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September 26
                         
September Fichelgebirge
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Dachau Woodpeckers
(BBZL)  Neben den drei Neuzugängen bzw Rückkehrern Marko babic, Robert Gebhardt und Wassilij Guft-Sokolov kann der ESV auf ein bewährtes Team setzen. Bleiben werden die drei Goalies Severin Cesak, Manuel Götz und Jannes Steurer. Die Defensive bilden Justin bachmann, Maximilian Wrber, Luis Mayrhofer, Dominik Posselt, Ota Rehak, Michael Schmidbauer und Marco Weeh. Bleiben werden zudem die Stürmer Maximilian Braun, Rick Gebhardt, Alexander Götz, Felix Grad, Pasal Kämpf, Dustin Kogler, Maximilian Kronschnabl, Leon Lutschnikov, Kevin Maraun und Jonas Rimann
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Kurz vor Saisonbeginn hat nun auch Frederic Hellmann beim EHC verlängert. Der 37-jährige Verteidiger kehrte vor vier Jahren aus Neuwied zurück und konnte in der letzten Saison in 12 Spielen 5 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Ice Cats Rheine
(LLW)  Die beiden Verteidiger Konstantin Blumenstein und Maxim Moosmann bleiben dem ESC genauso erhalten wie die beiden Stürmer Alexander Zimbelmann und Nick Legtenberg
  
Harzer Falken
(RLNO)  Die Hammer Eisbären haben Stürmer Maxim Lukojanov mit einer Förderlizenz für den EC ausgestattet. Der 19-Jährige, der schon Erfahrungen in Nordamerika sammeln konnte, war zuletzt im Iserlohner Nachwuchs aktiv und soll nun Spielpraxis in Braunlage sammeln
  
Straubing Tigers
(DEL)  Angreifer Danjo Leonhardt hat sich eine Oberkörperverletzung zugezogen und muss eine Pause von etwa drei Wochen einlegen
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Wie bereits in der letzten Saison haben die Lausitzer Füchse Verteidiger Marlon Braun mit einer Förderlizenz für den REC ausgestattet. Der 22-Jährigeabsolvierte für die Piranhas 13 Spiele und konnte dabei einen Assist für sich verbuchen
  
FASS Berlin
(RLNO)  Artem Bisliouk wird künftig die Defensive der Akademiker verstärken. Der 25-Jährige Weißrusse ging in den letzten drei Jahren in der Baden-Württemberg-Liga für die Mad Dogs Mannheim aufs Eis. 5 Tore und 10 Assists waren seine Bilanz aus 22 Spielen in der letzten Saison
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Mit Lucas Goebels kommt ein neuer Goalie zum EC Bergisch Land. Der 24-Jährige wechselt von den Dinslakener Kobras nach Solingen
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Verteidiger Artur Schwarz wechselt aus der Bayernliga vom EV Dingolfing zum ERC. Der 26-Jährige absolvierte in der letzten Saison 34 Partien für seinen Heimatverein und konnte dabei einen Assist beisteuern
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  

   

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IHP-PuckIHP Nachrichten
Montag 28.September 2026

(IHP)  Nachfolgend aktuelle Nachrichten, offizielle Mitteilungen und Spielberichte von Sonntag und Montag mit insgesamt 21 Beiträgen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Baden-Württemberg-Liga, Regionalliga Nordost und aus dem Frauen-Eishockey.
 
 
    
NEWS

DEB - Nationalmannschaft  /  Deutsche Eishockey Liga - Deutsche Eishockey Liga 2  /  Oberliga Süd - Oberliga Nord
  
    

eisbärenberlinEisbären Berlin
Eisbären gewinnen gegen Iserlohn mit 4:0

(DEL)  Die Eisbären Berlin können auch das zweite Heimspiel der laufenden Spielzeit der PENNY DEL gewinnen. Die Berliner setzten sich am Sonntag in der Uber Arena mit 4:0 gegen die Iserlohn Roosters durch. 
Abgesehen von einem frühen Pfostentreffer der Roosters, waren die Gastgeber im Startdrittel die spielbestimmende Mannschaft und übten eine Menge Druck aufs gegnerische Tor aus. So sorgte Markus Vikingstad (14./PP1) in Überzahl für die verdiente Eisbären-Führung. Im mittleren Spielabschnitt bot sich ein ähnliches Bild. Zunächst mussten die Berliner aber in Unterzahl agieren. In dieser erhöhte Manuel Wiederer (22./SH1) jedoch auf 2:0 für den Hauptstadtclub. In der Folge blieben die Eisbären das tonangebende Team. Wenn die Sauerländer offensiv agierten, wurden diese Versuche konsequent verteidigt. So bauten die Eisbären ihren Vorsprung im zweiten Drittel durch weitere Treffer von Liam Kirk (34.) und Ty Ronning (40.) aus. Im Schlussdrittel kontrollierten die Berliner das Spiel und ließen nichts mehr anbrennen. Einzelne Abschlussmöglichkeiten blieben ungenutzt und es blieb schlussendlich beim verdienten 4:0-Heimsieg der Eisbären. Für Torhüter Jonas Neffin war es das erste Spiel der laufenden Saison ohne Gegentreffer.
Die Eisbären Berlin sind am Freitag, den 2. Oktober wieder im Einsatz. Dann gastiert der Hauptstadtclub bei den Löwen Frankfurt. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr. 
Éric Dubois (Trainer Eisbären Berlin):„Wir wollten unbedingt gut in die Partie starten, das ist uns gelungen. Unser Treffer im Powerplay war sehr wichtig. Im Mitteldrittel begann Iserlohn druckvoll, unser Unterzahltor war dann entscheidend und das Momentum wechselte wieder auf unsere Seite. Danach haben wir gut verteidigt und nicht mehr viel zugelassen.“  
Jonas Neffin (Torhüter Eisbären Berlin):„Es hat unglaublich Spaß gemacht. Ausschlaggebend war, dass wir unser System über die gesamte Spieldauer durchgezogen haben. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Zudem haben unsere Special Teams heute gut funktioniert. Wir können sehr zufrieden mit unserer Leistung sein.“    
Endergebnis
Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 4:0 (1:0, 3:0, 0:0)
Aufstellungen
Eisbären Berlin: Neffin (LaFontaine) – Wissmann (C), Müller; Mik, Reinke; Davidson, Smith – Tiffels (A), Kirk, Ronning; Fontaine, Eder, Pföderl; Veilleux (A), Vikingstad, Foudy; Hördler, Wiederer, Krestan – Trainer: Éric Dubois       
Iserlohn Roosters: Jenike (Hane) – Ugbekile, Norell; Johansson, Hollowell; Niehus, Spornberger; Panocha – Boland, Maier, Thomas; Napravnik, Scott, Quenneville; Krauß, Eisenmenger, Lobach; Bicker, Neumann, Borzecki – Trainer: Stefan Nyman
Tore
1:0 – 13:55 – Vikingstad (Reinke, Foudy) – PP1
2:0 – 21:05 – Wiederer – SH1
3:0 – 33:42 – Kirk (Ronning, Smith) – EQ
4:0 – 39:25 – Ronning (Tiffels, Kirk) – EQ
Strafen
Eisbären Berlin: 8 (0, 2, 6) Minuten– Iserlohn Roosters: 10 (4, 0, 6) Minuten
Schiedsrichter
Martin Frano, Zsombor Pálkövi (Maksim Cepik, Marcus Höfer)
Zuschauer
13.655
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  18:08 Uhr Bericht:     EHCB
Autor:     meb


Krefeld PinguineKrefeld Pinguine
Krefeld Pinguine fahren den ersten Heimsieg der Saison ein

(DEL)  Der KEV setzt sich mit 5:2 gegen die Schwenninger Wild Wings durch und sichert sich den zweiten Sieg der Saison.
Den besseren Start in die Partie erwischten die Gäste aus Schwenningen. Kyle Platzer brachte die Wild Wings bereits in der vierten Minute in Führung. Die Antwort der Pinguine folgte rund 10 Minuten später. Adam Payerl erzielte auf Zuspiel von Mathew Santos und Davis Vandane den ersten Powerplay-Treffer der PSaison und glich die Partie aus. Wenige Sekunden vor Ende des Drittels legte Max Newton nach. Mebus behauptete den Puck stark an der Bande und spielte in den Slot, von wo aus der Kanadier das Spielgerät ins obere Toreck bugsierte.
Im Mitteldrittel war zunächst vor allem das Unterzahlspiel der Krefelder gefragt, zweimal gab es kleine Strafen gegen die Pinguine, die diese aber unbeschadet überstanden. In der 30. Minute ließ Marcel Müller dann seine ganze Erfahrung durchblitzen. Der Routinier stand nach einem Zuspiel von Max Newton ganz frei vor Eriksson. Doch statt abzuschließen, verzögerte der Angreifer der Pinguine, schaute den Schwenninger Schlussmann aus und legte die Scheibe um ihn herum zum 3:1 ins Tor.
Nachdem die Schwarz-Gelben im zweiten Abschnitt klar den Ton angaben, starteten die Gäste gut in die letzten 20 Minuten. Thomas Schemitsch verkürzte in der 44. Minute auf 3:2, die anschließende Überzahl konnten die Neckarstädter gegen ein starkes Krefelder Unterzahlspiel allerdings nicht nutzen. In der 49. Minute war es dann Mathew Santos, der einen Distanzschuss von Vandane abstaubte und auf 4:2 stellte. Den Schlusspunkt setzten dann ebenfalls die Hausherren in Überzahl. Adam Payerl schob einen Lattentreffer von Max Newton zum 5:2 über die Torlinie.
Die Krefeld Pinguine fahren somit den ersten Heimsieg und drei wichtige Punkte ein. Weiter geht es am kommenden Freitag zu Hause gegen den ERC Ingolstadt.
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  20:31 Uhr Bericht:     KEV
Autor:     dk

  
ehcredbullmuenchenRed Bull München
Red Bull München unterliegt den Löwen Frankfurt

(DEL)  Der EHC Red Bull München musste sich am 4. Spieltag der PENNY DEL-Saison 2026/27 den Löwen Frankfurt mit 1:4 (0:0|1:2|0:2) geschlagen geben. Vor 10.036 Zuschauern im SAP Garden erzielte Taro Hirose das einzige Tor für den viermaligen deutschen Meister, der das nächste Mal am kommenden Freitag um 19:30 Uhr bei den Kölner Haien gefordert ist.
Spielverlauf
Die Anfangsphase gehörte den Red Bulls, Frankfurt kam kaum aus der eigenen Zone. Allerdings gelang es den Gästen, keine Schüsse aus dem Slot zuzulassen. Die Ausnahme bildete eine Chance von Elis Hede, der frei zum Abschluss kam, doch Nico Pertuch im Tor der Löwen brachte seine Schoner schnell genug aufs Eis (4). Nach fünf Minuten konnten sich die Frankfurter dann öfter befreien, die besseren Aktionen hatte weiterhin München. Großchancen blieben allerdings Mangelware – auch während einer doppelten Überzahl (10.). Auf der anderen Seite war Antoine Bibeau lange beschäftigungslos, in der Schlussphase des Drittels vereitelte der Torhüter einen Powerplaytreffer von Anthony Romano (17.). Wenig später verhinderte die Latte den Münchner Rückstand. So ging es torlos in die erste Pause.
Im Mittelabschnitt entwickelte sich schnell ein offensives Spektakel mit Chancen im Minutentakt. Die Red Bulls nutzten gleich ihre erste: Nach einem Bully zog Hirose vors Tor und lupfte den Puck mit der Rückhand technisch fein unter die Latte (22.). München hielt den Druck hoch, die Gäste waren bei Entlastungsangriffen aber gefährlich – und schlugen inmitten dieser Drangphase zurück. Timo Kose fälschte einen Schuss unhaltbar für Bibeau zum 1:1 ab (25.). Danach lieferten sich beide Teams ein ausgeglichenes Duell ohne Hochkaräter. Einen weiteren Treffer gab es dennoch. Den erzielte Cameron Brace, der in Löwen-Überzahl Bibeau im kurzen Eck bezwang (35.) und für die 2:1-Führung der Gäste nach zwei Dritteln sorgte.
Nach dem letzten Seitenwechsel verpasste Yasin Ehliz bei einem Alleingang in Unterzahl knapp den Ausgleich (43.). Kurz darauf erhielten die Gäste eine große Strafe, bis auf einen Pfostentreffer von Ryan Murphy fehlten große Chancen allerdings (48.). Kurz nach Ablauf der Strafe landete ein weiterer Murphy-Schuss am Gestänge – diesmal an der Latte (50.). Viel mehr ließ Frankfurt nicht zu. Die Gäste verteidigten kompakt und setzten Nadelstiche. Eric Uba traf in der 56. Minute den Pfosten und verpasste die Vorentscheidung. In der 59. Minute verwandelte Romano dann einen Penalty zum 3:1. Wenige Sekunden später sorgte Brace mit einem Empty-Net-Treffer für den 4:1-Endstand und die endgültige Entscheidung.
Maximilian Kastner: 
„Wir sind gut in die Drittel gestartet. Das Problem war, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben. Da müssen wir vielleicht etwas dreckiger sein. Wir müssen über 60 Minuten unser Spiel durchziehen. Was passiert, wenn wir es nicht machen, hat man heute gesehen.“
Tore: 
1:0 | 21:05 | Taro Hirose 
1:1 | 24:21 | Timo Kose 
1:2 | 34:58 | Cameron Brace 
1:3 | 58:18 | Anthony Romano 
1:4 | 58:46 | Cameron Brace 
Zuschauer: 
10.036
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  16:49 Uhr Bericht:     EHCM
Autor:     irbm


crimmitschauEispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten unterliegen Blue Devils Weiden

(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau hatten am Sonntagabend drei wichtige Punkte bei den Blue Devils Weiden liegen gelassen. Trotz einer über weite Strecken überzeugenden Vorstellung unterlag das Team von Jussi Tuores mit 2:3. Nach der verdienten Führung durch Collin Adams drehten die Gastgeber die Partie im Mittelabschnitt innerhalb weniger Minuten. Vor allem die zahlreichen Strafzeiten und zwei Gegentreffer in Unterzahl erwiesen sich dabei als Knackpunkt.
Von Beginn an waren die Eispiraten, die mit unverändertem Lineup antraten, hellwach in die Partie gestartet und hatten zunächst das Geschehen bestimmt. Die Westsachsen hatten sich früh gute Möglichkeiten erspielt und in der Defensive nur wenig zugelassen. Nach rund fünf Minuten gerieten die Gastgeber erstmals in Unterzahl, überstanden diese Situation jedoch. Auch anschließend waren die Eispiraten gefährlich geblieben: Adam McCormick hatte Mühlberger am kurzen Pfosten geprüft, Brune hatte nur knapp die Führung verpasst und auch Dylan Wruck hatte aus kurzer Distanz für Gefahr gesorgt.
Die Eispiraten waren drangeblieben und hatten sich schließlich kurz nach Beginn des zweiten Drittels belohnt. Collin Adams hatte in der 21. Minute einen Rebound verwertet, den Logan Will zuvor energisch erarbeitet und Dylan Wruck in den Slot zurückgelegt hatte – die verdiente 1:0-Führung!
Danach hatte die Partie jedoch eine entscheidende Wendung genommen. Weiden hatte den Druck erhöht und die Eispiraten waren zunehmend in Unterzahl geraten. Nach mehreren Strafen gegen die Gäste hatten die Blue Devils ihre Möglichkeiten konsequent genutzt. In der 27. Minute hatte der ehemalige Eispirat Tyler Gron aus dem Getümmel zum Ausgleich getroffen. Nur wenig später hatte Weiden die Partie gedreht. Nach einem starken Querpass von Michael Regush hatte Charlie Jahnke völlig frei im Slot gestanden und Kevin Reich keine Chance gelassen. Innerhalb weniger Minuten hatten die Gastgeber aus einem 0:1 ein 2:1 gemacht. Postel hatte in der 34. Minute mit einem Abschluss aus dem hohen Slot auf 3:1 erhöht.
Die Eispiraten hatten sich davon allerdings nicht beeindrucken lassen. Trotz des Rückstands hatten sie wieder zunehmend die Kontrolle übernommen. Immer wieder hatten die Westsachsen die Weidener Defensive unter Druck gesetzt und Mühlberger zu Paraden gezwungen. In der 45. Minute war schließlich der verdiente Anschlusstreffer gefallen. Tim Lutz war nach einem Konter von Denis Shevyrin auf die Reise geschickt worden und hatte sich im Eins-gegen-eins gegen Mühlberger eiskalt gezeigt. Lutz, der heute seinen 26. Geburtstag begeht, hatte die Scheibe zum 2:3 im Tor untergebracht.
In der Schlussphase hatten die Eispiraten noch einmal alles nach vorne geworfen. Weiden war
zeitweise tief in das eigene Drittel gedrängt worden. Quaas war aus spitzem Winkel gescheitert,
Dietz hatte nur den Innenpfosten getroffen und auch weitere Abschlüsse hatten nicht den Weg
ins Tor gefunden. Auf der anderen Seite hatte Kevin Reich seine Mannschaft mit mehreren starken
Paraden im Spiel gehalten. Rund drei Minuten vor dem Ende hatte Jussi Tuores seinen Torhüter
zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen. Die Eispiraten hatten das Weidener
Tor noch einmal belagert und mit großem Einsatz auf den Ausgleich gedrängt. Trotz weiterer
Chancen war der Treffer jedoch nicht mehr gefallen.
Damit hatten die Eispiraten eine Partie verloren. Die vielen Strafzeiten im Mittelabschnitt und die beiden daraus resultierenden Weidener Powerplay-Tore hatten letztlich den Unterschied gemacht. Gleichzeitig hatte Crimmitschau nach dem Rückstand eine starke Moral gezeigt und bis zur letzten Sekunde um den Ausgleich gekämpft.
Torfolge (0:0, 3:1, 0:1):
0:1 Collin Adams (Logan Will) 20:41
1:1 Tyler Gron (Michael Regush) 26:20 – PP1
2:1 Michael Regush (Brayden Tracey) 29:03
3:1 Niklas Postel (Michael Regush) 33:09 – PP1
3:2 Tim Lutz (Denis Shevyrin) 44:27
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  21:37 Uhr Bericht:     EC
Autor:     af


dresdnereisloewenDresdner Eislöwen
Eislöwen feiern ersten Saisonsieg gegen Ravensburg

(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen empfingen am Sonntagnachmittag die Ravensburg Towerstars zum Familienspieltag in der JOYNEXT Arena. Cheftrainer Bo Šubr musste weiterhin auf Sebastian Gorcik und Simon Karlsson verzichten. Auch Janick Schwendener stand verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, weitere Untersuchungen stehen nach dem Wochenende an. Karl Gärtner und Jacob Ficenec waren für Leipzig im Einsatz, Ivan Komirist für die U20. Als Starting Goalie begann Marvin Berbner zwischen den Pfosten.
Die Eislöwen erwischten einen Start nach Maß. Bereits nach zwei Minuten brachte Oliver Granz die Gastgeber mit einem platzierten Schuss ins Eck in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Alec Ahlroth nach Vorarbeit von Lukas Buschbeck und Ryan MacKinnon auf 2:0 (4.). Dresden blieb am Drücker und legte erneut nach: Tylor Spink bereitete vor, sein Bruder Tyson vollendete in der sechsten Minute zum 3:0. Ravensburg reagierte auf den frühen Rückstand mit einem Torhüterwechsel. Für Ilya Sharipov kam Konrad Fiedler. In der Folge fanden die Gäste besser in die Partie, doch Berbner war bei den Ravensburger Möglichkeiten zur Stelle. Auch die Eislöwen erspielten sich weitere Chancen. Unter anderem kamen Tomas Sykora und Adam Helewka zu guten Möglichkeiten. In der Schlussphase des ersten Drittels geriet Dresden in Unterzahl. Zunächst musste Felix Krüger nach einer Behinderung auf die Strafbank, kurz darauf folgte Adam Helewka wegen Beinstellens. Die doppelte Überzahl nutzten die Towerstars zum 1:3 durch Struthers (16.). Weitere Möglichkeiten der Gäste entschärfte Berbner, sodass die Eislöwen mit einer 3:1-Führung in die erste Pause gingen.
Mit dem Drittelende gab es noch Strafen auf beiden Seiten. Dresdens Ryan MacKinnon pausierte nach übertriebener Härte und Louis Latta wegen Täuschung. Wenig später hatte Tyson Spink die Chance auf den vierten Treffer, scheiterte aber an Fiedler und am Pfosten. In der 28. Minute fiel das 4:1 dann doch und Kapitän Dane Fox traf nach Vorarbeit von Tomas Andres und Felix Krüger. Nur 23 Sekunden später legten die Eislöwen nach. Über Tyson Spink und Tomas Sykora kam die Scheibe zu Tylor Spink, der zum 5:1 vollendete. In der 31. Minute wurde es unübersichtlich. Bei einem Ravensburger Konter wurde Tufto auf dem Weg zum Tor gehalten und rutschte anschließend in Berbner. Dabei wurde das Tor verschoben, Ravensburg spielte die Situation weiter und brachte die Scheibe im Tor unter. Nach Videobeweis wurde der Treffer gegeben, da das Halten von Spink ursächlich für das Verschieben des Tores gewesen war. Czarnik verkürzte damit auf 2:5. Die Eislöwen ließen sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen und suchten weiter den Weg nach vorn. Ahlroth setzte sich im Alleingang durch, wurde beim Abschluss aber entscheidend gestört. Wenig später erarbeiteten sich Sykora und Andres die nächsten Möglichkeit, Kreutzers Abschluss wurde jedoch geblockt. In der 33. Minute erhielt Tyson Spink wegen hohen Stocks mit Verletzungsfolge vier Strafminuten. Nur 14 Sekunden später musste auch Ravensburgs Reichel wegen Stockschlags auf die Strafbank. Nach dessen Rückkehr leisteten sich die Gäste direkt einen Wechselfehler, sodass Gerg die Strafe absitzen musste. Als Tyson Spink zurückkehrte, waren die Eislöwen wieder komplett und selbst im Powerplay. Kurz darauf folgte die nächste Ravensburger Strafe: Mrazek musste wegen Stockschlags vom Eis (38.). Dresden machte in der Schlussphase noch einmal Druck und schoss aus verschiedenen Positionen, ein weiterer Treffer wollte aber nicht fallen. Mit der 5:2-Führung ging es in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel konzentrierten sich die Eislöwen darauf, die 5:2-Führung zu verteidigen. Ravensburg suchte noch einmal den Weg nach vorn, Dresden stand defensiv aber sicher und ließ nur wenig zu. Marvin Berbner war bei den Abschlüssen der Gäste zur Stelle. Gleichzeitig blieben die Eislöwen über Konter gefährlich. Mit zunehmender Spielzeit kontrollierte Dresden die Partie und nahm immer mehr Zeit von der Uhr. In der Schlussphase passierte auf dem Eis nicht mehr viel, dafür sorgten die Fans auf den Rängen für ordentlich Stimmung. Weitere Treffer fielen nicht mehr. Damit brachten die Eislöwen die 5:2-Führung souverän über die Zeit und feierten gegen die Ravensburg Towerstars ihren ersten Saisonsieg. Marvin Berbner wurde bei seinem ersten DEL2-Spiel als Starting Goalie zum Spieler des Tages gewählt.
Bo Šubr, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Natürlich fühlt sich der Sieg gut an. Wir wurden in den ersten drei Spielen nicht an die Wand gespielt, haben aber keinen Weg gefunden, diese Spiele zu gewinnen. Heute hatten wir einen sehr guten Start, haben die Scheiben zum Tor gebracht und es dem Torhüter schwer gemacht, sie zu sehen und zu verfolgen. Wir haben zu Beginn nicht zu viel gewollt und uns so die 3:0-Führung erarbeitet. Ich freue mich sehr für die Jungs, weil sie seit dem 1. August viel Arbeit investieren. Auch Marvin hat in seinem ersten Spiel als Starter einen sehr guten Job gemacht. Er hat die Scheiben gut verfolgt und stark gekämpft. Nicht zufrieden bin ich mit zwei unnötigen Strafzeiten, durch die wir Ravensburg noch einmal die Möglichkeit gegeben haben, zurückzukommen. Daran müssen wir weiterarbeiten. Der Sieg ist ein wichtiger Schritt gewesen, aber wir müssen weiter an den Dingen arbeiten, die wir noch besser machen können.“
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  19:44 Uhr Bericht:     ESCD
Autor:     dk


düsseldorferegDüsseldorfer EG
DEG gewinnt 3:0 gegen Memmingen; Vierter Sieg in Folge

(DEL2)  Die Düsseldorfer EG hat nach drei Auswärtssiegen auch Spiel 4 der Saison 2026/27 gewonnen! Gegen den überraschend starken Aufsteiger ECDC Memmingen Indians gewann sie ein enges Spiel mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) und festigte damit Platz 2 in der Tabelle. Ein starker Saisonauftakt!
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  20:46 Uhr Bericht:     DEG
Autor:     pdeg


kasselhuskiesKassel Huskies
Weiterhin ungeschlagen: Huskies holen in Freiburg zwei Zähler nach Penaltyschießen

(DEL2)  Die Kassel Huskies bleiben auch nach dem vierten Spieltag der neuen DEL2-Saison ungeschlagen. Am Sonntagnachmittag setzten sich die Schlittenhunde beim EHC Freiburg mit 2:1 nach Penaltyschießen durch. Matt White sicherte mit zwei verwandelten Penaltys den Zusatzpunkt. Damit stehen die Huskies nach vier Spielen bei starken elf von zwölf möglichen Punkten.
Die Huskies erwischten in der Echte Helden Arena einen Start nach Maß. Brendan O'Donnell kam aus dem Slot zum Abschluss, scheiterte zunächst an Freiburgs Schlussmann Schmidt, verwertete seinen eigenen Rebound aber zur frühen Führung (2.). Auch anschließend blieben die Nordhessen gefährlich. Keck prüfte Schmidt (6.), wenig später scheiterte Garlent am kurzen Eck, ehe O'Donnell die Oberkante der Latte traf (7.). Mit zunehmender Spieldauer fanden die Gastgeber besser in die Partie. Maurer war gegen Mühlbauer in Unterzahl zur Stelle (11.), sodass es mit der knappen Kasseler Führung in die erste Pause ging.
Auch im Mitteldrittel hatten die Huskies zunächst die besseren Gelegenheiten. Ein Zwei-auf-Eins-Konter blieb ungenutzt (24.), anschließend sorgte die erste Kasseler Reihe für Druck (27.). Auf der Gegenseite verhinderte Maurer bei einem gefährlichen Abschluss aus dem Slot den Ausgleich (28.). Die bis dahin größte Chance auf das 2:0 folgte wenig später: Nach Abschlüssen von Wilkie und Keck rutschte die Scheibe an der Torlinie entlang, doch Schmidt verhinderte gegen den nachsetzenden Weidner in höchster Not den zweiten Treffer (32.). Kurz darauf war Döpfner nach einem Puckverlust der Nordhessen frei durch, verfehlte jedoch das Tor (33.). Ein weiteres Unterzahlspiel überstanden die Schlittenhunde schadlos (39.).
Zu Beginn des Schlussabschnitts rettete Maurer mit einer Glanzparade gegen Kiefersauer (41.). Die Huskies suchten weiter die Entscheidung. O'Donnell scheiterte aus der Drehung an Schmidts Schoner (46.), ehe es wenig später ganz knapp wurde: Nach einem Abschluss von Mieszkowski flog die Scheibe kerzengerade nach oben und anschließend wieder in den Torraum. Die Schiedsrichter überprüften die Szene per Videobeweis, entschieden jedoch auf kein Tor (48.). Auch danach waren die Nordhessen zunächst näher am zweiten Treffer (50.). In der Schlussphase erhöhte Freiburg den Druck. Besonders brenzlig wurde es nach einer Kasseler Strafe wegen Spielverzögerung gut vier Minuten vor dem Ende (56.). Zwar überstanden die Huskies die Unterzahl, doch mit gezogenem Torhüter gelang den Gastgebern schließlich der späte Ausgleich durch Bechtold (59.). Somit ging es erstmals in dieser Saison in die Verlängerung.
Dort erhielten die Huskies früh ein Powerplay (62.) und blieben auch danach offensiv, der entscheidende Treffer wollte jedoch nicht fallen. Im Penaltyschießen verwandelte Matt White seinen ersten Versuch, auch Keck traf. Nachdem Freiburg währenddessen zweimal erfolgreich gewesen war, trat White ein zweites Mal an – und verwandelte erneut zum 2:1-Auswärtssieg.
Damit nehmen die Huskies zwei Punkte mit nach Nordhessen und bleiben nach vier Saisonspielen ungeschlagen. Am Freitag empfangen die Schlittenhunde die Eispiraten Crimmitschau in der Probonio Arena. Vor der Partie wird die Legendenzeremonie für Alex Heinrich erfolgen.
Tore:
0:1 O’Donnell (White, Garlent – 2. Min.)
1:1 Bechtold (Plouffe, McCallum – 59. Min.)
1:2 White (GWG – SO)
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  19:18 Uhr Bericht:     ECK
Autor:     pkh


Tölzer LöwenTölzer Löwen
Comeback-Löwen siegen gegen Selb!

(OLS)  1557 Zuschauer konnten am Sonntagabend in der Hacker-Pschorr Arena eine spannende Aufholjagd der Buam bestaunen. Nach vierzig Minuten lag Bad Tölz mit 2:4 zurück, nur um am Ende das Spiel mit vier Toren zu drehen. Mit dem 6:4 (2:3, 0:1, 4:0) -Sieg ist das erste Sechs-Punkte-Wochenende perfekt. Die Löwen klettern damit auf Rang zwei in der Tabelle.
Erneut ging es in der Hacker-Pschorr Arena los wie die Feuerwehr. Nach 25 gespielten Sekunden traf Alexander Fichtner zur Führung für die Buam, nach 54 Sekunden gelang Patrick Klöpper für die Gäste im Nachschuss der Ausgleich (1.). In der Folge hatte Bad Tölz etwas mehr vom Spiel. Vor allem die erste Reihe um Julian Lautenschlager stellte die Wölfe-Abwehr vor Herausforderungen. Bei angezeigter Strafe gelang Alex Grossrubatscher aus der Distanz das 2:1 für die Buam (12.). Doch auch hier währte die Freude nur kurz. Klöpper drang unbedrängt zu Bittner durch und konnte mit der Rückhand ausgleichen (13.). Bei angezeigter Strafe gegen die Löwen gelang dann kurz vor der Pausensirene die erstmalige Führung für Selb. Tom Pauker stocherte im Gewühl die Scheibe über die Torlinie - auch die Überprüfung durch den Videobeweis half aus Tölzer Sicht nichts mehr (20.).
Den zweiten Abschnitt starteten die Löwen mit einem erfolglosen Powerplay. Im Anschluss hatten die Gäste mehr Spielanteile und konnten ihrerseits mit einem Mann mehr agieren. Um ein Haar hätte Topi Piipponen seinen zweiten Shorthander des Wochenendes verbuchen können, doch der ehemalige Tölzer Nachwuchstorhüter Alexander Rose hielt seinen Schuss aus kürzester Distanz sensationell fest. Kurz nach der ersten Strafzeit traf es die Buam ein zweites Mal, sodass beinahe eine Minute in doppelter Unterzahl überstanden werden musste. Die Emotionen im Tölzer Eisstadion schaukelten sich immer weiter hoch, was den vierten Treffer der Wölfe aber nicht verhindern konnte. Philip Rubin erzielte aus dem Slot das 4:2 aus Sicht der Gäste (37.).
Das letzte Drittel hatte einen wilden Charakter. Wenig Kontrolle gepaart mit einem engen Spielstand versprach vor allem Chaos. Eine ganze Menge Strafzeiten taten ihr Übriges dazu. Im Powerplay brachte dann Crashmate-Topscorer Yannick Wenzel die Buam auf 3:4 heran (45.). Die Löwen witterten ihre Chance, warfen alles nach vorne und zermürbten die mit drei Reihen angereisten Wölfe mit viel Laufarbeit. Der vielumjubelte Ausgleich gelang Lukas Wagner (50.). Kurz davor hatte Bad Tölz noch Glück, als ein Selber Stürmer aus dem Slot nur das Gestänge traf. Wo ein Tor fällt, ist an diesem Abend auch das nächste nicht weit. Kaum eine Minute nach dem Ausgleich brachte Michael Keränen aus spitzem Winkel die Löwen in Führung (52.). Strafzeiten und Auszeiten wurden genommen, für die letzte Änderung am Spielstand sorgte kurz vor Schluss Florian Krumpe mit dem Empty-Net-Tor (60.).
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  21:03 Uhr Bericht:     TL
Autor:     ps


deggendorferscDeggendorfer SC
Deutlicher Sieg im Topspiel – Deggendorfer SC lässt den EC Peiting abblitzen

(OLS)  Der Deggendorfer SC bleibt in der Oberliga Süd weiterhin ungeschlagen. Vor 2.020 Zuschauern in der Hitzkopf-Arena siegte das Team von Headcoach Casey Fratkin im Spitzenspiel gegen den EC Peiting mehr als deutlich mit 6:1.
Der Deggendorfer Cheftrainer konnte im Duell mit den Oberbayern auf den identischen Kader wie in Füssen zurückgreifen. Einzig Timo Pielmeier kehrte zwischen die Pfosten zurück, nachdem am Freitag Sebastian Graf den Vorzug bekam.
Die Deggendorfer kamen druckvoll aus der Kabine und gingen bereits in der zweiten Minute in Führung. Ty Jackson fand den durchstartenden Petr Stloukal, der Peitings Keeper Oswald mit einem präzisen Schuss ins lange Eck zum 0:1 überwand. Es spielte weiterhin eine Mannschaft und das war der DSC. In der elften Minute brachte Marco Baßler seine Farben vom Bully weg mit einem abgefälschten Schuss mit 2:0 in Front. Etwas überraschend dann der Peitinger Anschlusstreffer kurz vor der ersten Pause. Curtis Leinweber saß auf der Strafbank und es war Peitings Topscorer Carson MacKinnon, der die Oberbayern mit einem strammen Schuss in der 19. Minute auf die Anzeigentafel brachte.
Im zweiten Abschnitt war die Partie dann etwas ausgeglichener. Beide Teams erspielten sich gute Einschussmöglichkeiten, jedoch präsentierten sich beide Torhüter in richtig starker Form. Einzig Bartholomäus Oswald musste sich in der 23. Minute einmal geschlagen geben, als Harrison Roy mustergültig Dylan Jackson bediente, der dem Peitinger Schlussmann keine Abwehrmöglichkeit mehr ließ. Mit dem 3:1 ging es auch hinein in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel starteten die Deggendorfer erneut mit einem frühen Treffer – und erneut zeigte sich die Topreihe verantwortlich: Eine Kombination über Petr Stloukal und Dylan Jackson vollendete Ty Jackson in der 42. Minute zum 4:1. Als Zach Kaiser in der 48. Minute per Alleingang auf 5:1 stellte, war die Partie endgültig entschieden. Petr Stloukal legte in der 56. Minute noch den sechsten Treffer zum 6:1 Endstand nach.
Weiter geht es am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen die Erding Gladiators. Spielbeginn ist um 18:45 Uhr.
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  21:06 Uhr Bericht:     DSC
Autor:     lh


evfuessenEV Füssen
Cornett trifft, Pancur hält die Null: EV Füssen siegt 1:0 in Höchstadt

(OLS)  Die Schwarz-Gelben sichern sich mit einer geschlossenen Defensivleistung den zweiten Saisonsieg. Neuzugang Nicolas Cornett erzielt den entscheidenden Treffer in Überzahl.
Der EV Füssen hat sich am Sonntagabend drei wichtige Punkte in der Oberliga Süd gesichert. Bei den Höchstadt Alligators setzten sich die Schwarz-Gelben in einer umkämpften Partie mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) durch. Ein Überzahltreffer von Nicolas Cornett kurz vor der zweiten Pause brachte die Entscheidung, während Timotej Pancur mit seinem ersten Zu-null-Spiel der Saison den knappen Vorsprung festhielt. Nach zuletzt zwei Heimniederlagen gelang dem Eissportverein damit der zweite Auswärtssieg der noch jungen Spielzeit.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und hatten im ersten Abschnitt deutlich mehr Torabschlüsse. Füssen musste bereits in der achten Minute erstmals in Unterzahl antreten, überstand diese Situation aber ebenso wie eine weitere Strafzeit gegen Felix Linden. Höchstadt versuchte immer wieder, den Druck zu erhöhen, fand jedoch keinen Weg vorbei an der Füssener Defensive und Torhüter Pancur. Offensiv kamen die Schwarz-Gelben ebenfalls zu Abschlüssen, konnten Höchstadts Schlussmann Luca Ganz aber noch nicht überwinden. Mit einem torlosen Unentschieden ging es in die erste Pause.
Auch im Mitteldrittel war zunächst wieder Defensivarbeit gefragt. Durch Strafzeiten gegen Pius Seitz und Karel Klikorka musste der EVF zwei weitere Unterzahlsituationen überstehen. Doch die Mannschaft von Trainer Daniel Jun hielt dagegen und fand im weiteren Verlauf immer besser in die Partie. Während Höchstadt seine Überzahlmöglichkeiten ungenutzt ließ, bot sich den Füssenern in der Schlussphase des Abschnitts die Gelegenheit, selbst mit einem Mann mehr zu agieren. Eine Strafzeit gegen Matyas Kovács brachte zunächst noch keinen Erfolg, wenig später musste mit Dennis Miller aber erneut ein Alligator auf die Strafbank.
Diesmal schlug der EVF zu. Nach Vorarbeit von Ondrej Zelenka und Luc Slivnik war es Nicolas Cornett, der in der 40. Spielminute zum 0:1 traf. Für den erst wenige Tage zuvor verpflichteten Angreifer war es der erste Treffer im Trikot der Schwarz-Gelben. Der 27-Jährige war nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Julian Straub an den Kobelhang gewechselt und sorgte nun für die entscheidende Führung.
Mit diesem knappen Vorsprung ging Füssen in den Schlussabschnitt. Höchstadt musste nun mehr riskieren, während der Eissportverein defensiv weiterhin konzentriert arbeitete. Eine frühe Strafzeit gegen die Gastgeber brachte dem EVF die Gelegenheit, die Führung auszubauen, doch ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Auch nach gleichzeitigen Strafzeiten gegen Jan Malinowski und Moritz Nerb blieb es beim knappen Spielstand. Die Alligators versuchten in der Schlussphase nochmals alles und nahmen 40 Sekunden vor dem Ende Torhüter Luca Ganz zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis.
Doch auch diese Maßnahme brachte nicht mehr den erhofften Ausgleich. Die Füssener verteidigten ihren Vorsprung bis zur Schlusssirene und konnten nach sechzig umkämpften Minuten einen wichtigen Auswärtssieg feiern. Neben Siegtorschütze Cornett war vor allem Timotej Pancur ein entscheidender Faktor. Der Füssener Schlussmann ließ sich an diesem Abend nicht überwinden und belohnte sich mit einem Shutout. Ebenso wichtig war das Unterzahlspiel, denn alle vier Powerplays der Gastgeber blieben ohne Torerfolg.
Für den EVF geht es am kommenden Freitag mit einem Heimspiel weiter. Am 2. Oktober sind um 19.30 Uhr die HC Tigers aus Dornbirn zu Gast in der Bundesstützpunkt Arena. Nach dem Erfolg in Höchstadt wollen die Schwarz-Gelben nun auch vor eigenem Publikum wieder punkten.
Tor: 0:1 (40.) Cornett (Zelenka, Slivnik/5-4).
Strafminuten: Höchstadt 8, Füssen 10.
Zuschauer: 602
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  20:54 Uhr Bericht:     EVF
Autor:     pevf


kaufbeurenESV Kaufbeuren
Joker gewinnen in Lindau mit 3:1

(OLS)  Zum vierten Spieltag der Oberliga Süd gastierte der ESV Kaufbeuren am Bodensee bei den Lindau Islanders. ESVK-Trainer Sebastian Buchwieser musste dabei auf den verletzten Sami Blomqvist und den erkrankten Fabian Ribnitzky verzichten. Auch Förderlizenzspieler Liron Pellizzari stand nicht zur Verfügung. Im Tor startete Nikita Quapp. Der gebürtige Lindauer Max Hops stand ebenso in der Starting Six wie Jere Laaksonen und Nikita Quapp, die beide bereits für die Islanders aktiv waren. Der ESVK wurde dabei von vielen Fans an den Bodensee begleitet und lautstark unterstützt. Am Ende erkämpfte sich die Mannschaft um Kapitän Max Renner mit einem 3:1 Auswärtssieg vor 957 Zuschauern drei wichtige Punkte.
Die Joker nahmen von Beginn an das Heft des Handelns in die eigene Hand und gingen bereits in der dritten Spielminute mit 0:1 in Führung. William Eriksson fasste sich dabei ein Herz und hämmerte eine liegen gebliebene Scheibe nach einem Passversuch von Yannik Burgart direkt in den linken Torwinkel. Nur wenige Augenblicke später erhöhten die Kaufbeurer auf 0:2. Max Kislinger kam nach einem Pass aus der Ecke im hohen Slot frei zum Schuss. Nachdem vor dem Tor durch Valentin Ankirchner viel Verkehr herrschte, schlug die Scheibe auf der Fanghandseite im Netz ein. Der ESVK blieb in der Folge spielbestimmend, während die Lindauer viel Zeit in der eigenen Zone verbringen mussten. Zwei Fehler im Offensivspiel ermöglichten den Islanders jedoch jeweils einen Alleingang, die Nikita Quapp im Kaufbeurer Tor beide entschärfen konnte. Aufseiten der Wertachstädter ließen Tomas Schwamberger und Max Hops noch gute Chancen auf einen weiteren Treffer ungenutzt.
Die Joker kamen dann sehr schlafmützig aus der Kabine. Zunächst führte ein Scheibenverlust in der eigenen Zone direkt nach dem Bully zu einer guten Chance für die Lindauer. Im Gegenzug zog Max Oswald in der Offensivzone eine Strafe, wodurch die Islanders zu ihrem dritten Alleingang kamen. Dieses Mal ließen sich die Hausherren die Gelegenheit nicht nehmen: Timo Gams verkürzte auf 1:2. Eine weitere Strafe gegen die Joker führte zunächst zu zwei gefährlichen Kontersituationen. Beide Möglichkeiten vertändelte der ESVK jedoch leichtfertig, was sinnbildlich für den gesamten zweiten Spielabschnitt stand. Glück hatten die Kaufbeurer, als Noah Kane nur die Latte traf und den Ausgleich verpasste. Der ESVK zog zwischenzeitlich immer wieder das Tempo an, ohne dabei jedoch wirklich gefährlich zu werden. Auch zwei aufeinanderfolgende Powerplays in der 32.. und 34 Spielminute blieben ohne Treffer. Insgesamt brachten die Joker dabei lediglich zwei Schüsse auf das Tor. Zum Ende des zweiten Drittels wurde die Partie zunehmend hektisch, was den Gastgebern durchaus in die Karten spielte. Auch wenn der ESVK – abgesehen von den ersten fünf Minuten – defensiv nicht viel zuließ, war der Spielstand aufgrund des Lattentreffers der Lindauer durchaus etwas glücklich.
Im Schlussabschnitt hatten die Wertachstädter das Spiel über weite Strecken im Griff, schafften es jedoch erneut nicht, sich in der Offensive klare Großchancen zu erarbeiten. Dadurch blieb die Partie bis zum Ende spannend. Die Lindauer suchten immer wieder mit schnellen Angriffen ihr Glück. Diese gelangen zwar nicht häufig, waren dann aber meist doch sehr gefährlich. Zudem mussten die Joker zwei weitere Unterzahlsituationen überstehen, in denen Nikita Quapp mehrfach sein Können zeigen musste. Ein Powerplay der Kaufbeurer kurz vor dem Ende brachte schließlich die Entscheidung. Eero Elo machte mit dem dritten ESVK-Treffer dann den Deckel auf die Partie und sicherte seiner Mannschaft damit endgültig drei Punkte. Der Finne verwertete dabei 54 Sekunden vor dem Ende seinen eigenen Rebound aus kurzer Distanz und ließ dem starken Valentin Ankirchner im Tor der Lindauer keine Abwehrchance.
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  20:45 Uhr Bericht:     ESVK
Autor:     pb


selberwoelfeSelber Wölfe
Starke 40 Minuten bleiben unbelohnt - Tölzer Löwen vs. Selber Wölfe 6:4 (2:3; 0:1; 4:0)

(OLS)  Die weiterhin stark dezimierten Selber Wölfe lieferten über weite Strecken ein sehr gutes Auswärtsspiel bei den Tölzer Löwen ab. Die Porzellanstädter hatten auf zwei Führungstreffer der Gastgeber jeweils schnell die passende Antwort parat und drehten den Spielstand noch vor der ersten Pause. Im Mittelabschnitt baute das Wolfsrudel die Führung gar auf zwei Tore aus. In den letzten 20 Minuten zeigten sich die Tölzer Löwen jedoch gnadenlos, schlugen noch viermal zu und gingen deshalb auch als verdienter Sieger vom Eis.
Wölfe beißen dreimal zu
Gerade einmal 25 Sekunden waren gespielt, da schlug die Scheibe zum 1:0 für die Tölzer Löwen hinter Rose ein: Nach einem Bullygewinn in der Angriffszone hatte Fichtner einfach mal abgezogen und die Scheibe zischte an Freund und Feind vorbei in die Maschen. Doch die Wölfe zeigten sich des frühen Rückstands völlig unbeeindruckt und schlugen bereits 29 Sekunden später in Person von Klöpper mit dem Ausgleich zurück. Die Gastgeber legten von nun an ein hohes Tempo vor und bereiteten der Wölfe-Defensive reichlich Arbeit. Allerdings bröckelte der Selber Beton erst bei angezeigter Strafe gegen Braun. Tölz spielte diese Situation gut aus und Ex-Wolf Grossrubatscher musste die Scheibe nur noch ins leere Tor schieben. Doch auch diese Führung der Tölzer hielt nicht lange, denn 62 Sekunden später war es erneut Klöpper, der sich ein Herz fasste und nach starkem Sololauf zum erneuten Ausgleich traf. 58 Sekunden vor der ersten Drittelpause jubelten die Porzellanstädter zum dritten Mal an diesem Abend: Bei angezeigter Strafe gegen Tölz erzielte Pauker im Nachfassen die erste Führung für seine Farben an diesem Abend.
Rose lässt Tölz verzweifeln
Im zweiten Spielabschnitt hatten die Gastgeber weiter mehr Spielanteile, die Wölfe standen aber weiterhin sicher in der Abwehr und hatten mit Rose einen bockstarken Rückhalt zwischen den Pfosten. Auf der anderen Seite setzten die Wölfe offensiv immer wieder Nadelstiche. So überstanden die Wölfe zunächst zwei Überzahlspiele für die Löwen schadlos, ehe sie in der 35. Minute selbst im Powerplay agieren durften. Hier war aber zunächst erneut Rose per Hechtsprung gefordert, ehe auch noch der Tölzer Kapitän auf die Strafbank beordert wurde. Die fällige doppelte Überzahl spielten die Wölfe geduldig aus und Rubin stellte den Spielstand nach gutem Zuspiel von Klöpper auf 2:4. Kurz darauf kam die Scheibe auf Schönberger, der gerade von der Strafbank zurück aufs Eis kam, doch Rose behielt mit einem starken Fanghandsave gegen den Löwen-Kapitän die Nerven und rettete die 2-Tore-Führung für seine Farben in die zweite Pause.
Gnadenlose Löwen drehen die Partie
In der 43. Minute unterlief den Selber Wölfen ein folgenschwerer Fehler. Bei Überzahl standen sie auf einmal zu sechst auf dem Eis und kassierten deshalb selbst eine Strafe. Das darauffolgende Powerplay nutzte Wenzel in der 45. Minute zum 3:4-Anschlusstreffer. Knappe sechs Minuten später gelang Wagner nach einem schönen Spielzug der Ausgleichstreffer. Spätestens jetzt lag das Momentum bei den Löwen, die weiter Gas gaben und durch Keränen, erneut in Überzahl, in der 52. Minute in Führung gingen. Im weiteren Verlauf hatte Bauer den erneuten Ausgleich auf dem Schläger, brachte aber die schwer zu verarbeitende Scheibe nicht unter Kontrolle. Die Wölfe versuchten zum Ende nochmal alles, fanden aber sowohl im Powerplay als auch bei herausgenommenem Torwart keinen Weg mehr, Bittner zu überwinden. Tölz hingegen machte mit einem Treffer ins verwaiste Selber Tor endgültig den Deckel auf die Partie.
Mannschaftsaufstellungen und Statistik
Tölzer Löwen: Bittner (Salvarani) – Fichtner, Braun, Hörmann, Grossrubatscher, Krumpe, Manhart, Kästele – Piipponen, Keränen, Lautenschlager, Schönberger, Daxlberger, Sauer, Schuster, Prokopovics, Wenzel, Kathan, Wagner, Sahanoglu
Selber Wölfe: Rose (Weidekamp) – Gläßl, Tramm, Hördler, Raab, Elwing, Sturm, Ulrich – Giesl, Rubin, Brown, Klöpper, Bauer, Kuqi, Pauker, Gelke, Klughardt
Tore: 1. Min. 1:0 Fichtner (Keränen); 1. Min. 1:1 Klöpper (Kuqi, Hördler); 12. Min. 2:1 Grossrubatscher (Keränen, Piipponen); 13. Min. 2:2 Klöpper (Raab, Gläßl); 20. Min. 2:3 Pauker (Rubin, Kuqi); 37. Min. 2:4 Rubin (Klöpper, Tramm; 5/3); 45. Min. 3:4 Wenzel (Grossrubatscher, Daxlberger; 5/4); 50. Min 4:4 Wagner (Wenzel, Krumpe); 52. Min. 5:4 Keränen (Lautenschlager, Prokopovics; 5/4); 60. Min. 6:4 Krumpe (Schönberger, Prokopovics; empty net)
Strafzeiten: Bad Tölz 14, Selb 14
Schiedsrichter: Kannengießer, Harrer (Reindl, Winter)
Zuschauer: 1.557
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  20:44 Uhr Bericht:     SW
Autor:     oo


blackdragonserfurtBlack Dragons Erfurt
Black Dragons holen die nächsten drei Punkte - TecArt Black Dragons Erfurt gewinnen Heimspiel gegen die Hannover Indians mit 4:2

(OLN)  Die TecArt Black Dragons Erfurt haben am Sonntagabend die nächsten drei Punkte in der Oberliga Nord eingefahren. Vor heimischem Publikum setzte sich die Mannschaft gegen die Hannover Indians mit 4:2 (3:1, 1:1, 0:0) durch und belohnte sich damit für eine engagierte Leistung über die gesamte Spielzeit.
Bereits im ersten Drittel entwickelte sich eine temporeiche Partie. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen in der 5. Minute durch #27 Frédéric Potvin mit 1:0 in Führung. Die Antwort der Gäste ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Nur wenige Sekunden später erzielte #32 Jari Neugebauer den Ausgleich.
Die Drachen ließen sich davon nicht beeindrucken und setzten Hannover weiter unter Druck. In der 15. Minute fasste sich #25 René Kramer ein Herz und schickte einen Strahl in Richtung Gästetor – 2:1 für Erfurt. Kurz vor der ersten Pause mussten die Gastgeber eine Unterzahlsituation überstehen. Die Drachen nutzten diese jedoch auf ihre Weise: Nach einem Scheibengewinn im eigenen Drittel schaltete #83 Harrison Reed schnell um und vollendete den Konter shorthanded zum 3:1.
Auch im zweiten Drittel erwischten die Black Dragons einen Start nach Maß. Erneut waren die Erfurter in Unterzahl erfolgreich. #44 Phil Bischoff blieb vor dem Tor eiskalt und erhöhte auf 4:1. Hannover gab sich jedoch nicht geschlagen und verkürzte gut zwei Minuten später. #44 Ryker Killins traf von der blauen Linie zum 4:2.
Im weiteren Verlauf des Mittelabschnitts entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Beide Torhüter konnten sich mehrfach auszeichnen, weitere Treffer fielen jedoch nicht.
Auch im Schlussabschnitt blieb die Partie umkämpft. Die Indians versuchten, noch einmal zurück ins Spiel zu finden, während die Black Dragons ihren Vorsprung konzentriert verteidigten. Drei Minuten vor dem Ende nahm Hannovers Trainer Michael Baindl in einer Unterzahlsituation den Torhüter vom Eis und setzte damit alles auf eine Karte.
Die Erfurter Defensive hielt dem Druck jedoch stand. Mit großem Einsatz brachten die Black Dragons die Führung über die Zeit und durften sich am Ende über einen 4:2-Heimsieg und drei weitere Punkte freuen.
Damit setzen die TecArt Black Dragons ihren Saisonstart fort und sammeln den nächsten wichtigen Dreier in der Oberliga Nord.
Torschützen
TecArt Black Dragons Erfurt
1:0 – #27 Frédéric Potvin (5. Minute)
2:1 – #25 René Kramer (15. Minute)
3:1 – #83 Harrison Reed (18. Minute, Unterzahl)
4:1 – #44 Phil Bischoff (32. Minute, Unterzahl)
Hannover Indians
1:1 – #32 Jari Neugebauer (5. Minute)
4:2 – #44 Ryker Killins (34. Minute)
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  19:21 Uhr Bericht:     EHCE
Autor:     ak

     
       
NEWS Landesverbände  Süd

Bayernliga - Landesliga Bayern - Bezirksliga Bayern  /  Baden-Württemberg-Liga - Landesliga Baden-Württemberg
  
    

loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Löwen gewinnen vorletzten Test gegen Geretsried mit 3:1

(BYL)  Zum vorletzten Testspiel der Vorbereitung empfing der EHC Waldkraiburg am Freitagabend die River Rats aus Geretsried in der heimischen Raiffeisen-Arena. Um 19:00 Uhr fiel der erste Puck in einem Spiel, das wohl auch aufgrund des goldenen Herbstwetters vor einer noch eher überschaubaren Kulisse stattfand. Sportlich bekamen die Zuschauer dafür eine Partie zu sehen, die weniger von offenem Schlagabtausch als vielmehr von taktischen Vorgaben und verschiedenen Formationen geprägt war.
Geretsried trat dabei nicht mit voller Kapelle an. Ob Teile des Kaders krankheits- oder verletzungsbedingt fehlten oder ob man sich wenige Tage vor dem Saisonstart schlicht nicht mehr vollständig in die Karten schauen lassen wollte, blieb offen. Auch auf Waldkraiburger Seite nutzte Trainer Jürgen Lederer die Partie sichtbar zum Testen. Innerhalb der Reihen wurde rotiert und auch taktisch war erkennbar, dass die Löwen in den verschiedenen Dritteln mit unterschiedlichen Vorgaben agierten. So sah man Waldkraiburg beispielsweise mehrfach mit drei eher defensiv ausgerichteten Spielern an der eigenen blauen Linie, während nur zwei Angreifer nach vorne arbeiteten.
Abschlüsse gab es auf beiden Seiten durchaus einige, doch nicht jeder davon vermittelte das Gefühl höchster Gefahr. Stellenweise erinnerte das Geschehen eher an das Aufwärmen als an einen offenen Schlagabtausch. Wenn es vor dem Waldkraiburger Tor jedoch wirklich ernst wurde, war Christoph Lode zur Stelle. In den wenigen Situationen, in denen Geretsried gefährlich durchkam, zeigte der Schlussmann starke Paraden und hielt seine Mannschaft auf Kurs.
Offensiv brauchten die Löwen etwas Zeit, ehe sie erstmals zuschlugen. In der achten Minute leitete Philip Kaer den Angriff mit einem starken Aufbaupass ein. Jakub Šrámek trug die Scheibe nach vorne und hatte Nico Vogl links neben sich. Der Kapitän bekam den Querpass perfekt serviert und vollendete zum 1:0.
Kurz nach Beginn des zweiten Drittels folgte das 2:0. Ausgangspunkt war eine schöne Finte von Andris Džeriņš, der damit Philipp Lode in Szene setzte. Dieser legte quer auf Bartek Bison, der vor dem Tor keine Probleme mehr hatte, den Puck im Netz unterzubringen. Für den Neuzugang war es zugleich der erste Treffer im Löwen-Dress.
Geretsried blieb jedoch im Spiel und kam in der 37. Minute zum Anschluss. Stefan Engelbrecht zog aus der Distanz ab. Vor dem Waldkraiburger Tor wurde Christoph Lode dabei gut die Sicht genommen, sodass der Schlussmann den Schuss erst spät erkennen konnte. Der Puck schlug zum 2:1 ein und sorgte dafür, dass die Partie zumindest auf dem Papier wieder enger wurde.
Die endgültige Entscheidung fiel in der 52. Minute. Nico Vogl bekam die Scheibe hinter dem Tor und legte sie präzise in den gefährlichen Bereich. Jakub Šrámek stand bereit und nahm den Pass direkt. Mit einem satten One-Timer fand er die kleine Lücke zwischen Torhüter und Pfosten und stellte auf 3:1.
In der Schlussphase ließen die Löwen nichts mehr anbrennen und brachten die Führung sicher über die Zeit.
Unter dem Strich war es kein Vorbereitungsspiel für Freunde des wilden Offensiv-Eishockeys, aber ein Test mit einigen interessanten Erkenntnissen. Positiv war vor allem, dass alle drei Waldkraiburger Treffer sauber herausgespielt waren und die Mannschaft defensiv nur wenige wirklich gefährliche Situationen zuließ. Mit Philip Kaer als zweifachem Punktesammler, dem ersten Löwen-Tor von Bartek Bison und einem erneut starken Christoph Lode gab es zudem mehrere individuelle Lichtblicke.
Bevor es am 04.10. im Derby gegen Dorfen erstmals um Punkte geht, wartet nun nur noch ein letzter Test auf die Löwen.
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  10:08 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Löwen schließen Vorbereitung mit 7:0 gegen Trostberg ab

(BYL)  Zum Abschluss der Vorbereitung auf die neue Bayernligasaison empfing der EHC Waldkraiburg am Sonntagabend die „Chiefs“ des TSV Trostberg in der heimischen Raiffeisen-Arena. Für die Löwen war es die letzte Gelegenheit, unter Wettkampfbedingungen an den Feinheiten zu arbeiten, bevor es am kommenden Sonntag gegen den ESC Dorfen erstmals um Punkte geht. Und diese Generalprobe sollte gelingen: Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 7:0-Erfolg verabschiedete sich Waldkraiburg aus der Vorbereitung.
Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, die nahezu ausschließlich in eine Richtung lief. Waldkraiburg bestimmte das Geschehen, setzte sich immer wieder im Drittel der Gäste fest und ließ Trostberg kaum Möglichkeiten, selbst gefährlich zu werden. Nach einigen Minuten Anlaufzeit schlugen die Löwen dann gleich mehrfach zu. Florian Maierhofer eröffnete in der zehnten Spielminute nach Vorarbeit von Matej Houdek den Torreigen. Noch in derselben Minute erhöhte Philip Kaer nach Zuspiel von Nico Vogl auf 2:0. Nur wenig später folgte bereits der dritte Treffer: Dieses Mal war es Kapitän Vogl selbst, der nach Vorarbeit von Bartek Bison und Jakub Šrámek für das 3:0 sorgte. Drei Treffer innerhalb weniger Minuten und ein Spiel, das bereits früh eine klare Richtung eingeschlagen hatte.
Auch nach der ersten Pause änderte sich am grundsätzlichen Bild wenig. Trostberg versuchte zwar, die Räume enger zu machen und die Waldkraiburger Angriffe früher zu unterbinden, doch die Löwen ließen sich davon kaum beeindrucken. In der 32. Spielminute baute Leon Decker die Führung sehenswert auf 4:0 aus. Santeri Ovaska und Florian Maierhofer bereiteten den Treffer vor. Wenige Minuten vor der zweiten Pause durfte sich schließlich auch Ovaska selbst in die Torschützenliste eintragen. Nach Vorarbeit von Andris Džeriņš und Nico Vogl erzielte der Finne in Überzahl das 5:0. Mit diesem Stand ging es in die zweite Pause und spätestens jetzt war klar, dass es für die Gäste an diesem Abend wohl nicht mehr darum gehen würde, das Spiel noch einmal zu drehen.
Für den ehemaligen Waldkraiburger Co-Trainer Philipp Seifert, der inzwischen hinter der Bande der Chiefs steht, war das Geschehen entsprechend wenig erfreulich. Mehrfach war sein lautstarkes Antreiben der eigenen Mannschaft durch die Halle zu vernehmen. Viel Wirkung zeigte dies allerdings nicht. Zu deutlich hatten die Löwen das Spiel im Griff und zu selten gelang es Trostberg, sich überhaupt dauerhaft aus dem eigenen Drittel zu befreien. Gerade einmal elf Schüsse kamen über die gesamten 60 Minuten auf das von Tobias Sickinger gehütete Waldkraiburger Tor. Wenn doch einmal etwas durchkam, war der Schlussmann zur Stelle und belohnte sich zum Abschluss der Vorbereitung mit einem Shutout.
Die Löwen machten dagegen auch im letzten Drittel weiter. Philip Kaer erzielte nach Vorarbeit von Martin Kokeš seinen zweiten Treffer des Abends und stellte früh im Schlussabschnitt auf 6:0. Den Schlusspunkt durfte Bartek Bison setzen. Der Neuzugang verwandelte in der 54. Spielminute nach Zuspiel von Florian Maierhofer zum 7:0-Endstand. Damit verteilten sich die sieben Waldkraiburger Treffer auf sechs verschiedene Torschützen. Lediglich Kaer traf doppelt.
Das Ergebnis spiegelte dabei durchaus wider, was sich über die gesamte Spielzeit auf dem Eis abspielte. Waldkraiburg hatte die Begegnung praktisch durchgehend unter Kontrolle und spielte konsequent auf das Trostberger Tor. Für Trainer Jürgen Lederer dürfte jedoch weniger die Höhe des Ergebnisses entscheidend gewesen sein. Der Löwen-Coach zeigte sich mit dem Auftritt seiner Mannschaft insgesamt zufrieden und sah vor allem eine deutliche Steigerung gegenüber dem 3:1-Erfolg gegen Geretsried zwei Tage zuvor. Seine Vorgaben habe das Team dieses Mal wesentlich konsequenter umgesetzt.
Natürlich bleibt auch ein 7:0 gegen einen Landesligisten ein Vorbereitungsspiel und sollte entsprechend eingeordnet werden. Für die Löwen dürfte der deutliche Erfolg dennoch genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen sein. Nach Wochen des Trainings, einigen Tests und unterschiedlichen Aufstellungen ist die Vorbereitung nun abgeschlossen. Die Mannschaft wirkt zunehmend eingespielt und kann mit einem deutlichen Erfolgserlebnis in die neue Saison starten.
Am kommenden Sonntag, den 04.10., verschwinden dann auch die letzten Ausreden rund um Vorbereitung, Tests und Experimente. Ab 17:15 Uhr geht es in der Raiffeisen-Arena erstmals um Punkte – und der Spielplan hat für den Auftakt direkt eine der interessantesten Begegnungen der Saison vorgesehen. Mit dem ESC Dorfen kommt ausgerechnet der Derbyrivale nach Waldkraiburg. Nach dem 7:0 gegen Trostberg dürften die Löwen zumindest mit einer ordentlichen Portion Selbstvertrauen in dieses erste Pflichtspiel gehen.
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  22:15 Uhr Bericht:     EHCW
Autor:     aha


ercsonthofenERC Sonthofen
Teuer bezahlte Lehrstunde: ERC Sonthofen zeigt starkes Gesicht, stolpert aber über eigene Fehler

(BLL)  Es war ein Eishockey-Abend voller Willenskraft, Offensivpower und am Ende auch viel Konjunktiv für den ERC Sonthofen. Vor 430 Zuschauern präsentierten sich die Schwarz-Gelben in der Preseason gegen den höherklassigen Bayernligisten ESV Buchloe über weite Strecken auf Augenhöhe. Doch am Ende stand eine vermeidbare 5:7-Niederlage auf der Anzeigetafel, weil die Hausherren den Gästen durch individuelle Patzer zu viele Geschenke machten.
Von Beginn an versteckte sich der Landesligist keineswegs. Im Gegenteil, Sonthofen agierte mutig, suchte den Vorwärtsgang und hielt dem Favoriten kämpferisch dagegen. Dass es am Ende dennoch nicht zu Zählbarem reichte, lag vor allem an einer ungewohnten defensiven Freigiebigkeit. Gleich fünf der sieben Gegentore resultierten aus individuellen Unaufmerksamkeiten und Fehlern in der Zuordnung, welche die Freibeuter des ESV eiskalt ausnutzten. Hinzu kam eine ungenutzte Chance im Sonderformat: Eine siebenminütige Überzahlphase ließen die Oberallgäuer ungenutzt liegen, ein Manko, das sich gegen die Bayernliga-Truppe bitter rächte. Ohne diese vermeidbaren Gastgeschenke und mit etwas mehr Effizienz im Powerplay wäre an diesem Tag definitiv ein Sieg für den ERC drin gewesen.
Trotz der Niederlage gab es reichlich Grund zur Zuversicht, denn die Offensivabteilung und das Rückgrat der Mannschaft zeigten starke Frühformen. Felix Ottenbreit im Sonthofener Tor bot trotz sieben Gegentoren eine starke Leistung. David Mische war der überragende Mann auf dem Eis. Er schnürte einen herausragenden Dreierpack und hielt sein Team mit tollem Einsatz im Spiel. Stellvertretender Kapitän Denis Adebahr glänzte nicht nur als starker Arbeiter, sondern krönte seine überzeugende Leistung im Schlussdrittel mit einem eigenen Treffer sowie einer Vorlage. Auch Youngster Justin Weber zeigte eine bärenstarke Partie, steuerte starke drei Scorerpunkte bei und trug sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Zudem feierte mit 1B-Spieler Linus Schöll ein weiteres Eigengewächs an diesem Abend sein Debüt im Trikot der 1. Mannschaft.
Das Match entwickelte sich von Sekunde eins an zu einem echten Offensivschlagabtausch, bei dem die Gäste im ersten Drittel durch Marc Krammer in Überzahl in Führung gingen. David Mische antwortete stark, ehe Felix Schurr mit einem Doppelschlag für Buchloe auf 3:1stellte, woraufhin Mische den ERC in Überzahl vor der ersten Pause nochmals zum 2:3 heranbrachte. Im Mittelabschnitt drückten die Gäste durch zweimal in Folge erfolgreich abgeschlossene Aktionen von Mateo Cabral auf das Gaspedal, ehe Justin Weber den wichtigen Anschlusstreffer zum 3:5 markierte. Im letzten Drittel schlug Cabral erneut zu und machte seinen Hattrick perfekt, doch Sonthofen gab sich nicht auf. David Mische traf in Unterzahl nach Vorarbeit von Lynnden Pastachak, was allerdings durch den Treffer von Derek Raposo vom ESV wieder egalisiert wurde. Den Schlusspunkt setzte dann Sonthofens Denis Adebahr nach Vorlagen von Weber und Krzak zum 5:7-Endstand.
Fazit des Abends ist, dass der ERC Sonthofen phasenweise gezeigt hat, welches Potenzial in der Mannschaft steckt, und wenn das Team in den kommenden Wochen die individuellen Fehler abstellt, blickt der Anhang optimistisch auf die bevorstehende Landesliga-Saison.
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  13:05 Uhr Bericht:     ERCL
Autor:     ko


HEC HeilbronnEisbären Heilbronn
Starkes zweites Drittel ebnet den Weg zum 7:1-Auswärtssieg

(BWL)  Die HEC Eisbären Heilbronn haben auch ihr zweites Saisonspiel für sich entschieden. Bei den Eisbären Eppelheim drehten die Heilbronner einen 0:1-Rückstand und feierten am Ende einen deutlichen 7:1-Auswärtserfolg. Den Grundstein dafür legte ein starkes zweites Drittel mit vier Treffern.
Zunächst erwischte Eppelheim den besseren Start. Mit einer aggressiven und offensiven Ausrichtung überraschten die Gastgeber die Heilbronner und gingen früh in Führung. Im weiteren Verlauf kam der HEC zunehmend besser ins Spiel, ließ jedoch einige Chancen gegen den starken Eppelheimer Torhüter liegen. Gleichzeitig blieben die Gastgeber mit schnellen Kontern gefährlich, sodass es mit einem 0:1 aus Heilbronner Sicht in die erste Pause ging.
Im zweiten Drittel änderten sich die Kräfteverhältnisse deutlich. Das Geschehen spielte sich nun fast ausschließlich im Eppelheimer Drittel ab. Cedrick Platz sorgte für den umjubelten Ausgleich, ehe Leon Rausch, Tim Brenner und Marco Horter nachlegten. Aus dem Rückstand wurde so innerhalb von 20 Minuten eine 4:1-Führung.
Auch im Schlussabschnitt blieb Heilbronn klar tonangebend. Eppelheim kam nur noch zu wenigen Angriffen, während die Gäste weiter den Weg zum Tor suchten. Leon Rausch und zweimal Marco Horter erhöhten mit ihren Treffern schließlich auf 7:1.
Nach einem schwierigen ersten Drittel fanden die HEC Eisbären damit die passende Antwort und bestimmten die Begegnung ab dem zweiten Abschnitt deutlich. Mit dem zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel geht es nun ins erste Heimspiel der Saison.
Nächstes Spiel:
Sonntag, 4. Oktober, 18:30 Uhr – Heimspiel gegen die Black Eagles Reutlingen
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  10:10 Uhr Bericht:     HEC
Autor:     tm

  
       
NEWS Landesverbände  Nord / Ost

Regionalliga Nordost / Verbandsliga Nord - Landesliga Nord / Landesliga  Sachsen - Thüringen - Berlin
    
   

FASSBerlinFASS Berlin
1:0 verloren

(RLNO)  In einem packenden Regionalligaspiel mit zwei herausragenden Torhütern unterliegt FASS Berlin bei den Chemnitz Crashers mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0). Gegenüber dem Heimsieg gegen den ESC Dresden zeigte FASS eine deutlich Leistungssteigerung, muss aber trotzdem einen durchwachsenen Saisonstart akzeptieren.
DAS SPIEL
Gegenüber dem Vorabend musste Headcoach Patrick Pohl auf zwei weitere angeschlagene Akteure verzichten. Nico Jentzsch und Moritz Miguez konnten die Reise nach Westsachsen nicht mit antreten. Aleksej Abramov lief diesmal in der Verteidigung auf.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Über 60 Minuten lieferten sich die beiden Kontrahenten einen intensiven Fight. Im ersten Drittel besaß Chemnitz Vorteile und ging durch Apitz in Führung. Das zweite Drittel war sehr ausgeglichen, im Schlussabschnitt drängte FASS vehement auf den Ausgleich. Die beiden Spieler des Spiels waren sicher Kufa im Crashers-Kasten und Marks Slavinskis-Repe im Gehäuse von FASS, welche beste Gelegenheiten vereitelten. In den letzten 46 Sekunden versuchten es die Berliner mit einem sechsten Skater. Chemnitz wurde nochmal im eigenen Drittel eingeschnürt, aber der Ausgleich wollte nicht fallen.
AUSBLICK
Am kommenden Wochenende (Samstag, 03.10.26, 17:00 Uhr) geht es für die Nordberliner zum „Erzrivalen im Erzgebirge“, den Schönheider Wölfen. Zwar denkt man gerne an den Titeltriumph im Wolfsbaua vor ein paar Monaten zurück, aber das zählt heute nicht mehr.
STATISTIK
FASS: Slavinskis-Repe (Lücke); Kruggel, Falk; Miethke, Bisliouk; Licitis, Abramov – Volynec, Kubail, Braun; Thielsch, Fiedler, Belimenko; Noack, Beslé, Deichmann; Balzer.
Tor:
1:0 (09:01) Apitz.
Schiedsrichter: Heinke, Goller – Heinze, Höppner.
Strafen: Crashers 12, FASS 13.
Zuschauer: 565.
Schüsse: 41-38.
Face-off: 28-30.
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  22:15 Uhr Bericht:     FASSB
Autor:     rfb

 
schoenheiderwoelfeSchönheider Wölfe
Generalprobe geglückt – Wölfe schlagen EHC Bayreuth mit 8:3

(RLNO)  Im Rahmen des Festwochenendes „1936–2026 – 90 Jahre Eishockey in Schönheide“ stand am Samstagabend auch das letzte Testspiel der Schönheider Wölfe vor dem „scharfen Start“ in die neue Regionalliga-Nordost-Saison auf dem Programm. Vor 635 Zuschauern, darunter gut 50 lautstarke Gästefans, empfing das Team von Coach Sven Schröder den bayerischen Landesligisten EHC Bayreuth im Wolfsbau und feierte einen verdienten 8:3-Erfolg (5:1, 1:0, 2:2).
Die Wölfe erwischten einen Start nach Maß und stellten die Weichen bereits früh auf Sieg. Kevin Piehler eröffnete nach gerade einmal 1:56 Minuten den Torreigen, ehe Florian Heinz (02:22) und Tomas Rubes (06:46) innerhalb der ersten sieben Minuten für eine komfortable 3:0-Führung sorgten. Bayreuth konnte durch Jeremy Boulanger (10:21) zwar verkürzen, doch die Hausherren ließen sich davon nicht aus dem Rhythmus bringen. Mit seinem zweiten Treffer erhöhte Tomas Rubes (16:57) auf 4:1, ehe David Novotny (19:54) kurz vor der ersten Pause den 5:1-Drittelstand perfekt machte.
Damit war die Begegnung im Prinzip bereits nach den ersten 20 Minuten vorentschieden. Im Mittelabschnitt entwickelte sich eine deutlich ausgeglichenere Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Den einzigen Treffer des zweiten Drittels erzielten jedoch erneut die Wölfe: Ricco Warkus traf in der 35. Minute (34:08) zum 6:1 und sorgte damit für eine beruhigende Führung vor dem Schlussabschnitt.
Auch im letzten Drittel begegneten sich beide Teams weitgehend auf Augenhöhe. Noah-Fabrice Schwabe (44:04) baute den Vorsprung mit seinem allerersten Treffer für die Wölfe zunächst auf 7:1 aus. Anschließend war es erneut Bayreuths Jeremy Boulanger, der mit einem Powerplaytreffer zum 7:2 (46:08) und seinem dritten Tor zum 7:3 (49:36) noch einmal Ergebniskosmetik betrieb. Den Schlusspunkt setzte schließlich David Novotny, der in Überzahl mit seinem zweiten Treffer des Abends (56:46) den 8:3-Endstand herstellte.
Damit ist den Schönheider Wölfen die Generalprobe vor dem Start in die Regionalliga Nordost 2026/2027 gelungen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Erzgebirgern allerdings nicht. Nach nur wenigen weiteren Trainingseinheiten wartet bereits am kommenden Samstag, 03.10.2026, um 17:00 Uhr der erste echte Härtetest der neuen Spielzeit. Zum Saisonauftakt gastiert mit Titelverteidiger FASS Berlin gleich ein Schwergewicht der Liga im Schönheider Wolfsbau.
Für die Wölfe gilt es nun, die positiven Eindrücke aus der Vorbereitung mitzunehmen und von der ersten Minute an bereit zu sein, wenn es erstmals um Regionalliga-Punkte geht. Tickets für den Saisonauftakt gegen FASS Berlin sind im Wölfe-Ticketshop erhältlich: https://events.vereinsticket.de/schoenheider-woelfe
Tore: 1:0 Kevin Piehler (01:56, Meixner/Schwarzmeier), 2:0 Florian Heinz (02:22, Novotny/Benkert), 3:0 Tomas Rubes (06:46, Lenk/Schwabe), 3:1 Jeremy Boulanger (10:21, Lüsch), 4:1 Tomas Rubes (16:57, Lenk/Schwabe), 5:1 David Novotny (19:54, Heinz/Warkus), 6:1 Ricco Warkus (34:08, Lenk/Hähnlein), 7:1 Noah-Fabrice Schwabe (44:04, Lenk/Rubes), 7:2 Jeremy Boulanger (46:08, Endres/ÜZ), 7:3 Jeremy Boulanger (49:36, Breyer/Lüsch), 8:3 David Novotny (56:46, Hähnlein/Töpker/ÜZ).
Zuschauer: 635
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  20:11 Uhr Bericht:     SW
Autor:     mg

   
          
NEWS Frauen 

Nationalmannschaft  /  Bundesliga - Landesverbände  /  Nachwuchs
   
     
 
berlinjuniorsberlinEisbären Juniors Berlin
Knapper Erfolg für die Eisbären am Sonntag

(DFEL)  Eine bis zum Ende spannende Partie gab es am Sonntag. Bis zum Ende mussten die Eisbären zittern, dann war ein 2:1-Erfolg (0:1/1:0/1:0)gesichert.
Ohne Hanna Weichenhain mussten die Berliner am Sonntag auskommen, sie war nach ihrer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Vortag gesperrt. Im Tor gab es wieder einen Wechsel, Lilly-Ann Riesner begann diesmal. Bei Budapest fehlte Maggi Peterson, die sich am Vortag verletzte. Von dieser Stelle gute Besserung Im Tor startete wieder Zsofia Toth.
Zunächst ging es recht ausgeglichen zu, beide Teams kamen nur selten zu guten Torchancen. Budapest hatte das erste Powerplay des Spiels, aber auch hier gelang kein Treffer. 135 Sekunden vor der Pause fiel doch noch der erste Treffer, Reka Dabasi vollendete einen Konter zum 0:1.
Recht ausgeglichen verlief auch das Mitteldrittel. Beide Abwehrreihen standen gut und die Torhüterinnen erledigten den Rest. Zum Ende des Drittels kamen die Juniors zu Vorteilen und 116 Sekunden vor der Pause konnten die Eisbären doch noch jubeln, irgendwie rutschte der Puck ins Tor und Alejandro Franco durfte sich über den inzwischen verdienten Ausgleich freuen.
Und in der 43. Minute kam erneut Freude bei den Eisbären auf. In Unterzahl schnappte sich Anastasia Gruß an der eigenen blauen Linie den Puck und ging auf die Torhüterin zu. Einen Schuss konnte diese noch abwehren, der Nachschuss saß aber und Berlin führte mit 2.1. Budapest versuchte zwar zum Ausgleich zu kommen, aber die Eisbären ließen kaum Chancen zu. 67 Sekunden vor dem Ende kassierten die Juniors eine Strafe und Budapest zog die Torhüterin. Mit viel Einsatz verteidigten die Eisbären den knappen Vorsprung und holten sich am Ende verdient.
Die Partie am Samstag lief nicht so gut, am Sonntag wurde über 60 Minuten gekämpft und es wurden deutlich weniger Fehler gemacht. So bleibt eine Ausbeute von drei Punkten und das mach nun in der Tabelle neun Punkten den 2. Platz.
Weiter geht es für die Eisbären am Wochenende 10./11. Oktober, dann kommt Titelverteidiger ECDC Memmingen Indians in den Welli.
Schiedsrichter: B. Hecker, A. Simankov – P. Hermann, M. Paulick
Zuschauer: 141
Strafen: EJB 8 (2/0/6), HKB 2 (0/2/0)
Tore:
0:1 (17:45) R. Dabasi (S. Rossignol);
1:1 (39:06) A. Franjo;
2:1 (43:04) A. Gruß SH1
Gut verkauft, aber trotzdem verloren
Im Eröffnungsspiel der DFEL2 Nord- Saison konnten die Frauen von FASS Berlin nur kurz jubeln, am Ende unterlagen sie beim Kölner EC „Die Haie“ mit 5:1 (1:1/3:0/1:0).
Mit elf Feldspielerinnen reisten die Berlinerinnen nach Köln, Klaudia Semenova und Torhüterin Geertje Klaue gaben ihr Debüt im Trikot von FASS. Der KEC trat in dieser Auftaktpartie der DFEL2 Nord mit 12 Feldspielerinnen an, im Tor stand Mirja Kaschytza.
Kölns Torhüterin musste den ersten Treffer der neuen Saison hinnehmen, Lena Noske brachte FASS nach vier Minuten in Führung. Die erste Strafe der Spielzeit ging an die Berlinerinnen und Köln nutzte diese Strafe, um in der 8. Minute durch Julia Malejka den Ausgleich zu erzielen. Mit diesem Spielstand endete der erste Abschnitt.
14 Sekunden der 26. Minute brachten eine Vorentscheidung in diesem Spiel. Zoe Bär und 14 Sekunden später Shania Apel brachten Köln mit 3:1 in Führung. Johanna Rink konnte drei Minuten später auf 4:1 erhöhen und so stand es auch nach 40 Minuten.
Einen Treffer gab es im Schlussabschnitt, Julia Malejka erzielte ihren zweiten Treffer und das wieder in Überzahl.
FASS hatte seine Chancen, am Ende stand aber dennoch die Niederlage. Besser kann das Team es am 03. Oktober machen, dann geht es zu den Dinslaken Kobras.
Schiedsrichter: G. Engler, G. Hauerwaas
Zuschauer: 57
Strafen: Köln 4 (0/0/4), FASS 4 (2/0/2)
Tore:
0:1 (03:55) L. Noske (C. T’Sas, E. Perabo); 1:1 (07:53) J. Matejka (Kallenbach, J. Kohberg);
2:1 (25:06) Z. Bär (J. Rink); 3:1 (25:20) S. Apel (L. Rief, A. Düsberg); 4:1 (28:36) J. Rink (C. Wlost);
5:1 (47:54) J. Matejka (J. Kohberg)
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  20:13 Uhr Bericht:     NIS
Autor:     ns


Memmingen IndiansECDC Memmingen
Erstes Sechs-Punkte-Wochenende für ECDC Frauenmannschaft  

(DFEL)  Mit zwei Erfolgen (6:2/5:1) gegen das Hockey Team Petrzalka aus Bratislava holten sich die Indians-Frauen am Wochenende die erhofften sechs Punkte. Dabei täuschen die klaren Resultate über die wahren Kräfteverhältnisse hinweg. In zwei intensiv geführten Partien verlangten die Gäste aus der Slowakei den Memmingerinnen alles ab.
Am Samstag fehlten bei den Allgäuerinnen Andrea Lanzl und Charlott Schaffrath. Ihr Debut in der DFEL gab die 16-jährige Marei Hauser aus der Nachwuchsschmiede des ESV Kaufbeuren.
Eine doppelte Überzahl nutzte die Deutsch-Kanadierin Rachel Weiß nach sieben Minuten zu ihrem ersten Treffer für die ECDC-Frauen. Holly Abela baute diese Führung noch im 1. Drittel auf 2:0 aus. Nach der ersten Pause schraubten Jule Schiefer (27. Min.) und erneut Holly Abela (31.) das Resultat auf 4:0 in die Höhe. Die Gäste gaben sich aber keineswegs geschlagen und verkürzten in der 36. bzw. 51. Minute auf 4:2. Mit ihrem zweiten Treffer des Abends zum 5:2 machte Jule Schiefer vier Minuten vor dem Ende den Sack zu. Den Schlusspunkt zum 6:2 setzte Rachel Weiss in der Schlussminute.
Am Sonntag mussten Jim Nagle und Ty Morris ihre Formationen erneut umkrempeln, da Kristin Schmid und Carina Strobel im Vergleich zum Vortag passen mussten. Der Start gehörte erneut den Indians. Gerade mal 76 Sekunden waren gespielt, als Holly Abela die Gästetorhüterin zum 1:0 überwinden konnte. Diese Führung hatte dann bis zum Beginn des Mitteldrittels Bestand. In 2-facher Überzahl erhöhte ECDC-Kapitänin Daria Gleisser auf 2:0 (24.). Auch an diesem Tag war das Team aus Bratislava noch lange nicht geschlagen und verkürzte im Powerplay auf 2:1 (28.). Nur eine Minute später war Indians Neuzugang Marei Hauser zur Stelle und erzielte ihren ersten Treffer in der DFEL. Die Gäste, bei denen die Ex-Memmingerin Julia Matejkova herausragte, blieben brandgefährlich, aber Endstation war ein ums andere Mal die starke ECDC-Torfrau Chiara Schultes. Den endgültigen K. O. für die Slowakinnen besorgten Nicola Hadraschek und Christina Walker mit einem Doppelschlag in der 56. Minute zum 5:1-Endstand.
In der Tabelle liegen jetzt vier Teams (Memmingen, Berlin, Budapest und Mannheim) mit je neun Punkten (drei Siegen aus vier Spielen) vorne. Nur Ingolstadt und Petrzalka konnten bislang noch keinen Punktgewinn verbuchen.
Am kommenden Wochenende ruht der Spielbetrieb in der DFEL wegen eines internationalen Breaks. Danach geht es für die Maustädterinnen zu zwei Gastspielen nach Berlin.
Jim Nagle, ECDC-Headcoach: „Das Team hat an diesem Wochenende den nächsten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Wir haben einige Widrigkeiten überwunden und uns wohlverdiente 6 Punkte erkämpft.
Samstag, 26.9.26 – 17:15 Uhr
ECDC Memmingen - Hockey Team Petrzalka 6:2 (2:0/2:1/2:1)
Tore für Memmingen: Rachel Weiss, Holly Abela und Jule Schiefer (je 2)
Strafen: ECDC Memmingen 6 Min – Hockey Team Petrzalka 8 Min
Zuschauer: 148
Sonntag, 27.9.26 – 12:15 Uhr
ECDC Memmingen - Hockey Team Petrzalka 5:1 (1:0/2:1/2:0)
Tore für Memmingen: Holly Abela, Daria Gleissner, Marei Hausen, Nicola Hadraschek, Christina Walker (je 1)
Strafen: ECDC Memmingen 20 Min – Hockey Team Petrzalka 14 Min
Zuschauer: 89
 www.ihp.hockey    Sonntag 27.September 2026  21:17 Uhr Bericht:     ECDCM
Autor:     pg

   
  Montag 28.September 2026
00:15 Uhr
   
Informationen:
Ergebnisse: 
  
Kaderlisten  
Ergebnisse, Tabellen und Zuschauerzahlen
   
Bericht:
Autor:
  
IHP  
sc  
  
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