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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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loewenwaldkraiburgWaldkraiburg Löwen
Spieler des Jahres Nico Vogl bleibt den Löwen treu

(BYL)  Es gibt Spieler, die tragen ein Trikot. Und es gibt Spieler, die einen Verein verkörpern. Nico Vogl gehört ohne Zweifel zur zweiten Kategorie. Der Kapitän des EHC Waldkraiburg bleibt den Löwen erhalten und damit auch eines der wichtigsten Gesichter des Waldkraiburger Eishockeys der vergangenen Jahre.

Dass Vogl mittlerweile längst zu den prägenden Spielern der Bayernliga gehört, überrascht eigentlich niemanden mehr. Dabei begann seine Reise, wie bei so vielen echten Eigengewächsen, schon früh auf dem Eis in Waldkraiburg. Zwar zog es ihn in jungen Jahren kurz nach Rosenheim, seine sportliche Heimat blieb jedoch immer die Waldstadt. Seit mittlerweile weit über einem Jahrzehnt trägt der heute 29-Jährige das Löwen-Trikot im Seniorenbereich und hat dabei praktisch jede Phase des Vereins miterlebt – Aufstiege, Abstiege, Relegationen, euphorische Playoff-Abende und bittere Rückschläge.

Und genau diese Geschichte macht Vogl für viele Fans so besonders. Er ist keiner, der für eine gute Saison vorbeikommt und anschließend weiterzieht. Nico Vogl ist Waldkraiburg.

Sportlich gehört der Stürmer inzwischen ohnehin zu den absoluten Ausnahmespielern der Liga. In der abgelaufenen Saison stellte er dies einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis. 31 Tore und 32 Vorlagen in nur 28 Hauptrundenspielen sprechen bereits eine deutliche Sprache. Zusammen mit sieben weiteren Punkten in der Relegation kam Vogl am Ende erneut auf eine herausragende Saison. Gemeinsam mit Jakub Šrámek bildete er dabei eines der gefährlichsten Sturmduos der gesamten Bayernliga.

Überhaupt funktionierte das Zusammenspiel zwischen Vogl und Šrámek über weite Strecken der Saison beinahe blind. Traf der eine, war der andere meist unmittelbar daran beteiligt. Für gegnerische Verteidigungen entwickelte sich die Reihe regelmäßig zum Albtraum. Kaum hatte Šrámek den Puck im Angriffsdrittel unter Kontrolle, lauerte Vogl bereits in den freien Räumen – und umgekehrt genauso. Viele Tore der Löwen wirkten dadurch fast einstudiert, obwohl sie oft einfach aus außergewöhnlichem Spielverständnis und herausragender Chemie entstanden.

Dass Nico Vogl inzwischen weit über Waldkraiburg hinaus Anerkennung genießt, zeigte sich schließlich auch in einer besonderen Auszeichnung. Die wichtigste Fachzeitschrift des deutschen Eishockeys wählte den Löwen-Kapitän zum „Spieler des Jahres der Bayernliga“. Eine Ehrung, die nicht nur seine individuellen Leistungen würdigte, sondern auch seinen enormen Stellenwert innerhalb der Liga unterstrich. Der kleine Fun Fact am Rande: Bereits im Vorjahr gewann mit Dejan Vogl von den Peißenberg Miners ein anderer herausragender „Vogl“ diese Wahl.

Ausgerechnet gegen eben jene Miners musste Vogl wenig später jedoch einen der bittersten Momente der Saison erleben. In den engen und umkämpften Pre-Playoffs verlor Waldkraiburg nicht nur denkbar knapp die Serie und damit die Chance auf die eigentlichen Playoffs – die Löwen verloren zwischenzeitlich auch ihren Kapitän. Nach einer schweren Kopfverletzung befürchteten viele bereits das Saison-Aus des Topscorers. Umso beeindruckender war letztlich seine Rückkehr nur wenige Spiele später. Mit Plexi-Vollvisier stand Vogl wieder auf dem Eis, biss sich durch und ging einmal mehr voran um mit seinem Team zusammen das schlimmste noch abzuwenden. Genau solche Momente sind es, die einen echten Kapitän ausmachen.

Denn Nico Vogl definiert sich längst nicht mehr nur über Tore und Punkte. Natürlich sind seine Statistiken überragend. Natürlich gehört er sportlich in die Riege der besten Spieler, die für den EHC Waldkraiburg aufgelaufen sind. Doch mindestens genauso wichtig ist das, was man nicht in Tabellen ablesen kann: seine Präsenz, seine Identifikation mit dem Verein, seine Rolle innerhalb der Mannschaft und seine Art, Verantwortung zu übernehmen.


  Samstag 30.Mai 2026
07:05 Uhr
       
Kaderlisten:
Spieler: 
     
  Bayernliga
  Nico Vogl
  
Bericht:
Autor:
Bild:
  EHCW
  aha
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