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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Nico Zimemrmann gibt es beim MEK einen weiteren Neuzugang im team. Der 23-Jährige war zuletzt inaktiv und spielte davor im Fürstenfeldbrucker und Dachauer Nachwuchs
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Bei den Icefighters kommt es nochmal zu Veränderungen im Kader. Verteidiger Vladyslav Shyrin wechselt zu Energija Elektrnai und Stürmer Stefan Traut wird wegen privater Veränderungen nun doch nicht nach Salzgitter kommen
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Stürmer Michael Wagner, Matej Sadecky und Maxim Gramatik werden genauso bei den Weserstars bleiben wie die Verteidiger Joshua Hezel und Malte Maasböl
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  

   

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ercsonthofenERC Sonthofen
Interview mit Vladimir Kames - „Ich genieße jede Minute für den ERC auf dem Eis“

(BLL)  Mit seinem Treffer kurz vor Schluss hat Vladimir Kames die Schwarz-Gelben zum 5:4-Derbyerfolg geführt. Der Spielertrainer ist beim ERC nicht nur Führungsfigur und Ruhepol – mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung reiht er sich Jahr für Jahr in die Topscorer-Listen ein. Im Interview spricht der 40-Jährige über die letzten Sekunden von Pfronten, über den besonderen Charakter der Mannschaft und was ihm viel wichtiger ist als seine persönliche Punkte-Ausbeute.


ihp-interview-kleinWie hast du dich nach diesem dramatischen Spiel in Pfronten gefühlt?

Vladimir Kames: Wie nach jedem. Natürlich war die Entstehung des Siegs besonders. Aber für mich ist jede Partie gleich wichtig. Schließlich wollen wir immer gewinnen, um als Gemeinschaft Erfolg zu haben. Auch nach all den Jahren nehme ich mir vor jedes Mal vor, dass ich mit einem positiven Gefühl aus einem Spiel herausgehe.

In Pfronten hat das aber mal richtig gut funktioniert. Du hast 13 Sekunden vor Ende das entscheidende 5:4 für den ERC gemacht.

Vladimir Kames: Das stimmt. Ondrej Havlicek hat das wichtige Bully gewonnen, dann zu mir rüber gepasst und ich habe geschossen.

Ok, das klingt einfach. Aber hast du in dem Moment die Lücke gesehen oder einfach drauf gehalten?

Vladimir Kames: Den ersten Pfrontner habe ich umkurvt, dann habe ich angetäuscht. Ich habe gemerkt, dass viel Verkehr vor dem gegnerischen Tor war und mich entschlossen, diese undurchsichtige Situation zu nutzen und den Puck Richtung Tor zu bringen. Am Ende habe ich gar nicht richtig sehen können, wie der Puck über die Linie gegangen ist. Hauptsache, er war drin!

Du hast gerade erzählt, dass du jedes Spiel gleich angehst. Und doch gibt es Partien, wie beispielsweise Pfronten, die intensiver sind. Du wirst im Dezember 41 Jahre alt. Merkst du nach intensiven Duellen, dass du etwas mehr Zeit zur Regeneration brauchst?

Vladimir Kames: Wenn die Saison losgeht, komme ich – auch nach all den Jahren – sehr schnell in einen Flow. Für den ERC aber bin ich täglich mit so vielen Dingen beschäftigt, dass ich kaum Zeit habe, mir darüber Gedanken zu machen (lacht). Aber klar: An bestimmten Tagen spüre ich schon, dass die Beine schwerer sind und auch der Kopf Erholung benötigt. Aber meistens geht es dann direkt weiter mit Training und diversen anderen Aufgaben.

Ein wichtiger Job als Spielertrainer: Die Mannschaft auf dem Eis führen und junge Spieler in ihrer Entwicklung begleiten. Ganz nebenbei bist du aktuell erneut Topscorer des ERC und punktbester Verteidiger der Liga. Fühlst du dich auch mit fast 41 in einer besonders guten Form?

Vladimir Kames: Nein, das sehe ich nicht so. Ich denke von Spiel zu Spiel – vor allem aber genieße ich in meinem fortgeschrittenen Eishockey-Alter jede Minute, die ich für den ERC, auf dem Eis verbringe. Auf die Punkte schaue ich an der Stelle nicht. Ich bin froh und dankbar, dass ich relativ verletzungsfrei geblieben bin und dem Verein mit meiner Erfahrung auch heute noch helfen kann. Meine persönliche Punkte-Statistik ist nett, aber viel wichtiger für mich ist, dass die Mannschaft als Einheit funktioniert. Nur dann können wir Erfolg haben.

Und das tut sie aktuell sehr erfolgreich. Sie präsentiert sich eingeschworener Haufen.

Vladimir Kames. Das stimmt. Alle arbeiten wirklich hart für den Erfolg und bringen sich gut ein. Wenn es in bestimmten Situationen eng oder brenzlig wird, kann sich jeder auf den anderen verlassen. Das ist entscheidend für den Mannschaftserfolg.

Was macht den Charakter der Truppe aus?

Vladimir Kames: Von der allerersten Eiszeit bis heute spüre ich den Zusammenhalt. Jeder Einzelne wusste, dass wir in dieser Spielzeit mit einem kleineren Kader antreten. Wir brauchen jeden. Und diese Mentalität, immer 100 Prozent zu geben, zeigen sie bei jedem Training und den Meisterschaftsspielen. Gerade weil der Kader kleiner ist, ist es für Helmut und mich auch wichtig, die Sturmreihen zu wechseln, um noch flexibler zu sein, wenn es mal zu Ausfällen kommen sollte. Wir möchten damit möglichst unberechenbar für den Gegner sein. Und am Ende bringt das auch jeden Spieler in seiner Entwicklung weiter.

Das sehen die Zuschauer vor allem auch an den jüngeren Spielern.

Vladimir Kames: Genau so soll es auch sein. Viele von ihnen sind schon länger bei uns, ein paar sind neu dazugekommen. Sie sollen alle wissen, dass sie für uns wichtig sind. Nicht nur, weil wir einen kleineren Kader haben. Sie sollen schrittweise mehr Verantwortung übernehmen. Nur so können wir einen Entwicklungsprozess anstoßen. Und das sollen sie nicht nur im Training, sondern auch in den Spielen zeigen. Es freut mich, dass die Jungs diesen Weg gehen.

Ein kurzer Ausblick auf das anstehende Wochenende. Mit Germering und Reichersbeuern warten unbequeme Gegner, oder?

Vladimir Kames: Ja, wir haben zwar vor zwei Wochen mit 7:1 in Germering gewonnen. Wenn die Wandrers einen guten Tag haben, können sie jeden in der Liga schlagen. Und das haben sie schon mehrfach bewiesen. Gerade ihr Forecheck und ihr Überzahlspiel sind gut. In Reichersbeuern zu bestehen, ist immer schwierig. Das sind stets enge Matches. Der Kern dieser erfahrenen Mannschaft besteht schon seit langem. Reichersbeuern spielt ein hartes, körperbetontes Eishockey. Wir müssen gut eingestellt in die Partie gehen.

Vladi, danke für das Gespräch.

  Donnerstag 21.November 2024
10:40 Uhr
       
Kaderlisten:
Spieler: 
     
  Landesliga Bayern A
  Vladimir Kames
  
Bericht:
Autor:
Bild:
  ERCS
  nb
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