Newsticker

    
Oktober 26
                         
Oktober 4
                    
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Dachau Woodpeckers
(BBZL)  Mit Robert Neubauer kommt ein erfahrener Bayernliga-Spieler zum ESV. Der 32-Jährige wechselt vom EC Pfaffenhofen zu den Woodpeckers. In der vergangenen Saison konnte der Mittelstürmer in 43 Partien beachtliche 36 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Der EVD hat kurz vor Ende der Wechselfrist nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Stürmer Philipp Michl unter Vertrag genommen. Der 37-jährige Rotuinier wechselt aus der Oberliga von den Erding Gladiators zu den Isar Rats. In der vergangenen Saison absolvierte er für die Weißbierstädter 52 Partien und konnte dabei 2 Tore und 19 Assists erzielen
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Der ESC hat mit Nikita Kotov einen weiteren Goalie verpflichtet. Der 20-jährige stammt aus dem Nachwuchs des EHC 80 Nürnberg und stand auch schon im erweiterten DEL-Kader der Ice Tigers
  
Neusser EV
(RLW)  Kurz vor Saisonbeginn hat der Neusser EV Verteidiger Lars Bröhl verpflichtet. Der 26-Jährige pausierte zuletzt und spielte davor für den EC Bergisch Land
  
Buchloe Pirates
(BYL)  Die EV Lindau Islanders haben Torhütertalent Anton Brandt mit einer Förderlizenz für den ESV ausgestattet. Der 19-Jährige stammt aus dem Nachwuchs der Eisbären Juniors Berlin und stand auch schon im erweiterten DEL-Kader der Eisbären
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Nach zwei Jahren Pause kehrt Mittelstürmer Christoph Ziolkowski zum TuS zurück. Der 25-Jährige spielte lange Zeit in der Oberliga. Bereits zwischen 2022 und 2024 trug er das Trikot der Penguins in der Regionalliga
  
Berlin Capitals
(LLB)  Nachdem die Capitals nun auch offiziell in die Landesliga aufgenommen wurden, gab es heute einen namhaften Neuzugang. Der schwedische Stürmer Alexander Lindqvist-Hansen, der mehrere Jahre in der höchsten Liga in Dänemark aktiv war und auch in der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes spielte, verstärkt künftig die neuen Capitals
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Der EC Bergisch Land hat seine Defensive mit Tom Leveringhaus verstärkt. Der 22-Jährige spielte lange Zeit im Nachwuchs der Düsseldorfer EG und war zuletzt inaktiv
  
Füchse Duisburg
(OLN)  Der Kölner EC hat den 16-jährigen Goalie Sergej Schaulko mit einer Förderlizenz für die Füchse ausgestattet
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Verteidiger Erik Hoffmann wird verletzungsbedingt für etwa einen Monat nicht zur Verfügung stehen
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Der Kader des ESC für die bevorstehende Saison ist mit den Verlängerungen von Torhüter Victor Tarasov, Verteidiger Maik Akanbaew und den Stürmern Mathias Nider, Artur Weber und Daniel Starodubzev komplett. Mit Ludwig Synowiec gibt es zudem einen Neuzugang zu vermelden. Der 35-jährige Verteidiger, der lange Zeit in der Oberliga aktiv war, wechselt aus der Regionalliga von den Crocodiles Hamburg zu den Ice Cats
  
Eisadler Dortmund
(RLW)  Verteidiger Dominik Schwarfenort, der eigentlich in die Mannschaft zurückkehren sollte, verlässt die Eisadler mit sofortiger Wirkung
  
Eisbären Regensburg
(DEL2)  Die Augsburger Panther haben Verteidigertalent Liron Pellizzari mit einer Förderlizenz für die Oberpfälzer ausgestattet. Der 17-Jährige hat in der laufenden Saison bereits ein DEL-Spiel bestritten und sammelte beim ESV Kaufbeuren in der Oberliga Spielpraxis
  
Erding Gladiators
(OLS)  Stürmertalent Michael Schepel wusste im Tryout zu überzeugen und erhält einen Vertrag bis zum Saisonende. Der 20-Jährige, der aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt kam, konnte in bisher vier Spielen ein Tor erzielen
  

   

 Stichwortsuche:
IHP-PuckIHP Nachrichten
Sonntag 11.Oktober 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte des Wochenendes mit insgesamt elf Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Landesliga Bayern.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    
  
düsseldorferegDüsseldorfer EG
DEG siegt erneut – 4:3 n.P. in Weißwasser!

(DEL2)  Die Düsseldorfer EG bleibt auch nach dem siebten Spieltag ungeschlagener Tabellenprimus. Bei den Lausitzer Füchsen konnten die Rot-Gelben mit 4:3 n.P. (1:0, 2:2, 0:1, 0:0, 1:0) gewinnen. Eine sehr enge Partie.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Oktober 2026  00:28 Uhr Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


towerstarsravensburgRavensburg Towerstars
Towerstars bezwingen Freiburg in der Verlängerung

(DEL2)  Die Ravensburg Towerstars lieferten sich mit den Wölfen des EHC Freiburg wie erwartet ein enges Duell. Vor 2.694 Zuschauern in der CHG Arena setzte Mark Rassell erst in der Verlängerung den Schlusspunkt unter eine Partie, die bereits zuvor in beide Richtungen hätte kippen können.
Bei den Towerstars stand Torhüter Ilya Sharipov nach einer krankheitsbedingten Pause von einer Woche wieder zwischen den Pfosten. Zudem absolvierte Florin Ketterer nach überstandener Oberkörperverletzung sein erstes Spiel in dieser Hauptrunde. Noch bevor sich die Zuschauer auf den Rängen richtig eingerichtet hatten, bot sich den Towerstars bereits die erste Großchance. Knapp 50 Sekunden waren gespielt, als Matthew Struthers die Führung auf dem Schläger hatte. Doch Ex-Towerstars-Goalie Olafr Schmidt parierte ebenso wie beim nächsten Versuch von Robbie Czarnik. Auch die Gäste setzten früh ein Ausrufezeichen. Knapp eine halbe Minute später kam der an diesem Abend besonders auffällige Lynden McCollum im Slot frei zum Schuss. Ilya Sharipov lenkte den Puck jedoch mit der Stockhand über die Latte.
Auch danach ging es munter und schnell hin und her. Die Towerstars hatten optische Vorteile und lagen auch bei den hochkarätigen Torchancen leicht vorne. Freiburg blieb allerdings stets brandgefährlich: Ein unsauberer Pass genügte und schon sah sich die Ravensburger Abwehr einem Konter gegenüber. Trotz klarer Chancen auf beiden Seiten ging es torlos in die erste Pause. Bemerkenswert war zudem, dass sich beide Teams bis dahin keine einzige Strafzeit geleistet hatten.
Im zweiten Spielabschnitt änderte sich am engen Spielverlauf wenig und der erste Treffer ließ weiter auf sich warten. Zwar gab es in der 23. Minute die erste Strafzeit gegen die Gäste, doch diese verteidigten in Unterzahl äußerst effektiv. Rund fünf Minuten später schlug es dann auf der Gegenseite ein. Freiburg gewann ein Bully und legte den Puck sofort in die Halbdistanz zurück. Dort nahm Lynden McCollum die Scheibe direkt und traf unhaltbar zum 0:1.
Durch die Führung gewann der EHC Freiburg in den folgenden Minuten deutlich Oberwasser. Eine Strafzeit gegen Simon Sezemsky brachte die Hausherren zudem in Gefahr, weiter in Rückstand zu geraten. In der Schlussphase des Mitteldrittels kehrte jedoch wieder Ruhe in die Defensive ein, während der Angriff neuen Schwung aufnahm. Nun kassierten die Gäste mehrere Strafzeiten, darunter zwei kurz hintereinander kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts. So konnten sich die Towerstars in der Pause taktisch auf eine doppelte Überzahl vorbereiten.
Was auch immer Towerstars-Coach Johan Pennerborn auf die Taktiktafel gezeichnet hatte, es zeigte Wirkung. Nach nur 49 Sekunden nutzte Kapitän Robbie Czarnik den Raum in der Angriffszone und schob die Scheibe flach ins rechte Eck zum 1:1-Ausgleich. Die Towerstars blieben danach am Drücker, scheiterten jedoch immer wieder am glänzend aufgelegten Olafr Schmidt. Aber auch Freiburg kam weiterhin zu Großchancen und Ilya Sharipov konnte sich mehrfach auszeichnen.
Weitere Treffer fielen nicht mehr, sodass die Verlängerung über den Sieg und den Zusatzpunkt entscheiden musste. Dort war der „Spuk“ allerdings bereits nach 60 Sekunden vorbei. Odeen Tufto setzte den Freiburger Verteidiger Moritz Wirth hinter dem Freiburger Tor unter Druck und luchste ihm im Zweikampf den Puck ab. Mark Rassell lauerte bereits vor dem Tor und musste die Scheibe nur noch zum Siegtreffer einschieben.
Der Jubel auf den Rängen war groß: Zwei Punkte waren gesichert. „Freiburg war ein wirklich hartnäckiger Gegner, aber die Jungs haben wieder einmal Geduld gezeigt“, betonte Towerstars-Cheftrainer Johan Pennerborn nach dem Spiel. Besonders viel Lob gab es auch für die Disziplin an diesem Abend, denn nur ein einziges Mal hatte sich die Ravensburger Strafbanktür geöffnet.
Am Sonntag sind die Towerstars zu Gast in Weiden. Die Oberpfälzer kamen am Freitagabend in Dresden mit 1:5 unter die Räder und werden daher besonders entschlossen um Punkte und Wiedergutmachung kämpfen. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr. Die Partie wird live auf Sporteurope.TV übertragen.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Oktober 2026  10:49 Uhr Bericht:     EVR
Autor:     fe


starbullsrosenheimStarbulls Rosenheim
Souveräner 4:1-Heimsieg gegen Regensburg

(DEL2)  Am 7. Spieltag der DEL2 gelang den Starbulls Rosenheim ein überzeugender Heimauftritt gegen die als Tabellenzweiter angereisten Eisbären Regensburg. Die Grün-Weißen ließen sich durch ein frühes Gegentor nicht beirren, drehten noch vor der ersten Pause den Rückstand in eine 2:1-Führung und dominierten den zweiten und dritten Spielabschnitt klar. Die Rosenheimer Treffer zum 4:1-Heimerfolg erzielten Jordy Bellerive, Scott Feser, Keaton Mastrodonato und Maximilian Adam.
Die letzten fünf Duelle mit den Starbulls konnten die Eisbären aus Regensburg knapp für sich entscheiden. Vor der Partie am Freitagabend in der SPIE Arena am Mangfallufer waren die Oberpfälzer nach regulärer Spielzeit noch ungeschlagen. Und dann gingen die Donaustädter vor 3.709 Zuschauern auch noch wie aus dem Nichts in Führung. Eigentlich waren es die Gäste selbst, die einen Fehler machten und den Puck im eigenen Drittel herschenkten. Doch der daraus resultierende Schuss von Dominik Kolb blieb hängen, Regensburgs vierter Sturm konterte, Pepino Langmeier legte ab und Yannic Bauer tunnelte Starbulls-Schlussmann Christopher Kolarz – 0:1 (7.).
Im bis dahin ausgeglichenen Spiel leistete sich Eisbären-Stürmer Sam Payeur in der Rundung einen spät angesetzten und übertrieben ausgeprägten Bandencheck gegen Erik Ullmann und musste für fünf Minuten auf die Strafbank. Die Hausherren entfachten in Überzahl viel Druck und schossen oft, aber der Ex-Rosenheimer Oskar Autio im Gästetor zeigte starke Paraden. Erst mit zwei Mann mehr auf dem Eis – Patrick Demetz erhielt eine kleine Strafe wegen Stockchecks – gelang den Grün-Weißen in der 12. Spielminute der Ausgleich: Jordy Bellerive traf per Direktabnahme aus dem rechten Bullykreis, Lukas Laub sprang durch die Schussbahn und irritierte Eisbären-Keeper Autio entscheidend.
Die Starbulls drückten weiter, die Scheibe lief gut. Und wenige Sekunden, nachdem die Gäste wieder komplett waren, tanzte sich der Ex-Regensburger Sean Giles an der blauen Linie in Schussposition und zog aus dem Handgelenk ab. Am Torraum hielt Scott Feser seinen Schläger rein und fälschte den Puck unhaltbar in die Maschen zur Rosenheimer 2:1-Führung ab (13.). Danach hielten sich die Gastgeber in einer zweiminütigen Unterzahlsituation schadlos.
Den zweiten Spielabschnitt kontrollierten die Starbulls fast durchgehend. In einigen Phasen sah es nach Rosenheimer Powerplay aus, obwohl auf beiden Seiten fünf Feldspieler auf dem Eis standen. Oskar Autio verhinderte mehrfach den dritten Rosenheimer Treffer. Glück hatte er, dass Tomas Rubes frei vor ihm vom Fehler der Regensburger so überrascht war und nicht schnell genug abschloss (29.) und dass Keaton Mastrodonato ein perfektes Zuspiel von Shane Hanna am Pfosten vorbeischob (38.). Immer, wenn die Eisbären einmal ihre Gefährlichkeit andeuteten, war Rosenheims Keeper Kolarz zur Stelle.
Sicher in der Defensive, konzentriert im Spielaufbau und immer wieder mit inspirierenden Ideen in der Angriffszone präsentierten sich die Starbulls auch nach der zweiten Pause. Schlitzohrig bediente Erik Ullmann mit einem Pass über die Bande Keaton Mastrodonato, der ebenso schlitzohrig von knapp hinter der Grundlinie den Puck über den Schoner des verdutzten Oskar Autio zum 3:1 über die Torlinie mogelte (43.). Nur Sekunden später verhinderte Autio gegen den frei vor ihm auftauchenden Jordan Taupert den vierten Rosenheimer Treffer. Auch beim anschließenden Überzahlspiel konnte der Regensburger Schlussmann mehrfach glänzen.
Machtlos war Autio, als Maximilian Adam von der blauen Linie abzog und die Scheibe im rechten oberen Tordreieck zum 4:1 einschlug (50.). Im Stadion wurde der nachsetzende Lewis Zerter-Gossage als Torschütze genannt, tatsächlich war der Puck aber bereits zuvor klar hinter der Linie.
Die Gäste konnten trotz weiterer vier Überzahlminuten so gut wie keine Torgefahr mehr entfachen. Stattdessen hatten sie Glück, dass Scott Feser nach einem Abpraller den Puck aus kurzer Distanz nicht im leeren Tor unterbringen konnte (52.).
Nach dem verdienten zweiten Heimsieg wollen die Starbulls am Sonntag gleich nachlegen. Dann sind sie am 8. Spieltag beim EHC Freiburg zu Gast.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Oktober 2026  00:56 Uhr Bericht:     SBR
Autor:     ah


blackdragonserfurtBlack Dragons Erfurt
Drachen unterliegen den Füchsen mit 3:6

(OLN)  Die TecArt Black Dragons Erfurt mussten sich bei den Füchsen Duisburg mit 3:6 geschlagen geben. Trotz eines frühen Rückstands kämpften sich die Drachen zurück in die Partie und gingen im zweiten Drittel zwischenzeitlich sogar in Führung. Am Ende setzte sich Duisburg jedoch durch.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start: Bereits nach einer guten Minute traf Santeri Haarala zur 1:0-Führung. Die Drachen fanden nach den ersten zehn Minuten besser ins Spiel und hielten den Rückstand bis zur ersten Pause.
Im zweiten Drittel steigerten sich die Erfurter. Ein zunächst bejubelter Treffer wurde nach Videobeweis aberkannt. Der Ausgleich gelang schließlich in der 36. Minute: Alex Berger schob die Scheibe zwischen Fanghand und Schoner hindurch ins Tor. Erfurt erhöhte den Druck und ging in der 39. Minute durch Frédéric Potvin in Führung, der die Scheibe unter die Latte hämmerte.
Die Führung hielt allerdings nicht lange. Duisburg glich noch in der 39. Minute durch Michael Fomin aus und ging in der 40. Minute durch Luis Üffing mit 3:2 in Führung.
Im Schlussdrittel dauerte es knapp zehn Minuten bis zum nächsten Treffer. Enrico Saccomani erhöhte für die Füchse auf 4:2. Die Drachen gaben sich nicht geschlagen und verkürzten dreieinhalb Minuten vor dem Ende durch Jonas Gerstung auf 3:4. In der Schlussphase sorgten Michael Fomin in der 58. Minute und Sandis Zolmanis in der 60. Minute für den 6:3-Endstand.
Torschützen
#20 Santeri Haarala (2")
#10 Alex Berger (36")
#27 Frédéric Potvin (39")
#68 Michael Fomin (39")
#24 Luis Üffing (40")
#90 Enrico Saccomani (52")
#6 Jonas Gerstung (ca. 57")
#68 Michael Fomin (58")
#9 Sandis Zolmanis (60")
 www.ihp.hockey    Freitag 9.Oktober 2026  23:31 Uhr Bericht:     EHCE
Autor:     ak


icedragonsherfordIce Dragons Herford
Ice Dragons müssen in Niederlage einwilligen - Herford verliert bei den Saale Bulls Halle

(OLN)  Der Herforder Eishockey Verein ist in der Oberliga Nord Hauptrunde mit einer Niederlage in den nächsten Doppelspieltag gestartet. Bei den heimstarken Saale Bulls Halle verloren die Ice Dragons mit 3:5 (1:2/1:2/1:1) und mussten ohne Punkte die lange Heimreise antreten. Nachdem die Ostwestfalen den besseren Start erwischten, nutzten die Gastgeber sich bietende Räume in der Offensive und gewannen am Ende relativ sicher und verdient. Für Kapitän Nick Walters war es nach einer schweren Trainingsverletzung das erste Saisonspiel und auch Jegors Kalnins kehrte nach überstandener Blessur ins LineUp der Herforder zurück.
In den ersten Minuten sahen die rund 2000 Zuschauer im Sparkassen-Eisdom eine ausgeglichene Begegnung, bei der zunächst die Defensivreihen dominierten. Mitte des ersten Drittels nahm die Partie dann deutlich Fahrt auf. Dennis König eröffnete mit dem 1:0 für den HEV den Torreigen in der 10. Minute. Doch Herford kassierte unmittelbar nach dem nächsten Bully eine 2-Minuten-Strafe und Halle wusste diese zu nutzen. Die Ice Dragons agierten zu passiv bei eigener Unterzahl und Nicklas Huard traf zum 1:1-Ausgleich (11.). Drei Minuten vor der ersten Pausensirene passte die Zuordnung bei der Gästedefensive nicht und Adam Domogalla sorgte für die 2:1-Führung der Hallenser, mit der es auch in die Kabinen ging.
Im Mitteldrittel sorgte ein Doppelschlag innerhalb von 12 Sekunden für die Vorentscheidung. In Überzahl zog Nicklas Huard in der 27. Minute mit viel Tempo und ungehindert ins Angriffsdrittel hinein und lies HEV-Torhüter Erik Eder keine Abwehrchance. Die Durchsage des Torschützen war im Sparkasse-Eisdom noch nicht beendet, da erhöhten die Saale Bulls bereits auf 4:1. Emil Lessard Aydin hatte plötzlich jede Menge Eis vor sich und netzte gegen seinen früheren Club ein. Die Ice Dragons fanden jedoch noch einmal in die Partie zurück und verkürzten im Powerplay durch Alexis D´Aoust nur wenig später auf 2:4 (28.). Herford bemühte sich zwar um den Anschlusstreffer, jedoch blieb es bis zum letzten Seitenwechsel beim 2-Tore-Rückstand.
Im Schlussdrittel erhöhten die Ostwestfalen dann das Risiko, doch die Gastgeber sorgten in der 46. Minute durch Kyle Bollers wieder für klare Verhältnisse. Erst 90 Sekunden vor dem Ende gelang Sebastian Moberg bei doppelter Überzahl noch der Treffer zum 3:5. Zu allem Überfluss schied wenige Sekunden vor der Schlusssirene Verteidiger Maxim Mastic verletzt auf Herforder Seite aus.
„Wir sind eigentlich ganz gut gestartet und haben dann ein paar wilde Phasen im Spiel gehabt, die Halle gut ausgenutzt hat. Nach dem 1:4 haben wir nicht aufgesteckt, sondern bis zum Ende versucht, das Spiel noch irgendwie zu drehen. Das zeigt den guten Charakter in meiner jungen Mannschaft. Wir hatten durchaus Chancen, die Partie zu gewinnen, aber da hätte hier heute wirklich alles passen müssen. Ich finde, die Saale Bulls haben heute verdient die drei Punkte geholt“, so HEV-Chefcoach Henry Thom auf der anschließenden Pressekonferenz.
In der Tabelle rutschte der Herforder Eishockey Verein mit 10 Punkten nun auf Platz 6 ab. In der Sonntagsbegegnung wartet ab 18.30 Uhr in der heimischen imos Eishalle „Im Kleinen Felde“ nun ein ganz besonderes Spiel auf die ostwestfälischen Eishockeyfans. Mit den Tilburg Trappers stellt sich der verlustpunktfreie Tabellenführer in der Drachenhöhle vor und will man das Ziel „an jedem Wochenende punkten“ erreichen, so müssen die Ice Dragons diese dominante Serie der Niederländer unterbrechen.
Tore:
1:0 09:19 Dennis König (Jackson Pierson / Alexis D´Aoust)
1:1 10:15 Nicklas Huard (Calder Anderson / Kyle Bollers) PP1
2:1 16:48 Adam Domogalla (Emil Lessard Aydin / Marvin Neher)
3:1 26:14 Nicklas Huard (Kyle Bollers / Calder Anderson) PP1
4:1 26:26 Emil Lessard Aydin (Robert Hechtl / Petr Heider)
4:2 27:25 Alexis D´Aoust (Sebastian Moberg / Jackson Pierson) PP1
5:2 45:14 Kyle Bollers (Thomas Merl / Robert Hechtl)
5:3 58:28 Sebastian Moberg (Alexis D´Aoust / Jackson Pierson) PP2
Strafen:
Halle 10 Minuten
Herford 8 Minuten
Zuschauer:
1997  
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Oktober 2026  11:24 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     som


Herne MinersHerne Miners
Miners eiskalt – HEV holt Auswärtssieg in Hamm!

(OLN)  Der Herner EV zeigte am Freitagabend in der Spengel Eissportarena eine konzentrierte Defensivleistung, während Dieter Geidl erneut stark hielt und seine Fangquotenstatistik weiter nach oben schraubte. Mit einem Blitzstart nach nur 23 Sekunden sicherten sich die Miners zudem früh Selbstvertrauen und am Ende die drei Punkte.
Die Partie war noch gar nicht richtig angelaufen, da befand sich die neu formierte Reihe um Nick Ford, Marc Hofmann und Christian Kretschmann bereits im Angriffsdrittel. Hofmann legte den Puck auf Nick Ford, der Christian Kretschmann in der Mitte einlaufen sah und einen harten Pass direkt in den Slot auf den Schläger spielte. Kretschmann musste nur noch einschieben und traf somit bereits nach 23 Sekunden zum 1:0 für die Miners. In einer insgesamt sehr fairen Partie gab es auf beiden Seiten jeweils nur zwei Strafminuten. Die einzige Strafe des ersten Drittels zogen die Hammer Eisbären in der 18. Spielminute. Herne konnte diese, trotz bis dahin schwacher Powerplay-Quote von lediglich fünf Prozent, tatsächlich nutzen: Gianluca Balla legte auf Sofiene Bräuner ab, der wiederum für Dennis Palka durchließ. Palka drehte sich einmal und kam schnell sowie schnörkellos zum Abschluss. Kurz vor der Pause, in der 20. Spielminute, stellte er auf 2:0.
Damit ging Herne mit einer verdienten 2:0-Führung in die erste Drittelpause.
Nach dem ersten Drittel nahmen die Hammer Eisbären das Spielgeschehen wieder mehr in die Hand und erspielten sich einige gute Chancen. Das zeigt auch die Schussstatistik, die im zweiten Abschnitt 16:12 für die Hausherren auswies. Verwertet wurden diese Möglichkeiten jedoch größtenteils nicht: Entweder blockte ein Herner Spieler den Schuss oder Dieter Geidl war zur Stelle.
Nach rund zehn Minuten glich sich die Partie dann wieder etwas an, vor allem durch den Treffer von Nick Ford fanden die Miners zurück in das Drittel. In der Hammer Defensive stimmte die Zuordnung kurz nicht, Nick Ford war wachsam, schnappte sich den Puck und zirkelte ihn in der 24. Minute schlau per Rückhand direkt in den Winkel zum 3:0 ins Netz. Herne blieb weiter am Drücker und versuchte, die Führung auszubauen. Das gelang jedoch nicht, im Gegenteil: In der 28. Minute erzielten die Eisbären den Anschlusstreffer zum 3:1. Schilling fuhr gut über außen ins Drittel und suchte den Pass auf Luc Laylin, der freien Zug zum Tor hatte. Laylin hielt lediglich den Schläger rein, und die Scheibe rutschte unglücklich für Dieter Geidel über die Linie.
Herne ging jedoch nicht kopflos in den Schlussabschnitt. In den letzten zehn Minuten des zweiten Drittels rissen die Miners das Spiel wieder etwas an sich und waren drauf und dran, ein weiteres Tor nachzulegen. Und ausgerechnet Geburtstagskind und Ex-Hammer Eisbär Daniel Reichert sorgte für die Erhöhung: Tjark Kölsch kam von der blauen Linie zum Abschluss, Kyle Hagen konnte die Scheibe nur prallen lassen. Die Hammer Verteidiger positionierten sich nicht richtig zum Puck, sodass die Scheibe frei vor Daniel Reichert auftauchte. Der beförderte sie eiskalt in den Winkel und belohnte sich selbst mit dem 4:1.
Im letzten Drittel kamen die Hammer Eisbären immer wieder gefährlich vors Tor, doch Dieter Geidl war an diesem Tag kaum zu überwinden – bis auf den einen Treffer von Luc Laylin. Die Miners lenkten die Hammer Angriffe konsequent nach außen, sodass keine gefährlichen Abschlüsse aus dem Zentrum möglich waren, chipten die Pässe heraus und verwalteten das Ergebnis schlau und konsequent.
Damit verdienten sich die Miners den Sieg und sammelten die wichtigen nächsten drei Punkte. Am Sonntag geht es um 18:30 Uhr in der Hannibal-Arena gegen die Icefighters Leipzig weiter.
0:1 [00:23] Kretschmann (Ford/Hofmann)
0:2 [19:17] Palka (Bräuner/Balla) PP1
0:3 [23:06] Ford (Kretschmann/Hofmann)
1:3 [27:26] Laylin (Schiling/Lascheit)
1:4 [32:22] Reichert (Kölsch/Balla)
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Oktober 2026  09:02 Uhr Bericht:     HEV
Autor:     jb


baerenneuwiedBären Neuwied
Bären haben in Leipzig keine Chance

(OLN)  Der EHC Neuwied wusste, dass solche Spiele in der Oberliga kommen werden. Zum ersten Mal in dieser Saison waren die Bären am Freitagabend in einer Partie chancenlos und verloren bei den Icefighters Leipzig mit 1:6 (1:0; 0:4; 0:2). Nach 60 einseitigen Minuten musste der Aufsteiger erkennen, dass er diesmal nur die passive Verteidiger-Rolle einnahm und nur wenige Akzente setzen konnte. „Wir konnten kaum Offensive kreieren, Leipzig hat den Großteil der Zweikämpfe für sich entschieden“, beobachtete Bären-Coach Jeffrey van Iersel. Im ersten Drittel verteidigten die Deichstädter rund um das von Mika Hennig gehütete Tor mit vielen abgeblockten Schüssen, einer Portion Glück bei zwei Pfosten- beziehungsweise Lattentreffern durch Reid Stefanson innerhalb von einer Minute. Und die Bären hatten eine der kuriosesten Szenen im bisherigen Saisonverlauf auf ihrer Seite. Fredrik Alasaaris Aufbaupass im Leipziger Überzahlspiel sprang an den Schlittschuh von Schlussmann Konstantin Kessler und ins Icefighters-Tor. Der EHC führte im „Kohlrabizirkus“ mit 1:0, ohne in dieser Situation Entscheidendes dazu beigetragen zu haben (9.). Gutgeschrieben wurde der Treffer Tom Chetik, der vor Alasaaris Malheur als letzter Neuwieder die Scheibe berührt hatte. Weil van Iersels Team drei frühe Unterzahlsituationen überstand, hielt die Führung tatsächlich bis zum ersten Kabinengang. Chetik mit einem Alleingang (11.) und Jeff Smith in Überzahl (16.) hätten sogar noch weitere Neuwieder Tore erzielen können.
Aber dann zeichnete sich nach Wiederbeginn schnell ab, dass die Sachsen das Kommando auch auf der Anzeigetafel übernehmen. Jesse Roach glich nach nur 19 Sekunden aus, Dani Bindels hatte am Bullykreis zu viel Zeit, um Maß nehmen zu können (26.), Samuel Mantsch legte von links in den Slot ziehend das 3:1 nach (37.). Drei blitzsaubere Schüsse aus dem Handgelenk so dicht neben das Torgestänge, dass Mika Hennig nicht den Hauch einer Abwehrchance hatte. In einem Umschaltmoment nach Neuwieder Scheibenverlust erhöhte Daniel Schwamberger noch immer im Mittelabschnitt auf 4:1 (38.). So wenig, wie die Gäste bis dahin auf den Leipziger Kasten gebracht hatten, war schon jetzt die Vorentscheidung gefallen. „Ab dem zweiten Drittel war es unser Spiel. Ich freue mich für die Mannschaft, dass sie heute die Geduld behalten hat“, sagte Leipzigs Trainer Hakan Ahlund.
An der Verteilung der Spielanteile änderte sich auch im Schlussabschnitt nichts. Neuwied, ohne Marcus Götz, Kevin Handschuh und Artjom Alexandrov aufgelaufen, hielt sich viel in der eigenen Zone auf und war mit Defensivarbeit beschäftigt. Zwei weitere Gegentore musste der EHC schlucken. Leipzigs Topscorer Tim Detig war der fünfte unterschiedliche Torschütze der Icefighters in dieser Partie (49.), Vincent Hessler, der in Unterzahl einen Konter verwandelte, der sechste (51.).
Leipzig: Kessler – Alasaari, Reiner, Schwaiger, Thalmeier, Vogt, Hessler, Mantsch, Ficenec – Jiranek, Hinz, Detig, Kielly, Schwamberger, Kreps, Bindels, Stefanson, Visner, Zajic.
Neuwied: Hennig – Marten, Polok, Plauschin, Dietzschold, Becker, Riegel, Esche, Derraugh – Stumpe, Asbach, Sprez, Rajala, Smith, Struck, Habeck, Chetik, Dötsch, Kecojevic, Smith.
Schiedsrichter: Martin Schewe/Daniel Ratz.
Zuschauer: 1504.
Strafminuten: 6 – 12.
Tore: 0:1 Tom Chetik 9‘, 1:1 Jesse Roach (Alasaari, Detig) 21‘, 2:1 Dani Bindels (Schwaiger, Hessler) 26‘, 3:1 Samuel Mantsch (Detig, Roach) 36‘, 4:1 Daniel Schwamberger (Reiner, Visner) 38‘, 5:1 Tim Detig (Alasaari, Stefanson) 49‘, 6:1 Vincent Hessler (Bindels) 52‘.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Oktober 2026  13:33 Uhr Bericht:     EHCN
Autor:     rw

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
    

ehcpinguinekoenigsbrunnPinguine Königsbrunn
Königsbrunn kämpft sich heran, bleibt aber ohne Punkte

(BYL)  Nur drei Wochen nach dem ersten Duell traf der EHC Königsbrunn am Freitagabend erneut auf die Isar Rats des EV Dingolfing, und wieder gingen die Niederbayern als Sieger vom Eis. Beim knappen 2:3 aus Königsbrunner Sicht entschieden kleine Fehler, verpasste Chancen und ein besseres Gäste-Powerplay die Partie. Der EHC konnte mit vier kompletten Reihen antreten, im Tor begann Stefan Vajs. Dingolfing reiste mit drei Reihen an und musste auf Top-Scorer Blake Luscombe verzichten, der nach einem im Training erlittenen Kreuzbandriss voraussichtlich für den Rest der Saison ausfällt.
Frühe Führung reicht nicht
Die Partie nahm sofort Fahrt auf. Bereits nach 30 Sekunden setzte der EHC das erste Ausrufezeichen: Nach einem Bully versprang die Scheibe vor dem Dingolfinger Tor, Marco Sternheimer schaltete am schnellsten und drückte den Puck zur frühen 1:0-Führung über die Linie. Die Isar Rats ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken, hielten das Tempo hoch und kamen ihrerseits zu gefährlichen Abschlüssen. In der achten Spielminute nutzten die Gäste eine Überzahlsituation zum 1:1. Königsbrunn leistete sich in dieser Phase zu viele Ungenauigkeiten im eigenen Drittel und brachte Dingolfing damit wiederholt in aussichtsreiche Situationen. In der 15. Minute drehte Mitch Walinski die Partie mit einem verdeckten Schuss zum 1:2. Es war sein zweiter Treffer an diesem Abend in einem bis dahin weitgehend ausgeglichenen ersten Drittel.
Strafzeiten bringen Königsbrunn aus dem Takt
Im zweiten Drittel verlor der EHC zunehmend den Rhythmus. Zu viele Strafzeiten zwangen Königsbrunn immer wieder in die Defensive; insgesamt elf Minuten verbrachte das Team in Unterzahl. Dingolfing nutzte die Räume, erhöhte den Druck und kam zu mehreren hochkarätigen Chancen. In der 32. Spielminute fiel schließlich das 1:3. Zwar reklamierte der EHC, dass das Tor zuvor verschoben gewesen sei, doch die Referees entschieden auf Treffer. Der Mittelabschnitt ging klar an die Gäste, während Königsbrunn kaum längere Druckphasen aufbauen konnte. Ohne weitere Treffer ging es in die zweite Pause.
Späte Aufholjagd bleibt unbelohnt
Mit zwei Toren Rückstand ging der EHC in den Schlussabschnitt und suchte nun konsequenter den Weg zum Tor. Königsbrunn erspielte sich mehrere Abschlüsse, fand aber immer wieder seinen Meister im starken Dingolfinger Schlussmann Schedlbauer. Die Isar Rats verteidigten leidenschaftlich, blieben bei Entlastungsangriffen gefährlich und ließen den Gastgebern nur wenig freie Sicht auf das Tor. In der 53. Spielminute brachte Tim Bullnheimer den EHC noch einmal zurück ins Spiel, als er einen wuchtigen Schuss von Steffen Tölzer zum 2:3 abfälschte. Danach bot sich Königsbrunn durch mehrere Strafzeiten der Gäste die Chance zum Ausgleich, doch im Powerplay fehlten Präzision und Durchschlagskraft. Auch die Herausnahme von Stefan Vajs zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers brachte nicht mehr die Wende.
Moral gezeigt, Punkte verpasst
So blieb es beim knappen 2:3 und drei Punkten für Dingolfing, das über weite Strecken abgeklärter auftrat und die entscheidenden Momente besser nutzte. Königsbrunn zeigte zwar Moral und kämpfte sich im Schlussdrittel noch einmal heran, ließ zuvor aber zu viele Chancen liegen, agierte im Spielaufbau zu fehlerhaft und fand im Powerplay zu selten die passende Lösung. EHC-Coach Maxi Helling ordnete die Niederlage entsprechend ein: „Wir sind gut gestartet, das erste Drittel war auf Augenhöhe, dennoch haben wir kurz vor der Pause einen zweiten Treffer kassiert. Im Mittelabschnitt haben wir einige Strafzeiten gezogen und waren lange in Unterzahl, sind aber noch mit einem blauen Auge davongekommen. Leider haben wir im letzten Drittel zu wenig aus den vielen Gelegenheiten gemacht. In Überzahl waren wir zu harmlos, da müssen wir uns in den nächsten Partien deutlich steigern und besser zusammenspielen.“
Tore: 1:0 Sternheimer (Seidel, Bullnheimer) (1.), 1:1 Walinski (Zucker, Picha) (8.), 1:2 Walinski (Picha, Schmidbauer) (15.), 1:3 Bambula (Walinski, Zucker) (32.), 2:3 Bullnheimer (Tölzer, Weißenhorn) (53.)
Strafminuten:  EHC Königsbrunn 15     EV Dingolfing 12     Zuschauer: 455
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Oktober 2026  16:24 Uhr Bericht:     EHCK
Autor:     hp


mightydogsschweinfurtSchweinfurt Mighty Dogs
Heimspielauftakt geglückt: Derbysieg gegen Amberg

(BYL)  Einen erfolgreichen Heimspielauftakt legten die Mighty Dogs am Freitagabend aufs Eis. In einer umkämpften Partie setzten sich die Schweinfurter im Derby gegen die Amberger Wild Lions durch, die mit einer breiten Bank und vier kompletten Reihen angereist waren. Auf Seiten des ERV konnten die Ausfälle von Lucas Kleider und Pavel Bares durch die drei Förderlizenzspieler Leon Klein, Julien Klein und Michael Adam kompensiert werden.
Bereits vor dem ersten Bully stand ein besonderer Programmpunkt an: die offizielle Einweihung der neuen Flexbande. Dazu waren MdL Martina Gießübel und MdB Anja Weisgerber angereist, deren Unterstützung bei der Förderung maßgeblich dazu beigetragen hatte, das Projekt umzusetzen. Beide richteten vor Spielbeginn noch einige Worte an die Anwesenden, bevor sich der Fokus auf das Geschehen auf dem Eis richtete.
Hochmotiviert starteten anschließend beide Mannschaften in die Partie. Die erste große Chance hatten die Gäste durch Brendan Walkom, dessen Abschluss Benny Roßberg jedoch entschärfen konnte. Wenig später musste Felix Feder bereits auf der Strafbank Platz nehmen – eine Gelegenheit, die sich die Hausherren nicht entgehen ließen. Nach Vorarbeit von Renarts Alksnis und Dima Litesov vollstreckte Ricards Bernhards aus zentraler Position zur 1:0-Führung. Ein weiteres Powerplay konnten die Schweinfurter anschließend nicht nutzen, da die Amberger Defensive stabil stand. Wenige Minuten vor Drittelende belohnten sich die Wild Lions dann für ihre Bemühungen und glichen das spielerisch weitgehend ausgeglichene erste Drittel durch Hafenrichter zum 1:1 aus. Auch zwei gute Möglichkeiten der Mighty Dogs in eigener Unterzahl blieben ungenutzt, nicht zuletzt dank des hervorragend aufgelegten Schlussmanns Timon Bätge. So ging es ohne weitere Treffer in die erste Drittelpause.
Im zweiten Drittel kam die Mannschaft um Kapitän Kevin Heckenberger gut aus der Kabine und stellte durch Nils Melchior früh die Führung wieder her. In der Folge blieben die Mighty Dogs offensiv die auffälligere Mannschaft, konnten aus der Vielzahl ihrer herausgespielten Chancen jedoch keinen weiteren Treffer erzielen. Stattdessen bewahrheitete sich einmal mehr die alte Eishockeyweisheit: Wer vorne seine Chancen nicht nutzt, wird hinten bestraft. Bei einem sauber ausgespielten Konter legte Jaroslav Hafenrichter den Puck auf den mitgelaufenen Gulda ab, der eiskalt zum erneuten Ausgleich verwandelte. Nur zwei Minuten später musste Roßberg erneut hinter sich greifen: Walkom vollendete einen Alleingang souverän und brachte die Gäste mit dem 2:3 erstmals an diesem Abend in Führung.
Die Mighty Dogs wirkten in dieser Phase etwas von der Rolle, fanden durch eine Strafzeit gegen die Wild Lions aber wieder besser ins Spiel. Kurz vor Ende des Drittels schlugen die Schweinfurter im Powerplay zurück: Gerade einmal sechs Sekunden nach Beginn der Überzahl zog Josef Dana mit einem Schlagschuss ab und erzielte den wichtigen 3:3-Ausgleich.
Auch im Schlussdrittel erwischten die Hausherren einen guten Start. In der 42. Minute konnte Bätge einen Alleingang von Bernhards noch stoppen, doch nur eine Minute später ließ der Schweinfurter Stürmer dem Amberger Schlussmann keine Chance mehr. Ein scharfes Zuspiel von Tomas Cermak von der blauen Linie in den Slot nutzte Bernhards eiskalt aus und holte die Führung zurück auf die Seite der Mighty Dogs. Die Wild Lions hielten weiterhin gut dagegen, fanden jedoch keinen Weg mehr zum Ausgleich. Stattdessen legte Kristers Donins im Powerplay nach und erhöhte mit einem Schuss von der blauen Linie auf 5:3.
Zwei Minuten vor dem Ende mussten die Schweinfurter nach einer Strafe gegen Ondrej Nedved noch einmal zittern. Die Wild Lions bauten im Powerplay mächtig Druck auf und nahmen Bätge zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Doch die Defensive der Mighty Dogs hielt stand und verteidigte die Führung mit vereinten Kräften. 17 Sekunden vor Schluss wurde es noch einmal brenzlig, als Roßberg mit einer starken Rettungstat einen weiteren Gegentreffer haarscharf verhinderte. Kurz darauf war der hart erkämpfte Derbysieg perfekt.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Mighty Dogs allerdings nicht. Bereits am Sonntag um 17:30 Uhr wartet mit dem EHC Klostersee aus Grafing die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Die Grafinger mussten sich am Freitagabend knapp in Kempten geschlagen geben und werden alles daransetzen, die ersten Punkte des Wochenendes vor heimischem Publikum einzufahren. Für die Mighty Dogs gilt es, den Schwung aus dem Derbysieg mitzunehmen und auch in Grafing mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu bestehen.
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Oktober 2026  13:21 Uhr Bericht:     ERVS
Autor:     de


esvtuerkheimcelticsTürkheim Celtics
Wanderers Germering - ESV Türkheim 10:1 (1:0/2:1/7:0) / Celtics beenden Vorbereitung mit Niederlage gegen Germering

(BLL)  Die ersten 40 Minuten des letzten Vorbereitungsspiels der ESV Türkheim Celtics machen Mut für die anstehende Landesligasaison. Das letzte Drittel darf sich allerdings gegen keinen Gegner wiederholen. 
Nach wie vor ersatzgeschwächt machten sich 16 Spieler und zwei Torhüter am Freitagabend auf den Weg nach Germering. Mit dabei war Niklas Mersberger aus der U20. Germering begann erwartet dominant, Türkheim brauchte ein paar Minuten um ins Spiel zu finden. Nach und nach kämpfte sich der ESVT in die Partie und bat den Wanderers Paroli. Einige Entlastungsangriffe führten zur ein oder anderen Chance, allerdings ohne Erfolg. Germering nutzte eine ihrer Möglichkeiten in der 15. Minute zum 1:0.
Im zweiten Spielabschnitt waren die Celtics dann endgültig ein ebenbürtiger Gegner für das Landesliga-Topteam aus Germering. Die Scheibe lief stellenweise flüssig von hinten nach vorne und in der 30. Minute klingelte es dann endlich im Wanderers-Gehäuse. In Überzahl drückte Kapitän Maxi Döring das Spielgerät über dir Linie. Danach hatte Türkheim sogar die Chance in Führung zu gehen, scheiterte allerdings am eigenen Unvermögen. Germering machte es besser und stellte erst in der 37. Minute auf 2:1, ehe Ex-DEL2-Profi Daniel Menge auf 3:1 erhöhte.
Und was dann zu Beginn des dritten Drittels passierte, kann wohl niemand erklären. Türkheim völlig von der Rolle, vernachlässigte alles, was es die ersten 40 Minuten richtig gemacht hatte. Zu weit weg von den Männern, ungenaue Pässe und keinen Zugriff auf den Gegner führten zu Sage und Schreibe fünf weiteren Gegentreffern in gut vier Minuten. Danach fingen sich die Kelten etwas, hatten sogar in 5 gegen 3 Überzahl die Möglichkeit den zweiten Treffer zu erzielen, was allerdings nicht gelang. Kurz vor Schluss traf Germering noch zweimal zum 10:1 Endstand.
Damit endet die Vorbereitung des ESV Türkheim. Zwei Drittel konnte einem Spitzenteam der Landesliga alles abverlangen. Den dritten Spielabschnitt gilt es abzuhaken und auf das positive zu schauen. Die Möglichkeit dazu haben die Celtics bereits am Sonntag. Dann startet die Landesligasaison gegen das nächste Topteam. Um 17:00 Uhr ist Anpfiff gegen den SC Reichersbeuern. Gespielt wird in Bad Tölz.
Torschüsse:
Germering 46
ESVT 18
Strafzeiten:
Germering 12 min
ESVT 12 min
Zuschauer: 63
 www.ihp.hockey    Samstag 10.Oktober 2026  00:38 Uhr Bericht:     ESVT
Autor:     mu

  
  Sonntag 11.Oktober 2026
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
  www.icehockeypage.de                                                                                                       www.ihp.hockey
   

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!