IHP NachrichtenDienstag 13.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte vom Wochenbeginn mit insgesamt 20 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayenrliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga West, Regionalliga Nordost und aus dem Frauen-Eishockey.
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| Spiel, Spaß und Eishockey: Das Programm für den Kinder- & Jugendtag steht fest (DEL) Am kommenden Sonntag, 18. Oktober 2026, steht das Heimspiel der Straubing Tigers gegen die Grizzlys Wolfsburg ganz im Zeichen der jüngsten Eishockeyfans. Unter dem Motto „Kleine Tiger ganz groß“ erwartet Kinder, Jugendliche und Familien rund um die Partie, die um 14:00 Uhr beginnt, ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen, besonderen Erlebnissen auf dem Eis und vergünstigten Eintrittspreisen. Gemeinsam mit dem Nachwuchs des EHC Straubing gestalten die Straubing Tigers einen besonderen Eishockeynachmittag, bei dem die kleinen Fans nicht nur auf den Rängen, sondern auch abseits des Spielgeschehens im Mittelpunkt stehen. Ein buntes Programm rund um das Stadion Bereits vor Spielbeginn gibt es für die jungen Besucher einiges zu entdecken. Auf der Plaza wartet Maskottchen Tigo von 12:30 bis 13:30 Uhr an einem eigenen Fotopoint auf die kleinen und großen Tigers-Fans. Im öffentlichen Aufenthaltsraum sorgen Kinderschminken und eine Tattoostation für zusätzliche Unterhaltung. Auch am Mikrofon gibt es ein bekanntes Gesicht: Maxi Hafner kehrt als Mini-Stadionsprecher zurück. Bereits im vergangenen Jahr durfte er Stadionsprecher-Luft schnuppern und begeisterte mit seinem Auftritt die Zuschauer am Pulverturm. Am Sonntag bekommt er erneut die Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen und für Stimmung im Stadion zu sorgen. Auch für die Verpflegung ist gesorgt: An den Verkaufsständen auf der Plaza wird eine spezielle TIGOBox mit Nuggets, Pommes und Limo angeboten. Darüber hinaus dürfen sich die Besucher auf ein besonderes Popcorn-Angebot freuen. Der EHC-Nachwuchs im Rampenlicht Eine besondere Rolle übernimmt an diesem Spieltag der Nachwuchs des EHC Straubing. Junge Nachwuchsspielerinnen und -spieler dürfen die Profis als Einlaufkinder auf das Eis begleiten. Außerdem darf ein Bullykind vor Spielbeginn den symbolischen Puckeinwurf übernehmen. Für einen weiteren sportlichen Höhepunkt sorgen die U11 und U13 des EHC Straubing mit einem Pausenspiel auf dem Eis. Zusätzlich veranstaltet der EHC Straubing eine Lotterie zugunsten seiner Nachwuchsarbeit. Die Lose werden für jeweils 2 Euro verkauft. Als Hauptpreis winken 1.000 Euro Bargeld, außerdem gibt es einen signierten Schläger der Straubing Tigers sowie EHC-Merchandise zu gewinnen. Die Einnahmen kommen der Nachwuchsarbeit zugute. Vergünstigte Tickets und eigener Kids-Block Damit möglichst viele junge Eishockeybegeisterte den besonderen Spieltag miterleben können, gelten am Kinder- & Jugendtag vergünstigte Eintrittspreise: • Kinder bis einschließlich 14 Jahre: 3 Euro • Jugendliche von 15 bis 17 Jahren: 9 Euro Für Kinder und Jugendliche wird zudem ein eigener Kids-Block unterhalb des Gästeblocks eingerichtet. Passend zum Motto „Kleine Tiger ganz groß“ sind Verkleidungen im Tiger-Look ausdrücklich erwünscht. Ob mit Tigers-Trikot, Tigerohren oder geschminktem Tigergesicht: der Kreativität der jungen Fans sind keine Grenzen gesetzt. Die Straubing Tigers und der EHC Straubing freuen sich auf zahlreiche Familien und einen besonderen Eishockeynachmittag am Pulverturm. Tickets für die Begegnung gegen die Grizzlys Wolfsburg am Sonntag, 18. Oktober 2026, um 14:00 Uhr sind über den offiziellen Ticketshop der Straubing Tigers erhältlich. Kinder- & Jugendtag 2026 auf einen Blick Spiel: Straubing Tigers vs. Grizzlys Wolfsburg Datum: Sonntag, 18. Oktober 2026 Spielbeginn: 14:00 Uhr Ort: Eisstadion am Pulverturm, Straubing Das Programm: - Tigo-Fotopoint auf der Plaza (12:30–13:30 Uhr) - Kinderschminken und Tattoostation im öffentlichen Aufenthaltsraum - Mini-Stadionsprecher Maxi Hafner - Einlaufkinder und Bullykind des EHC Straubing - Pausenspiel mit dem Nachwuchs der U11 und U13 - EHC-Lotterie zugunsten der Nachwuchsarbeit (2 € pro Los) - TIGO-Box mit Nuggets, Pommes und Limo sowie Popcorn-Angebot - Eigener Kids-Block unterhalb des Gästeblocks - Vergünstigte Eintrittspreise: o Kinder bis 14 Jahre: 3 € o Jugendliche von 15 bis 17 Jahren: 9 € - Motto: „Kleine Tiger ganz groß“ – Verkleidungen im Tiger-Look sind ausdrücklich erwünscht.
Memmingen IndiansHeimniederlage: Landshut besiegt den ECDC (DEL2) Der ECDC Memmingen verlor am Sonntagabend das Heimspiel gegen den EV Landshut. Mit 7:3 setzten sich die Gäste aus Niederbayern am Ende durch und sicherten sich damit die drei Punkte in der Maustadt. In der kommenden Woche trifft der ECDC auf die Bietigheim Steelers und den EC Bad Nauheim. Der EV Landshut mit Trainer Uwe Krupp gastierte in der KUTTER-Arena. Die Gäste, die einen etwas durchwachsenen Saisonstart verzeichneten, wollten einen Auswärtserfolg am Hühnerberg einfahren. Das Team von Daniel Huhn wollte diesem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung machen und die Punkte in der Maustadt behalten. Jakob Peukert rückte zum Spiel gegen den EVL ins Line-up, während Tobi Meier nicht im Kader stand. Die Indians taten sich im ersten Drittel schwer. Das Spiel der Memminger stockte noch etwas und kompakte Landshuter machten die Aufgabe nicht leichter. Nach vier Minuten jubelten die Gäste erstmals. Nach einem Scheibenverlust der Indians eröffnete sich eine Kontersituation, die der EVL in Person von Trevor Gooch zum 1:0 ausnutzte. Landshut hatte auch in der Folge mehr Zugriff und erhöhte durch Tobias Schwarz auf 2:0. Zumindest gegen Ende des ersten Drittels konnten die Maustädter den Druck in der gegnerischen Zone erhöhen und bekamen in doppelter Überzahl die Chance auf den Anschlusstreffer. Memmingen schlug jedoch kein Kapital daraus. Im Gegenzug kamen die Gäste zum erneuten Torerfolg. David Elsner bugsierte den Puck ins Indianer-Gehäuse. Doch damit war die turbulente Schlussphase des ersten Drittels noch nicht vorbei, denn 30 Sekunden vor der Pause trafen die Memminger zum 1:3. Nach einem Rebound war Nick Maul zur Stelle und drückte die Scheibe in die Maschen. Auch im zweiten Drittel blieb es schwierig und der ECDC kämpfte gegen starke Niederbayern an. Der EV Landshut hatte weiterhin mehr vom Spiel, weil das Team von Uwe Krupp vieles richtig machte und eine konzentrierte sowie strukturierte Leistung zeigte. Trevor Gooch schnürte seinen Doppelpack zum 4:1 für Landshut, ehe Tor Immo auf 5:1 erhöhte. Dennoch zeigte Memmingen weiterhin Willen und kam durch Kevin Wall vor Ende des Drittels auf 2:5 heran. Auch zu Beginn des letzten Drittels versuchten die Maustädter noch einmal alles, doch es fehlte an diesem Abend auch das nötige Spiel- und Scheibenglück. Außerdem zeichnete sich EVL-Goalie Dietl mit einigen starken Saves aus. Der Stecker bei den Indians war spätestens nach dem 2:6 gezogen. Daniel Huhn nahm in Überzahl Michael Bitzer zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch Landshut traf durch Seonwoo Park ins verwaiste Gehäuse. Markus Lillich erzielte kurz darauf noch das 3:6, doch den Schlusspunkt setzten die Niederbayern. Tor Immos Empty-Net-Goal zum 7:3 besiegelte den am Ende verdienten Auswärtssieg in Memmingen. Am kommenden Freitag trifft der ECDC Memmingen am Hühnerberg auf die Bietigheim Steelers. Vor zwei Jahren standen sich beide Teams noch in der Oberliga gegenüber, jetzt folgt das Wiedersehen in der DEL2. Bully ist um 20:00 Uhr. Tickets sind im Vorverkauf verfügbar. Am Sonntag geht die Reise dann zum EC Bad Nauheim. Es ist ebenfalls eine Neuauflage des Duells beider Standorte nach über drei Jahrzehnten. Spielbeginn bei den Roten Teufeln ist um 18:30 Uhr. Statement von Coach Huhn: „Es waren heute diese paar Prozent, die uns gleich von Anfang an gefehlt haben. Wir hatten gleich zwei High Scoring Chances, aber EVL-Goalie Dietl hat heute überragend gehalten. Es war in allen Belangen heute einfach einen Tick zu wenig. Wir hatten zu viele Turnover im Spiel und zu viele Odd-Man-Rushes zugelassen. Es ist für uns sehr gut gelaufen in den letzten Wochen, keine Frage, aber auch nur, weil wir es geschafft haben, in fast jedem Spiel bis ans Limit zu gehen. Das ist uns heute nicht gelungen. Der Eishockeygott war heute nicht auf unserer Seite und letztendlich haben wir es am Schluss auch nicht verdient gehabt nochmals heranzukommen. Wir hatten zwar einige Überzahlsituationen und wir haben alles probiert. Dennoch war es dann vielleicht heute auch nicht zielstrebig genug. Die Leistungen in den ersten Spielen waren gut, daran müssen wir anknüpfen. Aus dem heutigen Spiel müssen wir wieder lernen und es schnell abhaken, denn nächste Woche geht es dann schon wieder weiter.“ ECDC Memmingen vs EV Landshut 3:7 (1:3/1:2/1:2) Torfolge: 0:1 (4.) #72 Gooch (EQ), 0:2 (11.) #95 Schwarz (EQ) (#11 Roy, #72 Gooch), 0:3 (19.) #61 Elsner (EQ) (#62 Immo), 1:3 (20.) #14 Maul (EQ) (#97 Kolb, #42 Watson), 1:4 (32.) #72 Gooch (EQ) (#11 Roy), 1:5 (33.) #62 Immo (EQ) (#21 Stieler, #74 Jobke), 2:5 (36.) #92 Wall (EQ) (#74 Nirschl, #61 Gennaro), 2:6 (54.) #96 Park (SH1/EN), 3:6 (56.) #28 Lillich (EQ) (#61 Gennaro, #27 Krymskiy), 3:7 (57.) #62 Immo (EQ/EN) (#21 Stieler) Strafminuten: Memmingen 6 (2-4-0)–Landshut 16 (8-2-6) Zuschauer: 2080(KUTTER-Arena) ECDC Memmingen: Bitzer (Roth)- Watson, Kolb ; Meisinger, Svedlund; Fern, Van der Linde; Peukert- Lillich, Homjakovs, Brassard; Thiel, Gennaro, Wall; Nirschl, Schmid, Krymskiy; Rust, Maul.
Starbulls RosenheimMit Geduld und Kolarz zum Auswärtssieg in Freiburg (DEL2) 45 Minuten und 45 Sekunden dauerte es am Sonntagabend, bis bei der DEL2-Partie des 8. Spieltags zwischen dem EHC Freiburg und den Starbulls Rosenheim der erste Treffer fiel. Es war eines der viel zitierten „dreckigen“ Tore, mit dem Keaton Mastrodonato die Grün-Weißen in Führung brachte. In der Schlussphase stellten Samir Kharboutli und schließlich Scott Feser mit einem Empty-Net-Treffer den Auswärtsdreier für geduldig auftretende Starbulls sicher. Christopher Kolarz, der im achten Saisonspiel zum siebten Mal das Rosenheimer Tor hütete, durfte sich über seinen ersten Shutout freuen. Der fehlerfrei spielende und Sicherheit ausstrahlende Starbulls-Schlussmann bekam zwar verhältnismäßig wenige Schüsse auf sein Gehäuse, in den entscheidenden Situationen aber war er zur Stelle. Mitte des zweiten Drittels blieb er gegen den konternden Lynden McCallum Sieger (33.), kurz vor dem zweiten Rosenheimer Treffer stand er bei einem Freiburger Unterzahl-Break seinen Mann und verhinderte den möglichen Ausgleichstreffer durch Nikolas Linsenmeier (56.). Bereits im ersten Drittel sahen die 2.088 Zuschauer in der „Echte Helden Arena“ im Freiburger Stadtteil Mooswald einen Freiburger Alleingang, bei dem McCallum beim Abschluss verzog (16.). Zuvor hatten die Starbulls in Überzahl die Scheibe mehrfach fein laufen lassen, zahlreiche Schüsse abgegeben, aber zu keiner klaren Powerplay-Torchance gefunden. Auch im zweiten und letzten Drittel blieben je ein Rosenheimer Powerplay ohne Torerfolg. Die einzigen beiden Unterzahlminuten an diesem Abend Mitte des dritten Spielabschnitts verteidigten die Grün-Weißen erfolgreich. Nach zerfahrenen Anfangsminuten im zweiten Drittel nahm Rosenheims Cheftrainer Jari Pasanen eine Auszeit und stellte die Sturmformationen um. Dabei wanderte Scott Feser von der Mittelstürmerposition auf den Flügel in die erste Reihe zu Jordy Bellerive und Keaton Mastrodonato. „Freiburg hat Druck gemacht, das Spiel drohte zu kippen. Wir haben das System etwas geändert und es wurde sofort besser“, ordnete Pasanen die Maßnahme in der 27. Spielminute ein. Nach dem folgenden Bully wurde es zwar noch einmal gefährlich vor dem Rosenheimer Tor, doch in der Folge übernahmen die Starbulls mehr und mehr die Regie. In der 32. Spielminute hatte Tomas Rubes das leere Tor vor Augen, aber der Ex-Starbulls-Verteidiger Kilian Kühnhauser blockte den Schuss noch über die Latte. Wenige Momente vor der zweiten Pause bot sich Scott Feser nach einem Abpraller die Möglichkeit zum Abstauben frei vor Freiburg-Keeper Olafr Schmidt, der Rückhandabschluss fiel aber zu ungefährlich aus (39.). Wie schon beim 4:1-Heimsieg zwei Tage zuvor gegen Regensburg zeichneten sich die Starbulls durch Geduld aus, vermieden unnötige Strafzeiten ebenso wie risikoreiches „Hurra-Eishockey“, machten kaum Fehler, standen defensiv kompakt und belohnten sich schließlich mit einem „dreckigen“ Tor: Einen Schrägschuss von Scott Feser von der Bande ließ Torwart Olafr Schmidt durchrutschen, und Keaton Mastrodonato schob den Puck aus nächster Nähe ins leere Tor (46.). Momente zuvor hatte bereits Dominik Kolb die Rosenheimer Führung auf der Kelle, doch Freiburgs Cole Gallant schmiss sich in den Abschluss. Mit dem 1:0 im Rücken präsentierten sich die Starbulls endgültig souverän und waren in allen drei Zonen Herr auf dem Eis. Nachdem Fabian Dietz im Powerplay am stark parierenden EHC-Keeper gescheitert war, legte er beim Re-Break gegen die gerade wieder kompletten Hausherren am Torraum quer auf Samir Kharboutli, der mit Anbruch der 58. Spielminute aus kurzer Distanz zum 2:0 eindrückte. Knapp eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene erhöhte Scott Feser aus der neutralen Zone ins leere Freiburger Tor auf 3:0. Damit konnten die Starbulls den dritten Dreier in Folge, erstmals ein „Sechs-Punkte-Wochenende“ und den Sprung in die vordere Tabellenhälfte auf Rang sieben feiern. Jari Pasanen bewertete den Auswärtssieg seines Teams bescheiden: „Es war ein sehr intensives Spiel, das auch in eine andere Richtung hätte gehen können. Die Heimmannschaft hatte Alleingänge, unser Torwart Christopher Kolarz hat wieder hervorragend gespielt. Wenn Freiburg eine der Chancen in den ersten 40 Minuten nutzt – wer weiß, wer weiß. Aber wir haben die Null gehalten, und im letzten Drittel hat sich das Spiel gedreht. In den letzten zehn Minuten hatten wir wenig Probleme. Beide Mannschaften haben hart und fair gespielt. Der Gegner war sehr gut organisiert, es war schwierig für uns, aber wir haben die Tore gemacht und das hat heute gereicht.“
Erding GladiatorsFünf-Punkte-Wochenende für die Gladiators – am Dienstag wartet Höchstadt Die Erding Gladiators haben ein anspruchsvolles Wochenende mit zwei Siegen abgeschlossen. Dem 2:0-Auswärtserfolg bei den Selber Wölfen folgte ein 3:2 nach Verlängerung gegen Tabellenführer HC Tigers Dornbirn. Ein herausragender David Zabolotny, eine geschlossene Mannschaftsleistung und ein starkes Unterzahlspiel waren die Grundlage für das Fünf-Punkte-Wochenende. Bereits am Dienstag, 13. Oktober, um 20 Uhr geht es bei den Höchstadt Alligators weiter. Diszipliniert und effizient zum Sieg in Selb Vor 1.743 Zuschauern erwischten die Selber Wölfe am Freitag den besseren Start. Die Gastgeber machten früh Druck und erspielten sich mehrere gute Chancen. Zabolotny und etwas Glück bewahrten Erding vor einem Rückstand. Ab Mitte des ersten Drittels fanden die Gladiators besser ins Spiel und stabilisierten sich defensiv. Im zweiten Abschnitt entwickelte sich eine schnelle, offene Begegnung. Erding wurde insbesondere bei Kontern über Pascal Steck und Leon Sivic gefährlich, doch beide Torhüter verhinderten zunächst einen Treffer. Im Schlussdrittel übernahmen die Gladiators stärker die Initiative. Sivic nutzte bei 44:57 Minuten eine Überzahl zur Führung. Selb drängte anschließend auf den Ausgleich, doch Erding verteidigte konsequent und konnte sich auf Zabolotny verlassen. Nach einer traumhaften Kombination über Sivic und Steck vollendete Olivier Pouliot bei 54:36 Minuten zum 0:2. Zabolotny wehrte alle 31 Selber Torschüsse ab, sämtliche vier Unterzahlphasen überstanden die Gladiators schadlos. Angesichts der Chancen der Gastgeber gehörte etwas Glück dazu. Dank ihrer Steigerung, defensiven Disziplin und Effizienz war der Sieg dennoch nicht unverdient. Sivic entscheidet hochklassigen Krimi gegen Dornbirn Am Sonntag erlebten 1.007 Zuschauer in der Stadtwerke Erding Arena eine sehr schnelle, körperintensive und hochklassige Partie. Dornbirn war in den ersten 40 Minuten die etwas stärkere Mannschaft, doch die jungen Gladiators hielten dagegen und fanden erneut einen Weg, die entscheidenden Punkte in Erding zu behalten. Nach einem frühen Erdinger Lattentreffer gingen die Gäste durch Roberts Lipsbergs bei 3:20 Minuten in Führung. Bei einem schnellen. Auch danach zeigte Dornbirn seine Qualität mit sicherem Scheibenspiel und hohem Tempo. Zabolotny hielt Erding mit starken Paraden im Spiel. Im Mittelabschnitt gelang Pouliot mit einem sehenswerten Alleingang in Überzahl bei 26:23 Minuten der Ausgleich. Die Gladiators hielten nun immer besser mit und überstanden die Unterzahlsituationen aufmerksam und konzentriert. Im letzten Drittel hatte Erding zunächst mehr vom Spiel. Buster Larsson belohnte die Gastgeber bei 45:24 Minuten mit einer schönen Einzelleistung zum 2:1. Dornbirn antwortete jedoch knapp zwei Minuten später durch Linus Ludin zum Ausgleich. Nach 60 Minuten stand ein insgesamt gerechtes 2:2. Die Tigers hatten bei drei Aluminiumtreffern Pech, Erding hatte sich das Remis mit seiner Steigerung und einem starken Schlussdrittel verdient. In der Verlängerung dauerte es nur 55 Sekunden, ehe Sivic auf Vorlagen von Pouliot und Michal Spacek zum umjubelten 3:2 traf. Zabolotny zeigte eine weitere herausragende Partie. Zusammen mit dem konsequenten Unterzahlspiel – auch gegen Dornbirn blieb Erding in allen fünf Situationen ohne Gegentreffer – gab er seiner Mannschaft den nötigen Rückhalt. Die Gladiators begeisterten mit Einsatz, Moral und starken spielerischen Momenten: beste Werbung für das Eishockey in Erding. Nächste Herausforderung bei erstarkten Alligators Schon am Dienstag, 13. Oktober, um 20 Uhr wartet in Höchstadt die nächste schwierige Aufgabe. Erding reist mit 15 Punkten als Tabellenfünfter an. Die Alligators stehen mit acht Punkten auf Rang elf, haben zuletzt aber mit einem 4:3 nach Verlängerung gegen Topfavorit Kaufbeuren und einem 4:1 beim SC Riessersee aufhorchen lassen. Wegen Umbaumaßnahmen im heimischen Stadion konnte Höchstadt lange Zeit nicht zu Hause trainieren. Nach einem entsprechend holprigen Saisonstart scheint die Mannschaft mit den jüngsten Erfolgen angekommen zu sein. Offensiv ragen Samuel Eriksson mit 13 Punkten aus sieben Spielen und Jan Malinowski mit neun Zählern heraus. Brendan Harrogate sammelte in nur drei Einsätzen bereits sieben Punkte. Im Tor weist Luca Ganz eine Fangquote von 92,1 Prozent auf. Gegen die ohnehin schwer zu bespielenden Alligators braucht Erding erneut Konzentration, defensive Konsequenz und eine geschlossene Mannschaftsleistung, um auch aus Höchstadt Punkte mitzunehmen.
Lindau IslandersTag der Vereine in der BPM-Arena: Islanders empfangen den EV Füssen - Es geht Schlag auf Schlag in der Oberliga Süd (OLS) In der Oberliga Süd geht es für die EV Lindau Islanders derzeit Schlag auf Schlag. Nach dem Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen die Passau Black Hawks und dem Auswärtsspiel beim EC Peiting wartet bereits am Dienstag, den 13. Oktober 2026, um 19:30 Uhr in der BPM-Arena die nächste Herausforderung auf die Inselstädter. Mit dem EV Füssen gastiert dabei ein Gegner am Bodensee, der sich in den vergangenen Jahren stets als besonders unangenehm für die Islanders erwiesen hat. Besonders im Fokus steht beim Heimspiel gegen die Ostallgäuer aber nicht nur das Sportliche. Die EV Lindau Islanders veranstalten an diesem Abend wieder den beliebten „Tag der Vereine“. Hierzu wurden zahlreiche Vereine aus Lindau und der Region eingeladen und mit jeweils fünf Stehplatzkarten ausgestattet. Die von den Vereinen bis Montag, den 12. Oktober 2026, gemeldeten Freikarten sind an den Kassen 1 und 2 der BPM-Arena hinterlegt. Die Islanders möchten damit das große Engagement der vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen würdigen und freuen sich auf eine stimmungsvolle Kulisse. Sportlich befindet sich die Mannschaft aktuell in einer schwierigen Phase. Für das Trainerteam sind die vielen Spiele innerhalb kurzer Zeit dabei Fluch und Segen zugleich. Einerseits bleibt kaum Zeit, sich lange mit den Ergebnissen der vergangenen Partien zu beschäftigen, andererseits sind zwischen den Begegnungen nur begrenzte Möglichkeiten vorhanden, größere Anpassungen im Spiel vorzunehmen und intensiv zu trainieren. Mit dem EV Füssen wartet dabei eine Mannschaft, die sich im Sommer vor allem in der Breite verstärken konnte und wieder um die Pre-Playoffs kämpfen will. An der Bande steht weiterhin Daniel Jun, während im Tor erneut das bewährte Duo Benedikt Hötzinger und Timotej Pancur für Stabilität sorgen soll. In der Defensive konnten die Ostallgäuer mit Fabian Nifosi, der aus der DEL2 von Bad Nauheim kam, sowie dem erfahrenen Karel Klikorka vom Ligakonkurrenten Bad Tölz zwei namhafte Neuzugänge verpflichten. Zudem gehören mit Nicolas Jentsch und Felix Linden weitere erfahrene Akteure zum Defensivverbund des EVF. Die größten Veränderungen gab es jedoch im Angriff. Gleich fünf neue Offensivspieler verstärken die Füssener in dieser Saison. Besonders aufmerksam verfolgen die Gegner die Leistungen des slowenischen Kontingentspielers Luc Slivnik. Der Angreifer wechselte aus Jesenice in der Alps Hockey League ins Ostallgäu und führt aktuell die interne Scorerwertung des EV Füssen knapp vor Klikorka an. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt der erfahrene Nicolas Cornett, der als Reaktion auf die längerfristige Verletzung von Publikumsliebling Julian Straub zunächst bis Ende Dezember verpflichtet wurde. Ähnlich wie die Islanders wurden auch die Füssener bereits früh von Verletzungssorgen getroffen. Trainer Daniel Jun setzt deshalb verstärkt auf junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und gibt diesen die Chance, sich im Oberligateam zu beweisen. Genau diese Mischung aus Erfahrung, Talent und großem Zusammenhalt macht die Mannschaft seit Jahren zu einem schwer zu bespielenden Gegner. Für die Islanders wird es darauf ankommen, die Partie über die gesamten 60 Minuten mit Kampf, Leidenschaft und der nötigen Konsequenz anzunehmen. Vor dem gegnerischen Tor müssen die Lindauer ihre Chancen eiskalt nutzen, gleichzeitig dem EV Füssen ihr eigenes Spiel aufzwingen und sich nicht vom Spielstil der Gäste einwickeln lassen. Gelingt dies, könnte für die Islanders am Dienstagabend nicht nur der erste Heimsieg der Saison herausspringen. Es wäre zugleich der perfekte Rahmen, um gemeinsam mit den vielen ehrenamtlich engagierten Vereinsmitgliedern beim „Tag der Vereine“ einen besonderen Eishockeyabend in der BPM-Arena zu feiern.
Ice Dragons HerfordIce Dragons stürzen Tabellenführer - Herford siegt gegen Tilburg in der Overtime (OLN) Alles auf dem Eis gelassen – der Herforder Eishockey Verein hat die Siegesserie des bisher verlustpunktfreien Tabellenführers Tilburg Trappers in der Oberliga Nord Hauptrunde gestoppt. In einem hochspannenden Duell gewannen die Ice Dragons in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ mit 3:2 OT (1:0/1:2/0:0/1:0) in der Verlängerung und überzeugten mit einer ganz starken kämpferischen Leistung. Von Beginn an merkte man, dass sich die Gastgeber einiges vorgenommen hatten. Während Tilburg zunächst noch nicht richtig ins Spiel fand, setzte der HEV auch spielerisch die ersten Akzente. Erst nach der Hälfte des ersten Drittels nahm das niederländische Topteam Fahrt auf, wodurch es mit viel Tempo auf dem Eis hin und her ging. In der 17. Minute brachte Dennis König die Ostwestfalen mit einem Distanzschuss mit 1:0 in Führung, womit auch erstmals die Seiten gewechselt wurden. Die Trappers erhöhten im Mittelabschnitt zwar den Druck, Herford tauchte aber selbst immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf. Mit einem Doppelschlag drehte der Tabellenführer dann jedoch die Partie. In Überzahl glich Reno De Hondt zunächst zum 1:1 aus (31.) und keine 30 Sekunden später vollendete Jordy Verkiel eine Kontersituation zur Gästeführung. In den folgenden Minuten versuchten die Gäste nachzulegen, scheiterten aber mehrmals am starken Herforder Torhüter Jakub Urbisch, der sein Team in dieser Phase im Spiel hielt. Stück für Stück arbeiteten sich die Gastgeber wieder zurück und ein Traumtor sorgte für den 2:2-Ausgleich. Jackson Pierson schnappte sich weit im eigenen Drittel die Scheibe, nahm Tempo auf und war nicht mehr zu stoppen. Mit einem harten und platzierten Abschluss netzte er ein und sorgte für das Unentschieden vor dem letzten Drittel. Tilburg erhöhte im Schlussabschnitt nochmals den Druck und wollte sich nicht mit einer Punkteteilung zufriedengeben. Herford kämpfte in der Defensive um jeden Zentimeter Eis und mit jeder ablaufenden Minute wurde es lauter in der Drachenhöhle. In der Schlussphase gelang es den Ice Dragons wieder, das Spielgeschehen aus der eigenen Verteidigungszone herauszuschieben und selbst auch wieder Torgelegenheiten zu kreieren. Nach 60 gespielten Minuten hatte sich der HEV unter dem Jubel der ostwestfälischen Eishockeyfans die Punkteteilung redlich verdient. Die Overtime musste nun über den Bonuszähler entscheiden. Auch hier gehörten die ersten Szenen wieder den Gästen, die jedoch erneut an Jakub Urbisch scheiterten. Tom Banach war in der 62. Minute nur noch durch ein Foul zu stoppen, wodurch sich für den HEV ein „4gegen3“-Überzahlspiel ergab. Schnell fand Herford die Powerplay-Formation und als Tilburg sich befreien wollte, sammelte Max Jelavic nochmal mit viel Einsatz Sonderfleißpunkte, indem er den Puck im Angriffsdrittel hielt. Jelavic auf Sebastian Moberg – Sebastian Moberg schießt aus der Distanz – Jackson Pierson nimmt dem Trappers-Goalie die Sicht und fälscht den Puck wohl auch noch entscheidend ab – 3:2 für Herford – Jubel in der Drachenhöhle. Herfords Chefcoach Henry Thom musste vor der abschließenden Pressekonferenz erst einmal durchschnaufen, hatte dann aber viel Lob für sein Team übrig: „Das Spiel war ein wenig zweigeteilt, der Anfang gehörte uns, Tilburg war dann im zweiten Teil das stärkere Team. Ich finde, dass sich die Mannschaft heute ein bis zwei Punkte sehr verdient hat. Wir sind natürlich glücklich, dass wir die ersten sein durften, die den Trappers Punkte abgenommen haben. Ich möchte heute einen Spieler unbedingt mal herausheben. Die Kontingentspieler werden eher selten gelobt. Jackson Pierson war heute bei Weitem der beste Spieler auf dem Eis. Er war in seiner Arbeit nach vorne, aber auch in seiner Arbeit nach hinten dominant und das muss unbedingt mal erwähnt werden. Jetzt geht die Vorbereitung auf das Spiel gegen Neuwied am kommenden Freitag los. In meinen Augen ein sehr gutes Team, das bis auf das erste Wochenende an allen Doppelspieltagen gepunktet und gewonnen hat. Diese Ergebnisse holt man nicht mal eben so und das zu unserem Erfolg zeitgleiche 4:3 gegen die Hannover Scorpions beweist das auch.“ Das Spiel gegen den punktgleichen EHC Neuwied beginnt am kommenden Freitag um 20.30 Uhr in der imos Eishalle „Im Kleinen Felde“. Tickets gibt es online unter www.tickets-ice-dragons.reservix.de sowie an der Abendkasse, die mit Einlassbeginn ab 19.30 Uhr öffnet. Aufgrund der Ticketnachfrage empfehlen die Verantwortlichen des Herforder Eishockey Vereins dringend die Nutzung der Vorverkaufsmöglichkeit. Am Sonntag folgt dann das Auswärtsspiel bei den Füchsen Duisburg. Tore: 1:0 16:00 Dennis König (Nick Walters / Leon Köhler) 1:1 30:24 Reno de Hondt (Max Hermens / Danny Stempher) PP1 1:2 30:50 Jordy Verkiel (Delany Hessels / Nardo Nagtzaam) 2:2 37:30 Jackson Pierson (Alexis D´Aoust) 3:2 62:16 Jackson Pieson (Sebastian Moberg / Max Jelavic) PP1 Strafen: Herford 4 Minuten Tilburg 10 Minuten Zuschauer: 724 Streambuchungen: 292
Herne MinersMiners unterliegen Leipzig trotz Kampfgeist mit 3:4! (OLN) Leipzig war am Sonntagabend über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, das zeigt auch die Schussstatistik von 40:16 zugunsten der Gäste. Herne konnte zwar immer wieder Nadelstiche setzen und den Anschluss beziehungsweise Ausgleich erzielen, Leipzig fand jedoch meist im direkten Gegenzug die passende Antwort. Nach 17 torlosen Minuten war es in der Hannibal-Arena dann so weit: Leipzig ging durch Daniel Visner in Führung, der nach Vorarbeit von Daniel Schwamberger zum 1:0 einschob. Herne blieb über die ersten beiden Drittel gefährlich, musste aber viel investieren, um auf die Anzeigetafel zu kommen. In der 28. Minute setzte sich dann Bauer Neudecker gut an den Banden durch, spielte den Puck gefährlich vors Tor, wo Verteidiger Tjark Kölsch bereitstand. Dieser platzierte die Scheibe gut und glich zum 1:1 aus. Doch nicht einmal 90 Sekunden später ließen die Leipziger die aufgekommene Herner Stimmung wieder verstummen: Dani Bindels sorgte fast im direkten Gegenzug für das 2:1, als er unhaltbar über die Fanghand von Geidl abzog. Die Miners bemühten sich anschließend lange um den erneuten Ausgleich und wurden schließlich in der 47. Spielminute im Powerplay belohnt. Gianluca Balla spielte den Pass zu Erek Virch an die blaue Linie, dieser zog direkt ab. Sofiene Bräuner positionierte sich gut im Slot und fälschte die Scheibe ab, sodass der Schuss für Leipzigs Schlussmann Kessler nicht mehr zu halten war: 2:2. Doch auch diesmal hatte Leipzig die direkte Antwort parat. Knapp 30 Sekunden später, in der 48. Spielminute, traf erneut Daniel Visner nach Vorlage von Daniel Schwamberger zum 3:2 für die Gäste. Herne gab sich damit aber nicht geschlagen. Die nominell dritte Reihe um Dennis Palka, Sofiene Bräuner und Matteo Stöhr brachte erneut Dampf in die Partie und arbeitete gut gegen die Scheibe. In der 50. Spielminute fuhr Palka dann über außen ein, suchte den Pass in die Mitte und Matteo Stöhr machte sich lang, um mit dem langen Schläger das 3:3 zu erzielen. Nach einer Auszeit von Headcoach Lenny Soccio, in der die Grün-Weiß-Roten kurz durchatmen sollten, kamen die Leipziger in der 56. Spielminute dennoch zum erneuten Führungstreffer. Im Nachschuss konnte Reid Stefanson das 3:4 erzielen. Diesen Vorsprung verwaltete Leipzig souverän über die restliche Spielzeit. Endstand: 3:4 für die Icefighters Leipzig. Für die Miners bleibt damit nur der Trost, dass die Mannschaft bis zum Schluss gekämpft hat. Am Ende war Leipzig an diesem Abend jedoch die effektivere Mannschaft. 0:1 [16:38] Visner (Jiranek/Schwammberger) 1:1 [27:00] Kölsch (Neudecker/Balla) 1:2 [28:27] Visner (Zajic/Mantsch) 2:2 [46:35] Bräuner (Virch/Balla) PP1 2:3 [47:01] Visner (Schwamberger/Jiranek) 3:3 [49:59] Stöhr (Palka/Meyl) 3:4 [55:29] Stefanson (Mantsch/Detig)
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Amberg Wild LionsAmberger Tor-Gala gegen Schongau (BYL) Der ERSC Amberg hat die knappe Niederlage vom Freitag in Schweinfurt gut verdaut. Am Sonntag gewannen die Wild Lions vor heimischen Publikum gegen die Schongau Mammuts deutlich mit 8:2. Die Partie vor über 700 Zuschauern wurde vorzeitig entschieden, denn nach dem 2.Drittel führte der ERSC bereits mit 6:1. Für klare Verhältnisse sorgte vor allem Löwen-Angreifer Jakub Bitomsky als dreifacher Torschütze. Stark auch die drei Torvorlagen von Verteidiger Max Gimmel. Schon im Anfangsdrittel hatten die Gastgeber entsprechende Vorteile, gingen früh durch Daniel Schroepfer in Führung. Dem 1:0 folgte kurz darauf ein Lattentreffer von Jaroslav Hafenrichter und weitere Möglichkeiten. Schongaus Torhüter Xaver Nagel hatte deutlich mehr Arbeit, als sein Amberger Gegenüber Timon Bätge. Allerdings wurden viele Angriffe von den Lions (noch) nicht konsequent zu Ende gefahren. Das änderte sich erst später im Mittelabschnitt, wo zunächst Schongau nach 58 Sekunden mit dem 1:1 durch Skvarek ein Wecksignal an die Amberger schickte. Dem Ausgleich folgten noch weitere Chancen für die Gäste und eine gefährliche Phase für den ERSC: „Da war das Momentum auf Seite von Schongau und diese fünf, sechs Minuten hätten uns die Punkte kosten können“, meinte Ambergs Coach Christian Zessack. ehe die Wild Lions endgültig das Zepter übernahmen. Das 2:1 durch Lukas Krieger war der Startschuss zu einer Tor-Gala mit einem Doppelpack von Bitomsky und dem fünften Treffer durch Cooper Fensterstock – einer schöner als der andere und das alles binnen fünf Minuten. Kurz vor der zweiten Pause machte Denis Gulda das halbe Dutzend an Toren voll und veranlasste dadurch einen vorzeitigen Torhüterwechsel bei den Mammuts. EAS-Coach Domingo Grafunder brachte Nachwuchsgoalie Ludwig Negele und der bekam am Ende ein dickes Lob vom Coach: „Ludwig lieferte einen Bombenjob für einen 18-jährigen“. Im Schlussabschnitt war die Luft aus dem Spiel verständlicherweise etwas heraus, auch wenn die Wild Lions – bei denen alle 20 Feldspieler zum Einsatz kamen – noch bis zum Ende Zug zum gegnerischen Tor entwickelten. Bitomsky mit seinem dritten Treffer und Gulda beendeten aus Amberger Sicht den Torreigen in einer sehr fairen Partie mir nur einer einzigen (!) Strafzeit. „Letztendlich ging der Sieg für uns völlig in Ordnung“, resümierte Zessack. ERSC Amberg – EA Schongau 8:2 (1:0,5:1,2:1) Tore: 1:0 (6.) Schroepfer (Baranovskis), 1:1 (21.) Skvarek (Callaghan), 2:1 (29.) L.Krieger (Walkom, Fensterstock), 3:1 (30.) Bitomsky (Gimmel), 4:1 (32.) Bitomsky (Schmitt), 5:1 (35.) Fensterstock (Walkom, Silbermann), 6:1 (39.) Gulda (Bitomsky, Hafenrichter), 7:1 (53.) Bitomsky (Gimmel), 7:2 (54.) Krabbat (Ellerbrock), 8:2 (57.) Gulda (Gimmel, Schmidt). Strafen: Amberg 2 Min., Schongau 0. Zuschauer: 713.
Kempten SharksBittere Niederlage in Peißenberg - Sharks verspielen drei Tore Vorsprung (BYL) Du kannst in Peißenberg verlieren, das ist gar keine Frage, Peißenberg hat eine bockstarke Mannschaft. Das wussten wir auch, aber die Art und Weise wie wir das Spiel aus der Hand geben, das geht überhaupt nicht. Das haben wir jetzt schon angesprochen, und das wird für die Jungs eine harte Woche werden. Es ist in dieser noch jungen Saison nicht zum ersten Mal passiert, dass wir eine Führung aus der Hand geben. Da muss sich schon auch jeder an die eigene Nase fassen. Wo sind wir dann nicht mehr bereit die Kleinigkeiten richtig zu machen. Was mir Mut macht sind heute wieder die ersten dreißig Minuten, aber wir müssen es schaffen auch über 60 Minuten in unserem Gameplan zu bleiben. Deutliche Worte, die der Kemptener Trainer Sven Curmann nach der enttäuschenden Niederlage bei den Miners in der abschließenden Pressekonferenz fand. Zu abgeklärt hatte sein Team die ersten beiden Drittel gestaltet. Die drei Tore Führung war absolut verdient, die Sharks machten sehr viel richtig, standen defensiv hervorragend organisiert und nutzten vorne die Chancen. Erst im letzten Drittel gab man den Gastgebern zuviel Raum und Möglichkeiten, die ein so hochbesetztes Team dann natürlich auch dankend annimmt und eiskalt ausnutzt. Und so wurde aus der komfortablen drei Tore Führung dann eben doch noch die 5:3 Niederlage. Ganze elf Minuten reichten Peißenberg um fünf Tore zu erzielen und den Sharks ihre Problemstellen deutlich aufzuzeigen. Curmann hat das Defensivverhalten angesprochen, 15 Gegentreffer aus drei Spielen sind deutlich zu viel und zeigen woran es im Verlauf der „harten“ Woche zu arbeiten gilt. Statistik: TSV Peißenberg - ESC Kempten 5:3 (0:1,0:2,5:0) Tore: 0:1 Elo (Hlozek,Schirrmacher S.)(20.), 0:2 Kokoska (Elo,Kulhanek)(27.), 0:3 Salo (Dopatka,Pfalzer)(29.), 1:3 Höfler (Zheltakov,Vogl)(50.), 2:3 Zheltakov (Höfler)(56.), 3:3 Vogl (Höfler,Murphy)(58.), 4:3 Vogl (Zheltakov,Höfler)(60.), 5:3 Hörndl (Murphy,Parrish)(60.). Strafminuten: TSV Peißenberg: 8 ESC Kempten: 8 Zuschauer: 1023
EHC Königsbrunn zahlt bitteres Lehrgeld in Buchloe (BYL) Der EHC Königsbrunn kommt in der neuen Saison weiter nicht in Schwung. Beim ESV Buchloe mussten sich die Brunnenstädter am Wochenende mit 5:8 geschlagen geben und kassierten damit bereits die zweite Niederlage in Folge. Entscheidend war ein kollektiver Blackout im ersten Drittel: Innerhalb von nur drei Minuten schlug es viermal im Königsbrunner Tor ein. Gut besetzt, aber früh unter Druck Dabei war der EHC mit einem gut besetzten Kader nach Buchloe gereist. Trainer Maxi Helling hatte seine Reihen umgestellt und Kevin Hu, den Top-Scorer der vergangenen Spielzeit, gemeinsam mit Marco Sternheimer und Tim Bullnheimer in die erste Formation beordert. Zwischen den Pfosten begann Nico Hetzel, Robin Rieger nahm zunächst auf der Bank Platz. Die Gastgeber mussten dagegen mit einem vergleichsweise dünnen Aufgebot auskommen und konnten mit 15 Feldspielern gerade noch drei Reihen bilden. Erstes Drittel wird zum Wendepunkt Zunächst schien der EHC die Partie kontrollieren zu können. Königsbrunn kam mit Tempo aus der Kabine, suchte früh den Abschluss und setzte die Hausherren unter Druck. Der erste Treffer fiel dennoch auf der Gegenseite: In der dritten Minute nutzten die Pirates einen Konter zur 1:0-Führung. Eine Spieldauerstrafe gegen die Hausherren und die daraus resultierende fünfminütige Überzahl brachte den Gästen zwar durch Stefan Rodrigues den Ausgleich, doch mehr sprang aus der numerischen Überlegenheit nicht heraus. Stattdessen kippte die Begegnung wenig später dramatisch. Kurz vor Ablauf einer Buchloer Überzahl fiel das 2:1, anschließend verlor der EHC komplett den Zugriff. Die Pirates trafen innerhalb kürzester Zeit dreimal nach und zogen auf 5:1 davon. Auch eine Auszeit von Trainer Helling konnte den Lauf der Gastgeber nicht stoppen. Nach dem fünften Gegentreffer war für Nico Hetzel Schluss, Robin Rieger übernahm im Königsbrunner Tor. Königsbrunn zeigt Reaktion Im zweiten Drittel zeigte der EHC eine Reaktion. Moritz Weißenhorn verkürzte nach Vorarbeit von Tim Bullnheimer in der 22. Minute auf 5:2, wenig später brachte Peter Brückner die Gäste mit einem energischen Sololauf und einem präzisen Handgelenkschuss weiter heran. Königsbrunn hatte nun deutlich mehr Spielanteile und erhöhte den Druck, blieb vor dem Tor aber nicht konsequent genug. Buchloe präsentierte sich dagegen eiskalt: In der 32. Minute nutzten die Pirates erneut einen schnellen Gegenangriff und stellten auf 6:3. Kurz vor Drittelende musste ein weiterer Buchloer Spieler vorzeitig vom Eis, doch auch die folgende fünfminütige Überzahl konnte der EHC zunächst nicht nutzen. Späte Hoffnung hält nur kurz Auch im Schlussabschnitt blieb Königsbrunn bemüht, fand gegen kompakt verteidigende Buchloer aber zu selten die Lücke. Als die Gastgeber in der 45. Minute auf 7:3 erhöhten, schien die Partie endgültig entschieden. Marco Sternheimer antwortete zwar nur eine Minute später nach Vorarbeit von Steffen Tölzer und Tim Bullnheimer, doch die Zeit lief den Gästen davon. Fünf Minuten vor dem Ende nahm Helling Torhüter Robin Rieger zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Der Mut wurde zunächst belohnt: David Farny traf in der 59. Minute nach Zuspiel von Kevin Hu zum 7:5. Die Hoffnung auf eine späte Aufholjagd währte allerdings nur Sekunden. Buchloe setzte mit dem 8:5 den Schlusspunkt. Helling findet klare Worte Unter dem Strich stand ein verdienter Sieg für den ESV Buchloe, der seine Chancen konsequenter nutzte und seine Offensivstärke eindrucksvoll unter Beweis stellte. Der EHC dagegen zahlte vor allem für den schwachen ersten Abschnitt teuer und konnte die Hypothek aus den frühen Gegentoren nicht mehr entscheidend verkleinern. Entsprechend deutlich fiel die Analyse von Trainer Maxi Helling aus: „Das erste Drittel war eine absolute Frechheit von der Mannschaft. Wir waren nicht vorbereitet, dazu kam unsere schlechte Pass- und Schussqualität. Wir haben unseren Goalie komplett im Stich gelassen; beiden Goalies kann ich keinen Vorwurf machen. Im zweiten Drittel haben wir uns gefangen, das hat aber nichts genutzt, weil wir unsere Chancen nicht verwertet haben. Individuell rufen wir einfach nicht unser Können ab. Wir müssen uns nun aus dem Tabellenkeller kämpfen und endlich beginnen, Eishockey zu spielen.“ Tore: 1:0 Lutz (Raposo, Nieberle) (3.), 1:1 Rodrigues (Maylan) (8.), 2:1 Cabral (Gabrielson, Grötzinger) (16.), 3:1 Telesz (Nieberle, Strodel) (17.), 4:1 Cabral (Gabrielson) (18.), 5:1 Strodel (Cabral, Thiel) (19.), 5:2 Weißenhorn (Bullnheimer) (22.), 5:3 Brückner (27.), 6:3 Telesz (Cabral, Thiel) (32.), 7:3 Krammer (Raposo, Brandt) (45.), 7:4 Sternheimer (Bullnheimer, Tölzer) (46.), 7:5 Farny (Hu, Sternheimer) (59.), 8:5 Gabrielson (Grötzinger, Raposo) (60.) Strafminuten: ESV Buchloe 54 EHC Königsbrunn 8 Zuschauer: 421
Landsberg RiverkingsKnapper Sieg und Niederlage in der Overtime für die Riverkings (BYL) Stark ersatzgeschwächt traten die Riverkings zu den beiden Spielen des vergangenen Wochenendes an. Beim Auswärtsspiel am Freitag in Schongau fehlten neben dem gesperrten Luis Hegner auch Routinier Christopher Kasten und Stürmer Egils Kalns, die beide in der vergangenen Woche Vater geworden waren. Zusätzlich fehlten in der Abwehr Lorenzo Valenti, der die ganze Woche mit einem Infekt im Bett gelegen hatte, sowie Laurin Schadel, der nach wie vor eine Oberkörperverletzung auskuriert. Benedikt Diebolder wurde für das Spiel am Freitag zum Verteidiger umfunktioniert. Außerdem kamen Sebastian Spieß und Leander Miedl aus der U20 zum Einsatz. Landsberg fand zunächst nur schwer ins Spiel und geriet bereits in der sechsten Minute durch Niklas Greil und in der elften Minute durch Fabian Hickl mit 0:2 in Rückstand. In einem hart umkämpften Spiel konnte Florian Reicheneder noch vor der Pause in Überzahl den Anschlusstreffer zum 1:2 erzielen. Bitter für Landsberg: Nach einem Schuss, den Raivo Freidenfelds von einem eigenen Mitspieler abbekommen hatte, musste er in die Kabine. Der Lette verletzte sich dabei so schwer, dass er anschließend ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Er wird den Riverkings in den nächsten Wochen fehlen. Bei beiden Mannschaften waren kaum Spieler auf dem Eis, da traf Schongau zu Beginn des zweiten Drittels innerhalb von eineinhalb Minuten zweimal. Die Torschützen waren Raphael Pfleger und Fabian Weber. Nach dem 1:4-Rückstand wechselte Trainer Bobby Linke den Torhüter. Statt Moritz Borst stand nun Michael Karg im Tor. Landsberg kam in der Folge besser ins Spiel, nahm die Zweikämpfe an und konnte noch vor der zweiten Drittelpause durch einen weiteren Treffer von Florian Reicheneder und ein Tor von Benedikt Diebolder auf 3:4 verkürzen. Im letzten Drittel entwickelte sich eine zerfahrene Partie, in der der Ex-Landsberger Florian Stauder in Überzahl in der 49. Minute zum 5:3 für Schongau traf. Mika Reuter erzielte ebenfalls in Überzahl in der 55. Minute den Anschlusstreffer zum 4:5. 28 Sekunden vor dem Ende netzte Lukas Heß zum viel umjubelten 5:5-Ausgleich ein. In der anschließenden Overtime erzielte Schongau durch Lukas Skvarek den letztlich verdienten Siegtreffer zum 6:5. Landsberg holte durch eine starke Aufholjagd am Ende noch einen Punkt in Schongau. Die Personalsorgen wurden durch die Verletzung von Raivo Freidenfelds allerdings nicht kleiner. Entsprechend dezimiert startete der HCL in das sonntägliche Heimspiel gegen den ESV Burgau. Die Gäste, die dem jahrelang bewährten Gentlemen’s Agreement zur Beschränkung der Zahl der Importspieler in der Liga eine Absage erteilt hatten und mit sage und schreibe zehn Importspielern antraten, kamen gut aus der Kabine und setzten das dezimierte Team von Trainer Bobby Linke von Beginn an unter Druck. Torhüter Michael Karg war von Anfang an gefordert. Trotzdem war es Landsberg, das in seiner ersten Überzahlsituation in der 15. Minute durch Victor Östling den ersten Treffer erzielen konnte. Burgau spielte weiter zügig nach vorne und konnte bereits in der 16. Minute durch David Wallner den 1:1-Ausgleich bejubeln. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Drittelpause. Nachdem Landsberg im ersten Drittel – vielleicht auch bedingt durch die vielen Ausfälle – noch nicht richtig ins Spiel gefunden hatte, setzte sich dies zunächst im zweiten Drittel fort. Gegen Mitte des Spiels kam Landsberg immer besser in die Partie. In dem offenen Spiel fielen im zweiten Drittel dennoch keine Tore. Das dritte Drittel begann mit einem Paukenschlag: Nolan Renke erzielte bereits nach 42 Sekunden in Überzahl für Burgau den Führungstreffer. Landsberg war nun allerdings gut im Spiel und konnte nur zwei Minuten später durch den zweiten Treffer von Victor Östling ausgleichen. Die Schiedsrichter, die bis dahin mit zahlreichen Strafen nicht immer souverän gewirkt hatten, sorgten für ein zerfahrenes Spiel mit vielen Unterbrechungen. Eine der zahlreichen Strafen nutzte Burgau durch David Zacher zur 3:2-Führung. Elf Minuten vor dem Ende schien es, als würde die Partie zugunsten der Burgauer kippen. Neun Minuten vor dem Ende verhängten die Schiedsrichter gegen den Gästespieler Lukas Widowitz eine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen unsportlichen Verhaltens. Da beide Mannschaften nach längerer Diskussion in dieser Situation jeweils Strafen gegen zwei Spieler kassierten, blieb es zunächst bei einer Fünf-gegen-fünf-Situation. Eine weitere Strafe vier Minuten vor dem Ende nutzte Mika Reuter zum 3:3-Ausgleich für die Hausherren. Die 1.178 Zuschauer erlebten nun eine ereignisreiche Schlussphase. Zunächst brachte Linus Voit den HCL in der 50. Spielminute mit 4:3 in Führung. Als Burgau kurze Zeit später zugunsten eines sechsten Feldspielers den Torwart vom Eis nahm, machte Manuel Müller in der 59. Minute den Deckel für die Riverkings drauf. Sein Treffer ins leere Tor zum 5:3 sicherte den Landsberger Heimsieg. Kurz vor dem Ende entwickelte sich nach einem Foul der Burgauer eine Rauferei, die die Schiedsrichter nach längerer Unterbrechung mit zwei Spieldauerstrafen auf Landsberger Seite und drei Spieldauer-Disziplinarstrafen auf Burgauer Seite ahndeten. Beim kommenden Spiel gegen Amberg muss Trainer Robert Linke auf die beiden Verteidiger Florian Reicheneder und Dominic Erdt verzichten. Beide sind nach ihren Spieldauer-Disziplinarstrafen für ein Spiel gesperrt. Coach Robert Linke: „Wir hatten personell sicherlich kein einfaches Wochenende und haben insbesondere am Freitag über weite Phasen auch nicht gut gespielt. Welche Moral meine Mannschaft allerdings in beiden Spielen gezeigt hat, ist wirklich bemerkenswert. Am Freitag haben wir uns zurückgekämpft und noch einen Punkt gesichert, und am Sonntag haben wir das Spiel kurz vor Schluss gedreht. Wir hoffen jetzt, dass nächstes Wochenende der eine oder andere Spieler zurückkehrt. Die beiden Spieldauerstrafen gegen Florian Reicheneder und Dominic Erdt aus dem letzten Spiel machen die Situation sicherlich nicht leichter. Das Zustandekommen dieser Strafen will ich auch gar nicht weiter kommentieren. Bitter ist es für uns allemal. Nichtsdestotrotz haben wir an diesem Wochenende wieder vier Punkte eingesammelt. Das ist in der jetzigen Saisonphase wichtig. Wir werden in der kommenden Woche weiter an unserem Spielsystem arbeiten und uns intensiv mit den nächsten beiden Gegnern beschäftigen.“
TEV MiesbachTEV überzeugt in Waldkraiburg und feiert 6:3-Auswärtssieg - Miesbach dreht die Partie, bleibt auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich cool und entscheidet die Partie mit drei Treffern im Schlussdrittel für sich (BYL) Der TEV Miesbach hat am Sonntagabend beim EHC Waldkraiburg einen verdienten 6:3-Auswärtssieg eingefahren. In einer unterhaltsamen und über weite Strecken offenen Partie bewies die Mannschaft Nervenstärke, Effizienz und den nötigen Siegeswillen. Nach einer zwischenzeitlichen Aufholjagd der Gastgeber zum 3:3 setzte sich der TEV im Schlussabschnitt entscheidend ab und nahm drei wichtige Punkte mit nach Hause. Früher Rückstand, starke Reaktion Die Gastgeber erwischten den besseren Start auf der Anzeigetafel: Nach knapp zwei Minuten nutzte Waldkraiburg eine Überzahlsituation zur 1:0-Führung. Der TEV ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und arbeitete sich zunehmend in die Partie. In der 14. Minute stellte Thomas März nach Vorarbeit von Benedikt Dietrich und Athanassios Fissekis auf 1:1. Kurz vor der ersten Drittelpause schlugen die Miesbacher erneut zu. Matej Pekr traf in der 20. Minute nach Zuspiel von Patrick Asselin und Kelvin Walz zum 2:1 und belohnte damit den engagierten Auftritt der Gäste. Mit dieser knappen Führung ging es in die erste Pause. Ehliz erhöht – Waldkraiburg kommt zurück Im zweiten Drittel entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne, doch die Torhüter verhinderten zunächst weitere Treffer. Matej Pekr hatte zwischenzeitlich sogar die Möglichkeit, per Penalty nachzulegen, scheiterte jedoch am Waldkraiburger Schlussmann. Kurz vor Ende des Mittelabschnitts gelang dem TEV schließlich der nächste wichtige Treffer: Aziz Ehliz erhöhte in der 39. Minute nach Vorarbeit von Christoph Leitner und Maximilian Vollmayer auf 3:1. Damit verschafften sich die Kreisstädter eine gute Ausgangsposition für das Schlussdrittel. Doch die Gastgeber gaben sich noch nicht geschlagen. Innerhalb von nur 33 Sekunden stellte Waldkraiburg mit zwei Treffern in der 44. und 45. Minute auf 3:3. Die Partie war wieder völlig offen und der TEV vor die nächste Bewährungsprobe gestellt. Eiskalte Antwort in der entscheidenden Phase Die Miesbacher fanden die perfekte Antwort. Statt sich vom Ausgleich aus dem Konzept bringen zu lassen, nutzten sie die sich bietenden Räume konsequent aus. In der 49. Minute war es erneut Matej Pekr, der mit seinem zweiten Treffer des Abends die Gäste wieder mit 4:3 in Führung brachte. Maximilian Vollmayer und Patrick Asselin leisteten die Vorarbeit. Der TEV blieb am Drücker und legte in der 53. Minute nach: Maximilian Vollmayer erhöhte auf 5:3. Nur 30 Sekunden später machte Aziz Ehliz mit seinem zweiten Treffer des Abends und dem 6:3 endgültig alles klar. Innerhalb kürzester Zeit hatten die Miesbacher die Partie in die entscheidende Richtung gelenkt. In der verbleibenden Spielzeit ließ sich der TEV den Vorsprung nicht mehr nehmen und brachte den Auswärtssieg souverän über die Zeit. Geschlossene Mannschaftsleistung als Schlüssel Der Erfolg in Waldkraiburg war das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer konsequenten Chancenverwertung in der entscheidenden Phase. Besonders offensiv setzten Matej Pekr und Aziz Ehliz mit jeweils zwei Treffern Akzente. Maximilian Vollmayer war mit einem Tor und zwei Vorlagen ebenfalls maßgeblich am Erfolg beteiligt. Im Tor zeigte Timon Ewert zudem mehrfach starke Paraden und gab seiner Mannschaft auch in schwierigen Phasen den nötigen Rückhalt. Nach dem zwischenzeitlichen 3:3 bewies der TEV die nötige Ruhe und Entschlossenheit, um die Partie wieder auf seine Seite zu ziehen. Mit dem 6:3-Erfolg beim EHC Waldkraiburg belohnten sich die Miesbacher für ihren engagierten Auftritt und setzten ein Ausrufezeichen in der noch jungen Bayernliga-Saison. Ein spielfreies Wochenende, bevor das nächste Derby wartet Am kommenden Freitag ist der TEV Miesbach spielfrei. Die ursprünglich angesetzte Partie beim EV Dingolfing wurde verschoben, da die Gastgeber aufgrund von Umbaumaßnahmen im Stadion derzeit noch über keine Eisfläche verfügen. Lange warten müssen die TEV-Fans auf das nächste Heimspiel allerdings nicht: Am Sonntag, den 18. Oktober, empfängt der TEV um 18 Uhr den ESC Geretsried zum nächsten Derby. Vor heimischer Kulisse wollen die Miesbacher an den Auswärtserfolg in Waldkraiburg anknüpfen und die nächsten Punkte einfahren. Die Mannschaft freut sich dabei auf die Unterstützung ihrer Fans in der HofEis-Arena. Tore: 1:0 Vogl (2., PP1), 1:1 März (14.), 1:2 Pekr (20.), 1:3 Ehliz (39.), 2:3 Forsberg (44.), 3:3 Houdek (45.), 3:4 Pekr (49.), 3:5 Vollmayer (53.), 3:6 Ehliz (53.). Strafminuten: EHC Waldkraiburg 8 – TEV Miesbach 12. Zuschauer: 655. Endstand: EHC Waldkraiburg – TEV Miesbach 3:6 (1:2, 0:1, 2:3)
Schweinfurt Mighty DogsMighty Dogs scheitern an effizientem EHC Klostersee (BYL) Die Zielsetzung war klar und auch der Start ins Spiel stimmte – dennoch mussten sich die Mighty Dogs auswärts einem defensivstarken EHC Klostersee mit 5:2 geschlagen geben. Am Kader hatte sich im Vergleich zum Heimspiel am Freitag nur wenig geändert. Mit Michael Adam fehlte allerdings einer der drei Förderlizenzspieler des EHC 80 Nürnberg. Lucas Kleider und Pavel Bares standen wie bereits am Freitag ebenfalls nicht zur Verfügung. Auch die Gastgeber mussten einige Ausfälle verkraften, darunter Jan Tlacil und Liam Hätinen. Die Mannschaft von Trainer Sergej Waßmiller fand trotz der langen Busreise gut in die Partie und setzte sich früh offensiv in Szene. Bereits in der ersten Minute tauchte Tomas Cermak nach einem cleveren Pass allein vor Torhüter Lukas Steinhauer auf. Dieser zeigte jedoch direkt, dass es an diesem Abend alles andere als einfach werden würde, einen Weg an ihm vorbei zu finden, und parierte den Abschluss souverän. Auch in der Folge fanden weitere Scheiben zügig den Weg zum Tor. Die Mighty Dogs suchten häufig den Abschluss, doch die kompakte Defensive und der stark aufgelegte Schlussmann der Grafinger hielten ihren Kasten sauber. Einen ersten Vorgeschmack auf das, was folgen sollte, lieferten Braccini und Gagnon, die sich mit viel Tempo durch die Schweinfurter Abwehr kombinierten und Benny Roßberg erstmals ernsthaft prüften. Auch einen gefährlichen Abschluss von Hummer konnte Roßberg noch entschärfen. In der neunten Minute nahm das Unheil dann jedoch seinen Lauf: Tyler Braccini überwand den Schweinfurter Schlussmann per Bauerntrick und brachte Klostersee mit 1:0 in Führung. Nur eine Minute später stand bereits das zweite Gegentor zu Buche. Weitere 20 Sekunden danach erhöhte Mühlfenzl auf 3:0. Der ERV befand sich nach den drei schnellen Gegentreffern und der anfänglichen Überlegenheit sichtlich in einer Schockstarre. Sergej Waßmiller reagierte folgerichtig mit einer Auszeit und einem Wechsel auf der Torhüterposition. Die Situation erinnerte an das Spiel in Landsberg, als mehrere schnelle Gegentreffer den Schweinfurtern früh eine spürbare Hypothek aufbürdeten, der sie anschließend hinterherlaufen mussten. Leon Pöhlmann fand sich trotz des Kaltstarts schnell zurecht, und auch die Schweinfurter Feldspieler wirkten nach der Auszeit wieder konzentrierter. So kehrte allmählich Stabilität ins Spiel zurück. Trotz mehrerer guter Chancen wollte der Puck jedoch einfach nicht über die Linie, sodass es mit einem 3:0-Rückstand in die erste Drittelpause ging. Auch im zweiten Drittel kamen die Mighty Dogs gut aus der Kabine. Tomas Cermak konnte vor dem Tor nur noch durch ein Foul gestoppt werden, doch das anschließende Powerplay blieb insgesamt zu harmlos und brachte keinen Torerfolg. Steinhauer schien sein Tor förmlich zugemauert zu haben. Auf der anderen Seite bewies aber auch Pöhlmann seine Klasse, als er bei einem Zwei-auf-null-Konter gleich zweimal bravourös parierte. Die Gastgeber zeigten sich dagegen deutlich effizienter und nutzten ihr erstes Powerplay der Partie konsequent aus. Marvin Drothen erhöhte auf 4:0. Fünf Minuten später staubte Hummer zum 5:0 ab. Spätestens jetzt war es ein gebrauchter Abend für den ERV. Die Mighty Dogs gaben sich dennoch nicht auf und konnten kurz vor der zweiten Pause durch Ricards Bernhards immerhin auf 5:1 verkürzen. Im Schlussdrittel starteten die Schweinfurter erneut gut, doch der Abend schien wie verhext: Wieder wollte keine Scheibe den Weg ins Tor finden. Nach einer Strafzeit gegen Lukas Krumpe zeigte sich das Schweinfurter Unterzahlspiel diesmal von seiner besten Seite. Die Grafinger fanden kaum in ihre Formation und leisteten sich stattdessen selbst ein Foulspiel, sodass es anschließend bei vier gegen vier mit mehr Platz auf dem Eis weiterging. Doch auch in dieser Phase fehlte der Schweinfurter Offensive die letzte Durchschlagskraft. Erst in der 55. Minute belohnte sich Bernhards mit einem starken Alleingang und schob zum 5:2 ein. In der Schlussphase wurde es noch einmal etwas ruppiger, wodurch beide Mannschaften weitere Strafminuten sammelten. Am Ergebnis änderte sich allerdings nichts mehr, sodass die Mighty Dogs die Heimreise mit einer 5:2-Niederlage im Gepäck antreten mussten. Auch in dieser Partie bestätigte sich einmal mehr die alte Weisheit: Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, wird hinten dafür bestraft. Der effiziente EHC Klostersee setzte sich am Ende verdient durch, während es den Mighty Dogs nicht gelang, ihre druckvollen Offensivphasen in zählbare Erfolge umzumünzen. Vor allem die kurze Schwächephase im ersten Drittel machte die Aufgabe früh zu einer großen Herausforderung. Die drei schnellen Treffer der Gastgeber nahmen dem ERV den Wind aus den Segeln, nachdem die Schweinfurter zuvor durchaus überlegen aufgetreten waren. Für die kommenden Aufgaben wird es entscheidend sein, solche Phasen möglichst zu vermeiden und die Chancenverwertung zu verbessern. Gelingt das, sind auch bei den schweren Gegnern des nächsten Wochenendes Punkte möglich. Am Freitag gastiert der ERV beim EHC Waldkraiburg, wo um 19 Uhr der erste Bully stattfindet. Am Sonntag steht dann das nächste Heimspiel auf dem Programm: Um 18 Uhr empfangen die Mighty Dogs die Peißenberg Miners im Icedome.
Pfronten FalconsDeutliche Niederlage zum Saisonstart (BLL) 8:3 (2:0/4:2/2:1) hieß es am Ende der Begegnung EV Ravensburg 1b und dem EV Pfronten. Von Beginn wirkten die Hausherren entschlossener und gingen bereits in der zweiten Minute durch Sven Schulz (Katjuschenko, A.) in Führung. Im Anschluss ließen die Falcons zwei Überzahlspiele ungenutzt, blieben allerdings auch in eigener Unterzahl zunächst ohne weiteren Gegentreffer. Dieser fiel dann in der 16. Minute, als Marco Gutekunst (Katjuschenko, A./Heckenberger) auf 2:0 erhöhte. Im Mitteldrittel ein ähnliches Bild, die Gastgeber aktiver, bissiger und konsequenter in den Zweikämpfe und mit dem 3:0 durch Sven Schulz (Mat) kurz nach Wiederbeginn. In der 26. Minute war es dann Mannschaftskapitän Thomas Böck der in Überzahl auf 3:1 verkürzte und die Falcons auf die Anzeigetafel brachte. Die Freude über den Treffer währte allerdings nur kurz, den nur eine Zeigerumdrehung später erhöhte Alex Katjuschenko auf 4:1 und wiederum drei Minuten später schraubte Robin Böhm (Heckenberger) in Unterzahl das Ergebnis sogar auf 5:1. Philipp Heckenberger (Miller) und Domenik Timpe (Richter/Dobner) sorgten mit ihren Treffern noch für den 6:2 Zwischenstand nach dem 2. Drittel. Im Schlussabschnitt bäumten sich die Pfrontener noch einmal kurz auf, verkürzten durch Domenik Timpe 50 Sekunden nach Wiederbeginn auf 6:3 und hatten in der Folge knapp vier Minuten Überzahl und weitere Chancen, die jedoch nichts Zählbares einbrachten. In der 48. Minute sorgte Robin Böhm per Konter für das 7:3 und die endgültige Entscheidung, ehe Robin Krening (Heckenberger/Böhm) zum Endstand von 8:3 traf. Die Pfrontener waren nicht in der Lage dem Gegner in Sachen Einstellung und Willen Paroli zu bieten und brachten sich durch zu viele individuelle Fehler immer wieder in Schwierigkeiten, welche die Offensive der Ravensburger eiskalt zu Nutzen wusste. Ein herber Dämpfer vor dem kommenden Derby gegen den ERC Lechbruck und dem Auswärtsspiel beim Aufsteiger in Türkheim. Strafzeiten: EV Ravensburg 1b: 16 Minuten, EV Pfronten: 8 Minuten.
ERC SonthofenERC Sonthofen startet mit einem Sieg in die Landesligasaison (BLL) Die Stadionuhr zeigte noch eine Spielzeit von 3:53 Spielminuten an, als es endlich den erlösenden Jubel gab. Josef Slavicek sorgte für den 2:1 Endstand in der Eissporthalle Sonthofen. Nur 18 Sekunden zuvor konnte der ERC den Ausgleichtreffer durch David Mische zum 1:1 gegen den Gast aus Bad Wörishofen erzielen, der der 46. Spielminute durch Leo Schurr in Führung ging. Von Beginn an zeigte sich der ERC vor 849 Zuschauern spielfreudig und ließ dem Gegner kaum Chance. Lediglich einen Torschuss ließen die Jungs von Vladimir Kames und Helmut Wahl durch die Wörishofer Wölfe in den ersten elf Spielminuten zu. Ein Lattentreffer in der 15. Spielminute durch den ERC war das Highlight des ersten Drittels und es ging mit einem 0:0 in die Kabinen. Etwas kampfbetonter und schwungvoller begann das zweite Drittel, das direkt mit einem Überzahlspiel für den ERC begann. Auf beiden Seiten wurden gute Torchancen herausgespielt, die aber nicht zum Erfolg führten. Weiterhin hieß es 0:0 in der Eissporthalle Sonthofen. Gleich von Beginn an des letzten Drittels war dann der Kampfgeist auf beiden Seiten deutlich zu spüren. In Unterzahl konnten die Wölfe durch einen Tempogegenstoß mit 1:0 in Führung gehen. Das ließ der ERC nicht auf sich sitzen. Bis kurz vor Ende des Spiels kämpften die Sonthofener weiter. Nach guter Vorarbeit von Lynnden Pastachak und dem Durchsetzungsvermögen von Filip Krzak konnte David Mische in der 56. Spielminute den 1:1 Ausgleich erzielen. Jetzt war beim ERC Powerplay angesagt und nur 18 Sekunden nach dem Ausgleich schob Josef Slavicek nach Zuspiel von David Mische zum 2:1 Endstand ein.
Spendenübergabe nach Jubiläumsspiel (BBZL) Im Rahmen des 50-jährigen Vereinsjubiläums haben die Aicher gemeinsam mit dem EV Moosburg ihr Jubiläumsjahr mit einem Benefizspiel abgeschlossen. Dabei ließen die Meistermannschaften des EVM (Landesligameister 2012) und des EVA (Bezirksligameister 2018) alte Zeiten wieder aufleben – und das für einen guten Zweck. Um eine möglichst hohe Spenensumme zu erzielen, haben alle Beteiligten tatkräftig mitgeholfen. Sämtliche Zuschauereinnahmen flossen in den Spendentopf. Darüber hinaus erwirtschaftete die Nachwuchsabteilung des EVM mit dem Verkauf von Crêpes und der Durchführung des „Puckwerfens“ einen beachtlichen Betrag. Die Schiedsrichter verzichteten auf ihre Vergütung, und auch der neue Stadionwirt Daniel Horn unterstützte die Aktion. Zudem erhöhten beide Mannschaften die Spendensumme mit eigenen Beiträgen. Ein besonderer Dank gilt der Stadt Moosburg, die auf die Stadionmiete verzichtete. So kam eine Spendensumme von insgesamt 2.100 Euro zusammen. Wie bereits beim letzten Benefizspiel verdoppelte die Heinz Stiftung, vertreten durch Gloria Heinz, den Betrag. Gloria Heinz erklärte dazu: „Wir unterstützen solche Veranstaltungen sehr gerne, wohl wissend, wie viel Arbeit hinter der Organisation und Durchführung steckt.“ Durch die Verdopplung erhöhte sich die Spendensumme auf 4.200 Euro. Der Betrag wurde zu gleichen Teilen aufgeteilt und kommt dem Jugend-Rotkreuz sowie dem Zeltlager Moosburg KEKS e. V. zugute. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern und Spendern, die mit ihrem Engagement zum Erfolg dieser Benefizveranstaltung beigetragen haben.
Pforzheim BisonsBisons schlucken sieben Gegentore (BWL) Im zweiten Heimspiel der Saison unterlagen die Pforzheim Bisons am Freitagabend dem Schwenninger ERC mit 1:7 (1:4/0:3/0:0). Den besseren Start aus der Kabine erwischten die Gäste aus Schwenningen, denn bereits nach 100 Sekunden brachte Stefan Schäfer den SERC mit 1:0 in Führung. Die Bisons zeigten sich vom schnellen Rückstand unbeeindruckt, denn nur 51 Sekunden später konnten sie durch Mark Schäffer ausgleichen. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels nahmen die Bisons zu viele Strafzeiten und eine davon nutzte Schwenningen durch Gabriel Federolf zur erneuten Führung. Knapp zwei Minuten später stand Federolf erneut richtig und überwand Bisongoalie Mio Eloranta zum 3:1 (15.). Die Bisons nutzen ihre Chancen nicht und so kam es, dass wiederum nur zwei Minuten später Niklas Karle auf 4:1 für Schwenningen erhöhte. Im Mittelabschnitt erwischten wieder die Gäste den besseren Start und innerhalb von 100 Sekunden sorgten Alexander Funk und Jason Zrinski mit den Toren zum 5:1 und 6:1 für die Vorentscheidung. Die Bisons versuchten weiterhin das Spiel offen zu gestalten, doch weitere Tore sollten an diesem Abend nicht gelingen. Maximilian Eichhorn war es schließlich, der für den SERC zum 7:1 einnetzen konnte (37.). Im Schlussdrittel wurde das Spiel ruppiger und die Unparteiischen verteilen regelmäßig Strafen auf beiden Seiten, weitere Tore sollten jedoch nicht fallen, so dass es beim 1:7 aus Sicht der Bisons geblieben ist. Am kommenden Wochenende haben die Bisons spielfrei, so dass sie ausgeruht ins nächste Heimspiel am Freitag, 23.10.2026 gehen können. Dann erwarten sie um 20:00 Uhr den aktuellen Meister, die TSG Reutlingen.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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| Souveräner Auftaktsieg (RLW) Die EG Diez-Limburg hat ihr erstes Saisonspiel in der Regionalliga West gegen die Moers Black Tigers deutlich mit 11:2 gewonnen, doch trotz absoluter Dominanz fand Trainer Nils Krämer kritische Worte. Er bemängelte die Leistung in den ersten Minuten sowie die Tatsache, dass taktische Vorgaben nicht immer konsequent umgesetzt wurden. Ein weiterer Kritikpunkt war die Chancenverwertung: Das Team agierte offensiv unermüdlich, belohnte sich angesichts vieler Gelegenheiten jedoch zu selten. So verzeichnete die Statistik 75 Abschlüsse, während zwölf weitere Schüsse der Hausherren krachend an den Pfosten oder die Querlatte prallten. Den offensiven Knoten der Rockets löste schließlich AJ Cook, als er in numerischer Überlegenheit das 1:0 (11.) markierte, ehe Konsta Jaakola, kurz bevor der Jubel richtig verhallt war, mit einem schnellen Doppelschlag zum 2:0 (11.) und 3:0 (13.) direkt die nächsten Treffer nachlegte. Die Gäste aus Moers verkürzten kurz darauf durch ein eigenes Powerplay von Rens auf 3:1 (15.), doch vor der ersten Drittelpause stellte Paul König den komfortablen Vorsprung der Gastgeber mit dem 4:1 (20.) wieder her. Im Mittelabschnitt gönnten die Rockets den Black Tigers keine Pause und hielten den Druck unvermindert hoch, was Artjom Piskowazkow ausnutzte, um das Ergebnis auf 5:1 (23.) zu schrauben. Im direkten Anschluss entschied der überragend aufspielende Konsta Jaakola mit seinen Toren drei und vier an diesem Abend zum 6:1 (27.) sowie 7:1 (35.) die Partie frühzeitig. Da die hohe Intensität auch im letzten Durchgang bestehen blieb, erhöhte Otis Knecht zunächst auf 8:1 (43.), als der Puck nach einem verdeckten Schuss über die Linie rutschte. Moers kam durch den zweiten Treffer von Rens zum 8:2 (44.) zwar noch einmal auf die Anzeigetafel, doch die Antwort folgte prompt, indem Knecht wenig später in einem Powerplay zuschlug und auf 9:2 (46.) stellte. In der Schlussphase krönte Paul König eine weitere Überzahlsituation der EGDL mit dem zweistelligen 10:2 (52.), bevor der zuvor glücklose Maximilian Kolesnikov den 11:2-Endstand (58.) besiegelte.
Grefrath Phoenix567 Zuschauer erleben einen engagierten Saisonauftakt der Blau-Gelben – Jan Sattler glänzt bei seinem Debüt, Marvin Ratmann trifft dreifach für Bergisch Gladbach (RLW) Der Saisonauftakt in der Regionalliga West hatte es für den Grefrath Phoenix gleich in sich. 567 Zuschauer waren am Sonntagabend in den Grefrather EisSport & EventPark gekommen, um die neu zusammengestellte Mannschaft der Blau-Gelben unter die Lupe zu nehmen. Mit den RealStars Bergisch Gladbach wartete zum Auftakt allerdings direkt ein Titelkandidat auf die Gastgeber. Am Ende setzten sich die favorisierten Gäste mit 6:3 durch. Doch trotz der Niederlage gab es für den Phoenix und seine Anhänger einige positive Erkenntnisse. Bevor die Scheibe erstmals über das Eis glitt, gedachten die Mannschaften mit einer Schweigeminute des kürzlich im Alter von 68 Jahren verstorbenen ehemaligen GEG-Vorsitzenden Dr. Dr. Stephan Wunderlich. Er hatte den Verein von der Gründung im Jahr 2009 bis 2015 geführt und die Entwicklung der Grefrather EG maßgeblich mitgeprägt. Im Tor vertraute GEG-Trainer Tilo Schwittek zunächst Neuzugang Jan Sattler, während Max Drücker als Backup bereitstand. Früher Rückstand – Phoenix beweist Moral Der Auftakt verlief für die Gastgeber denkbar ungünstig. Noch in der ersten Spielminute brachte Lasse Bach die RealStars mit 1:0 in Führung. Die Gäste präsentierten sich von Beginn an spielstark und unterstrichen mit hohem Tempo und druckvollem Angriffsspiel ihre Ambitionen. Marvin Ratmann erhöhte mit einem Doppelschlag in der 13. und 17. Minute auf 3:0. Vieles deutete zu diesem Zeitpunkt auf einen deutlichen Erfolg der Bergisch Gladbacher hin. Doch die Blau-Gelben ließen sich vom Rückstand nicht entmutigen. Mit großem Einsatz kämpften sie sich in die Partie zurück und setzten kurz vor der ersten Pause ein wichtiges Zeichen. Dennis Lüdke verkürzte nach Vorarbeit von Sven Schiefner und Lars Ehrich in der 19. Minute auf 1:3. Auch nach dem Seitenwechsel erwischten zunächst die Gäste den besseren Start. Sebastian Schmitz stellte in der 22. Minute den Drei-Tore-Abstand wieder her. Doch der Phoenix blieb hartnäckig und zeigte, dass er sich keineswegs kampflos geschlagen geben wollte. In Überzahl schlug Brian Westerkamp zu und verkürzte nach Vorarbeit von Lukas Siebenmorgen und Marlon Alves de Lima auf 2:4 (25.). Mit zunehmender Spieldauer fanden die Grefrather immer besser ins Spiel, während die anfängliche Dominanz der RealStars etwas nachließ. Die Belohnung folgte in der 38. Minute: Max Parschill verwertete die Vorarbeit von Sven Schiefner und Dennis Lüdke zum viel umjubelten 3:4-Anschlusstreffer. Plötzlich war die Partie wieder spannend und eine Überraschung schien zumindest in Reichweite. Dass Grefrath zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch so aussichtsreich im Spiel war, lag auch an Torhüter Jan Sattler. Bei seinem ersten Punktspieleinsatz im Phoenix-Trikot zeigte der Neuzugang eine starke Leistung und hielt seine Mannschaft mit wichtigen Paraden im Spiel. Angesichts eines Schussverhältnisses von 17:36 hatten die Gastgeber bis dahin das Maximum aus ihren Möglichkeiten herausgeholt. Ex-Phoenix-Spieler und Hattrick besiegeln die Niederlage Mit berechtigter Hoffnung ging es ins Schlussdrittel. Die RealStars kamen jedoch entschlossen aus der Kabine und erhöhten wieder den Druck. In der 42. Minute war es ausgerechnet der ehemalige Grefrather Jan Wellen, der mit seinem Treffer zum 5:3 die Hoffnungen der Gastgeber zunächst dämpfte. Doch auch der erneute Rückschlag brachte den Phoenix nicht aus dem Konzept. Die Blau-Gelben kämpften weiter und suchten gegen die spielstarken, defensiv aber durchaus verwundbaren Gäste ihre Chance. Trainer Tilo Schwittek riskierte in der Schlussphase schließlich alles und nahm seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Der erhoffte Anschlusstreffer blieb allerdings aus. Stattdessen machte Marvin Ratmann mit seinem dritten Treffer des Abends per Empty-Net-Goal in der 58. Minute alles klar. Die RealStars nahmen mit dem 6:3-Erfolg die drei Punkte mit, während der Phoenix trotz der Niederlage auf eine kämpferisch überzeugende Leistung zurückblicken konnte. Die 567 Zuschauer honorierten den engagierten Auftritt ihrer Mannschaft und verabschiedeten die Blau-Gelben mit Standing Ovations. Ein deutliches Zeichen dafür, dass der Einsatz und die Moral des Teams beim Grefrather Publikum gut angekommen waren. Schwittek: „Es macht Lust auf mehr“ Auch Trainer Tilo Schwittek zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft insgesamt zufrieden. Besonders im zweiten Drittel habe sein Team dem Favoriten Paroli bieten können. „Bergisch Gladbach war ein gut aufgestellter Gegner, dem wir es besonders im zweiten Drittel sehr schwer gemacht haben und durch gradliniges Hockey ebenbürtig waren“, bilanzierte der GEG-Coach. Im Schlussabschnitt hätten sich dann die wenigen Eiszeiten in der Vorbereitung bemerkbar gemacht. Deshalb sei die Niederlage „knapp, aber unterm Strich verdient“ gewesen. Trotzdem überwog bei Schwittek das Positive: „Zusammenfassend machte es aber Lust auf mehr und wir wissen, woran wir arbeiten müssen.“ Ein Sonderlob hatte der Trainer zudem für zwei Debütanten parat. Sowohl Torhüter Jan Sattler als auch David Schneiders, der erstmals im Seniorenbereich beziehungsweise in der Regionalliga zum Einsatz kam, hätten ihre Aufgaben hervorragend gemeistert. Für den Grefrath Phoenix gilt es nun, die positiven Ansätze aus dem Saisonauftakt mitzunehmen und weiter an den eigenen Abläufen zu arbeiten. Viel Zeit bleibt dafür nicht, denn bereits am kommenden Sonntag wartet die nächste Herausforderung. Mit den Diez-Limburg Rockets gastiert am 18. Oktober erneut ein Schwergewicht der Regionalliga West im Grefrather EisSport & EventPark. Um 19:30 Uhr fällt das erste Bully. Dann wollen die Blau-Gelben vor heimischer Kulisse erneut mutig auftreten und sich für ihren Einsatz möglichst mit Punkten belohnen.
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| NEWS Landesverbände Nord / Ost Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga Sachsen - Thüringen - Berlin |
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Regionalliga NordostSieben Ligaspiele, ein Spiel des OsWeNo-Pokal und zwei Testspiele (RLNO) Am letzten Wochenende gab es sieben Ligaspiele, ein Spiel des OsWeNo-Pokals und die letzten beiden Testspiele. Sofern ein Team nicht spielfrei ist, werden Personalmeldungen jetzt bei den jeweiligen Spielen eingebaut. MEISTERSCHAFT: GRUPPE A: Crocos feiern ersten Saisonsieg Die Hamburg Crocodiles empfingen am Samstag die Chemnitz Crashers. Und auch wen die Gastgeber beim Testspiel am Vortag nicht mit der kompletten Regio-Mannschaft antraten, wurde eine Reaktion erwartet. Und die Gastgeber konnten auch den ersten Treffer des Spiels erzielen, Mathias Nilsson Rakell brachte sie in der 11. Minute in Führung. Im 2. Drittel gelang es Markus Lepistö Chemnitzs Torhüter Ondrej Kufa vor 1.100 Zuschauern in der 32. Minute zu überwinden und es stand 2:0 und auch in diesem Abschnitt fiel nur ein Treffer. Innerhalb von 86 Sekunden entschieden die Crocodiles die Partie, Kevin Grasmik (49.) und Ivan Savchenko (51.) schraubten den Spielstand auf 4:0. Drei Minuten vor dem Ende konnte Fabian Kießling Hamburgs Torhüter Riku Lindroos zum 4:1 überwinden und am Ende blieb es beim 4:1 (1:0/1:0/2:1). Für die Crocodiles war es nach zwei Niederlagen, eine davon nach Verlängerung, der erste Saisonsieg, für die Crashers nach zwei Seigen die erste Niederlage. HSV gewinnt im Endspurt Die TAG Salzgitter Icefighters reisten am Sonntag zum Hamburger SV. 75 Sekunden dauerte es, dann konnte der HSV erstmals jubeln. Bogdan Mazur traf und Salzgitters Torhüter Luca-Leon Huster war früh geschlagen. Bis zur Pause konnten die Teams keine weiteren Tore erzielen. 128 Sekunden nach Wiederbeginn legte der HSV nach, Veeti Soila erhöhte auf 2:0. Salzgitter blieb aber dran, Hamburgs Torhüter Fabio Alonso-Lange musste nach 26 Minten das 2:1 von Aaron Krassmann hinnehmen. Die 31. Minute brachte den Gästen den Ausgleich, Roni Ahonen war der Torschütze. Und das war noch nicht alles in diesem Abschnitt. Zunächst brachte Valtteri Nurminen die Icefighters drei Minuten vor der Pause mit 2:3 in Führung, doch 41 Sekunden später sorgte Alexander Chodorowski für den 3:3-Pausenstand. Der HSV ging nach 53 Minuten erneut in Führung, Marcel Schlode war der Torschütze. Die Gäste kämpften weiter um hier wieder zum Ausgleich zu kommen und zwei Minuten vor dem Ende zogen sie den Torhüter. 20 Sekunden vor dem Ende machte der HSV den Sack zu, Jannik Höffgen sorgte mit einem Empty Net Goal für den 5:3-Endstand (1:0/2:3/2:0). Beide haben nun zwei Spiele bestritten, der HSV konnte eines davon gewinnen. Salzgitter wartet noch auf den ersten Saisonpunkt. Tigers holen Rückstand auf und holen zwei Punkte Für die TuS Harsefeld Tigers und den Adendorfer EC war es das erste Pflichtspiel der neuen Saison. Andre Geratz konnte vor 598 Zuschauern den ersten Treffer des Spiels erzielen, 119 Sekunden vor der Pause war Harsefelds Torhüter Thomas Schubert geschlagen. Adendorf konnte sich im 2. Drittel absetzen. In Überzahl sorgte Andre Geratrz nach 26 Minuten das 0:2 und drei Minuten später erhöhte Christoph Koziol auf 0:3. 55 Sekunden vor der Pause sorgte Petr Pohl mit dem 0:4 für eine Vorentscheidung. Die Tigers wechselten zum letzten Drittel den Torhüter, Salvatore Stalteri übernahm nun. Nach 46 Minute gab es die nächste Spieldauer dieses Spieltages, Neo Siegmund musste die Partie nach einem Bandencheck vorzeitig in die Kabine. Und sie kamen nach 47 Minuten zum 1:4, Kim Jesgarsch überwand Adendorfs Torhüter Roni Salmenkangas. Zwei Minuten später sorgte ein Treffer bei doppelter Überzahl von Braden Morrison für das 2:4. Weitere vier Minuten später schlug Riku Uusikartano zu und nun wurde es wieder spannend. Und die Tigers kamen wirklich noch zum Ausgleich, 48 Sekunden nach dem 4:3 traf Kim Jesgarsch zum 4:4. Auch nach 60 Minuten stand es 4:4 und so hatten beiden einen Punkt sicher. Niklas Bente sorgte 103 Sekunden vor Ende der Verlängerung für das 5:4 (0:1/0:3/4:0) und so holten die Tigers noch zwei Punkte. Für Adendorf bleibt ein Punkt. GRUPPE B: Wölfe gewinnen bei den Icefighters Für die TAG Salzgitter Icefighters startete der Ligabetrieb am Samstag mit einem Heimspiel gegen die Schönheider Wölfe. Vor 251 Zuschauern konnte Schönheide schon im ersten Abschnitt für eine Vorentscheidung sorgen. Valentino Weisgerber in Überzahl (8.) und zwei Mal Tomas Rubes (11., in Überzahl 18.) überwanden Salzgitters Torhüter Dustin Hey im ersten Abschnitt. Florian Heinz nach 65 Sekunden und Kenneth Hirsch (28.) schraubten das Ergebnis auf 0:5, ehe auch Schönheides Torhüter Kevin Kopp hinter sich greifen. Roni Ahonen und 24 Sekunden später Josef Babicka (beide 31.) sorgten für einen kleinen Hoffnungsschimmer bei den Gastgebern. Dieser schimmerte schon nach 62 Sekunden des Schlussabschnitts nicht mehr, denn bei doppelter Überzahl traf Tomas Rubes zum 2:6. Yannek Seidel erzielte in der 53. Minute das 2:7 und erneut in Überzahl traf Ricco Warkus zum 2:8-Endstand (0:3/2:2/0:3). Tomas Rubes erzielt ein diesem Spiel drei Tore und die Wölfe bissen fünf mal in Überzahl zu. So feierten die Wölfe im zweiten Spiel den zweiten Saisonsieg, Salzgitter startet mit einer Niederlage in die Saison. FASS gewinnt auch zweites Heimspiel der Saison Für FASS Berlin stand das Spiel gegen die ECW Sande Jadehaie an. 313 Zuschauer waren neugierig auf den neuen Gegner aus dem Norden und sie bekamen einiges zu sehen. Zunächst konnte Vitalijs Jache Eric Steffen im Tor der Berliner nach bereits 50 Sekunden zum 0:1 überwinden, aber die Weddinger kamen zurück. Daniel Volynec sorgte in der 4. Minute für den Ausgleich und Ben Balzer brachte FASS nach sieben Minuten in Führung. 18 Sekunden vor der Pause konnte Nico Jentzsch sogar noch auf 3:1 erhöhen. Jeweils einen Treffer erzielten die Teams im Mittelabschnitt. Nico Jentzsch konnte in der 29. Minute das 4:1 erzielen und zwei Minuten vor der Pause verkürzte Topas Saramäki für die Gäste auf 4:2. Den letzten Treffer des Spiels erzielte wieder Ben Balzer, er verwandelte sechs Minuten vor dem Ende einen Penalty gegen Herman Zippeldt zum 5:2-Endstand (3:1/1:1/1:0). Damit feiert FASS im 4. Saisonspiel den zweiten Sieg, Sande startet mit einer Niederlage in die Saison. Dresden gewinnt im Endspurt Der ESC Dresden hatte es mit Tornado Niesky zu tun. Niesky präsentierte in der Woche mit Patrik Čermák einen neuen Stürmer. Verabschiedet wurden Verteidiger Justin Treise und Angreifer Markus Fabian. Die ersten Treffer des Spiels fielen in der 19. Minute. Leon Eisebitt überwand Dresdens Torhüter Yannic Schulze zum 0:1, doch 18 Sekunden später konnte Maxim Rebizov Nieskys Torhüter Daniel Arendas zum 1:1 überwinden.. Niesky konnte im 2. Drittel durch zwei Powerplaytore von Kevin Thau (30., 33.) mit 1:3 in Führung gehen. Justus Frisch sorgte dafür, dass es nach 40 Minuten 2:3 stand. Dresden drehte im letzten die Partie. Erst sorgte John Koslowski in der 44. Minute für das 3:3, dann wurde es bitter für die Gäste. Jeweils in Unterzahl konnten Richards Zerbst nach 51 Minuten und mit der Schlusssirene Maxim Rebizov einen 5:3-Erfolg (1:1/1:2/2:0) für Dresden herausschießen. Dresden holt damit im 3. Spiel den ersten Saisonsieg feiern, Niesky startet mit einer Niederlage in die Saison. Falken feiern zweistelligen Saisonstart Für die Harzer Falken und den Weserstars Bremen starteten am Sonntag die Saison. Und die Falken erwischten vor 737 Zuschauer einen tollen Saisonstart. Regan Nagy eröffnete nach 88 Sekunden einen Torreigen. Ville Sivonen (3.) und eine Minute später Patrik Franz überwanden Bremens Torhüter Jacob Perrin und es stand 3:0. Dann kam Regan Nagy, der in der 8. Minute und in Überzahl nach 15 Minuten seine Tore zwei und drei erzielte. Im 2. Drittel legten Martin Benes nach 74 Sekunden, Filip Mrava in Überzahl (29.), Jakub Wiecki (31.) und erneut Filip Mrava (33.) nach und es stand 9:0. Nun wechselte Bremen den Torhüter, Alexander Wunderlich übernahm nun. Er kassierte zunächst nach 86 Sekunden das 10:0 von Martin Benes, ehe auch sein Team jubeln konnte. Robert Linhart erzielte in der 48. Minute durch einen Powerplaytreffer den ersten Saisontreffer der Bremer und auch Braunlages TorhüterAdam Gerhardt war geschlagen. 44 Sekunden später kam Martin Benes ebenfalls zu seinem drittel Treffer des Spiels. Die 48. Minute brachte die erste Matchstrafe der Saison, Bremens Torschütze Robert Linhart war der Übeltäter. Weitere Tore fielen nicht und so siegte Braunlage mit 11:1 (5:0/4:0/2:1). Der Saisonstart der Falken ist damit gelungen. Bremen war sicherlich Außenseiter, aber eine solch hohe Niederlage war sicherlich nicht eingeplant. TESTSPIELE: GRUPPE B: Tigers fertigen Crocodiles ab Kurz vor dem Saisonstart testeten die TuS Harsefeld Tigers am Freitag gegen Hamburg Crocodiles ihre Form. Den ersten Treffer des Spiels konnten die Tigers erzielen, Juho Arminen überwand Lucas di Berado im Tor der Crocos nach 15 Minuten zum 1:0 und es blieb der einzige Treffer des 1. Drittels. Erneut Juho Arminen erhöhte 161 Sekunden nach Wiederbeginn auf 2:0. Das 3:0 folgte vier Minuten später, diesmal war Samuel Hou Gustafsson erfolgreich. Es kam noch besser für die Gastgeber, denn weitere zwei Minuten später folgte das 4:0 von Riku Uusikartano, der nach drei Vorlagen zuvor den vierten Treffer selbst erzielte. Luca Häufler konnte 63 Sekunden Tigers-Torhüter Thomas Schubert zum 4:1 überwinden, doch 21 Sekunden später folgte das 5:1 von August Sandell und wieder steuerte Riku Uusikartano eine Vorlage bei. Juho Arminen erzielte drei Minuten vor der Pause auf 6:1 und Riku Uusikartano kam zu seiner 5. Vorlage. Die beiden hatten noch nicht genug, 73 Sekunden vor der Sirene legte Riku Uusikartano auf und Juho Arminen schloss ab. 19 Sekunden vor dem Seitenwechsel folgte noch das 8:1 und diesmal sammelten zwei Spieler ihre ersten Scorerpunkte. Torschütze für die Tigers war Braydon Morrison. So wurde den 392 Zuschauer im 2. Drittel ein Spektakel geboten. Die Crocos fingen sich im letzten Abschnitt, dennoch konnten sie Riku Uusikartano nicht stoppen, er sorgte 172 Sekunden vor dem Ende für den 9:1-Endstand (1:0/7:1/1:0) und so war es für die Tigers eine gelungene Generalprobe. Falken revanchieren sich für Heimniederlage Das freundschaftliche Rückspiel der Dauerrivalen Adendorfer EC und Harzer Falken fand ebenfalls am Freitag statt. Reko Pohjamo konnte den ersten Treffer des Spiels erzielen, er traf nach bereits 36 Sekunden zum 0:1. Knappe vier Minuten hatte diese Führung bestand, dann traf Andre Geratz zum 1:1. Doch zwei Minuten später war Adendorfs Torhüter Philipp Grittner erneut geschlagen, Jakub Wiecki traf in Überzahl zum 1:2. Auch Braunlages Torhüter Adam Gerhardt kassierte noch im 1. Drittel den zweiten Treffer, Jannis Bahr konnte in Überzahl in der 13. Minute den Ausgleich erzielen. 72 Sekunden später konnte Nico Ehmann die Falken erneut in Führung bringen und mit diesem Spielstand ging es in die Pause. In der 28. Minute war Adendorfs Torhüter erneut geschlagen, Markus Magnusson traf zum 2:4. Enen weiteren Powerplaytreffer erzielte Jordan Stallard nach 36 Minuten und die Gäste führten mit 2:5 und so stand es auch nach 40 Minuten. Die 48. Minute brachte die Entscheidung in dieser Partie, Ville Sivonen erhöhte auf 2:6 und eine Minute später stand es nach einem Treffer von Martin Benes 2:7. Markus Magnusson konnte drei Minuten vor dem Ende noch auf 2:8 erhöhen und das war auch der Endstand (2:3/0:2/0:3). Damit revanchierten sich die Falken vor 734 Zuschauern deutlich für die Niederlage im ersten Testspiel zwischen beiden Teams. OSWENO-POKAL: Beach Devils feiern Schützenfest Für die Beach Devils Timmendorf stand am Sonntag das zweite Spiel des OsWeNo-Pokal an, die Chemnitz Crashers reisten an. Für die Crashers war es keine lohnenswerte Reise, denn Torhüter Philip Künzel musste zunächst zwei frühe Tore von Nathan Chickering hinnehmen. Im 2. Drittel wurde es noch schlimmer, den Jere Kivimäki nach 72 Sekunden, Nathan Chickering mit seinem 3. Treffer (26.), Jonah Henderson (32.), Felix Dettmer (35.), Aleksi Kettunen und 21 Sekunden später Daniel Magnusson (beide 37.) schraubten das Ergebnis im 2. Drittel auf 8:0. Tobias Werner konnte für Chemnitz vor 721 Zuschauern Timmendorfs Torhüter Veli-Matti Mäkinen in der 46 Minuten erstmals überwinden und so für das 8:1 sorgen. Zehn Minuten vor dem Ende wurde es unschön, nach einer intensiveren Meinungsverschiedenheit kassierten Felix Dettmer und Yannic Lavoie von den Beach Devils eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Chemnitz kam noch zum 8:2, Matthias Sauerwein traf fünf Minuten vor dem Ende. Den letzten Treffer erzielte Aleksi Kettunen zwei Minuten vor der Sirene und so gewann Timmendorf am Ende mit 9:2 (2.0/6:0/1:2). Timmendorf hat damit auch das zweite Pokalspiel gewonnen und sich eine gute Ausgangsposition für den weiteren Wettbewerb verschafft. Am kommenden Wochenende finden sieben Ligaspiele und drei Pokalspiele statt.
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| NEWS Frauen Nationalmannschaft / Bundesliga - Landesverbände / Nachwuchs |
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| Vier Spiele der DFEL und eine Spielverlegung Mit vier Spielen ging es in der DFEL weiter. Das angesetzte Spiel der DFEL2 Nord wurde verlegt. BLOSSOM-IC DEUTSCHE FRAUEN EISHOCKY BUNDESLIGA: Memmingen holt sechs Punkte Die Eisbären Juniors Berlin trafen auf Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians. 203 Zuschauer bekamen ein bis zum Ende spannendes Spiel zu sehen, in dem Alejandra Frano (8.) und Ellen Laurence (9.) brachten die Eisbären vor 203 Zuschauern mit 2:0 in Führung. In der 12. Minute verkürzte Carina Strobel auf 2:1 und mit diesem Spielstand ging es in die Pause. Nach einem torlosem Mitteldrittel konnte Memmingen das Spiel im letzten Abschnitt drehen. Holly Abela mit einem Überzahltreffer nach 47 Minuten und einem weiteren Treffer drei Minuten vor dem Ende sorgte für ein 2:3 (2:1/0:0/0:2). Weniger gut lief es am Sonntag für die Eisbären. Oder auch: Memmingen ließ am Sonntag nichts anbrennen. Jule Schiefer (14.), Daria Gleißner (17.) und 20 Sekunden vor der Pause Christina Walker sorgten für eine sichere 0:3-Führung. Nicola Hadraschek-Eisenschmid konnte im Mittelabschnitt nach 30 Minuten auf 0:4 erhöhen. Auch im letzten Drittel fiel vor 142 Zuschauern nur ein Treffer, Holly Abela erzielte diesen in der 53. Minute in Überzahl und so gewann Memmingen mit 0:5 (0:3/0:1/0:1). Im Tor feierte Chiara Schultes einen Shutout. Bratislava holt ersten DFEL-Punkt, Mannheim holt fünf Punkte Das Hockey Team Petrzalka und die Mad Dogs Mannheim spielten in Bratislava um Bundesligapunkte. Bei den Mad Dogs werden Lilli und Luisa Welcke das Team in den nächsten sechs Spielen verstärken. Bis ins Penaltyschießen ging die Partie am Samstag. Zunächst konnte Anna Fairman die Gastgeberinnen nach fünf Minuten in Führung bringen, 20 Sekunden vor der Pause erzielte Lilli Welcke den Ausgleich. Lilli Welcke erzielte nach 30 Minuten den einzigen Treffer des 2. Drittels und so stand es nach 40 Minuten 1:2. Es blieb spannend, Julia Matejkova konnte nach 49 Minuten den Ausgleich erzielen, doch eine Minute später brachte Lucia Schmitz Mannheim wieder in Führung. Vier Minuten vor dem Ende sorgte Nikola Nemecekova für das 3:3 und so stand es auch nach 65 Minuten. Riley Grimly sorgte im Penaltyschießen dafür das Mannheim am Ende mit 3:4 (1:1/0:1/2:1) gewann. Bratislava konnte aber immerhin den ersten Punkt in der DFEL holen. Ähnlich spannend ging es am Sonntag zu, hier fiel die Entscheidung im Schlussabschnitt. Zunächst brachte Nikola Nemecekova Bratislava nach sechs Minuten in Führung. Ein Powerplaytreffer von Lucia Schmitz sorgte nach 20 Sekunden im Mittelabschnitt für den Ausgleich und den einzigen Treffer des Mittelabschnitts. Lea Welcke nach 32 Sekunden mit einem Powerplaytreffer und Liv Betten nach 44 Minuten konnten Mannheim mit 1:3 in Führung bringen. Nikola Nemecekova sorgte in der 53. Minute mit dem 2:3 für neue Hoffnung, doch 13 Sekunden später sorgte Lilli Welcke mit dem 2:4 für den Endstand (1:0/0:1/1:3). Bratislava hat immerhin den ersten Saisonpunkt geholt, Mannheim spielt mit diesen fünf Punkten weiter um die Tabellenspitze mit. DFEL2 Nord: Die Partie der EC Hannover Indians gegen die Dinslakener Kobras wurde verlegt.
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Memmingen Indians
Starbulls Rosenheim
Erding Gladiators
Lindau Islanders
Ice Dragons Herford
Herne Miners
Amberg Wild Lions
Kempten Sharks
Landsberg Riverkings
TEV Miesbach
Schweinfurt Mighty Dogs
Pfronten Falcons
ERC Sonthofen
Pforzheim Bisons
Grefrath Phoenix
Regionalliga Nordost


