IHP NachrichtenSamstag 3.Oktober 2026
(IHP) Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen, Spieltags-Vorberichte und Spielberichte von Freitag und vom Tag der Deutschen Einheit mit insgesamt 15 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga West.
| NEWS DEB - Nationalmannschaft / Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2 / Oberliga Süd - Oberliga Nord |
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| Dritter Erfolg in Serie: Eisbären gewinnen in Frankfurt mit 2:0 (DEL) Die Eisbären Berlin können in der PENNY DEL den dritten Sieg in Serie verbuchen. Die Berliner gewannen am Freitagabend bei den Löwen Frankfurt mit 2:0. Die Eisbären verbesserten sich damit in der Tabelle auf den zweiten Rang. Torhüter Jonas Neffin blieb auch im zweiten DEL-Einsatz ohne Gegentreffer. Die Partie nahm direkt von Beginn an hohes Tempo auf. Es gab wenige Unterbrechungen und ging hin und her. Beide Mannschaften kamen zu Chancen, die zunächst noch ungenutzt blieben. Beide Torhüter konnten sich mehrfach auszeichnen. Im Mitteldrittel blieb es ein schnelles und unterhaltsames Spiel. Die Eisbären starteten gut in den mittleren Spielabschnitt und erspielten sich aussichtsreiche Abschlussmöglichkeiten. So brachte Brandon Davidson (28.) den Hauptstadtclub mit seinem ersten DEL-Treffer in Führung. In der Folge blieben die Gäste die tonangebende Mannschaft und Liam Kirk (36.) legte im weitern Spielverlauf das zweite Berliner Tor nach. Wenn Frankfurt offensiv auftrat, verteidigten die Berliner konsequent, oder Jonas Neffin war zur Stelle. Im Schlussabschnitt hatten die Gastgeber zunächst etwas mehr Spielanteile, die Eisbären setzten aber regelmäßig offensive Nadelstiche. Nachdem Neffin einen Frankfurter Penalty entschärfte, verteidigten die Berliner weiter clever. Die Löwen warfen dann in der Schlussphase alles nach vorne und nahmen den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Eisbären verteidigten jedoch weiterhin konsequent und es blieb beim 2:0-Auswärtssieg der Berliner und Jonas Neffins zweitem Shutout der laufenden Saison. Die Eisbären Berlin bestreiten bereits am Sonntag, den 4. Oktober ihr nächstes Ligaspiel. Zum Start von Pink in the Rink sind die Nürnberg Ice Tigers zu Gast in der Uber Arena. Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Wir freuen uns über die drei Punkte. Es war ein harter Kampf, beide Teams haben sehr gut gespielt. Wir wussten, dass die Frankfurter Special Teams sehr gut sind. Nachdem wir im Startdrittel unsere beiden Unterzahlsituationen schadlos überstanden hatten, wechselte das Momentum auf unsere Seite. Daran konnten wir im mittleren Spielabschnitt anknüpfen und Kapital aus unseren Chancen schlagen. Im Schlussdrittel haben wir dann gut verteidigt. Jonas Neffins Save beim Penalty war sehr wichtig. Es war eine gute Leistung meiner Mannschaft.“ Liam Kirk (Stürmer Eisbären Berlin): „Es war eine sehr gute Partie, Frankfurt hat gut gespielt. Wir haben jedoch zu viele Gegenstöße zugelassen, das können wir noch verbessern. Am Ende des Tages war es aber eine gute Leistung und ein wichtiger Auswärtssieg. Darauf können wir aufbauen. Jonas Neffin hat stark gehalten und einige gute Paraden gezeigt.“ Endergebnis Löwen Frankfurt – Eisbären Berlin 0:2 (0:0, 0:2, 0:0) Aufstellungen Löwen Frankfurt: Scheel (Brenner) – Krupp, Abeltshauser; Bidoul, Matushkin; Fröberg, Joyaux; Dunham – Glover, Biro, Romano; Leden, Wedman, Uba; Kose, Pfaffengut, Brace; Schweiger, van Calster, Uher – Trainer: Tom Pokel Eisbären Berlin: Neffin (LaFontaine) – Müller, Wissmann (C); Mik, Reinke; Davidson, Smith, Geibel – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Hördler, Eder, Pföderl; Veilleux (A), Vikingstad, Foudy; Griva, Wiederer, Krestan – Trainer: Éric Dubois Tore 0:1 – 28:00 – Davidson (Wiederer, Kirk) – EQ 0:2 – 35:51 – Kirk (Ronning, Mik) – EQ Strafen Löwen Frankfurt: 2 (0, 0, 2) Minuten– Eisbären Berlin: 4 (4, 0, 0) Minuten Schiedsrichter Lukas Kohlmüller, Marian Rohatsch (Patrick Laguzov, Denis Menz) Zuschauer 6.597
Red Bull MünchenRed Bull München gewinnt Topspiel bei den Kölner Haien (DEL) Der EHC Red Bull München hat am 5. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2026/27 den dritten Sieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Oliver David setzte sich bei den Kölner Haien mit 4:2 (2:1|2:0|0:1) durch. Vor 18.115 Zuschauern in der LANXESS Arena erzielten Lucas Thaler, Elis Hede, Tobias Rieder und Brady Ferguson die Tore für den viermaligen deutschen Meister. Am Sonntag (19:00 Uhr) geht es mit dem Derby gegen die Augsburger Panther weiter. Spielverlauf Köln verwertete nach 23 Sekunden gleich die erste Chance des Spiels. Nach dem Treffer von Marcel Noebels zum 1:0 entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell mit Chancen auf beiden Seiten. Ein Powerplay brachte die Red Bulls zurück ins Spiel: Nachdem sich die Gäste im Angriffsdrittel festgesetzt hatten, traf Thaler knallhart in den Winkel zum 1:1 (8.). Im Anschluss konnten die Haie ihr erstes Powerplay nicht nutzen – auch, weil Niederberger gegen Valtteri Kemiläinen mit der Fanghand zupackte (11.). Kurz darauf drehte ein weiterer Neuzugang die Partie: Hede reagierte nach einem Abpraller vom Plexiglas am schnellsten und bejubelte seinen ersten Pflichtspieltreffer im Trikot der Red Bulls (13.). München blieb am Drücker und erarbeitete sich weitere gute Möglichkeiten, doch der dritte Treffer fiel nicht mehr. So ging es mit dem 2:1 in die erste Drittelpause. Im Mittelabschnitt legte München noch schneller los als Köln im ersten Drittel: Rieder benötigte nur 18 Sekunden, um im Nachschuss auf 3:1 zu erhöhen. Der viermalige deutsche Meister kontrollierte im Anschluss die Partie. Doch auch Köln kam zu Abschlüssen – darunter ein Pfostentreffer von Carlos Händel (25.). Auf der anderen Seite hatte Jeremy McKenna eine weitere Großchance für München (31.). Wenig später traf Taro Hirose nach einem Solo nur die Latte (32.). Die Red Bulls waren dem nächsten Treffer näher und legten kurz vor der zweiten Drittelpause nach: Ferguson ließ Haie-Goalie Janne Juvonen bei einem Alleingang keine Chance (38.) und sorgte für eine Münchner 4:1-Führung nach 40 Minuten. Der letzte Abschnitt begann mit Münchner Abschlüssen im Powerplay, ehe Noebels in einer guten Phase der Haie knapp verzog (43.). Viel ließ die Defensive der Red Bulls allerdings nicht zu. Das Team von Oliver David verteidigte aggressiv und lauerte auf Möglichkeiten. Eine davon hatte Ehliz, dessen Schuss Juvonen an den Pfosten lenkte (51.). Ein Powerplay der Gastgeber (53.) war der Startschuss für die Kölner Schlussoffensive, die zum 2:4 durch Noebels (55.) führte. Die Haie warfen alles nach vorn und brachten vier Minuten vor Schluss erstmals den sechsten Feldspieler. Doch die Red Bulls hielten dem Druck stand und brachten den Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit. Lucas Thaler: „Wir waren heute geradliniger und schlauer als noch gegen Frankfurt. Dadurch sind wir besser in den Forecheck gekommen. Das ist unsere Stärke. Jetzt freuen wir uns auf das Derby am Sonntag gegen Augsburg.“ Tore: 1:0 | 00:23 | Marcel Noebels 1:1 | 07:36 | Lucas Thaler 1:2 | 12:40 | Elis Hede 1:3 | 20:18 | Tobias Rieder 1:4 | 37:45 | Brady Ferguson 2:4 | 54:51 | Marcel Noebels Zuschauer: 18.115
Eispiraten Crimmitschau5:3! Eispiraten feiern starken Auswärtssieg in Kassel / Crimmitschau nimmt beim Erfolg über die Huskies drei verdiente Punkte mit – fünf verschiedene Torschützen sorgen für den Sieg (DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und bei den bis dahin noch ungeschlagenen Kassel Huskies einen verdienten 5:3-Auswärtssieg eingefahren. Nach vier Spielen standen die Nordhessen noch ohne Niederlage da – gegen stark auftretende Westsachsen musste Kassel nun erstmals in dieser Saison alle drei Punkte abgeben. Besonders bemerkenswert: Alle fünf Eispiraten-Tore gingen auf das Konto unterschiedlicher Torschützen. Am Sonntag wartet bereits das nächste Highlight auf die Eispiraten. Im heimischen Sahnpark steigt um 17:00 Uhr das Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse. Pascal Seidel feiert DEL2-Debüt Personell vertrauten die Eispiraten auf ein ähnliches Lineup wie bei den vergangenen Auftritten. Lediglich Kevin Reich blieb in Crimmitschau. Dafür feierte Pascal Seidel sein Debüt im DEL2-Betrieb für die Eispiraten und startete zwischen den Pfosten. Sein Backup war Steve Majher. Kapitän Dominic Walsh wurde hingegen nicht rechtzeitig fit und fehlte erneut. Die Eispiraten erwischten einen guten Start und hatten früh die ersten gefährlichen Möglichkeiten. Tim Lutz scheiterte aus kurzer Distanz an Philipp Maurer, wenig später fand auch Jarno Kärki im Huskies-Tor seinen Meister. Dann jedoch die kalte Dusche: Ausgerechnet im eigenen Powerplay leisteten sich die Westsachsen einen Fehler. Ein Blueliner von Adam McCormick wurde abgefangen, Darren Mieszkowski startete durch und ließ Pascal Seidel beim Breakaway keine Chance – 0:1 (7.). Die Eispiraten zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt und blieben die bessere Mannschaft. Im zweiten Powerplay folgte schließlich der verdiente Ausgleich. Noah Garthe leitete die Aktion sehenswert ein und nahm Mirko Sacher mit. Dessen Versuch wurde von Denis Shevyrin noch leicht abgefälscht und landete nicht im Tor, doch Logan Will stand goldrichtig und verwertete den Rebound mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:1 (14.). Jarno Kärki hatte anschließend die nächste gute Gelegenheit, blieb aber erneut glücklos. Der Finne war in dieser Phase einer der auffälligsten Akteure auf dem Eis. Garthe und Brune drehen die Partie Auch im zweiten Drittel kamen die Eispiraten mit viel Energie aus der Kabine. Die Westsachsen setzten sich immer wieder im Angriffsdrittel fest und bestimmten über weite Strecken das Geschehen. Stanislav Dietz brachte eine scharfe Scheibe vor das Tor, wo erneut Jarno Kärki lauerte. Kassel kam dagegen nur selten gefährlich vor das Tor von Pascal Seidel. Matt White traf lediglich das Außennetz, auch ein Powerplay der Gastgeber blieb ungenutzt. Crimmitschau blieb dran und wurde schließlich belohnt: Tim Lutz legte zurück, Noah Garthe nahm den Puck direkt und setzte seinen Schuss aus zentraler Position an den Innenpfosten. Von dort sprang die Scheibe ins Tor – 2:1 für die Eispiraten (33.)! Und die Westsachsen legten sofort nach. Louis Brune zog das Tempo an, überlief die Kasseler Defensive und blieb im Abschluss eiskalt. Gekonnt überwand der Angreifer Philipp Maurer und erhöhte auf 3:1 (35.). Kassel hatte zwar noch einzelne Möglichkeiten, doch die Eispiraten verteidigten aufmerksam. Auch Pascal Seidel zeigte bei seinem Eispiraten-Pflichtspiel-Debüt eine überzeugende Leistung und gab seiner Mannschaft die nötige Sicherheit. Huskies kommen zurück – Eispiraten haben die passende Antwort Zu Beginn des Schlussabschnitts hatte erneut Louis Brune die erste gute Möglichkeit aus der Distanz. Jarno Kärki konnte den Schuss allerdings nicht entscheidend abfälschen. Dann meldeten sich die Huskies zurück. Direkt nach einem Bully zog Brendan O’Donnell ab. Pascal Seidel wurde dabei etwas überrascht und konnte dem Puck nur noch hinterherschauen – 2:3 (43.). Kassel bekam nun deutlich mehr Momentum und drängte auf den Ausgleich. Wenig später war erneut O’Donnell gefährlich, doch diesmal war Seidel zur Stelle und verhinderte Schlimmeres. Genau in dieser Druckphase schlugen die Eispiraten zurück – und erneut im Powerplay. Adam McCormick brachte die Scheibe zum Tor, Jarno Kärki fälschte im High Slot unhaltbar ab und erzielte damit sein erstes Tor im Eispiraten-Trikot. Der Finne stellte auf 4:2 (48.) und ließ die Probonio Arena verstummen. Kurz darauf hatte Johannes Schmid sogar das 5:2 auf dem Schläger, scheiterte jedoch bei seinem Alleingang. Kassel gab sich aber noch nicht geschlagen. In Unterzahl der Eispiraten kamen die Huskies erneut heran. Nach einem Save von Pascal Seidel landete der Puck im Slot, Chris Wilkie setzte nach und drückte die Scheibe zum 3:4 (53.) über die Linie. Doch auch darauf hatten die Eispiraten die perfekte Antwort parat. Nur wenige Minuten später sorgte Sebastian Streu mit einer unhaltbaren Ablenkung für die erneute Zwei-Tore-Führung. Wie schon beim Treffer von Kärki war die Aktion einfach, aber effektiv – 5:3 (57.). Eispiraten bringen den Sieg souverän über die Zeit In den Schlussminuten ließen die Eispiraten nichts mehr anbrennen. Die Mannschaft verteidigte konzentriert, hielt die Huskies vom eigenen Tor fern und brachte die Führung souverän über die Zeit. Damit feiern die Eispiraten einen verdienten 5:3-Auswärtssieg in Kassel und nehmen drei wichtige Punkte aus Nordhessen mit. Gegen die bislang ungeschlagenen Huskies zeigte die Mannschaft von Jussi Tuores über weite Strecken einen starken Auftritt, überzeugte offensiv mit fünf unterschiedlichen Torschützen und bewies gerade in den entscheidenden Phasen die richtige Antwort. Nun richtet sich der Blick bereits auf Sonntag: Dann wartet im heimischen Sahnpark das nächste Highlight mit dem Sachsenderby gegen die Lausitzer Füchse. Torfolge (1:1, 0:2, 2:2): 1:0 Darren Mieszkowski (Jake Weidner) 06:16 – SH1 1:1 Logan Will (Denis Shevyrin, Noah Garthe) 13:18 – PP1 1:2 Noah Garthe (Tim Lutz, Mirko Sacher) 32:45 1:3 Louis Brune 34:23 2:3 Brendan O’Donnell (Matt White) 42:08 2:4 Jarno Kärki (Adam McCormick) 47:26 3:4 Chris Wilkie (Tristan Keck, Lucas Dumont) 52:32 – PP1 3:5 Sebastian Streu (Collin Adams, Finn Fuchs) 56:10 Zuschauer: 4.179
Eislöwen mit Comeback-Sieg gegen Bietigheim (DEL2) Die Dresdner Eislöwen empfingen am Freitagabend die Bietigheim Steelers in der JOYNEXT Arena. Cheftrainer Bo Šubr musste weiterhin auf die verletzten Janick Schwendener, Sebastian Gorcik und Simon Karlsson verzichten. Ivan Komirist war für die U20 im Einsatz, Karl Gärtner und Jacob Ficenec liefen für Leipzig auf. Im Tor erhielt erneut Marvin Berbner das Vertrauen. Beide Mannschaften neutralisierten sich zunächst. Die erste Dresdner Torchance hatte Dane Fox in der fünften Minute, aber Gäste-Torhüter Keanu Salmik war zur Stelle. In der Folge setzten sich die Eislöwen zeitweise im Angriffsdrittel fest, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Eine Strafe gegen Tomas Andres wegen hohen Stocks brachte Bietigheim das erste Powerplay (8.). Berbner war zur Stelle, seine Vorderleute blockten weitere Abschlüsse und überstanden die Unterzahl ohne Gegentreffer. Auch danach blieb die Begegnung zunächst chancenarm. David Suvanto prüfte Salmik mit einem Distanzschuss (14.), auf der Gegenseite entschärfte Berbner eine Gelegenheit von Benjamin Zientek mit dem Schoner (15.). Kurz vor der ersten Pause musste Dresden erneut in Unterzahl agieren: Felix Krüger erhielt zwei Minuten wegen Beinstellens (19.). Diesmal nutzten die Gäste ihre Überzahl. Steve Raabe traf aus zentraler Position zur Bietigheimer Führung (19.). Mit einem 0:1-Rückstand gingen die Eislöwen in die erste Drittelpause. Im zweiten Drittel hatte Oliver Granz früh die Gelegenheit zum Ausgleich, doch der Puck ging am Tor vorbei (22.). Nach einem Stockcheck gegen Connor Korte prüften die Schiedsrichter die Szene im Video und schickten Eckl für zwei Minuten auf die Strafbank (23.). Die Eislöwen konnten die Überzahl jedoch nicht nutzen. Anschließend erhöhte Dresden den Druck und erspielte sich Chancen, brachte die Scheibe aber nicht über die Linie (28.). Im Gegenzug kamen die Steelers mit zwei Spielern frei vor Berbner zum Abschluss. Der Dresdner Schlussmann verhinderte mit einer starken Parade einen weiteren Gegentreffer. Auch die folgende Unterzahl nach einem Wechselfehler überstanden die Eislöwen ohne Gegentreffer (29.). Wenig später konnte Berbner den Schuss von Tim Schüler konnte parieren, beim Nachschuss von Cerny war er jedoch machtlos (35.). Eine Strafe gegen Tim Bender wegen Beinstellens brachte den Eislöwen kurz vor der Pause ein weiteres Powerplay (39.). Ein Treffer gelang bis zur zweiten Drittelpause nicht mehr, sodass es mit einem 0:2-Rückstand in die Kabine ging. Zu Beginn des Schlussdrittels konnten die Eislöwen die verbleibende Überzahl zunächst nicht nutzen. Ein Wechselfehler brachte Dresden anschließend selbst in Unterzahl (41.), die ohne Gegentreffer blieb. Als Fischer wegen Beinstellens auf die Strafbank musste (46.), gelang den Eislöwen der Anschluss. Nach einer starken Kombination im Powerplay traf Ryan MacKinnon auf Zuspiel von Dane Fox und Tomas Sykora (48.). Dresden legte nach und nutzte auch die nächste Überzahl: Eckl hatte zwei Strafminuten wegen Behinderung erhalten (51.). Nach Vorarbeit von Alec Ahlroth und Andres kam Adam Helewka auf der rechten Seite frei zum Abschluss und erzielte den Ausgleich (51.). Nur drei Minuten später war die Partie gedreht. Bruno Riedl zog nach Zuspiel von Tylor Spink und Felix Krüger aus der Distanz ab und brachte die Eislöwen erstmals in Führung (54.). In der Schlussphase hielt Berbner den Vorsprung mit einer weiteren Parade fest (55.). Eine Strafe gegen Jan Nijenhuis wegen Spielverzögerung verteidigte Dresden konsequent. In Unterzahl hatte Sykora sogar die Chance auf einen weiteren Treffer. Somit sicherten sich die Sachsen einen 3:2-Heimsieg. Bo Šubr, Cheftrainer der Dresdner Eislöwen: „Unser Start war nicht optimal. Wir haben ordentlich verteidigt, aber es fehlten Tempo und im ersten Drittel auch die nötige Körperlichkeit. Offensiv haben wir zu wenig kreiert. Dazu kamen zwei Strafen im Angriffsdrittel, die dem Gegner Schwung und Überzahlmöglichkeiten gegeben haben. Eine davon hat Bietigheim genutzt. Im zweiten Drittel hatten wir eine gute Phase und mehrere klare Chancen zum Ausgleich, konnten sie aber leider nicht verwerten. Nach einigen Niederlagen merkt man den Jungs in solchen Situationen eine gewisse Verunsicherung an. Die Scheiben verspringen und vieles wirkt nicht mehr so flüssig. Dann haben wir beim Forecheck in der neutralen Zone einen Fehler gemacht und plötzlich stand es 0:2. Aber ich muss den Jungs ein großes Kompliment machen: Sie haben im letzten Drittel nicht aufgegeben und gekämpft. Insgesamt war das ein gutes Schlussdrittel von uns. Bietigheim ist eine starke Mannschaft, die gut läuft und viel Druck ausübt. Außerdem haben wir heute zwei starke junge Torhüter gesehen, die beide ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Ich bin mit den Punkten und einigen Phasen unseres Spiels zufrieden. Wir müssen es aber schaffen, über 60 Minuten konstanter zu spielen.“
Düsseldorfer EGDEG siegt auch in Rosenheim! 3:1 bei den Starbulls bringt Tabellenführung (DEL2) Die Düsseldorfer EG feiert den fünften Sieg in Serie! Bei den Starbulls Rosenheim gab es einen absolut überzeugenden 3:1 (0:1, 1:0, 2:0)-Erfolg. Was ein beeindruckender Auftritt! Tabellenführung! Am Sonntag kommen nun die Blue Devils Weiden in den PSD BANK DOME. Diese DEG macht Spaß!
Kassel HuskiesErste Saisonniederlage am fünften Spieltag: Huskies verlieren gegen Eispiraten mit 3:5 (DEL2) Trotz bester Stimmung rund um die Banner-Zeremonie von Ex-Husky Alex Heinrich kassierten die Kassel Huskies am heutigen Freitag gegen die Eispiraten Crimmitschau ihre erste Saisonniederlage. Mit 3:5 (1:1/0:2/2:2) mussten sich die Schlittenhunde geschlagen geben und blieben erstmals in der laufenden Saison ohne Punkte. Dabei war die Partie ganz nach dem Geschmack der 4.179 Zuschauer in der Probonio Arena gestartet. O’Donnell (2.) und Afonin (3.) prüften Pascal Seidel im Tor der Westsachsen früh, blieben allerdings erfolglos. Auf der Gegenseite parierte Philipp Maurer unter anderem stark gegen Tim Lutz, der kurz darauf völlig frei vor ihm auftauchte (5.). Der erste Treffer gelang schließlich den Hausherren. In eigener Unterzahl war Darren Mieszkowski von Jake Weidner auf die Reise geschickt worden und traf gekonnt durch Seidels Beine zum 1:0 (7.). Doch wer glaubte, der Führungstreffer würde den Huskies guttun, sah sich getäuscht. Fortan nahmen die Eispiraten das Heft des Handelns in die Hand und kamen nach einem Abstauber von Will noch vor der Drittelpause zum Ausgleich (14.). Insbesondere zu Beginn des zweiten Drittels zeigten sich die Nordhessen unkonzentriert. Crimmitschau war die tonangebende Mannschaft und kam folgerichtig zu weiteren Treffern. Erst belohnte Noah Garthe die Bemühungen seiner Mannschaft mit einem Treffer aus dem hohen Slot (33.), ehe Goldhelm und Louis Brune mit einer Energieleistung über den rechten Flügel auf 1:3 stellte (35.). Viel Arbeit für das Schlussdrittel – würden die Huskies noch einmal zurückkommen können? Zunächst machte O’Donnell den Huskies-Fans Hoffnung, als er vom Bully weg auf 2:3 verkürzte (43.). Beinahe hätte O’Donnell gar den Doppelpack geschnürt, doch Seidel hielt die Führung fest (45.). Doch mitten in die Kasseler Euphorie crashte Louis Brune die Party zum zweiten Mal. Im Powerplay lenkte Brune die Scheibe ab und ließ Maurer keine Chance (48.). Wilkies Treffer im Powerplay ließ die nordhessischen Hoffnungen zwar ein weiteres Mal aufkeimen (53.), doch kurz vor Schluss machte Sebastian Streu mit einer Kopie des 2:4 den Deckel drauf (57.). Tore: 1:0 Mieszkowski (SHG – Weidner (7. Min.) 1:1 Will (PP – Shevyrin, Garthe – 14. Min.) 1:2 Garthe (Lutz, Sacher – 33. Min.) 1:3 Brune (35. Min.) 2:3 O’Donnell (White – 43. Min.) 2:4 Brune (PP – McCormick, Kärki – 48. Min.) 3:4 Wilkie (PP – Keck, Dumont – 53. Min.) 3:5 Streu (Adams, Fuchs – 57. Min.)
ESV KaufbeurenÜberzeugender 8:2 Sieg in Peiting (OLS) Am fünften Spieltag der Saison 2026/2027 gastierte der ESV Kaufbeuren beim EC Peiting. Dabei begleiteten gut und gerne 600 Joker-Fans ihre Mannschaft. Im Tor startete, wie schon am vergangenen Sonntag, Nikita Quapp. Bis auf den erkrankten Max Kislinger konnte ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Am Ende konnte der ESV Kaufbeuren vor 1.800 Zuschauern in der auverkauften Peitinger Eishalle einen überzeugenden 8:2 Auswärtssieg feiern. Die Joker übernahmen von Beginn an das Heft des Handelns und zeigten dabei eine überzeugende Leistung. Bereits in der ersten Minute brachte William Eriksson den ESVK mit 0:1 in Führung. Der Topscorer der Allgäuer fälschte einen Schuss von Eero Elo unhaltbar für den Peitinger Torhüter Tommy Steffen ab. Die Kaufbeurer machten das gesamte Drittel über weiter Druck und wurden in der 10. Minute mit ihrem zweiten Treffer des Abends belohnt. Nach schönen Pässen von Liron Pellizzari und Jere Laaksonen erhöhte Max Oswald mit einem satten Direktschuss auf 0:2. In der letzten Minute des ersten Drittels hatten die Hausherren ihre bis dahin beste Phase. Der ESVK konnte sich dabei zweimal bei Nikita Quapp bedanken, der zwei Großchancen der Peitinger entschärfte und seiner Mannschaft somit zunächst die Null hielt. Im zweiten Drittel münzten die Allgäuer ihre Überlegenheit dann in weitere Tore um. William Eriksson schloss in der 26. Minute einen Alleingang sehenswert zum 0:3 ab. Nach einem Missverständnis zwischen ESVK-Torhüter Nikita Quapp und seinen Verteidigern kamen die Peitinger in der 27. Minute zum 1:3-Anschlusstreffer. Carson Briere musste die Scheibe nur noch ins leere Tor einschieben.Die Wertachstädter konnten jedoch schnell wieder erhöhen. In der 28. Minute stellte Sami Blomqvist nach einem Pass von Tomas Schwamberger auf 1:4. Zwischen der 34. und 38. Minute erhöhten die Joker den Spielstand mit vier schnellen Toren auf 1:8.Zunächst traf Eero Elo im Überzahlspiel mit einem satten Schlagschuss nach einem feinen Zuspiel von Julian Eichinger zum 1:5. Anschließend schloss Max Hops einen Konter zum 1:6 ab, ehe Andrew Yogan nach einem Schuss von William Eriksson zum 1:7 abstaubte. Den Schlusspunkt setzte Liron Pellizzari, der ebenfalls einen Konter nach einem Pass von Jere Laaksonen zum 1:8 verwertete. Trotz weiterer Chancen der Gäste ging es mit diesem Spielstand in die zweite Pause.Im Schlussabschnitt plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Der EC Peiting war um Schadensbegrenzung bemüht, während die Joker einen Gang zurückschalteten. Am Spielverlauf änderte sich dadurch jedoch wenig.In der 43. Minute kamen die „Gallier“ durch Quirin Glas-Bader zu ihrem zweiten Treffer. Der junge Stürmer verwertete frei vor Nikita Quapp einen Fehlpass der Joker-Defensive. Der ESVK verpasste es anschließend, weitere Treffer zu erzielen. Auch zwei zusätzliche Überzahlspiele blieben trotz guter Chancen ohne Erfolg.Am Ende stand ein völlig verdienter 2:8-Auswärtssieg für die Allgäuer.
Tölzer LöwenStarker Derbysieg! (OLS) Schon früh in der Saison kam es zum ersten Aufeinandertreffen zwischen den Rivalen aus dem Oberland. Vor allem Dank eines überragenden Mittelabschnitts konnten die Tölzer Löwen den ersten Derbysieg mit 2:5 (0:1, 0:3, 2:1) an die Isar holen. Lange schien die Partie entscheiden, doch ein Doppelpack des SCR in den Schlussminuten brachte die 3023 Zuschauer im Garmischer Eisstadion nochmal ins Schwitzen. Ein randvoller Gästeblock und Vollgas-Eishockey ab der ersten Sekunde zeigten die beiden Kontrahenten im Olympia-Eissportzentrum unterhalb der Alpspitze. Die Teams fuhren Angriff um Angriff, sodass beide Torhüter von Anfang an hellwach sein mussten. Für den SCR hatte Spencer Berry aus dem Slot die beste Chance, scheiterte jedoch an Bittner. Auf der anderen Seite musste Max Bolle gegen Michael Schuster und Lukas Wagner seine Reflexe zeigen. Die erste Strafzeit ging an die Löwen, als Alex Grossrubatscher im letzten Moment Robin Soudek vom Schuss abhielt. Justin Braun, der vom SCR hart angegangen wurde, brachte den Buam ein entlastendes Offensivbully. Auch in der Folge kamen die Gäste kaum in Aufstellung, stattdessen verfehlte Daxlberger haarscharf das Tor zur Führung. Zwei unnötige Hits brachten den Buam dann eine Minute lang doppelte Überzahl, was Topi Piipponen zur Führung nutzte (14.). In der Folge hatte Bad Tölz das Spiel im Griff und bis zur Pausensirene die Oberhand. Direkt zu Beginn des zweiten Drittels schickte Alex Fichtner Julian Lautenschlager auf die Reise, der Max Bolle den Puck zum 2:0 durch die Beine schob (22.). Bei gleicher Mannschaftsstärke war das Spiel weitgehend ausgeglichen. Nach fünf Minuten war es wieder Lautenschlager, der allein vor Bolle auftauchte, wobei diesmal die Latte rettete. Kein Grund zur Panik, direkt im nachfolgenden Bully lud Nicolas Sauer von der blauen Linie durch und fand den Weg ins Netz - 3:0 (26.). Kurz nach der "Halbzeit" traf Yannick Wenzel ebenfalls den Pfosten - die Buam waren näher am vierten Tor als der SCR am ersten. So kam es auch, dass Piipponen, perfekt bedient von Grossrubatscher aus acht Metern mittig vor dem Tor zum vierten Mal für die Löwen treffen konnte (37.). Im Schlussabschnitt tickte die Uhr für Bad Tölz. Das Team von Axel Kammerer verstand es, den Gegner so gut es ging vom eigenen Tor fernzuhalten. Dazu gaben die Löwen auch im Offensivdrittel weiterhin vollgas. Erst in Überzahl wurden die Weiß-Blauen wieder gefährlich und konnten Matthias Bittner schließlich doch noch überwinden. Aus vollem Lauf traf Kapitän Sten Johansson zum 1:4 (54.). Zwei Minuten später vollbrachte er das Kunststück auf Zuspiel von Robin Soudek erneut (56.). Zweieinhalb Minuten bekamen die Hausherren ein weiteres Powerplay zugesprochen, Leif Carlsson nahm seine Auszeit und den Torhüter vom Eis. Trotz des Vorsprungs begann eine nervenaufreibende Schlussphase. Matthias Bittner hielt überragend, bis Toms Prokopovics wieder von der Strafbank kam. Die Scheibe kam genau zur Tölzer Nummer Neun, die den Puck nur noch ins leere Tor bugsieren musste (60.).
Deggendorfer SCOvertime-Knockout gegen die Gladiators: Deggendorfer SC unterliegt Erding (OLS) Der Deggendorfer SC musste am Freitagabend die ersten Saisonniederlage hinnehmen. Vor 2.001 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena unterlag das Team von Headcoach Casey Fratkin den Erding Gladiators mit 5:6 nach Verlängerung. Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Oberbayern nahezu auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Einzig Stürmer Marco Baßler fehlte krankheitsbedingt. Die Gäste aus Oberbayern kamen mit ordentlich Schwung aus der Kabine und erwischten die Hausherren komplett auf den falschen Fuß. Leon Sivic traf in der fünften Minute nach schöner Kombination zum 0:1, ehe knapp zwei Minuten später Gladiators-Angreifer Roman Zap frei stehend zum 0:2 traf. Nach knapp der Hälfte des ersten Abschnitts kamen auch die Deggendorfer besser in die Partie und belohnten sich in der 15. Minute mit dem Anschlusstreffer. Ondrej Pozivil hämmerte den Puck an Zabolotny vorbei ins Erdinger Tor zum 1:2 Pausenstand. Im zweiten Drittel nahm der DSC den Schwung nach dem Anschlusstreffer mit und erzielte in der 22. Minute den Ausgleich. Im Powerplay wurde Dylan Jackson mustergültig von Marcel Pfänder freigespielt und der Kanadier traf frei stehend zum 2:2. Die Hausherren waren nun am Drücker und gingen nach einer Direktabnahme von Thore Weyrauch in der 26. Minute erstmals in Führung. Doch die Erdinger ließen sich dadurch keinesfalls aus der Ruhe bringen und kamen – ebenfalls durch einen Powerplaytreffer – in der 30. Minute durch Pascal Steck zum 3:3. Die Partie schwappte hin und her und kurz vor der Pause durfte noch einmal der Deggendorfer Anhang jubeln: Petr Stloukal traf per Flachschuss in der 37. Minute zur erneuten Führung. Im Schlussabschnitt waren es wieder die Gladiators, die den besseren Start erwischten. Brandon Schultz bediente in der 43. Minute vor dem Tor Roman Zap, der humorlos zum 4:4 abschloss. Die Partie stand jetzt auf Messers Schneide – und in der 48. Minute drehten die Erdinger die Partie komplett. Die Deggendorfer brachten gleich zweimal den Puck nicht aus dem Drittel und Erik Modlmayr bedankte sich mit dem 4:5. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten. Einmal mehr im Powerplay war es in der 51. Minute Petr Stloukal, der den Puck zum 5:5 über die Linie drückte. Trotz weiterer Gelegenheiten auf beiden Seiten blieb es bei diesem Spielstand nach 60 gespielten Minuten. In der Verlängerung hatten dann die Gäste aus Erding den längeren Atem und Olivier Pouliot traf nur 30 Sekunden zum Siegtreffer für seine Farben. Weiter geht es für das Fratkin-Team am kommenden Sonntag mit dem Topspiel auswärts beim ESV Kaufbeuren. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
Selber WölfeGeschäftsführerwechsel im VORIUM: Leon Rodomski folgt auf Thomas Steidl - Langfristig vorbereiteter Wechsel bei der Vorwerk Liegenschafts GmbH und der Wolfsbau gGmbH – gemeinsame Übergabe im Oktober (OLS) Leon Rodomski ist seit dem 1. Oktober 2026 Geschäftsführer der Vorwerk Liegenschafts GmbH und der Wolfsbau gGmbH. Beide Gesellschaften bilden gemeinsam das VORIUM. Rodomski folgt auf Thomas Steidl, der die Gesellschaften seit September 2022 führt. Der Geschäftsführerwechsel wurde langfristig vorbereitet. Der Nachbesetzung ging ein umfangreicher Such- und Auswahlprozess voraus. Im Oktober führen Leon Rodomski und Thomas Steidl die Geschäfte gemeinschaftlich. Thomas Steidl scheidet zum 31. Oktober 2026 aus der Geschäftsführung aus und wird die Übergabe auf Grundlage einer flexiblen Vereinbarung voraussichtlich noch bis Dezember begleiten. Über seine Verabschiedung und sein endgültiges Ausscheiden wird zu einem späteren Zeitpunkt gesondert informiert. Erfahrung in Führung, Organisation und Ergebnisverantwortung Leon Rodomski wechselt von der Decathlon SE & Co. KG zum VORIUM. Seit 2016 war er dort in verschiedenen Führungsfunktionen tätig. Zuletzt leitete er die Filiale in Weiterstadt, eine der größten und umsatzstärksten Decathlon-Filialen Deutschlands, mit mehr als 100 Mitarbeitenden. Dabei trug er die volle Ergebnisverantwortung, steuerte die wesentlichen Kennzahlen und entwickelte ein eigenes Managementteam. Zuvor leitete er Standorte in Offenbach und Dreieich; seine Laufbahn bei Decathlon begann er in Landshut. Auch mit dem Eishockey ist Rodomski eng verbunden. In seiner Jugend spielte er beim EV Landshut und verfolgt den Sport bis heute intensiv. Für seine neue Aufgabe zieht er in die Region Selb. „Ich bin von den Entwicklungsmöglichkeiten des VORIUM und des Eissportstandorts Selb überzeugt. Hier wurde bereits viel erreicht – und zugleich gibt es noch großes Potenzial. Dieses Potenzial möchte ich gemeinsam allen Eissport begeisterten Menschen vor Ort erschließen. Ich freue mich darauf, in die Region Selb zu ziehen, die Menschen kennenzulernen und die nächste Entwicklungsphase des VORIUM gemeinsam zu gestalten.“ Das VORIUM in die nächste Entwicklungsphase führen Leon Rodomski soll das VORIUM erfolgreich in die nächste Entwicklungsphase führen. Im Mittelpunkt stehen das Wachstum des bestehenden Geschäfts, die Weiterentwicklung der Organisation auf den nächsten Reifegrad sowie die Vorbereitung einer künftigen Ausbauphase. Wirtschaftliche Stabilität hat dabei weiterhin oberste Priorität. Zugleich sollen insbesondere der Gastronomie- und Veranstaltungsbereich weiterentwickelt und die konzeptionellen Grundlagen für die nächste Ausbauphase geschaffen werden. Das VORIUM betreibt und entwickelt das Eissportzentrum einschließlich Räumlichkeiten, Technik, Facility Management, Gastronomie und Veranstaltungen. Es schafft damit die bestmöglichen räumlichen, technischen und betrieblichen Rahmenbedingungen für den Eissportstandort. Der VER Selb e.V. verantwortet den Nachwuchssport und die weiteren Vereinssparten; die Selber Wölfe GmbH ist für das Profi-Eishockey zuständig. Dank an Thomas Steidl Thomas Steidl hat die Vorwerk Liegenschafts GmbH und die Wolfsbau gGmbH seit September 2022 geführt. In seiner Amtszeit wurden zahlreiche Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen erfolgreich umgesetzt, darunter die neuen Gastronomietürme und die neue Kältetechnik. Zudem wurden die Einnahmen im Gastronomiebereich gesteigert und der Eishallenbetrieb, insbesondere das Facility Management, weiter professionalisiert. „Thomas Steidl hat das VORIUM mit großer Ruhe, Verlässlichkeit und Akribie geführt und entscheidend weiterentwickelt. Unter seiner Verantwortung wurden wichtige Projekte erfolgreich umgesetzt und der Betrieb weiter professionalisiert. Dafür danke ich ihm persönlich und im Namen der Gesellschafter sehr herzlich. Besonders wichtig ist uns, dass er auch die Übergabe an Leon Rodomski mit derselben Sorgfalt begleitet.“, sagt Gesellschafter Moritz Netzsch. „Ich übergebe mit einem guten Gefühl. Gerne werde ich meinen Nachfolger im Rahmen unserer flexiblen Vereinbarung nach bestem Wissen und Gewissen bei der Einarbeitung begleiten.“sagt Thomas Steidl.Das VORIUM ist gut aufgestellt und ich bin überzeugt, dass Leon Rodomski die nächsten Schritte mit viel Energie und Zielstrebigkeit angehen wird. Über das VORIUM und den Eissport in Selb Die Vorwerk Liegenschafts GmbH und die Wolfsbau gGmbH betreiben unter der gemeinsamen Dachmarke VORIUM das Eissportzentrum mit seinen Sport-, Gastronomie- und Veranstaltungsflächen. Der VER Selb e.V. ist die Heimat von Nachwuchs-Eishockey, Eis- und Rollkunstlauf, Eisstockschießen und Box Lacrosse. Die Selber Wölfe GmbH verantwortet den Profi-Spielbetrieb in der DEB-Oberliga. Der Standort zählt zu den prägenden Sport- und Freizeitangeboten in Hochfranken und der nördlichen Oberpfalz und blickt auf mehr als 75 Jahre Eishockeygeschichte zurück.
Selber WölfeWölfe mit maximaler Ausbeute in Lindau - EV Lindau Islanders vs. Selber Wölfe 5:7 (2:4; 2:1; 1:2) (OLS) Die Selber Wölfe – bei denen erstmals Neuzugang Coughler mitwirkte – starteten nach der langen Anreise überraschend gut ins Spiel und führten bis zur ersten Pause mit 4:2. Nach einem etwas zu passiven Mitteldrittel und einem frühen Treffer der Islanders im Schlussabschnitt zum Ausgleich kamen die Wölfe kurz ins Taumeln. Jedoch brachte Leitwolf Tramm die Porzellanstädter bei doppelter Überzahl wieder in Führung, die die Wölfe clever über die Zeit brachten. Torreicher Beginn Die Selber Wölfe starteten trotz der langen Busfahrt hervorragend in die Partie und erzielten bereits nach 23 Sekunden durch Brown, der von Giesl in Szene gesetzt wurde, die Führung. Doch auch die Islanders ließen sich nicht lange bitten und glichen durch den auffälligen Andreacchi in der dritten Minute aus. Nun waren ein paar Minuten lang – auch bedingt durch ein Powerplay – die Gastgeber am Drücker, doch Weidekamp und der Pfosten verhinderten eine mögliche Führung für die Islanders. Dann stellten die Wölfe durch einen Doppelschlag innerhalb von einer halben Minute den Spielstand auf 1:3: Zunächst verdeckte Klughardt geschickt dem Landauer Torhüter die Sicht, sodass Tramms Schuss den Weg in die Maschen fand. Kurz darauf drückte Rubin einen Abpraller über die Linie. Gute sechs Minuten später sah Neuzugang Coughler den mitgelaufenen Raab, der mit dem zweiten Selber Verteidigertreffer an diesem Abend seine Farben mit drei Treffern in Front brachte. In der 18. Minute agierten die Porzellanstädter dann aber zu sorglos in der Defensive, sodass erneut Andreacchi die Islanders auf 2:4 heranbrachte. Wölfe zu passiv Auch der zweite Spielabschnitt begann ganz nach dem Geschmack der mitgereisten Wölfe-Fans: Hördler hatte einfach mal abgezogen und überlistete Brandt im Lindauer Tor zum 2:5. Im Anschluss spielten die Lindauer ein Powerplay stark aus und verkürzten einmal mehr durch Andreacchi auf 3:5. Insgesamt wirkten die Wölfe im gesamten zweiten Drittel etwas zu passiv, verbrachten viel zu wenig Zeit in der Angriffszone und überließen den gut forecheckenden Gastgebern über weite Strecken das Spiel. Und dies sollte sich rächen: 35 Sekunden vor der zweiten Pausensirene markierte Peleikis – erneut im Powerplay – den Anschlusstreffer zum 4:5. Tramm und Gelke sorgen für die Entscheidung Im Schlussabschnitt gab es früh die kalte Dusche in Form des Ausgleichstreffers durch Feigl, der sich zunächst schön gegen Tramm durchsetzte und im Abschluss auch Weidekamp keine Chance ließ. Knapp sechs Minuten später brachte Wölfe-Kapitän Tramm sein Rudel mit einem satten Schuss bei doppelter Überzahl wieder in Führung. Im weiteren Verlauf hätten sich die Porzellanstädter durch eine erneute dumme Strafe fast um den Lohn gebracht, doch diesmal überstanden die Wölfe die Unterzahlsituation schadlos. Als kurz vor Ende die Gastgeber alles auf eine Karte setzten, gelang Gelke mit einem Treffer ins verwaiste Tor der Schlusspunkt zum 5:7. Mannschaftsaufstellungen und Statistik EV Lindau Islanders: Filimonow (ab 16. Min. Brandt) – R. Wucher, Peleikis, Raaf-Effertz, Marsall, Mayr, Bender; Peukert – Grando, Farny, Gams, Feigl, Verelst, C. Wucher, Pavlovic, Kane, Andreacchi, Bickel, Majher Selber Wölfe: Weidekamp (Rose) – Gläßl, Tramm, Elwing, Sturm, Hördler, Raab, Ulrich – Giesl, Rubin, Brown, Klöpper, Coughler, Kuqi, Pauker, Gelke, Klughardt, Bauer Tore: 1. Min. 1:0 Brown (Giesl, Rubin); 3. Min. 1:1 Andreacchi (Kane); 9. Min. 1:2 Tramm (Gelke); 10. Min. 1:3 Rubin (Giesl, Sturm); 16. Min. 1:4 Raab (Coughler, Kuqi); 18. Min. 2:4 Andreacchi (Kane, Pavlovic); 22. Min. 2:5 Hördler (Kuqi, Klöpper); 25. Min. 3:5 Andreacchi (Gams, Kane; 5/4); 40. Min. 4:5 Peleikis (Mayr, Andreacchi; 5/4); 44. Min. 5:5 Feigl (Verelst, Raaf-Effertz); 50. Min. 5:6 Tramm (Rubin; 5/3); 60. Min. 5:7 Gelke (empty net) Strafzeiten: Lindau 2 + 5 + Spieldauer gegen R. Wucher, Selb 8 Schiedsrichter: Haupt, Urban (Peisl, Krumpholz) Zuschauer: 712
Black Dragons ErfurtBlack Dragons unterliegen Neuwied knapp mit 4:5 (OLN) Die TecArt Black Dragons mussten sich am Freitagabend dem EHC Neuwied knapp mit 4:5 geschlagen geben. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie wechselte die Führung mehrfach, am Ende fehlte den Erfurtern ein Treffer zum möglichen Punktgewinn. Bereits im ersten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der 8. Minute brachte Mikka Dietzschold die Gäste mit 0:1 in Führung. Die Antwort der Black Dragons ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nur eine Minute später erzielte Fritz Denner den Ausgleich zum 1:1. In der 14. Minute war es erneut Denner, der bei einem Breakaway erfolgreich war und Erfurt mit 2:1 in Führung brachte. Die knappe Führung konnten die Gastgeber allerdings nicht mit in die Pause nehmen. In der 20. Minute traf Jeffrey Smith zum 2:2 und sorgte damit für den Pausenstand. Erfurt kam anschließend explosiv aus der Kabine. Bereits in der 21. Minute brachte Jacob Lagacé die Black Dragons mit 3:2 erneut in Führung. Neuwied setzte jedoch konsequent nach und drehte die Partie innerhalb weniger Minuten. Tom Stumpe glich in der 22. Minute zum 3:3 aus, ehe Adrian Kuhn in der 24. Minute das 3:4 für die Gäste erzielte. Die Black Dragons bemühten sich anschließend um den erneuten Ausgleich, konnten ihre Möglichkeiten jedoch nicht in einen weiteren Treffer ummünzen. Stattdessen erhöhte Philip Kecojevic in der 32. Minute auf 3:5. In der Folge reagierte das Erfurter Trainerteam und nahm einen Wechsel auf der Torhüterposition vor. Patrick Glatzel machte Platz für Justin Spiewok. Im Schlussdrittel versuchten die Black Dragons noch einmal alles, um die Partie zu drehen. In der 52. Minute gelang Frédéric Potvin der Anschlusstreffer zum 4:5. Erfurt drängte anschließend auf den Ausgleich, doch der erneute Treffer wollte nicht mehr fallen. Damit blieb es nach 60 Minuten bei der knappen 4:5-Niederlage gegen den EHC Neuwied. Torschützen TecArt Black Dragons 1:1 Fritz Denner, 9. Minute 2:1 Fritz Denner, 14. Minute 3:2 Jacob Lagacé, 21. Minute 4:5 Frédéric Potvin, 52. Minute Torschützen EHC Neuwied 0:1 Mikka Dietzschold, 8. Minute 2:2 Jeffrey Smith, 20. Minute 3:3 Tom Stumpe, 22. Minute 3:4 Adrian Kuhn, 24. Minute 3:5 Philip Kecojevic, 32. Minute
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| NEWS Landesverbände Süd Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern / Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg |
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TEV MiesbachSaisonauftakt beim EHC Klostersee: TEV startet ins Derby (BYL) Am Sonntag beginnt für den TEV Miesbach die neue Bayernliga-Saison. Zum Auftakt wartet mit dem EHC Klostersee gleich ein Derbygegner, gegen den die Mannschaft von Dusan Frosch in der Vorbereitung bereits zweimal getestet hat. Spielbeginn in Grafing ist um 17:30 Uhr. Endlich geht es wieder um Punkte: Am Sonntag, den 4. Oktober, startet der TEV Miesbach auswärts beim EHC Klostersee in die Bayernliga-Saison 2026/27. Das erste Saisonspiel hat es dabei gleich in sich, denn mit dem Duell in Grafing steht zum Auftakt ein Derby auf dem Programm. Positive Bilanz gegen Klostersee Der Blick in die Historie spricht insgesamt für den TEV. In 25 dokumentierten direkten Duellen konnte Miesbach 14 Spiele für sich entscheiden, während Klostersee elf Siege verbuchte. Das Torverhältnis fällt mit 92:69 ebenfalls zugunsten des TEV aus. Die beiden jüngsten Pflichtspiele liegen noch gar nicht so lange zurück und könnten unterschiedlicher kaum gewesen sein. Am 14. November 2025 setzte sich der TEV in Grafing mit 2:0 durch. Im Rückspiel am 9. Januar 2026 entwickelte sich dagegen ein torreiches Duell, das der EHC Klostersee in Miesbach mit 8:5 für sich entschied. Zwei Tests in vier Wochen – Klostersee behält zweimal die Oberhand Auch in der Vorbereitung kreuzten sich die Wege beider Mannschaften bereits zweimal. Beim Spiel um Platz drei des Radio Alpenwelle Cups musste sich der TEV mit 1:5 geschlagen geben. Dabei entschied Klostersee die Partie vor allem im Schlussdrittel. Die Paradereihe um Jan Tlacil, Tyler Braccini und Alex Gangon schlug gleich mehrfach zu und erzielte vier der fünf Klosterseer Treffer. Dass diese Reihe zu den größten Waffen des EHC gehört, bekam der TEV auch beim zweiten Aufeinandertreffen zu spüren. Im Testspiel in Miesbach führte der TEV zunächst mit 3:0, ehe Klostersee die Partie noch drehte und mit 5:3 gewann. Wieder war die erste Reihe des EHC ein entscheidender Faktor. Für den TEV waren die beiden Begegnungen allerdings auch wichtige Möglichkeiten, verschiedene Formationen auszuprobieren und Spielern unterschiedliche Aufgaben zu geben. Gerade im zweiten Duell wurde noch viel innerhalb der Reihen getestet. Entsprechend lassen die beiden Ergebnisse nur bedingt Rückschlüsse auf die Kräfteverhältnisse zum Saisonstart zu. Gefährliche Offensive trifft auf stabile Defensive Der TEV wird am Sonntag vor allem die gefährliche erste Reihe des EHC im Blick haben müssen. Tlacil, Braccini und Gangon haben bereits in der Vorbereitung ihre offensive Qualität unter Beweis gestellt und können eine Partie innerhalb weniger Minuten entscheiden. Defensiv setzt Klostersee dagegen auf eine erfahrene Achse um Nikolai Quinlan und Christian Hummer sowie Torhüter Lukas Steinhauer. Für den TEV gilt es daher, von Beginn an konzentriert zu agieren, die gefährlichen Offensivkräfte des EHC möglichst wenig zur Entfaltung kommen zu lassen und gleichzeitig die eigenen Chancen konsequent zu nutzen. TEV reist nahezu komplett an Personell kann der TEV voraussichtlich nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der langzeitverletzte Andreas Nowak wird weiterhin fehlen. Zusätzlich ist Verstärkung vom Kooperationspartner, den Tölzer Löwen, möglich. Mit Michael Schuster und Korbinian Hopper wurden bislang zwei Spieler der Löwen mit einer Förderlizenz für den TEV ausgestattet. Ein Einsatz beider Spieler am Sonntag ist möglich. Wer letztlich tatsächlich im Aufgebot stehen wird, entscheidet sich im Laufe des Wochenendes. Auch die Torhüterfrage ist noch offen: Ob Philip Lehr oder Timon Ewert zum Saisonauftakt zwischen den Pfosten stehen wird, wird sich beim Abschlusstraining am Samstag entscheiden. Mit Optimismus in die neue Saison Nach einer intensiven Vorbereitung geht der TEV mit klaren Zielen in die neue Spielzeit. Die Mannschaft möchte erneut den Sprung in die Playoffs schaffen und gleichzeitig die Entwicklung der jungen Spieler weiter vorantreiben. Zum Auftakt wartet dabei direkt eine anspruchsvolle Aufgabe. Die beiden Vorbereitungsspiele haben gezeigt, dass Klostersee dem TEV gefährlich werden kann – gleichzeitig kennt man den Gegner inzwischen sehr genau. Nun zählen allerdings keine Testergebnisse mehr, sondern die Punkte in der Bayernliga. Derby, Saisonauftakt und gleich die Chance auf die ersten Punkte: Am Sonntag um 17:30 Uhr ist in Grafing alles angerichtet für den ersten Auftritt des TEV Miesbach in der neuen Saison. Fanbus abgesagt – Unterstützung trotzdem erwartet Der geplante Fanbus nach Grafing musste aufgrund zu geringer Anmeldezahlen leider abgesagt werden. Gleichzeitig war im Vorfeld der Eindruck entstanden, dass ein Großteil der TEV-Fans die Reise privat antreten möchte. Damit dürfte der TEV auch auswärts auf Unterstützung von den Rängen hoffen können. Gerade zum Saisonauftakt und im Derby zählt jede Stimme!
Der Kampf um Punkte und Plätze beginnt: EHC Waldkraiburg im Derby gegen Dorfen (BYL) Am kommenden Sonntag, dem 04.10.2026, startet der EHC Waldkraiburg wieder in die Punkterunde der Eishockey-Bayernliga. Um 17:15 Uhr fällt in der Raiffeisen-Arena der erste Puck – und das im Derby gegen die Eispiraten aus Dorfen. Dann zählt es, dann kostet eine Niederlage wertvolle Punkte und ein Sieg kann den Verein in der Tabelle nach oben katapultieren. Wie es in der kommenden Saison aussehen wird, weiß noch niemand zu sagen, doch zahllose Menschen aus der Region werden es in den kommenden sechs bis sieben Monaten gemeinsam herausfinden wollen. Doch bevor es für die Löwen in die neue Saison geht, startet die neue Bayernligasaison bereits einen Tag zuvor. In Landsberg tritt am 03.10. um 18:00 Uhr der HC Landsberg „Riverkings“ gegen den Vizemeister des vergangenen Jahres, die „Mighty Dogs“ aus Schweinfurt, an. Wie immer wird dieses Eröffnungsspiel von Rahmenprogramm, Reden und offiziellen Teilen begleitet werden, bevor es einen Tag später für alle anderen Teams startet. Für die Löwen beginnt diese Saison mit einem Paukenschlag. Für den ersten Spieltag setzte die Liga nichts anderes an als ein Derby zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem ESC Dorfen. Durch die Abstiege beider Mannschaften zu unterschiedlichen Zeiten fand das letzte Punktspiel zwischen beiden Teams in der Saison 2022/2023 statt. Am 17.03.2023 begegneten sich die Mannschaften im Autobahnduell zum letzten Mal im Zuge eines Pflichtspiels, die Löwen gewannen diese Begegnung mit 4:3 nach Penaltyschießen. Letzter Torschütze der Löwen war dabei Florian Brenninger – der Bruder des heutigen Dorfener Trainers Tobias Brenninger. Im Zuge der Vorbereitung auf diese Saison begegneten sich beide Clubs jedoch bereits zweimal. Das erste Duell konnte Dorfen mit einem knappen 5:4 für sich verbuchen, bevor die Eispiraten zwei Tage später mit einer 3:8-Niederlage aus Waldkraiburg nach Hause geschickt wurden. Die letzten beiden Testspiele verlor Dorfen gegen Amberg und Dingolfing ebenfalls. Für Waldkraiburg dürfte die Testphase ebenfalls wichtige Erkenntnisse geliefert haben. Die Löwen mussten sich in zwei Spielen geschlagen geben. Neben der Niederlage im Derby verlor die Lederer-Truppe auch ihr Auftaktspiel gegen den ESC Geretsried. Mit einer Mannschaft, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht gänzlich komplett war, gewann man jedoch nicht nur die weiteren Tests, sondern auch ein wenig an Sicherheit auf dem Eis. Sieht man sich die Historie der Duelle gegen Dorfen seit 2005 an, so sprechen die Zahlen klar für den EHC Waldkraiburg. 43 Punktspiele wurden seit dieser Zeit ausgetragen, davon entschieden die Löwen 25 für sich und mussten sich 18-mal geschlagen geben. 159:134 Tore wurden dabei erzielt. Auch im Duell der Trainer haben die Löwen die Nase vorne. So erzielte Dorfens Trainer Tobias Brenninger in seiner Karriere 13 Punkte gegen den EHC Waldkraiburg, während Löwen-Coach Jürgen Lederer hier mit 15 Punkten aufwarten kann. Es spräche also statistisch vieles für einen Sieg des EHC Waldkraiburg, der seit dieser Woche mit den beiden finnischen Spielern Mikko Haaparanta und Patrik Forsberg endlich komplett ist. Unglücklicherweise spielt die Statistik sehr schlechtes Eishockey. Es wird wohl am Sonntag um 17:15 Uhr wieder eher auf dem Eis als auf dem Papier entschieden werden.
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| NEWS Landesverbände West Regionalliga West - Landesliga NRW - Bezirksliga NRW / Hessenliga - Landesliga Hessen - Rheinland-Pfalz-Liga |
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| Sande kommt zum Rückspiel nach Moers / Black Tigers freuen sich auf erstes Heimspiel – Pedarnig arbeitet weiter an Abläufen und Feinabstimmung (RLW) Am kommenden Sonntag steht für die Black Tigers Moers das nächste Testspiel auf dem Programm. Zum ersten Auftritt vor heimischem Publikum empfängt das Team von Headcoach Thomas Pedarnig die Jadehaie des ECW Sande zum Rückspiel. Das Hinspiel in Sande ging zwar deutlich mit 0:7 verloren, dennoch fiel die Bewertung innerhalb des Moerser Teams durchaus differenziert aus. Über weite Strecken zeigten die Black Tigers ein ordentliches Spiel und konnten insbesondere in verschiedenen Phasen bereits erkennen lassen, worauf in den kommenden Wochen aufgebaut werden soll. In der zurückliegenden Trainingswoche wurde deshalb intensiv weiter an den Abläufen gearbeitet. Sowohl im Spielaufbau als auch bei der Abstimmung innerhalb der einzelnen Reihen wurden weitere Stellschrauben justiert. „Das Ergebnis aus dem Hinspiel war natürlich deutlich, aber es hat nicht alles widergespiegelt, was wir auf dem Eis gezeigt haben. Wir haben diese Woche gut trainiert, die Partie noch einmal aufgearbeitet und gezielt an verschiedenen Abläufen gearbeitet. Am Sonntag wollen wir den nächsten Schritt machen und die Dinge, die wir trainiert haben, auch unter Wettkampfbedingungen besser umsetzen“, sagt Headcoach Thomas Pedarnig. Personell müssen die Black Tigers allerdings auf einige Akteure verzichten. Neben den verletzten Sebastian Pfeifer, Mika Sigmanski und Julius Bauermeister stehen auch Alexander Zaslavski, der in dieser Woche nicht trainieren konnte, sowie der beruflich verhinderte Nikolas Maritzen nicht zur Verfügung. Tristan Pfeifer und Valentin Pfeifer fehlen aus privaten Gründen. Kai Holderberg ist ebenfalls nicht dabei, da er für den EV Duisburg zum Einsatz kommt. Trotz der Ausfälle kann Thomas Pedarnig auf den Großteil seines Kaders zurückgreifen und erhält damit noch einmal die Gelegenheit, verschiedene Formationen und Abläufe unter Spielbedingungen zu testen. Besonders groß ist die Vorfreude auf die erste Partie der neuen Saison vor den eigenen Fans. Nach dem Auswärtstest in Sande dürfen sich die Black Tigers nun erstmals wieder in heimischer Umgebung präsentieren. „Wir freuen uns sehr darauf, endlich wieder vor unseren eigenen Zuschauern auf dem Eis zu stehen. Das erste Heimspiel ist immer etwas Besonderes. Natürlich befinden wir uns noch mitten in der Vorbereitung und Ergebnisse sind in dieser Phase nicht das Wichtigste. Trotzdem wollen wir unseren Fans zeigen, dass die Mannschaft in den vergangenen Tagen weiter hart gearbeitet hat und sich Schritt für Schritt entwickelt“, erklärt Markus Meyer. Mit dem ECW Sande wartet erneut ein anspruchsvoller Gegner auf die Black Tigers. Entsprechend soll die Begegnung genutzt werden, um weitere Erkenntnisse für die bevorstehende Regionalliga-Saison zu sammeln und den nächsten Schritt in der Vorbereitung zu machen.
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