Eishockey-Landesliga. Zwei anspruchsvolle Aufgaben innerhalb von drei Tagen verlangen den Oberallgäuern volle Konzentration, Einsatz und mannschaftliche Geschlossenheit ab. Nach drei Siegen aus den ersten drei Saisonspielen geht der ERC mit viel Selbstvertrauen in das Doppelspielwochenende. Die Ausgangslage verspricht Spannung: Während am Freitag beim EV Ravensburg das nächste Duell mit einem körperlich starken Gegner ansteht, wartet am Sonntag mit dem SC Reichersbeuern ein direkter Konkurrent aus der Spitzengruppe. Den Auftakt macht am Freitag das Auswärtsspiel beim EV Ravensburg. Erst am vergangenen Wochenende standen sich beide Mannschaften in Sonthofen gegenüber. Vor 933 Zuschauern setzten sich die Kreisstädter mit 4:2 durch und sicherten sich drei wichtige Punkte. Der Erfolg zeigte, wozu der ERC in der Lage ist, wenn er sein Spiel konsequent durchzieht. Gleichzeitig dürfte das Rückspiel eine besondere Herausforderung werden: Die Ravensburger werden nach der Niederlage vor heimischem Publikum auf Wiedergutmachung aus sein. Bereits im ersten Aufeinandertreffen überzeugte der EVR mit körperbetontem Spiel und hoher Intensität. Für die Sonthofer wird es deshalb darauf ankommen, die Zweikämpfe anzunehmen, diszipliniert zu bleiben und die eigenen Torchancen erneut effektiv zu nutzen. Nach dem Auswärtsspiel folgt am Sonntag das nächste Highlight: Mit dem SC Reichersbeuern gastiert der aktuelle Tabellenzweite im Sonthofer Eisstadion. Die Gäste haben wie der ERC alle drei bisherigen Saisonspiele gewonnen und liegen punktgleich mit Tabellenführer Bad Wörishofen. Sonthofen belegt ebenfalls mit einer makellosen Bilanz Rang drei. Damit treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich in der noch jungen Saison bislang keine Blöße gegeben haben. Dass Reichersbeuern seinen Platz in der Spitzengruppe nicht ohne Grund einnimmt, zeigte sich zuletzt beim 4:3-Erfolg gegen den EV Pfronten. Der ERC ist also gewarnt: Reichersbeuern verfügt über die nötige körperliche Präsenz, bringt viel Laufbereitschaft aufs Eis und kann auch in engen Spielen den entscheidenden Unterschied machen. Für Sonthofen wird es darauf ankommen, über die gesamte Spielzeit aufmerksam zu verteidigen, eigene Fehler zu minimieren und die sich bietenden Möglichkeiten konsequent zu nutzen.
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| Rockets entscheiden Verfolgerduell klar für sich (RLW) Die EG Diez-Limburg feiert am heimischen Heckenweg einen souveränen 10:4-Heimsieg gegen die Grizzlys Bergkamen. Damit wurde das mit Spannung erwartete Spiel des Tabellenzweiten gegen den Tabellendritten am Ende überraschend deutlich entschieden. In einer temporeichen Partie präsentierte sich das Team von Trainer Nils Krämer in den Special Teams sehr effektiv und siegte auch in der Höhe verdient. Die ersten beiden Minuten begannen die Gäste stürmisch, danach aber übernahmen die Hausherren das Kommando auf dem Eis und setzten den Gegner massiv unter Druck. Nils Wegner sorgte mit einem sehenswerten Doppelpack (4., 9.) für die frühe und beruhigende 2:0-Führung der Rockets. Kurz vor Ablauf des ersten Drittels legte Konsta Jaakola vor der ersten Pause zum wichtigen 3:0-Pausenstand nach (20.) – ein psychologisch wertvoller Treffer exakt fünf Sekunden vor der Sirene. Auch nach dem Seitenwechsel ließ die EGDL absolut nicht locker und kam hellwach aus der Kabine zurück. Gerade einmal 31 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, als Aiden Connolly mit seinem Treffer zum 4:0 einnetzte (21.). Zur Spielhälfte schlugen dann die Überzahlformationen zu: Zunächst nutzte erneut Connolly eine doppelte numerische Überlegenheit mustergültig zum 5:0 aus (31.), ehe Artjom Piskowazkow nur elf Sekunden später im einfachen Powerplay das halbe Dutzend und das 6:0 folgen ließ (31.). Erst danach kam Bergkamen durch einen von Berger abgefälschten Schuss zum 6:1 auf die Anzeigetafel (35.). Nach dem klaren Zwischenstand ließen die Rockets im Anschluss die allerletzte Konzentration in der Defensive vermissen, wodurch sich ein wildes letztes Drittel entwickelte. Die Gäste nutzten dies im Powerplay aus: Erneut Berger (41.) und Brada (42.) verkürzten auf 6:3. Die Antwort der Rockets folgte aber prompt. In Überzahl stellten Paul König (46.) und Tom Schuster (48.) den alten Abstand wieder her. Konsta Jaakola (55.) und AJ Cook (58.) schraubten das Resultat auf 10:3, ehe Vesely den Endstand markierte (59.).
Pflichtsieg in Neuss (RLW) Die EG Diez-Limburg hat ihre Auswärtsaufgabe beim Neusser EV mit einem 7:4-Erfolg gelöst. Über die gesamte Spielzeit dominierten die Rockets das Geschehen und kreierten zahlreiche Möglichkeiten, während die Hausherren nur vereinzelt zu Entlastungsangriffen kamen. Zwar führten Unstimmigkeiten in der Defensive zu Gegentreffern, doch die EGDL behielt jederzeit die Kontrolle über die Partie und brachte den verdienten Sieg sicher ins Ziel. Die Rockets setzten die Neusser Defensive von Beginn an unter Druck und erspielten sich früh klare Vorteile. Der Führungstreffer fiel dennoch erst, als Paul König einen groben Patzer in der Hintermannschaft der Gastgeber zum 0:1 nutzte (8.). Die Hausherren kamen nur selten gefährlich vor das Tor, glichen nach einem Getümmel im Nachschuss aber aus, als der Puck über die Linie rutschte (14.). Die EGDL ließ sich davon nicht beirren und ging wenig später sogar in Unterzahl erneut in Führung: Maximilian Kolesnikov verwertete ein Zuspiel von Artjom Piskowazkow zum 1:2 (16.). Im zweiten Drittel setzten die Gäste ihre druckvolle Spielweise fort und belohnten sich, als Aidan Connolly einen Angriff mit einem platzierten Schuss zum 1:3 abschloss (23.). Ein unnötiger Puckverlust im Spielaufbau brachte Neuss durch Klassen zwar auf 2:3 heran (31.), doch die EGDL hielt das Tempo hoch und blieb offensiv gefährlich. Kurz vor der zweiten Pause stellte Artjom Piskowazkow mit dem 2:4 den Abstand wieder her (37.). Auch im Schlussdrittel blieb das Team vom Heckenweg spielbestimmend. Aidan Connolly erhöhte früh auf 2:5 (41.), ehe Klassen einen weiteren Puckverlust zum 3:5 nutzte (43.). Die Rockets ließen sich auch davon nicht aus dem Konzept bringen und antworteten mit weiterem Offensivdruck: AJ Cook stellte auf 3:6 (48.), bevor Paul König in Überzahl mit dem 3:7 für die Vorentscheidung sorgte (51.). Der NEV traf nach mehreren Nachschüssen noch zum 4:7-Endstand (56.), wodurch das Ergebnis knapper ausfiel, als es die klare Überlegenheit der EGDL über weite Strecken vermuten ließ.
Eisadler DortmundEndlich wieder Pokal! Erste Partie im OsWesNo-Pokal gegen die Beach Devils Timmendorfer Strand (RLW) Am Freitag, dem 30. Oktober, starten die Eisadler endlich in den OsWesNo-Pokal. Während fast alle anderen Teams bereits mitten im Pokalfight sind, startet Dortmund am Freitag gegen die Beach Devils vom Timmendorfer Strand. Der länderübergreifende Modus des OsWesNo-Pokals ist perfekt für das Team von der Strobelallee, um sich gegen diverse Teams aus dem Norden und Osten Deutschlands zu beweisen. Ein Heimsieg zum Auftakt gegen ein Topteam der Pokalgruppe wäre ein echtes Statement. Denn die Beach Devils führen die Tabelle im Pokal aktuell an: Nach zwei Siegen gegen die Lauterbacher Luchse (1:5 Auswärtssieg) und die Crashers Chemnitz (9:2) und einer Niederlage gegen die Harzer Falken (1:5) steht fest, dass die Mannschaft vom Timmendorfer Strand kein einfacher Gegner für die Eisadler sein wird. „Wir freuen uns darauf, gegen ein weiteres Topteam zu spielen. Das Spiel wird eine good Challenge und wir werden sehen, wo wir uns einordnen können“, schätzt Trainer Colin Long die Begegnung ein. Auch die Regionalliga Nordost wird von den Devils nach drei Siegen aus vier Spielen angeführt, lediglich im letzten Spiel gegen dem Adendorfer EC hatten sie das klare Nachsehen (0:6). Für Timmendorf ist es das letzte Pokalspiel in der Hauptrunde – also eine zusätzliche Motivation, noch einmal alles zu geben, weiß auch Co-Trainer Jeff Job: „Ich schätze, dass es schwerer als das Spiel gegen Lauterbach sein wird. Mit so vielen Importspielern im Team haben sie eine hohe Qualität. Magnusson und Chickering müssen wir im Auge behalten.“ Die Eisadler können aber auch so einiges vorweisen: Mit vier Siegen aus vier Ligaspielen haben die Dortmunder bereits einiges auf der Habenseite und können die Beach Devils mit breiter Brust empfangen. „Jeder Tag und jedes Training sind eine Gelegenheit, etwas zu lernen und besser zu werden. Solange wir so spielen, wie wir es seit Tag eins trainieren, und wir unsere Struktur halten können, können wir es mit dem Gegner aufnehmen.“ Die lange Auswärtsfahrt der könnte den Eisadlern keinen Vorteil verschaffen, betont Job: „Die sind es gewohnt, in den Bus zu steigen und lange zu fahren“, sagt er über die knapp 400 Kilometer Fahrt nach Dortmund. An der Strobelallee steht ein schwieriges Spiel bevor, bei dem die Eisadler die vollen 60 Minuten über hellwach sein müssen und auf die gewohnt lautstarke und kräftige Unterstützung der Fans hoffen müssen! Das Spiel beginnt um 20 Uhr, die Tore werden wie gewohnt um 18:45 geöffnet. Tickets gibt es wie gewohnt online oder an der Abendkasse.
Grefrath PhoenixDerbyzeit am Niederrhein: Phoenix will gegen Neuss endlich punkten (RLW) Am Freitag steigt im Grefrather EisSport & EventPark das erste Derby der Saison – Spannung auf dem Eis, Vorfreude auf den Rängen und ein gemeinsamer Appell für ein friedliches Eishockeyfest Es ist wieder Derbyzeit am Niederrhein! Wenn am Freitag, 30. Oktober, um 20:00 Uhr im Grefrather EisSport & EventPark das erste Bully fällt, treffen mit dem Grefrath Phoenix und dem Neusser EV zwei Lokalrivalen aufeinander, die sich bestens kennen und auf dem Eis nichts zu verschenken haben. Die kurzen Wege zwischen den beiden Eishockeystandorten, die besondere Derbyatmosphäre und die sportlichen Vorzeichen versprechen einen packenden Eishockeyabend mit jeder Menge Emotionen. Für die Blau-Gelben geht es dabei um nicht weniger als die ersten Punkte der noch jungen Regionalliga-Saison. Nach zwei starken Heimauftritten gegen die favorisierten Mannschaften aus Bergisch Gladbach und Diez-Limburg, die trotz engagierter Leistungen ohne Punktgewinn endeten, möchte der Phoenix nun endlich den verdienten Lohn einfahren. Und was könnte dafür einen besseren Rahmen bieten als das Duell mit dem Lokalrivalen aus Neuss? Vor heimischer Kulisse wollen die Grefrather ihren Fans nicht nur ein leidenschaftliches Derby bieten, sondern am liebsten auch den ersten Saisonsieg schenken. Ein Duell auf Augenhöhe verspricht Spannung Allerdings dürfte die Aufgabe alles andere als einfach werden. Anders als in den vergangenen Begegnungen gegen die Topteams der Liga geht der Phoenix diesmal nicht als Außenseiter aufs Eis. Beide Mannschaften suchen noch nach ihrem ersten Erfolgserlebnis und dürften entsprechend motiviert in das Nachbarschaftsduell gehen. Der Neusser EV musste zum Saisonbeginn zwar drei deutliche Niederlagen gegen Lauterbach, Dortmund und Bergkamen hinnehmen, zeigte zuletzt jedoch eine klar ansteigende Formkurve. Beim 4:7 gegen die ambitionierten EG Diez-Limburg Rockets bewiesen die Quirinusstädter, dass sie auch mit vermeintlich stärkeren Gegnern mithalten können. Wie eng es zwischen beiden Teams zugehen kann, zeigte bereits die vergangene Saison. In der Hauptrunde verbuchten sowohl der NEV als auch der Phoenix jeweils einen Sieg. In der anschließenden Relegationsrunde behielten die Grefrather zweimal mit 4:3 die Oberhand. Vieles spricht also auch diesmal für eine umkämpfte Begegnung, in der Einsatzbereitschaft, Disziplin und der unbedingte Siegeswille entscheidend sein dürften. GEG-Trainer Tilo Schwittek macht keinen Hehl aus den eigenen Ambitionen: „Aus sportlicher Sicht ist ein Sieg im Derby für uns ganz klar Pflicht. Das bedeutet aber auch, dass wir unsere Leistung zu 100 Prozent abrufen müssen, da uns Neuss keinen Zentimeter Eis schenken wird.“ Bekannte Gesichter auf beiden Seiten Dass die Rivalität zwischen Grefrath und Neuss auch von zahlreichen persönlichen Verbindungen geprägt ist, zeigt ein Blick auf die Kader. Mit Torhüter Max Drücker, Verteidiger Max Falk und Angreifer Jordi Cuena-Pazos hat sich der Phoenix zur neuen Saison unter anderem mit drei Neusser Spielern verstärkt, die nun das blau-gelbe Trikot tragen. Auch Vincent Robach kennt den kommenden Gegner bestens: Der Neuzugang aus Bergkamen war in der Vergangenheit ebenfalls für den Neusser EV aktiv und führte die Mannschaft dort sogar als Kapitän aufs Eis. Umgekehrt wechselte Stefan Bronischewski vom Grefrather Niers-Club nach Neuss. Mit Julian Stahlhut und Yorck Ruthe-Löwenstein stehen zudem zwei weitere ehemalige Grefrather im Aufgebot der Rot-Weißen. Kurz vor dem Saisonstart verstärkte sich der NEV außerdem mit Philipp Seckel aus Ratingen und Stefan Laschitzky aus Bergisch Gladbach. Im Angriff gilt es für die Grefrather Defensive insbesondere, Nik Klassen im Auge zu behalten, der bislang bereits vier Treffer erzielt hat. Die personellen Verbindungen zeigen: Man kennt sich, man schätzt sich – und wenn am Freitag das erste Bully fällt, zählt auf dem Eis dennoch nur der sportliche Erfolg. Leidenschaft ja, Provokationen nein So sehr die Vorfreude auf das Derby und die emotionale Unterstützung der eigenen Mannschaften zum Eishockey gehören, so wichtig ist beiden Vereinen ein friedlicher Verlauf der Begegnung. Denn bei aller sportlichen Rivalität verbindet die Clubs die gemeinsame Leidenschaft für den Eishockeysport. In der Vergangenheit ist es bei Spielen wiederholt zu Situationen gekommen, in denen sich Zuschauer bedroht oder unwohl gefühlt haben. Unnötige Provokationen und Auseinandersetzungen sollen deshalb am Freitag keinen Platz haben. Die Verantwortlichen des Grefrath Phoenix appellieren ausdrücklich an alle Fans, ihre Mannschaften lautstark und leidenschaftlich zu unterstützen, dabei aber besonnen zu bleiben und sich nicht zu möglichen Provokationen hinreißen zu lassen. GEG-Vorsitzender Marc Koch möchte dabei bewusst auf gegenseitige Vorwürfe verzichten. Im Mittelpunkt stehe vielmehr das gemeinsame Ziel, einen stimmungsvollen und sportlich fairen Derbyabend zu erleben. „Uns ist es allgemein wichtig, dass wir einmal mehr einen tollen und stimmungsvollen Eishockeyabend erleben, ein spannendes und packendes Derby, an dem am Ende das bessere Team als Sieger das Eis verlässt und sowohl die Heim- als auch die Gästefans eine gute Zeit haben. Ich bin mir sicher, dass man das beim NEV genauso sieht“, betont Koch. Klare Sicherheitsmaßnahmen und getrennte Fanbereiche Um die Sicherheit aller Beteiligten bestmöglich zu gewährleisten, wurden für das Derby besondere organisatorische Vorkehrungen getroffen. Dazu gehören getrennte Parkplätze und Eingänge für Heim- und Gästefans sowie intensive Einlasskontrollen. Neben Taschenkontrollen werden auch Körperkontrollen durchgeführt. Für die Anhänger des Grefrath Phoenix ist ausschließlich der Hauptparkplatz P1 über die Hauptzufahrt vorgesehen. Der Zugang zum Stadion erfolgt wie gewohnt über den Haupteingang am Schlittschuhverleih. Die Pistenbar bleibt den Heimfans vorbehalten. Die Gästefans aus Neuss nutzen ausschließlich Parkplatz P2. Als Ein- und Ausgang sowie Raucherbereich wird der Notausgang unterhalb von Block A geöffnet. Für die Versorgung mit Getränken und Snacks steht dort der Snackpoint zur Verfügung. Darüber hinaus wird konsequent vom Hausrecht Gebrauch gemacht. Alkoholisierten oder anderweitig auffälligen, insbesondere aggressiven Personen wird der Einlass verwehrt. Bei entsprechenden Vorfällen können Platzverweise ausgesprochen werden, die ausdrücklich auch den Parkplatzbereich umfassen und konsequent durchgesetzt werden. Eine besondere Herausforderung ergibt sich durch den parallel stattfindenden öffentlichen Eislauf im Außenbereich des Eisstadions. Da dort auch Gäste erwartet werden, die nicht zum Eishockey kommen, lässt sich eine durchgehend sichere Trennung der Fangruppen außerhalb der ausgewiesenen Bereiche nicht gewährleisten. Umso wichtiger ist deshalb die Mithilfe aller Beteiligten. Die Verantwortlichen bitten ausdrücklich darum, mögliche Provokationen zu ignorieren, Konflikten aus dem Weg zu gehen und dazu beizutragen, dass das Derby ohne Zwischenfälle über die Bühne geht – im Interesse beider Vereine und der gesamten Liga. „Eishockey steht für Familie, Leistung und Zusammenkunft“ Auch Trainer Tilo Schwittek richtet einen eindringlichen Appell an die Zuschauer. Im Vorfeld seien zahlreiche organisatorische Arbeiten durch das Vorstandsteam notwendig gewesen, um die Austragung des Derbys in dieser Form zu ermöglichen. „Daher mein großer Appell an alle Zuschauer, egal ob sie aus Neuss oder Grefrath kommen: Eishockey steht für Familie, Leistung und Zusammenkunft und nicht für Auseinandersetzungen oder Gewalt. Kommt gerne in die Halle, supportet eure Teams und tut dies friedlich – für die Teams und nicht wegen Gewalt und Hass“, so Schwittek. Seine sportliche Botschaft ist dabei ebenso klar: „Wir brauchen jeden Support, damit wir die ersten drei Punkte der Saison einfahren.“ Freitagabend ist Derbyzeit! Die Voraussetzungen für einen mitreißenden Eishockeyabend sind gegeben: zwei hoch motivierte Mannschaften, eine besondere sportliche Rivalität und Fans, die ihre Teams leidenschaftlich unterstützen dürfen. Nun gilt es, diese Emotionen in eine positive Derbyatmosphäre zu verwandeln und gemeinsam zu zeigen, was den Eishockeysport am Niederrhein ausmacht. Der Grefrath Phoenix freut sich auf zahlreiche Zuschauer, lautstarke Unterstützung von den Rängen und ein packendes Duell mit dem Neusser EV. Wenn Spieler und Fans gleichermaßen ihren Beitrag leisten, steht einem stimmungsvollen Derby nichts im Wege. Grefrath Phoenix gegen Neusser EV – Freitag, 30. Oktober, 20:00 Uhr, Grefrather EisSport & EventPark. Eintritt nach dem Motto „Pay what you want!“ – freie Platzwahl innerhalb der jeweils vorgesehenen Heim- und Gästebereiche.
Neusser EVJagd auf die ersten Punkte (RLW) Die Regionalliga-Mannschaft des Neusser EV trifft am kommenden Wochenende auf die Grefrather EG (Freitag, 20 Uhr) und den TuS Wiehl (Sonntag, 18 Uhr). Nach vier Spielen gegen Teams, die zum Kreis der (Mit-)Favoriten zählen, stehen erstmals Duelle gegen Mannschaften auf dem Programm, die – ebenso wie der NEV – tendenziell in der unteren Tabellenhälfte erwartet werden und noch auf ein Erfolgserlebnis warten. Mit Florian Burk und Sebastian Brockelt haben zwei Spieler den Verein verlassen. Zusammentreffen alter Bekannter Beim ersten Niederrhein-Derby der aktuellen Saison kommt es zu einem Wiedersehen zahlreicher Spieler, die noch vor mehr oder weniger kurzer Zeit das Trikot des jeweils anderen Vereins getragen haben. Während Vincent Robach, Max Falk, Jordi Cuena Pazos und Max Drücker noch im Vorjahr für den NEV aufliefen, blicken sechs weitere Grefrather Spieler auf eine Neusser Vergangenheit zurück. Auf der anderen Seite kehren die Neusser Stefan Bronischewski, Julian Stahlhut und Yorck Ruthe-Löwenstein an ihre alte Wirkungsstätte zurück. In den ersten drei Spielen der neuen Saison konnte der „Phoenix“ noch nicht punkten, allerdings trafen die Blau-Gelben dabei auch stets auf Gegner, die als Favoriten in die Duelle gingen. Kampfstarkes Pinguin-Kollektiv Die Wiehl Penguins waren eine der positiven Überraschungen der vergangenen Saison. Als einer von zwei vermeintlichen Außenseitern gestartet, setzten sich die Oberbergischen gegen die Konkurrenz durch und qualifizierten sich für die Regionalliga-Playoffs. Das Konzept ist seit vielen Jahren das Gleiche: die Förderung von eigenen Talenten, die oftmals über den Umweg Köln in ihre sportliche Heimat zurückkehren. Die Penguins verfügen über einen eingespielten Kader, der in den vergangenen Jahren immer nur punktuell verstärkt wurde. Ob es in der weiter verstärkten Liga erneut zum Favoritenschreck reicht, muss sich noch zeigen – auch die Wiehler warten nach vier Spielen noch auf den ersten Punktgewinn. „Wiehl ist traditionell ein sehr unangenehmer und heimstarker Gegner“, geht NEV-Trainer Sebastian Geisler davon aus, dass die Früchte im Duell bei den Blau-Weißen erneut hoch hängen. Wer feiert die ersten Erfolge? Da alle drei Mannschaften ihre ersten Punkte der noch jungen Saison einfahren wollen, werden umkämpfte Duelle erwartet. „Wir wissen, dass wir von allen Seiten als Außenseiter der Regionalliga gesehen werden. Wenn wir aber mit der gleichen Einstellung wie gegen Diez-Limburg und über 60 Minuten konzentriert zur Sache gehen, haben wir eine Chance“, beschreibt Geisler die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden. Bei der 4:7-Niederlage gegen den hohen Favoriten feierte man erstmals vier Torerfolge, die zu einem akzeptablen Ergebnis beitrugen. „Wir müssen noch einige unnötige Fehler in der Defensivarbeit abstellen, insgesamt sind aber Fortschritte zu erkennen“, zog Geisler nach dem Spiel gegen Diez-Limburg eine erste Zwischenbilanz. Burk und Brockelt nicht mehr im Kader Nachdem der NEV zuletzt mit Lars Bröhl und Stefan Laschitzky zwei weitere Neuzugänge verkünden konnte, gibt es nun zwei Abgänge zu vermelden. Torhüter Florian Burk verlässt den Club aus Studiumsgründen, Stürmer Sebastian Brockelt bat um Freigabe für einen Wechsel zu einem anderen Verein. „Das tut uns sportlich weh, wir müssen es aber so akzeptieren“, bedauert Chefcoach Geisler die Entscheidung des Duos, kann die unterschiedlichen Beweggründe jedoch nachvollziehen. Während Verteidiger Felix Kessinger am Sonntag fehlen wird, hofft man auf den Einsatz von Stefan Laschitzky, der sein Debüt im Neusser Trikot aus Krankheitsgründen verschieben musste.
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| Sonntags zu Hause gegen die Wölfe (RLNO) Nach drei verlorenen Saisonspielen wird die nächste Partie für die Tornados nicht wirklich leichter. Am Sonntag, den 01.10.2026 empfangen sie um 17:00 Uhr zu Hause die Schönheider Wölfe. Die Wölfe liegen derzeit auf Platz 3 der Tabelle in der Regionalliga Nordost. Das heißt, es wird für die Nieskyer Cracks am kommenden Wochenende wieder eine echte Herausforderung gegen so einen starken Gegner. Erfahrungsgemäß wird eine Vielzahl von Fans aus dem Erzgebirge ihre Mannschaft begleiten. Umso wichtiger ist auch diesmal wieder die Unterstützung des ELV-Teams durch viele Tornado-Fans auf der Tribüne des Nieskyer Eisstadions. Bereits am Samstag spielt die U15 LK 2 SG Niesky/ Weißwasser gegen die SG Leipzig/ Halle/ Chemnitz. Das Spiel beginnt um 12:30 Uhr im Eisstadion am Waldbad in Niesky. Einen Tag später treffen Mannschaften U15 LK 2 SG Chemnitz/ Crimmitschau/ Halle und die SG Niesky/ Weißwasser aufeinander – diesmal um 11:30 Uhr in Chemnitz.
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