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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Fischtown Pinguins
(DEL)  Stürmer Lenny Boos musste wegen einer schwerwiegenden Verletzung operiert werden und wird langfristig ausfallen. Bennet Rosmy, der schon länger verletzt fehlt, erkitt einen Rückschlag, so dass er wohl die komplette Saison nciht zur Verfügung stehen wird
  
Red Bull München
(DEL)  Stürmer Chris DeSousa laboriert an einer Oberkörperverletzung und wird für mehrere Wochen pausieren müssen. Ausserdem fehlt auch noch Stürmer Philipp Krening wegen einer Unterkörperverletzung bis vorraussichtlich Mitte November
  
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  

   

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Inklusion und Diversität im Eishockey

(IHP)  In der Geschichte der Mannschaftssportarten wie Eishockey hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten viel verändert. Inklusion erfährt eine immer größere Bedeutung und auch die Diversität wird gefördert. Dennoch gibt es vor allem bei dem Thema der Diversität viel zu tun, denn im Vergleich zu anderen Sportarten outen sich im Eishockey noch immer nur wenige Spiele. Dieser Artikel zeigt, was getan wird und noch getan werden muss, um die Inklusion voranzubringen.

Situation im Mannschaftssport: Ist Eishockey reif für Diversität?

„NHL schafft Regenbogentrikots ab“ – dieses Schlagzeile aus dem Juni 2023 zeigt, wie es um die Diversität im Eishockeysport bestellt ist. Dabei haben sich vor allem die Spieler für eine aktive Unterstützung der LGBTQ-Initiative bei ihren Aufwärmtrikots ausgesprochen. Durch das Verbot ist dies nicht mehr möglich.

Einige Spieler wieder der russische Eishockey-Profi Iwan Proworow sorgen durch ihre offenkundige Ablehnung zusätzlich für Wirbel. Der Star der Philadelphia Flyers begründete seine Verweigerung der Trikots mit seinem orthodoxen Glauben: „Meine Entscheidung ist, mir selbst und meiner Religion treu zu bleiben“. Auch Ilja Ljubuschkin und andere Profis weigerten sich, die Regenbogen-Trikots (aus religiösen Gründen) zu tragen.

Diese Einstellung zeigt, warum sich viele Eishockeyspieler erst nach dem Ende ihrer aktiven Karriere outen oder es selbst dann nicht tun. Doch der dänische Profi Jon Lee-Olson bewies Mut und zeigt, wie es auch anders gehen kann. Er outete sich als homosexuell und erfuhr viel Zuspruch durch seine Teamkollegen und Fans.

LGBTQ und gesellschaftliche Trends

Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer – lesbisch, schwul, bisexuell, transgender. Verschiedene sexuelle Orientierungen gibt es nicht erst seit Kurzem, doch mittlerweile werden sie viel offener ausgelebt. LGBTQ ist im Trend, zumindest, wenn es um die Bekenntnis der Sexualität geht. Vor allem in der jüngeren Generation, Generation Z, ist der Trend zum Outing und ausprobieren längst en vogue.

Transgender Dating Seiten und Apps helfen etwa dabei, interessante Partner zu finden oder sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Noch immer gibt es nämlich vor allem in ländlichen Regionen viel Nachholbedarf. Anders als in Großstädten ist es in einem dörflichen Umfeld viel schwerer, offen über seine Sexualität zu sprechen, vor allem in Gegenwart von älteren Bewohnern. Zu groß ist häufig die Skepsis und das Unverständnis vor dem „Anderssein“. In Großstädten hingegen fällt es viel leichter, denn hier ist Diversität und Inklusion längst gelebte Wirklichkeit.

Selbst die Bundesregierung macht mit und ist etwa auf dem Reichstag die Regenbogenflagge. Unternehmen wie Telekom und Co. bekennen sich ebenfalls zur LGBTQ-Community und wollen mit ihren Farben zum Pride-Monat ein Zeichen setzen. Auch die NHL und viele Spieler wollten dabei unterstützen, doch jetzt werden die T-Shirts wieder abgeschafft.

Transgender-Politik der IIHF

Auch im Sport bemühen sich Verbände wie der Internationaler Eishockeyverband um Offenheit und Inklusion. Bei der IIHF Weltmeisterschaft 2027 werden sogar eigene Transgender-Regularien aufgestellt, um die betroffenen Spieler besser schützen und auch nach außen ein Zeichen für Diversität setzen.

Der IIHF geht sogar noch einen Schritt weiter und honoriert den kanadischen Spieler Connor Bedard als ersten männlichen Spieler des Jahres gekürt. Er konnte sich bei der Abstimmung unter Vertretern aus 22 Ländern den ersten Platz, deutlich vor dem lettischen Torwart Arturs Silovs, dem Schweizer Stürmer Andres Ambuhl und dem deutschen Verteidiger Moritz Seider durchsetzen. Natürlich waren dafür vor allem die sportlichen Erfolge entscheidend, denn Bedard trug dazu bei, dass Kanada die letzten beiden Juniorenweltmeisterschaften im letzten Sommer und im vergangenen Winter gewann, bevor er 18 Jahre alt wurde.

Bedeutung von Inklusion im Eishockey

Inklusion spielt auch beim Eishockey wie bei vielen anderen Sportarten eine zunehmend wichtigere Rolle. Die Arbeit der Verbände und der offenkundige Umgang mit Andersgeschlechtlichkeit führt dazu, dass sich immer mehr Spieler outen und wie etwa der dänische Profi Jon Lee-Olsen zu ihrer Sexualität stehen. Auch nach dem Outing werden sie nicht ausgegrenzt, sondern erfahren von Mitspielern und Fans meist großen Zuspruch und Respekt für ihren Mut.

Dennoch zeigen Aussagen wie die von Olsen in einem Interview auch, dass es noch viel zu tun gibt: „Es besteht die Gefahr, dass einige Leute mich provozieren wollen, wenn ich spiele“. Ein Grund dafür ist das Klischee, das dem Sport zugeschrieben wird: Härte, Gewalt, Maskulinität und Machismo.

Mit den „Pride Nights“ oder „Inclusion Nights“ wurden die NHL-Teams ein Zeichen setzen und sich für mehr Toleranz für LGBTQ-Athleten, Fans und Trainer aussprechen; die LGBTQ-Community unterstützen. Die meisten Spieler machen mit und tragen die wertvolle Botschaft nicht nur auf dem Feld, sondern auch über ihre Social-Media-Kanäle in die Welt. Doch es gibt auch andere Spieler wie Ilja Ljubuschkin, die das Tragen des Trikots ablehnen und sich nicht für die LGBTQ-Community starkmachen möchten.

Fazit:
Auch wenn Eishockey gibt es immer mehr mutige, die sich outen und zu ihrer Homosexualität oder dem Transgender-Leben stehen. Lange war das bei dem besonders kraft- und maskulin-betonten Sport undenkbar. Mittlerweile unterstützt auch die NHL gezielt durch Veranstaltungen wie die „Pride Nights“ die LGBTQ-Community und setzt ein Zeichen für mehr Vielfalt und Toleranz.

  Donnerstag 6.Juli 2023
12:15 Uhr
 
  
  
  
     
  
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